Monat: Januar 2021

  • Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 - Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021
    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Bund und Länder haben am Dienstag, dem 19. Januar 2021, beschlossen den „Lockdown“ mit Fortführung und Erweiterung der bereits jetzt geltenden Maßnahmen bis 14. Februar 2021 zu verlängern. Gleichzeitig wurde verkündet, dass nun eine „Bund-Länder-Kommission“ eingesetzt werden soll, die über eine sichere und gerechte „Öffnungs-Strategie“ nach dem 14. Februar 2021 berät.

    Das Beschluss-Papier der Bundesregierung gibt es als PDF unter folgendem Link: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1840868/1c68fcd2008b53cf12691162bf20626f/2021-01-19-mpk-data.pdf?download=1

    Im „Klartext“ heißt dies, dass man nicht davon ausgehen kann, dass „alle Betriebe“ am Montag, dem 15. Februar 2021 wieder „automatisch“ öffnen werden. Die 7-tägige Inzidenz unter 50 pro 100.000 Einwohnern bleibt die gängige Maxime. Während Regionen in NRW, wie z.B. die Landeshauptstadt Düsseldorf den 50-er Wert schon jetzt fast erreichen, sieht es im Osten noch sehr dramatisch aus.

    Wenn uns die „Mutationen“ nicht doch noch massiv erreichen, könnte sich der Inzidenzwert in den kommenden 3,5 Wochen rein rechnerisch und bundesweit dem Wunschwert nähern. Die Hoffnung stirbt zuletzt?

    Es hat uns in den vergangenen Monaten immer wieder „kalt erwischt“ und „Corona“ nimmt natürlich keine Rücksicht auf politische Pläne und Befindlichkeiten. So werden wir weiter auf die berühmt-berüchtigten „RKI-Kurven“ schauen und uns die Bewertungen der Experten anhören, deren Interpretationen nicht immer stringent und logisch erscheinen!

    Angela Merkel betonte in ihrem gestrigen Statement, dass der „50-er-Wert“ wichtig sei, um den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung wieder zu ermöglichen. Daraus ist für unsere Branche abzuleiten, dass man Bordelle und Co. nur wieder öffnen lässt, wenn auch hier eine wirksame Kontaktverfolgung erfolgen kann. Womöglich sind in sensiblen Bereichen auch weitere „Instrumente“ sinnvoll oder werden sogar zur Pflicht?

    Werden „Schnelltests“ nun auch für die private Anwendung freigegeben? Sind diese Tests möglicherweise ein „Schlüssel“ für baldige Öffnungen? Ich denke, dass es wichtig ist, die Branche wieder aus dem Winterschlaf zu wecken! Die Lethargie kennt momentan kaum Grenzen und ich muss mich selbst täglich an den Schreibtisch zwingen. Der „Winter-Blues“ ist ein echtes Problem und nach Monaten des Zwangsaufenthalts in geschlossenen Räumen, fühlt man sich mitunter um Jahre gealtert.

    Wenn Ziele fehlen und Zeiträume keine Rolle mehr spielen, wird es kritisch! Lasst uns also unbedingt am Ball bleiben und die Zeit gemeinsam „ertragen“! – Ich zähle auf Euch!

    https://zukunft-rotlicht.info

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

  • Wochennews by Howard Chance – Kurz notiert

    Wochennews by Howard Chance – Kurz notiert

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    die vergangene Woche war sehr arbeitsreich und ich möchte unter dem Aspekt „Kurz notiert“ einige wenige Informationen senden:

    Corona-Lage / Lockdown

    Die aktuellen Zahlen machen keine Hoffnung auf baldige Öffnung! Die Regierung rudert von links nach rechts, bei den Impfungen herrscht latentes Chaos und die RKI-Berichte sprechen für sich. Eine zuverlässige Prognose ist momentan nicht möglich und wir haben ganz sicher noch einige Wochen „harten Lockdown“ vor uns! So jedenfalls meine persönliche Einschätzung. Es bleibt zu hoffen, dass die Hilfsgelder der Regierung für viele Betroffene das Überleben sichern und dass das Fiasko der Pandemie in nicht allzu ferner Zukunft ein Ende haben wird. In meinen Facebook-Rotlicht-Gruppen haben wir uns inzwischen darauf geeinigt nicht weiter jede „Covid-Theorie“ zu diskutieren, sondern uns im gegenwärtigen Leerlauf auf die Lage unserer Branche zu konzentrieren. Ansonsten landen wir in Unmut und Chaos!

