Monat: Februar 2020

  • Howard Chance – Branchennews am Rosenmontag – 24. Februar 2020

    Howard Chance – Branchennews am Rosenmontag – 24. Februar 2020

    Howard Chance – Branchennews am Rosenmontag – 24. Februar 2020

    Einen schönen guten Tag aus Düsseldorf!

    Nachdem ich in den vergangenen Wochen mal wieder vermehrt auf Reisen war, habe ich nun eine Bürowoche in Düsseldorf vor mir, wo jede Menge Akten auf mich warten. Wenn es „dicke“ kommt, dann aber richtig! Neben zahlreichen Baurechts-Sachen und Prozessvorbereitungen, habe ich auch weitere Konzeptänderungen und Konzepterweiterungen auf dem Tisch. Zudem gibt es, wie schon erwähnt, Nachfragen von Investoren und jede Menge Suchanfragen nach gewerblich nutzbaren Räumen, wo eine Genehmigungsfähigkeit für prostitutive Zwecke gegeben ist..

    Die Baurechtsfrage hat sich, wie ich schon in einem früheren Newsletter konkret angemerkt habe, deutlich komplizierter entwickelt, gerade was Neugründungen anbelangt. Wenn man „akut“ eine Terminwohnung oder einen „bordellartigen Betrieb“ errichten bzw. eröffnen möchte, sollte man sich von Anfang an auf „Gewerbegebiete“ konzentrieren, da „Wohngebiete“ eh generell ausscheiden und „Mischgebiete“ inzwischen auch mehrheitlich bei Nutzungsänderungen etc. „verweigert“ werden! Die „Gewerbegebiete“ erscheinen somit als „Heilsbringer“, wobei hier aber auch stets zu prüfen ist, ob die Übernachtung erlaubt ist oder ob Flächennutzungspläne sonstige Restriktionen enthalten. Der Teufel steckt wie immer im Detail! Die baurechtlichen Regeln sind nicht sonderlich kompliziert, bedürfen aber immer der intensiven Prüfung, wenn man nicht nachträglich auf die Nase fallen will!

    In den kommenden Wochen und Monaten begleite ich eine ganze Reihe von Verfahren vor den Verwaltungsgerichten und ich bin sehr gespannt, zu welchen Einschätzungen die Richter kommen werden. Orientiert man sich an dem „neuen“ Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg oder steigt man, was wünschenswert wäre, in die Einzelfallprüfung mit Ortstermin ein, um Gegebenheiten vor Ort in Augenschein zu nehmen? Ende zunächst offen!

    Die öffentlichen Verwaltungen / Behörden sind momentan recht aktiv, was Kontrollen anbelangt und auch die Bearbeitung von Betriebskonzepten schreitet an vielen Orten voran. Endlich? – Nun , die einen sehen so, die anderen „anders“. Die Genehmigungsfiktion hat ihren Reiz, wenn man nicht auf abschließende Genehmigung hoffen kann, sie ist nervig, wenn man endlich die Genehmigung gestempelt im Schrank haben möchte, um beispielsweise seinen Betrieb zu veräußern. Ohne Genehmigung sind Betriebe einfach ziemlich „unverkäuflich“.

    Die „generelle Entwicklung“, wie ich sie momentan wahrnehme, ist „global betrachtet“ folgende:

    • Die Behörden sind bemüht die Anzahl von Prostitutionsstätten stark zu minimieren. Dazu wird in den meisten Fällen das Baurecht herangezogen. Ablehnungen erfolgen meist „freundlich“, aber „bestimmt“!
    • Die Erteilung von Genehmigungen ist sehr zeitintensiv und kräftezehrend. Neugründungen werden nicht zügig abgewickelt und der Reiz in die Branche einzusteigen wird damit deutlich gemindert! Bloss keinen Anreiz bieten!
    • Seit sich die Finanzbehörden den „selbständigen Sexdienstleisterinnen“ angenommen haben, nimmt die Zahl dieser stetig ab! Zu spät wurde erkannt, dass man durch die amtliche Registrierung und den „Huren-Pass“ automatisch in den Fokus gerät! „Anschaffen ohne Steuer zu zahlen“ ist inzwischen schwierig, wenn man nicht gerade ganz im Untergrund lebt!
    • Prostitution hat nach wie vor keine Lobby! Anti-Prostitutions-Organisationen hingegen schon! Die politischen Parteien diskutieren bereits über „Prostitutionsverbot“ nach dem sogenannten „nordischen Modell“ und auf EU-Ebene gibt es schon lange Pläne für Restriktionen! Aktuell noch nicht wirklich „gefährlich“ für die Branche, aber langfristig darf man diesen politischen Aspekt nicht vergessen. Die Mühlen mahlen bekanntlich langsam, aber sie mahlen!
    • Das „Business“ ist nicht mehr so ertragreich wie früher! Die Umsätze sinken, die Anzahl der Dienstleisterinnen nimmt ab, die Anzahl der Kunden ebenso! Für die „Tinder-“ und „Joyclub-Generation“ ist käufliche Liebe nicht mehr so hipp! Wer freundlich ist und in den sozial-erotischen Medien datet, findet Sex auch ohne Geld! Ein Generationswechsel. Auch den „virtuellen sauberen Sex“ darf man nicht vergessen. Von mietbaren Sexpuppen ganz zu schweigen … Eros Silikonia! Hurra!

    Für heute verbleibe ich mit den besten Grüßen von Haus zu Haus

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Prostitution 2020 – Neue Investorenmodelle – Bedarf steigt!

    Prostitution 2020 – Neue Investorenmodelle – Bedarf steigt!

    Prostitution 2020 – Neue Investorenmodelle – Bedarf steigt!

    Ich habe ja kürzlich bereits von den zunehmend schwierigen Umständen im Bereich von „bordellartigen Betrieben“ in „Mischgebieten“ berichtet. Nach dem sehr einschlägigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg, das „bordellartige Betriebe“ in Mischgebieten faktisch „ausschließt“, wird dieses Urteil in anhängigen Bauordnungs-Verfahren in vielen Bundesländern bereits zitiert und „überreicht“. Die Genehmigungschancen haben sich somit minimiert und viele Betriebe wird es wohl in der kommen Zeit „erwischen“.

    Umso wertvoller sind jetzt Betriebe, die in Mischgebieten liegen und bauordnungsrechtlich bereits als „Bordell“ genehmigt sind oder wo zumindest eine solche Nutzung in Aussicht gestellt worden ist. Denn: der Bedarf an „Modellwohnungen“ und sonstigen erotischen „Betätigungsstätten“ ist enorm.

    Ich stehe momentan in NRW mit Bauherren und Betreibern im Kontakt, die neue Betriebsstätten errichtet haben oder diese im Lauf des kommenden Jahrs errichten werden. Dabei geht es um 3 Objekte, die nach den Vorgaben des ProstSchG errichtet werden und die natürlich voll nutzbar sein werden. Ähnliche Projekte sind auch in Hessen und Rheinland-Pfalz geplant, wobei in diesen Fällen der zeitliche Rahmen noch nicht abschätzbar ist.

    Meine Aufgabe wird es sein bei diesen Projekten Angebot und Nachfrage zusammen zu führen, also die Bauherren mit Investoren und später mit Mieterinnen in Kontakt zu bringen. Welche Geschäftsmodelle es hier geben wird,bleibt abzuwarten. Erste „Basis-Exposes“ werde ich bereits Anfang März veröffentlichen und ich bin natürlich bereits jetzt für Anfragen „empfänglich“und zwar sowohl was Investition als auch Miete anbelangt.

    Ich bitte an dieser Stelle bereits schon um Verständnis, dass ich „Ross und Reiter“ vorerst nur sehr eingeschränkt nennen kann, da sich im Bereich der Rotlicht-Immobilien einfach zu viele Glücksritter tummeln, die im AMG-Mercedes vorfahren, dann aber beim Kapitalnachweis regelmäßig scheitern. Dies kostet Zeit und Geld und ist daher nicht zielführend! Die Branche ist massiv in Bewegung … ich bewege mich natürlich stets mit!

    Eine gute Zeit wünscht

    Howard Chance

     

  • Newsletter Howard Chance – MH-Consulting – Freitag 07.02.2020

    Newsletter Howard Chance – MH-Consulting – Freitag 07.02.2020

    Newsletter Howard Chance – MH-Consulting – Freitag 07.02.2020

    Wieder ist eine arbeitsreiche Woche vergangene, in der es neuerlich Herausforderungen gab, die wie immer überraschend kamen. Die Behörden sind recht aktiv und gehen nun auch vermehrt gegen Kleinbetriebe und „Wohnungen“ vor! Erst gestern meldeten sich wieder 2 Kundinnen, denen Schließungsverfügungen zugingen, gegen die es nur wenig Handhabe gibt!

    Immer wieder stellt sich dabei die Frage, wie man „Wohnungsprostitution“ definiert. Der Denkansatz, dass man grundsätzlich in der eigenen Wohnung, in der man lebt und wohnt, „auch“ der Prostitution „untergeordnet“ nachgehen kann, mag durchaus richtig sein, ist aber in Wohngebieten trotzdem offiziell nicht erlaubt! In NRW gibt es Städte, die in Wohngebieten sogar das Home-Office eines Versicherungsvertreters rügen, obwohl dort nur die Akten gelagert werden und obwohl kein Kundenverkehr stattfindet! Wie wird in diesen Städten dann die „Wohnungsprostitution“ beurteilt, bei der ja eindeutig „Verkehr“ stattfindet? Wenn Städte und Gemeinden dann „wöchentlichen Wechsel“ feststellen und es keine „Wohnsitz-Anmeldungen“ gibt, sind wir ganz tief in der Grauzone! Die „Terminwohnung“ ist ein kompliziertes Gebilde und nur selten geeignet, um Bauordnung und ProstSchG zu umgehen. Trotzdem wird dies natürlich regelmäßig versucht! Mal mit vorübergehendem Erfolg oder eben ohne! Es bleibt spannend, gerade wenn man bedenkt, dass über 70% der Kleinbetriebe „Wohnungen“ sind.

    Ist der staatliche Plan am Ende wirklich eine „Kasernierung“? Sollen am Ende des Vollzugs des ProstSchG nur noch regulierte zentrale Großbetriebe verbleiben, die man mit wenig Aufwand effektiv kontrollieren kann? Das VEB – Volks- oder Staats eigenes Bordell als Modell der Zukunft? Darüber habe ich ja schon vor einem Jahr süffisant „orakelt“. Sind es Verschwörungstheorien oder gibt es den großen Plan Prostitution möglichst zu eliminieren? Wird das sogenannte „nordische Modell“ bei der nächsten Bundestagswahl wirklich ein Thema oder schreibt sich die EU bald das Thema auf den Plan?

    Gedanken, die mir momentan durch den Kopf gehen, die aber für die Arbeit im Alltag nicht hilfreich sind! Das „große Ganze“ mag interessant sein, aber das „hier und jetzt“ ist mein vornehmlicher Auftrag, dem ich mich natürlich mit vollem Elan widme. So stehen in den kommenden Tagen wieder einige Reisen an, um Kundinnen und Kunden effektiv zu unterstützen. Es geht ins Rhein-Main-Gebiet, nach Berlin und dann in die Pfalz, bevor ich meinen „Heimathafen“ Düsseldorf Ende kommender Woche wieder erreiche.

    Wer in den genannten Gebieten kurzfristig Gesprächsbedarf hat, die oder der möge sich bitte bei mir melden … nach den Motto „Howard allzeit bereit“!

    Es grüßt herzlich

    Howard Chance
    howard.chance@t-online.de
    Phone 0151-71885164

    http://www.prostitution2017.de

    Informationen zur Beratung MH-Consulting:

    https://prostitution2017.de/schutzgesetz/20160902die-beratung-zum-neuen-prostituionsgesetz/

  • Bordellbetreiber auf der Suche nach geeigneten „Ersatz-Immobilien“

    Bordellbetreiber auf der Suche nach geeigneten „Ersatz-Immobilien“

    Bordellbetreiber auf der Suche nach geeigneten „Ersatz-Immobilien“

    Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) entfaltet immer mehr Wirkung. Inzwischen gibt es nahezu bundesweit unzählige Anfragen nach geeigneten „Ersatz-Immobilien“, da die „Baurechts-Falle“ immer mehr „zuschnappt“.

    Genehmigungen für Bordellbetriebe in Wohngebieten werden nicht erteilt und auch in „Mischgebieten“ ist die Genehmigungslage, wie ich bereits berichtete, viel komplizierter und in vielen Fällen recht aussichtslos geworden. Oft gibt es von Seiten der Behörden „Karenzzeiten“: Betriebe, die nicht genehmigungsfähig erscheinen, werden nicht direkt geschlossen! Man bietet „Duldungen“ für eine gewisse Zeit an, damit die Betreiberinnen und Betreiber nach „Ersatz“ Ausschau halten können. Mal sind es einige Monate, manchmal sogar ein ganzes Jahr. Nicht selten gibt es aber auch „baurechtliche Verfügungen“, die zur sofortigen Aufgabe des Gewerbes auffordern und mit kräftigen Bußgeldern drohen.

    Von den vielen anhängigen Verwaltungsverfahren,die es momentan bundesweit gibt, habe ich bereits berichtet und die Zahl der Verfahren nimmt stetig zu, wobei es durch aktuell vorliegende Rechtssprechung eine insgesamt eher negative Tendenz gibt, was den Ausgang dieser Verfahren anbelangt. Es wird zwar gerne mit der „Einzelfall-Entscheidung“ argumentiert, doch ob dies im Ergebnis dann für die Klägerinnen und Kläger „positiv“ ausgeht, steht in den berühmten „Sternen“.

    Fast täglich bekomme ich Anfragen nach geeigneten und genehmigten „Ersatz-Locations“, also nach Betrieben, die baurechtlich als „Bordell“ genehmigt sind und die zudem noch „abzugeben“ sind! Gibt es solche Betriebe überhaupt?

    Ja, einige wenige sind mir bekannt und diese sind angesichts der momentanen Lage sehr wertvoll! „Baurechtlich genehmigt“ ist mehr als die halbe Miete, wenn man bedenkt, dass „Arbeitsräume für Prostituierte“ stetig abnehmen und das sich dieser Trend immer weiter beschleunigt.

    Gerade in meinem „Kerngebiet“ NRW, dem grössten Bundesland, ist der Bedarf immens, das Angebot aber mehr als dürftig. Im Rahmen eines umfangreichen „Projektauftrags“ bin ich momentan mit der Vermarktung mehrerer Immobilien befasst, die sich für die gewerbliche prostitutive Nutzung sofort oder aber in Kürze eignen und wo aus baurechtlicher Sicht mit keinerlei Problemen zu rechnen ist!

    Bei den vorhandenen Objekten gibt es sowohl Miet- wie Kaufoptionen, wobei momentan noch Gespräche mit den Eigentümern geführt werden, in welcher Art und Weise eine Übergabe erfolgen kann oder soll. Alle, die mich diesbezüglich bereits angesprochen bzw. angeschrieben haben, bitte ich noch um etwas Geduld, da die „Offerten“ noch einer gewissen Vorbereitung bedürfen. Spätestens Ende des Monats werde ich hierzu ausführlich berichten und alle Anfragenden informieren.

    Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung und bitte bei Interesse um schriftliche Nachricht unter howard.chance@t-online.de