    Aktion Breymaier

    Die Strafanträge gegen die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier wurde von fast 50 Betreiberinnen und Betreibern gestellt und wurden jetzt in Absprache zwischen den Staatsanwaltschaften in Berlin und Stuttgart nun der Behörde in Berlin zur Bearbeitung zugeordnet. Frau Breymaier wird inzwischen juristisch von einem Strafrechtler vertreten, der gleich in seiner ersten öffentlichen Einlassung die Behauptungen seiner Mandantin bestätigte und sogar deren „Richtigkeit“ untermauerte. Ich befürchte, dass er die Akte noch gar nicht gelesen, ansonsten wäre sein Vorgehen im wahrsten Sinne des Wortes „sträflich“! Wir werden sehen, wie die Staatsanwaltschaft Berlin nun vorgehen wird. Dass zügig etwas passiert, ist wegen der politischen Dimension eher auszuschließen. Die gegenwärtige Berichterstattung zum Thema „Breymaier“ finden Sie unter: https://zukunft-rotlicht.info/2021/01/09/prostitution-2021-pressekonferenz-aktion-breymaier-turbulenzen/

    Diskussion „Nordisches Modell“

    Was für uns eine „Saure-Gurken-Zeit“ ist, ist für andere, wie z.B. Politiker „High Noon“. Nicht nur Corona steht täglich auf dem Plan: auch das normale „politische Geschäft“ muss bewältigt werden. So fand gestern im Landtag NRW eine Anhörung „Pro Prostitution“ statt, wo von einem damit beauftragten Ausschuss Experten befragt wurden. Nach einer ersten Rückmeldung einer Teilnehmerin fand eine sehr sachliche Diskussion statt, die im Ergebnis dazu führen soll das „Nordische Modell“ auf NRW-Landesebene nicht zu verfolgen! Auch bundesweit wird dazu in diesem Jahr wohl noch breit diskutiert werden, aber spätestens wenn der Landes- und Bundestagswahlkampf beginnt, wird das „Nordische Modell“ hoffentlich wieder zum Mauerblümchen. Aus dem Auge dürfen wir das Thema aber dennoch nicht verlieren!

    Aktionsgruppe / Zoom-Chat

    Die Aktionsgruppe „Zukunft Rotlicht“ veranstaltet jeden Freitag einen „Zoom-Chat“, der von heute an in 2. Sektionen geteilt sein wird: von 20 bis 21 Uhr tagen die „Klägerinnen und Kläger“ der Aktionsgruppe „intern“, ab 21 Uhr beginnt dann jeweils die „Offene Runde“. In jedem Fall ist eine persönliche Registrierung notwendig, die, sofern noch nicht erfolgt über nachfolgenden Link möglich ist: https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S

    Allgemeine Arbeit MH-Consulting

    Neben der angekündigten „Streitschrift“, die durch die Ereignisse der Woche noch nicht fertiggestellt werden konnte, habe ich momentan einen kleinen Berg von Verwaltungsakten auf dem Tisch, erfreulicherweise gibt es aber auch mal wieder „Neugründungen“ und Veränderungen bei Betriebskonzepten. Darüber hinaus ist auch ein „Markt“ für „Übernahmen in der Krise“ entstanden und ich prüfe eine ganze Reihe von Bescheiden bezüglich Überbrückungshilfe und Co., wo es mir oft die Sprache verschlägt! Tücken im Detail, fehlerhafte Unterlagen und „unvorteilhafte Anträge“ gibt es haufenweise und „Änderungen“ sind kaum möglich! Positiv ist einfach anders!

    Aber mein Motto: wir lassen uns natürlich nicht entmutigen und bleiben mit Schwung am Ball! So wünsche ich ein hoffentlich entspanntes Wochenende und eine weiter erträgliche Zeit!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

  • Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 - Pressekonferenz Aktion Breymaier - Turbulenzen
    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Am vergangenen Mittwoch, dem 06.11.2021, hat eine Online-Pressekonferenz unter dem Motto „Dreikönigstreffen im Bordell“ stattgefunden, bei der eine großen Gruppe von Medienvertreterinnen und Medienvertretern über die Einreichung von über 40 Strafanträgen gegen die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier unterrichtet wurden. 6 Bordellbetreiberinnen und -betreiber aus ganz Deutschland gaben Live-Statements ab und beantworteten die Fragen der Presse.

    Die Tonaufzeichnung der Statements kann über nachfolgenden Link „nachgehört“ werden: Ton-Mitschnitt der Statements vom 06.01.2021 – Betreiber

    Die Video-Aufzeichnung gibt es jetzt auch bei Youtube zur gefälligen „Nachschau“:
    https://www.youtube.com/watch?v=1pr9cGp7Crg

    Frau Breymaier hat staatlich intensiv geprüfte und mit einer Konzession versehene Bordellbetreiberinnen und Bordellbetreiber in einem Zeitungsinterview vom 2. Dezember 2020 als „Kriminelle“ bezeichnet, sie „pauschal“ schwerster Straftaten bezichtigt und dazu aufgefordert ihnen keine Corona-Hilfen zu zahlen. In einem weiteren „Weihnachtsinterview“ mit der TAZ legte die Politikerin sogar noch einmal nach und wiederholte ihre unglaublichen Thesen, die dem Faktencheck nicht standhalten!

    Die Äußerungen vom 2. Dezember 2020 waren für die über 40 Personen der Anlass dem populistischen Treiben nicht weiter tatenlos zuzusehen: hier geht es um üble Nachrede und Verleumdung und dementsprechend wurden bei der Staatsanwaltschaft Berlin und bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart in der letzten Dezemberwoche sogenannte „Strafanträge“ eingereicht, bei denen die Staatsanwaltschaften nun prüfen müssen, wie weit „freie Meinungsäußerung“ gehen kann und wo die Grenze überschritten strafrechtlich überschritten wird. Im Gegensatz zur „einfachen Strafanzeige“ bietet der „Strafantrag als Opfer“ auch diverse Rechtsmittel, um auf das Verfahren, falls notwendig, Einfluss zu nehmen.

    Die Antragstellerinnen und Antragsteller vertrauen hier der „staatlichen Gewalt“ und hoffen natürlich, dass die Strafanträge Erfolg haben und dass Frau Breymaier zukünftig verpflichtet sein wird ausschließlich einen sachlichen Dialog zu führen. Eine Zusammenstellung der „Fakten“ finden Sie in der Presseerklärung vom 06.01.2021, die vom BSD e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Zukunft Rotlicht“ veröffentlicht wurde:

    Pressemitteilung vom 06.01.2021 – BSD e.V.

    Natürlich haben die Pressekonferenz und das Ansinnen als solches heftige Turbulenzen ausgelöst, wobei die entstandenen Diskussionen auch auf Nebenschauplätze verlagert wurden: Den Antragstellern geht es nicht um den öffentlichen Diskurs über Sexkaufverbot oder „Nordisches Modell“, sondern um vermeintliche Straftaten eine Politikerin, die sich nicht an die Regeln des Rechtsstaats hält. Frau Breymaier verkennt hier offensichtlich erneut die Fakten und versucht sogar die Aktion für eigene Zwecke zu nutzen, was ihr aber nur sehr bedingt gelingen wird! Wenn ich bei rot über die Ampel fahre und dabei erwischt werde, bekomme ich ein Bußgeld, dabei wird aber nicht über den Sinn und Zweck von Ampeln diskutiert!

    Darum hat die Klagegemeinschaft jetzt auch beschlossen die „Rückpässe“ und „Anfeindungen“ von Frau Breymaier und ihrem abolinistischen Umfeld vorerst nicht weiter zu kommentieren. Wir warten den Gang des Verfahrens ab und beteiligen uns nicht an gegenseitigen „Verunglimpfungs-Kampagnen“ in den sozialen Medien, bei der einige Zeitgenossen unter der Gürtellinie argumentieren und damit auf sich selbst und andere ein schlechtes Licht werfen! Warum sollte man die gleichen schmutzigen Mittel wie die Gegner benutzen, wenn die Faktenlage eindeutig ist?  Da ist es schlauer die Füße still zu halten und die Staatsanwaltschaften ihren Job machen zu lassen!

    Wir waren „aufgeregt“, aber nun sollte etwas mehr „Sachlichkeit“ und „Ruhe“ Einzug erhalten. Dass nützt uns allen mehr, als blinde Wut oder ausufernder Sarkasmus! Auch wenn man Frau Breymaier nicht mag, muss man ihre Bilder nicht unangemessen kommentieren oder ihr komische Neigungen andichten. Auch wenn man sie als „verblendet“ wahrnimmt, sollte man sich mit martialischen Kommentaren zurückhalten. Tut man dies nicht, solidarisieren sich am Ende Leute mit „der Angezeigten“ und es entsteht womöglich noch der „Märtyrer-Effekt“? Dass, liebe Freundinnen und Freunde, wollen wir doch vermeiden!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

  • Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Einladung zur virtuellen Pressekonferenz:

    „Dreikönigstreffen im Bordell“

    Schluss mit den Unwahrheiten und mit der Verunglimpfung einer legal arbeitenden Branche!

    Mittwoch, 06. Januar 2021 ab 11.00 Uhr

    Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns. Die Prostitutionsbranche hatte unter der Corona-Pandemie besonders zu leiden. Die Bordelle waren länger geschlossen als vergleichbare Branchen. Sexarbeiter*innen verloren so ihren sicheren und hygienischen Arbeitsplatz und mussten z. T. wegen fehlender staatlicher Unterstützung trotzdem weiterarbeiten – aber in bedeutend unsicheren Situationen.

    Trotz funktionierender Corona-Hygienekonzepte wurden Bordelle und Sexarbeiter*innen immer wieder mit böswilligen Behauptungen konfrontiert. Hinzu kamen Aktionen von Prostitutionsgegner*innen, die die Pandemie nutzen wollten, um in Deutschland ein Sexkaufverbot einzuführen. Es folgten pauschale und undifferenzierte Beleidigungen und Verunglimpfungen, die in einer unvergleichlichen und unsachlichen Positionierung der Frau Leni Breymaier (MdB) gipfelten. Hier wurden „unwahre Äußerungen“ öffentlich dargeboten, die nun zur Anzeige gebracht wurden und wo Strafanträge gestellt wurden!

    Eins hat die Branche in der Pandemie gelernt: sie ist näher zusammengerückt, neue Netzwerke sind entstanden und gemeinsames Agieren zeigt Stärke. In einer virtuellen Pressekonferenz berichten dazu am Mittwoch, den 06. Januar 2021 ab 11 Uhr 6 Bordellbetreiber*innen über die neuesten Anfeindungen von Politiker*innen und die jetzt erfolgte entschiedene Gegenwehr von über 50 Bordellbetreiber*innen.
    Bitte melden Sie sich per E-Mail dazu an: maxen2205@live.de. Sie erhalten dann am Dienstag, 05.01., die Zugangsdaten für die Pressekonferenz, die über „Zoom“ stattfindet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. – https://www.bsd-info.de
    Stephanie Klee 0174 – 9199246

    Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht – https://zukunft-rotlicht.info
    Howard Chance 0151 – 71885164

    Ablauf-Informationen:

    An der Pressekonferenz können akkreditierte Medienvertreter teilnehmen, die sich gerne unter der Mailadresse maxen2205@live.de bei mir melden können. Selbstverständlich sind auch die aktiv Mitwirkenden der Aktionsgemeinschaft herzlich eingeladen an der Online-Konferenz teilzunehmen. Als „aktiv“ bezeichnen wir diejenigen, die entsprechende „Schriftstücke“ gezeichnet und eingereicht haben. Die „aktive“ Aktionsgemeinschaft wurde bereits per Mail und WhatsApp informiert. Wenn jemand vergessen wurde, bitte ich um Nachsicht und Nachricht!

    Im Anschluss an die PK wird eine Pressemeldung veröffentlicht und es gibt anschließend auch Teile der Konferenz als medialen „Zusammenschnitt“. Im Sinne eines geordneten Ablaufs werden wir vorab keine weiteren Infos publizieren. Da folgen wir ausnahmslos dem Motto „Zu viele Köche verderben den Brei“.

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    howard.chance@t-online.de


    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier