Monat: April 2021

  • Prostitution 2021 – Der Mai ist gekommen – Ausblick auf Termine

    Prostitution 2021 – Der Mai ist gekommen – Ausblick auf Termine

    Prostitution 2021 – Der Mai ist gekommen – Ausblick auf Termine

    Nachfolgend meine Hinweise auf aktuell anstehende Termine für die erste Maiwoche 2021 – Kurz notiert


    Freitag, 30.04.2021

    Zoom-Konferenz „Zukunft Rotlicht“ ab 20.30 Uhr

    Wir diskutieren die aktuellen Themen der Woche in der gewohnten kollegialen Runde, aber wegen technischer Veränderungen unter folgendem neuem Link:
    https://zoom.us/j/92903084994?pwd=b0lrOCtlSDBTeTQ4bUhaemNzNURPdz09

    Meeting-ID: 929 0308 4994 – Kenncode: 008048


    Freitag, 30.04.2021

    SWR-Nachtcafé ab 22.00 Uhr

    Die Kollegin Daria Oniér aus Stuttgart zu Gast in der SWR-Talkshow im TV

    https://www.swrfernsehen.de/nachtcafe/nc248-jugendsuenden-was-hab-ich-nur-getan-100.html


    Mittwoch, 05.05.2021

    SWR-Mal ehrlich ab 22 Uhr

    Schon einmal vormerken: Ein sicher spannender Talk u.a. mit John Heer und Leni Breymaier im SWR-Fernsehen.

    https://www.swrfernsehen.de/mal-ehrlich/sex-gegen-geld-gehoert-das-verboten-104.html

    Parallel zur Sendung starten wir einen Live-Chat über Facebook. Infos dazu in den kommenden Tagen.


    Donnerstag, 06.05.2021

    Pressekonferenz Martyra Peng –  11 Uhr live

    „Sexwork 3.0 – und wie wir Zwangsprostitution verhindern“

    Martyra Peng stellt ihr neues Buch vor, das ab 1. Mai im Handel sein wird. Moderation der Presse-Konferenz: Howard Chance

    Link-Info folgt noch …


    Freitag, 07.05.2021

    Zoom-Konferenz „Zukunft Rotlicht“ ab 20.30 Uhr

    Wir diskutieren die aktuellen Themen der Woche in der gewohnten kollegialen Runde, aber wegen technischer Veränderungen unter folgendem neuem Link:
    https://zoom.us/j/92903084994?pwd=b0lrOCtlSDBTeTQ4bUhaemNzNURPdz09

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  • Prostitution 2021 – Thesenpapier – Wo liegt die Zukunft der Prostitution?

    Prostitution 2021 – Thesenpapier – Wo liegt die Zukunft der Prostitution?

    Prostitution 2021 - Thesenpapier - Wo liegt die Zukunft der Prostitution?Prostitution 2021 – Thesenpapier – Wo liegt die Zukunft der Prostitution?

    „Wenn der Wind der Veränderung bläst, bauen einige Menschen Mauern und andere bauen Windmühlen.“

    Die Prostitution und deren Ausübung befindet sich „unter Corona“ stark im Wandel; die Betreibung von Prostitutionsstätten ist bundesweit seit Anfang November 2020 untersagt. Unter dem neuen „4. Bevölkerungsschutzgesetz“, dass seit vergangener Woche bundesweit gilt, wurden neue Fakten geschaffen, die die Ausübung des Gewerbes bei den gegenwärtigen Inzidenzen von über 100 massiv behindern und die es Ordnungsbehörden ermöglichen drastische Maßnahmen zu ergreifen, wenn man jetzt „körpernah“ tätig wird.

    Prostitutionsstätten sind geschlossen! – Prostitution findet dennoch bundesweit statt!

    Zur Ausübung der Prostitution benötigt man in den meisten Fällen Räume, die sich in der Regel in sogenannten „Prostitutionsstätten“ befinden, also in geschützten und konzessionierten Betrieben, die über eine Erlaubnis nach dem ProstSchG verfügen, verbindliche Hygienestandards bieten und ständiger behördlicher Kontrolle unterliegen. Die anwesenden Dienstleisterinnen werden dokumentiert, ihre Arbeitserlaubnis (der „Hurenpass“) wird überprüft. Regulierte Verhältnisse, die gerade auch „unter Corona“ Vorteile gegenüber „grauem Handeln“ beinhalten.

    Sexualität ist ein menschliches Grundbedürfnis und die Nachfrage war und ist auch in der Pandemie vorhanden, vielleicht etwas weniger ausgeprägt als zu normalen Zeiten, aber durchaus intensiv genug, um auf der Seite der Kunden den Trieb auch im gewerblichen Bereich ausleben zu wollen. Einige „Angsthasen“ sind vermutlich erotisch vorübergehend „in Rente“ gegangen, doch die überzeugten „Fick-Sportler“ kann man nicht bremsen und man musste kein Prophet sein, um festzustellen, was daraus resultiert:

    Sexarbeiterinnen und Kunden passen sich den Verhältnissen an

    Viele Sexarbeiterinnen pflegen ihre Stammkunden und man steht über Telefon, WhatsApp und Mail im stetigen Kontakt. Wenn der Bordellbetrieb nun geschlossen ist, ist man dennoch in der Lage zu kommunizieren und Termine außerhalb des Betriebs zu organisieren. Man besucht den Kunden, man mietet ein AirBnB-Appartement oder trifft sich an sonstigen ungewöhnlichen Orten, um den bezahlten Akt zu vollziehen. Im Bereich der Wohnungsprostitution gibt es vielfältige Möglichkeiten, da die Zugriffsmöglichkeiten der Ordnungsbehörden hier sehr eingeschränkt sind und eine gewisse „Duldung“ eher der Normalzustand war.

    Da man die Sexarbeitenden nicht mit Überbrückungshilfen und ähnlichem unterstützt und Hartz-4 in den überwiegenden Fällen nicht zum gewohnten Lebenswandel passt, ist das „Weiterarbeiten“ für viele Anbieterinnen einfach notwendig. Man tut es wohl mit einem mulmigen Gefühl, man hat aber vermeintlich keine andere Wahl. Moralisch bewerten wollen wir dies nicht. Festzustellen bleibt jedoch, dass Prostitution auch ohne offizielle Betriebe und ohne offizielle Vermittlung stetig stattfindet und damit die gesamte Branche bereits stark verändert hat.

    Eine Branche im Wandel – Welche Auswirkungen sind möglich?

    Durch Corona hat sich die Sexarbeit in den „privaten“ Bereich verlagert. Von den diskret vereinbarten Treffs bis hin zur plakativen unerlaubten Straßenprostitution in Brennpunkten reicht die Bandbreite der Möglichkeiten. Der Reiz des Verbotenen spielt ein Rolle; das geringe Risiko der Entdeckung tut ein Übriges. Man kann ein Stück weit von der „Emanzipierung“ vieler Sexarbeiterinnen sprechen. Diese entstand durch die Notwendigkeit des Geldverdienens und wenn man geschäftstüchtig und innovativ ist, kann man gerade unter Corona gutes Geld verdienen. Wenn das Angebot geringer wird, die Nachfrage aber etwa gleich hoch bleibt, steigen in der Marktwirtschaft die Preise. Ein angenehmer Nebeneffekt der „privaten Arbeit“ ist auch die temporäre „Steuerfreiheit“, die dadurch begünstigt wird, dass die Arbeitsaufzeichnung in den dazu verpflichteten Betrieben nicht stattfindet.

    Ähnlich wie beim boomenden Online-Direkt-Handel, fällt der „Zwischenhandel“ im Bereich der Prostitution (momentan) aus. Bordelle ziehen in normalen Zeiten automatisch Kunden an. Selbst wenn man keine individuelle Werbung schaltet, kann man auf Lauf- und Stammkundschaft hoffen, gegenwärtig ist aber die „Direktvermarktung“ Pflicht, wenn man seine Taler verdienen will. Das Bordell fällt ähnlich wie der „Einzelhandel“ gerade aus und man muss sich als Betreiberin oder Betreiber die Frage stellen, wie es nach der Pandemie weiter gehen wird.

    Kommen die früheren Mieterinnen nach Corona zurück oder haben diese bereits neue Betätigungs-Möglichkeiten aufgetan? – Ist das Geschäftsmodell nach Corona noch tauglich oder muss man sich neu aufstellen? – Wie hoch ist die Ausstiegquote? – Bleibt Deutschland zahlenmäßig „das Bordell Europas“?

    Alle diese Fragen kann man an dieser Stelle noch nicht schlüssig beantworten. Vieles wird sich vermutlich wieder „halbwegs einspielen“, wobei sich aber die Frage stellt, auf welchem betriebswirtschaftlichen Niveau. Vom unbeschwerten Arbeiten ist man momentan jedenfalls kilometerweit entfernt. Betreiberinnen und Betreiber werden mit „Überbrückungshilfen“ beruhigt, haben aber trotzdem bisweilen Existenzängste, da die Zukunft der Rotlicht-Betriebe unsicher erscheint.

    Nach neuesten Prognosen von Experten, wird Deutschland im Juli / August 2021 durch die jetzt zügiger laufenden Impfungen eine Herdenimmunität entwickeln und man rechnet bereits in den kommenden 4 Wochen mit einem spürbaren Absinken der Neuinfektionen. Ende Mai erscheint eine dauerhafte Inzidenz von unter 100 als realistisch und dann bleibt abzuwarten, wann und mit welchen Auflagen die erotischen Betriebe wieder öffnen dürfen.

    Wird Prostitution in den dafür vorgesehenen Betrieben mit einer vereinfachten Test-Strategie wieder möglich sein? – Ist die Vorlage eines Impfnachweises hilfreich oder macht man der Branche weiter das Leben schwer? – Wie verhalten sich die Landesregierungen?

    Klagen, die im vergangenen Jahr Erfolge brachten, sind momentan (noch) nicht angebracht. Sollte es im Rahmen der Öffnungen aber zu „Ungleichbehandlungen“ kommen, sind die Juristen wieder gefragt. Aktuell muss die politische Arbeit intensiviert werden, wobei Sexarbeiterinnen und Betreiber, trotz teil unterschiedlicher Interessen, an einem Strang ziehen sollten.

    BSD e.V., BesD e.V., aber auch neue Zusammenschlüsse und nicht zuletzt unsere Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht, sollten hier die Interessen bündeln und den stetigen Dialog nach innen und außen führen. Die Grundsteine hierfür sind gelegt und ich hoffe, dass wir auf diesem Fundament „unser Haus“ im Mai weiter ausbauen. Lasst uns Allianzen schmieden und gemeinsam am Ball bleiben!

    Ich arbeite in diesen Tagen an einem Thesenpapier, dass sich mit dem Thema weiter befassen wird und freue mich dann auf einen zielführenden Dialog!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

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  • Prostitution 2021 – News by Howard Chance – 25.04.2021

    Prostitution 2021 – News by Howard Chance – 25.04.2021

    Prostitution 2021 - News by Howard Chance - 25.04.2021Prostitution 2021 – News by Howard Chance – 25.04.2021

    Allgemeine Situationsbeschreibung / Die Lage der Republik

    Seit dem gestrigen Samstag, 24.04.2021, haben wir die von der Bundesregierung verordnete „Bundesnotbremse“ als „4. Bevölkerungsschutzgesetz“ und die Kritik an den darin enthaltenen Vorschriften ist massiv! Ausgangsbeschränkungen fern jeder gelebten Realität, theoretische Erwägungen, die der Praxis vermutlich nicht standhalten und bereits über 20 Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, wo die Einschränkung von Grundrechten nun auf dem Prüfstand steht.

    Per „Bundesdekret“ will man nun durchsetzen, was die Bundesländer mit Landesverordnungen längst hätten umsetzen können, aber seit Wochen nicht umsetzen wollten? Die nun vorgenommene Gesetzesänderung entlastet die Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte der Länder, da sich Zuständigkeiten verändern. Man kann vor den Landesgerichten nämlich nur noch sehr eingeschränkt klagen, da man ein Bundesgesetz und dessen Vorschriften auf Landesebene schwerlich angreifen kann! Die Bundesländer können nun den „schwarzen Peter“ an den Bund abgeben und dies entlastet natürlich ungemein; Landesgerichte können die Zuständigkeit verneinen; das Bundesverfassungsgericht wird mit diversen Eilanträgen stark belastet werden.

    „Schutz“ mit fragwürdigen Methoden

    Der Gesetzgeber will mit dem „4. Bevölkerungsschutzgesetz“ die „Regierbarkeit des Landes“ sichern und greift dabei zu Methoden, die man eher im kommunistischen Osten vermutet. Man agiert wie in China oder Russland, wo totalitär angeordnet wird und setzt die Bürgerrechte halt außer Kraft, zumindest temporär. So nimmt man die Bürger natürlich nicht mit, sondern erzeugt einen breiten Protest, den man sich dann aber „verbittet“. Das Vertrauen in die Politik wird mehr und mehr zerstört und man fühlt sich nicht mehr wohl im Land der Dichter und Denker. So geht es mir gerade jedenfalls.

    Statt „Solidarität“ in der Pandemie-Bekämpfung forciert man den „Ordnungsstaat“ und hofft darauf, dass es die kontrollierenden Behörden richten. Bußgelder gegen Uneinsichtigkeit, während es im Untergrund gärt und viele Bürgerinnen und Bürger längst im Status des zivilen Ungehorsams angelangt sind. Die Masken hängen irgendwie im Gesicht, aber spätestens im öffentlichen Nahverkehr wird sichtbar, wie lapidar Abstände und ordnungsgemäßer Sitz des Mund-Nasen-Schutzes gehandhabt werden. Restaurants öffnen heimlich über die Hintertür und ethnische Versammlungen in dunklen Kellern sind ebenso normal wie Haus-Besuche der Erotik-Anbieterinnen. Was solls?

    Die Bundeskanzlerin sitzt in ihrem hohen Turm und hat ja nichts mehr zu verlieren! Sie ist bereits im Abschiedsmodus und interessiert sich noch nicht einmal mehr dafür, wer ihre politische Nachfolge antreten soll. Sie stimmte in der vergangenen Woche nicht für Armin Laschet als Kanzlerkandidat der CDU, sondern enthielt sich gänzlich. Auch Markus Söder, der Merkel vor Jahren brüskierte, ist nicht ihr Kronprinz und so bekommen andere politische Kräfte jetzt merklichen Aufwind. Man spricht bereits von einer grünen Kanzlerin und auch die SPD macht mit dem blassen Olaf Scholz wieder Punkte gut.

    Bundesnotbremse kommt in den Regionen, wo die Inzidenz über 100 liegt, einem temporären Sexverkaufs- und Sexkaufverbot gleich

    Über Monate haben wir uns mit dem unlogischen „Infektionsschutz“ bezogen auf Prostitution beschäftigt: die offiziellen Betriebe sind geschlossen, aber im Graubereich ging es „überall“ weiter zur Sache. An legalen Betrieben fährt das Ordnungsamt täglich vorbei und schaut, ob die Lichter wirklich aus sind. Stehen Damen im Sperrbezirk „auf der Gasse“, so toleriert man das oder argumentiert mit „Überlastung“. Dass sich da den konzessionierten Betreiberinnen und Betreibern die Fußnägel wellen, ist kein Wunder! Diese Bigotterie ist unerträglich und man kann einfach keinen entspannten Blick entwickeln. Gleiches Recht und gleiche Pflicht für alle? Fehlanzeige! Je länger diese Zustände anhalten, desto schwieriger wird es werden irgendwann wieder „normale Zustände“ zu erhalten.

    Sagen wir es offen: wer gewerblich ficken will und eine gewisse Intelligenz besitzt, der sollte auch unter Corona „Ersatz“ gefunden haben. Wer eine „Stamm-Dame“ hatte oder hat, der wurde vermutlich die ganze Zeit über irgendwie „bedient“, ohne dafür in offizielle Betriebe gehen zu müssen. Haus- und Hotelbesuche sind seit Beginn der Krise explodiert und der Lehrsatz „wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch“ dürfte fortwährend gelten. Vermutlich ist die Anzahl der Besuche deutlich zurückgegangen, die Anzahl der Anbieterinnen wird auch abgenommen haben, doch das „Sexgeschäft“ als solches findet nach wie vor statt. Neben den Damen, denen die „Selbstvermarktung“ nicht gegeben ist und die teilweise auch am Hungertuch nagen, gibt es auch Profiteure, die ihre Umsätze unter Corona steigern konnten.

    Im Ergebnis wird es der Staat unter Corona geschafft haben, die offizielle Branche deutlich zu schwächen und ihr eine gewisse Bedeutungslosigkeit zu implizieren. Diesen und weitere Gedanken, werde ich Ende dieser Woche in einem „Thesenpapier“ veröffentlichen, das sich mit dem Thema „Prostitution vor, während und nach Corona“ befassen wird. Die Branche hat sich bereits vor Corona stark verändert, während Corona wurden Schwächen sichtbar und für die Zukunft der Bordellbranche gilt es die Weichen völlig neu zu stellen. Das Geld wird deutlich schwerer zu verdienen sein und eine Neuausrichtung ist dabei aus meiner Sicht unvermeidlich.

    Was die Perspektive der Sexarbeitenden anbelangt, verweise ich schon heute auf eine Buch-Neuerscheinung zum 1. Mai, die den Titel „Sexwork 3.0 – und wie wir Zwangsprostitution verhindern“ trägt und von Matyra Peng (einer uns wohlbekannten Autorin) bei BoD unter der ISBN 9783753480305 bestellbar sein wird. Hierzu im nächsten Newsletter auch weitere Informationen. Am Freitag werde ich in der Zoom-Konferenz dazu berichten.

    Einige Worte in eigener Sache

    Mitte der Woche hatte ich einen medizinischen Zwischenfall, der mir eine Fahrt im Rettungswagen bescherte. Ich fiel in der Wohnung schlagartig um und krampfte einige Minuten. Im Krankenhaus war ich dann aber schnell wieder bei mir und die eingeleiteten Untersuchungen waren ergebnislos. CT OK, Blutwerte auch im Rahmen, lediglich ein erhöhter Zuckerwert, den ich aber schnell wieder in den Griff bekam. Eine Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus, jetzt aber wieder im Lot und zum Glück absolut arbeitsfähig. So müssen sich alle aktuell betreuten Kundinnen und Kunden keine Sorgen machen. Vereinbarte Termine nehme ich natürlich wahr und laufende Projekte sind nicht gefährdet. Ich danke für die vielen Genesungswünsche der vergangenen Tage und bin wieder „am Ball“! Mehr zu meinen „Plänen“ dann im nächsten Newsletter im Lauf der kommenden Woche!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

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    Prostitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung


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  • Prostitution 2021 – Die Notbremse als temporäres Sexkaufverbot

    Prostitution 2021 – Die Notbremse als temporäres Sexkaufverbot

    Prostitution 2021 – Die Notbremse als temporäres Sexkaufverbot

    Durch das „Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“, das vom Deutschen Bundestag am 21. April 2021 beschlossen wurde und den Bundesrat am 22. April 2021 ohne nennenswerten Widerspruch „passiert“ hat, haben wir jetzt in allen Städten und Landkreisen, bei denen die Inzidenz 3 Tage über dem Richtwert von 100 liegt, neben dem ohnehin schon vorliegenden Verbot Prostitutionsstätten zu betreiben, nun auch ein generelles Sexverkaufs- und Sexkaufverbot.

    In § 28b Punkt 8 lesen wir nämlich diesbezüglich folgendes: „die Ausübung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, ist untersagt.“

    Da Prostitution ohne körperliche Nähe nun einmal nicht stattfinden kann, kann diese unter der „Notbremse“ nun ab der 100er-Inzidenz nicht mehr ausgeübt werden und hier haben wir nun erstmals einen „Gleichstand“ zwischen Sexworkerinnen und Betreibern. Da mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 € gedroht wird, sollte man „die Sache“ ernst nehmen. Auch Wohnungsprostitution und Escort kann über der 100-er-Inzidenz nun nicht mehr stattfinden.

    Wie sich die Situation in der Praxis gestalten wird, bleibt abzuwarten. Die Situation hat sich nun für die Sexarbeiterinnen deutlich verschärft, aber wenn es um das wirtschaftliche Überleben geht, ist es unwahrscheinlich, dass der „Graumarkt“ das Geschäft einstellen wird.

    Das „Körpernah-Prinzip“ gilt natürlich auch für „Wellness-Massagen“ etc., die als „Ausweich-Gewerbe“ errichtet wurden.

    Das Gesetz findet man zum PDF-Download übrigens unter:
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/B/4_BevSchG_BGBL.pdf


     

    Prostitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung


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  • Prostitution 2021 – Howard Chance in eigener Sache – Klarstellung

    Prostitution 2021 – Howard Chance in eigener Sache – Klarstellung


    Prostitution 2021 – Howard Chance in eigener Sache – Klarstellung

    Um der allgemeinen Gerüchteküche vorzubeugen: ich befand mich nach einem neurologischen Zwischenfall in dieser Woche eine Nacht zur Beobachtung in einem Düsseldorfer Krankenhaus und habe „einschlägige Diagnostik“ über mich ergehen lassen, um mögliche Risiken abklären zu lassen. Es ging um einen überraschenden Krampfanfall, der aus heiterem Himmel eingetreten ist und der natürlich ein wenig verunsichert.

    Inzwischen bin ich wieder „im Dienst“ und habe bislang keine Nachwirkungen, außer ein wenig Müdigkeit. die sich aber sicher bald geben wird.

    Glück auf! Ihr / Euer Howard


    Prostitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung

  • Prostitution 2021 – 23.04. – Ab heute Mutti Merkels Notbremse am Start

    Prostitution 2021 – 23.04. – Ab heute Mutti Merkels Notbremse am Start


    Prostitution 2021 – 23.04. – Ab heute Mutti Merkels Notbremse am Start

    Bundestag, Bundesrat und Bundespräsident machten den Weg frei. Die enthaltenen Ausgangssperren sind umstritten und womöglich auch nicht verfassungskonform. Diverse Verfahren bereits anhängig.

    Seit heute, Freitag, den 23. April 2021, gilt in Deutschland die bundeseinheitliche Notbremse, die es ermöglichen soll bundesweit einheitlich zu verfahren. Dabei gelten laut Gesetz ab einer Inzidenz von über 100 an 3 aufeinander folgenden Tagen diese Regeln:

    • Private Treffen sind auf die Angehörigen eines Hausstandes und maximal eine weitere Person begrenzt. Ausgenommen sind Kinder unter 14 Jahren – bislang werden in NRW auch 14-jährige Kinder nicht mitgezählt. Neu ist außerdem: Diese Kontaktbeschränkungen gelten auch für den privaten Raum, sprich die eigene Wohnung.
    • Zwischen 22 und 5 Uhr gelten Ausgangsbeschränkungen und man darf die Wohnung oder das eigene Grundstück nicht verlassen. Es gibt aber Ausnahmen, unter anderem für Notfälle, die Berufsausübung oder das Gassi gehen mit dem Hund. Joggen und Spaziergänge bleiben bis Mitternacht erlaubt, allerdings nur allein.
    • Für Einkaufen jenseits des Lebensmittel-, Drogerie-, Buch- oder Blumenhandels gilt: Geschäfte können Kunden nur einlassen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Steigt der Inzidenzwert über 150, ist nur noch das Abholen bestellter Waren erlaubt.
    • Nicht-medizinische körpernahe Dienstleistungen sind untersagt. Eine Ausnahme gibt es für Friseurdienstleistungen und Fußpflege. Kundinnen und Kunden müssen allerdings ein negatives Corona-Test-Ergebnis vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden sein darf.
    • Kontaktloser Sport im Freien ist nur allein, zu zweit oder dem eigenen Haushalt erlaubt. Kinder unter 14 Jahren dürfen kontaktlosen Sport maximal zu fünft machen.
    • Arbeitgeber müssen Homeoffice anbieten, wo das möglich ist. Die „Notbremse“ tritt erst dann wieder außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt.

    Gegen die „Ausgangsbeschränkungen“ wurden bereits Verfassungsbeschwerden angekündigt und wohl auch schon beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Nicht wenige Rechtsexperten sind der Meinung, dass diesbezüglich die Grundrechte in zulässiger Art und Weise eingeschränkt werden. Abwarten!

  • Prostitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung

    Prostitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung

    Prostitution 2021 - Paradigmenwechsel wegen VollbremsungProstitution 2021 – Paradigmenwechsel wegen Vollbremsung

    Untersagte Branchen haben weitere Durststrecke vor sich – Öffnung der Bordellbestriebe rückt nun in weite Ferne – Niemandszeit

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    ich beginne meinen heutigen Beitrag mit einer Bildbetrachtung. Auf dem Titelbild dieses Blog-Beitrags sehen wir eine junge Dame, die mental abwesend wirkend auf dem Sofa liegt und der Dinge harrt, die nicht zu ändern sind. Dazu ein Glas mit einem vermutlich alkoholischen Getränk, das in die Höhe spritzt. Der Konsum von häuslichem Alkohol hat unter Corona merklich zugenommen. Das „Homing“, ob nun beruflich oder privat, führt bei vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu wachsender Frustration, zu einer Frustration, die in zu viel essen und trinken eskaliert. Nach Corona, sofern wir dies noch erleben, werden die „Weight Watchers“ Hochkonjunktur haben und die anonymen oder bekennenden Alkoholiker werden auch deutlich zugenommen haben. Den Alkohol habe ich persönlich gut im Griff, aber die Waage zeigt eine neuerliche Zusatzbelegung von 10 kg, was mangels Bewegung nicht wirklich verwundert. Ob man dies nun als „Spaß am Leben“ hinstellen kann, wage ich stark zu bezweifeln.

    Radikaler Paradigmenwechsel durch staatliche Vollbremsung

    Wir haben es in Deutschland leider nicht geschafft, die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bekommen! Die staatlichen Maßnahmen waren entweder nicht zielgerichtet genug, zu lasch oder versagten durch mangelhafte Logik. Seit über einem Jahr drehen wir uns im Kreis und hangeln uns von Lockdown zu Lockdown. Es wird geimpft was geht, aber wenn Impfstoffe plötzlich ausfallen oder als unsicher erscheinen, stagniert es auf dem Weg zur Herdenimmunität. Dem Volk fehlt inzwischen die Geduld und das zunehmende Brechen der Corona-Regeln ist da kein Wunder. Man trifft sich im Keller oder Tiefgaragen, in Restaurants mit Hintereingang zum privaten „Spachteln“ oder verlegt die Eckkneipe ins heimische Wohnzimmer. Angela Merkel verbreitet „Endzeit-Stimmung“, die Fernsehsender senden „Corona“ ohne Ende und Herr Lauterbach ist omnipräsent, um dem Volk massiv ins Gewissen zu reden. Statt Grundrechten gibt es jetzt Grundpflichten und man träumt nachts schon von den Maskengesichtern, die einem täglich begegnen.

    Die Rotlicht-Branche muss leider weiter abwarten

    Unsere Rotlicht-Branche war im vergangenen Jahr 2020 sehr solidarisch und kämpferisch, was die „damaligen“ erklagten und erreichten Öffnungen anbelangte. Nicht überall gingen die Betriebe auf, in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern wurde leider umsonst gewartet. Seit einem Jahr gehen die „Corona-Maßnahmen“ primär gegen die Bordelle und die Escort-Vermittlungen und alle Hinweise der Betreiberinnen und Betreiber darauf, dass die fast flächendeckend stattfindende vermeintlich „private Sexarbeit“ nach wie vor ein deutlich höheres Corona-Infektionsrisiko birgt als die „überwachte“ Arbeit in den Betrieben, verhallten bei der Politik und auch in den Gerichtssälen.

    Absurd, aber vermutlich der politische Wille oder aber ein erwünschter oder zufälliger Nebeneffekt. Diverse Ordnungsbehörden dulden völlig illegale Prostitutionsstätten, man argumentiert mit Überlastung und die durchaus stattfindende „prostitutive Arbeit“ wird selbst da gerne übersehen, wo Prostitution durch gültige Verordnungen verboten ist. Dieses Thema wird aber überhaupt nicht aufgegriffen und nicht diskutiert und Strafanzeigen gegen Behörden versinken in den Aktenablagen der Staatsanwaltschaften. Der Rechtsstaat ist mitunter in Gefahr und dass erst nicht seit gestern!

    Aufgabe Nr. 1 – Überbrückungshilfen jetzt gestalten!

    Wenn es im „aktiven Geschäft“ nun gar nicht läuft, ist es wichtig die versprochenen staatlichen Hilfsleistungen wie „Überbrückungshilfen“ in Anspruch zu nehmen. Man hat jetzt ja die Zeit sich zu informieren und Rücksprache mit dem Steuerberater zu nehmen und zusätzlich auch die Informationsangebote im Internet zu nutzen. Hier ist aber zu erwähnen, dass sich die Überbrückungshilfe III ständig wandelt und die FAQs auch ständig mit „Novitäten“ glänzen. Ich wollte hierzu eine Publikation erstellen, was mir aber wegen den ständigen Änderungen noch nicht ratsam erschien. Nichts ist schlimmer als wenn veröffentliche „Fakten“ nicht stimmen. Ich bitte daher noch um etwas Geduld für den Prozess der Informationsanalyse.

    Vorlegen kann ich allerdings bereits heute eine Liste mit Informationen zu den Förderprogrammen „Hygienemaßnahmen“ und „Digitalisierung“. Diese Programme der Regierung wurden ergänzend zur Überbrückungshilfe III aufgelegt und sind für viele Betriebe sehr interessant. Ein erstes Zoom-Seminar hat dazu ja bereits stattgefunden, ein weiteres wird in den kommenden Wochen folgen. Die von mir adaptierte und ergänzte Liste steht unter folgendem Link bereits zur Verfügung: Förderprogramme Hygiene und Digitalisierung

    Aufgabe Nr. 2 – Politische Analyse und Acting?

    Mit dem Wunsch nach sofortiger Öffnung werden wir momentan krachend scheitern! Bremsen ist gerade angesagt! Dennoch dürfen wir nicht aus dem Blick verlieren, dass den Betreiberinnen und Betreibern fortlaufend Unrecht geschieht. Prostitution selbst, also deren Ausübung, ist unter Corona scheinbar nicht gefährlich. Nur der „Verkehr“ in Prostitutionsstätten scheint das Problem zu sein. Das Virus unterscheidet also an welchem Ort es zuschlägt. Unlogisch! Zum Thema „Ausschaltung des Zwischenhandels – Prostitution unter Corona!“ werde ich Ende der Woche eine Streitschrift vorlegen und aus dieser Streitschrift soll dann später auch ein politischer Appell von Betreiberinnen und Betreibern entstehen. Ende der Woche werden wir dann auch sehen, ob Merkels „Notgesetz“ verabschiedet wurde und welche Inhalte darin besonders glänzen.

    Ich wünsche allen eine gute Woche! Von „schön“ kann man nicht sprechen!

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Hygiene und Digitalisierung – Überbrückungshilfe III

    Prostitution 2021 – Hygiene und Digitalisierung – Überbrückungshilfe III

    Prostitution 2021 - Hygiene und Digitalisierung - Überbrückungshilfe IIIProstitution 2021 – Hygiene und Digitalisierung – Überbrückungshilfe III

    Überbrückungshilfe III – Ein Chaos ohne Ende

    Nach wie vor sind die „Regeln“ der erweiterten „Überbrückungshilfe III“ mehr als schwammig und selbst gewiefte Steuerberater sind momentan oft „überfragt“, welche Bestimmungen für welche Gruppen gedacht sind und was die EU-Beihilfen-Regelungen bewirken oder verhindern. Dazu gibt es das Problem mit sich ständig änderten FAQs auf den Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums. Transparenz?  Fehlanzeige: schlecht kanalisierte Information, die das Gegenteil von dem bewirkt, was man eigentlich erwarteten kann. Meisterleistung!

    100% statt 90% Fixkosten-Erstattung? Kapitalzuschuss? Nach allem was ich jetzt oberflächlich gelesen habe, gibt es dies nur im Ausnahmefall. EU-Deckelungen verhindern Erweiterungen. 1 Schritt vor, 2 zurück? Für ein Großteil unserer Betriebe sehe ich diese Mittel gerade nicht, werde dies aber in dieser Woche in „Klausur“ noch ausarbeiten. Ende der Woche dazu mehr.

    Erfreulich: Liste Hygienemaßnahmen und Digitalisierung liegt vor

    Schon seit einigen Wochen haben wir uns gefragt, welche Maßnahmen und Investitionen bei den Hygienemaßnahmen und bei der Digitalisierung berücksichtigt werden können. Hierzu habe ich nun über Umwege eine Auflistung erhalten, die dies näher erläutert und die weitestgehend von der DEHOGA ermittelt wurden. Ich habe die Auflistung für unsere Branche adaptiert und hoffe damit eine Hilfestellung leisten zu können:

    https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2021/04/Foerderprogramme.pdf?media=1787225536

    Ich bleibe natürlich am Thema und stehe für Rückfragen gerne jederzeit zur Verfügung! Ständige „Weiterbildung“ ist unbedingt notwendig!

    Grüße von Howard Chance

    https://www.mhconsulting.online

  • Prostitution 2021 – Notbrems-Gesetz ist in Vorbereitung – 11.04.2021

    Prostitution 2021 – Notbrems-Gesetz ist in Vorbereitung – 11.04.2021

    Prostitution 2021 - Notbrems-Gesetz ist in Vorbereitung - 11.04.2021Prostitution 2021 – Notbrems-Gesetz ist in Vorbereitung – 11.04.2021

    Alle Macht in Corona-Fragen zur Bundesregierung verlagern – Die neue Strategie soll Fakten schaffen und Föderalismus aushebeln.

    Die kommende Woche (12. bis 18. April 2021) wird sehr interessant: die für den morgigen Montag, 12. April 2021, geplante Ministerpräsidenten-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel fällt aus! Stattdessen will man erneut das bereits existierende Infektionsschutzgesetz im flotten Husarenritt anpassen und damit die Entscheidungskompetenz in Sachen Corona maßgeblich auf den Bund zu verlagern.

    Bei der geplanten „neuen Gesetzgebung“ will man sogar die Zustimmungspflicht des Bundesrates „vermeiden“, um zügig zum Ziel zu kommen. Selbst der amtierende Bundestagspräsident, Dr. Wolfgang Schäuble, seines Zeichens Jurist, tendiert in diese Richtung und hat in diversen Interviews angeregt, nun so zu verfahren um wieder „handlungsfähig“ zu werden.

    Bereits am kommenden Dienstag (13.04.2021) wird der Gesetzesentwurf wohl schon im Bundestag „gelesen“ werden und nach einer 2. und 3. Lesung könnte die Gesetzesänderung im Parlament bereits in dieser Woche beschlossen werden. Die Machtübernahme in den wichtigen Corona-Fragen kann also sehr fix stattfinden. Die Bürger werden hierzu nicht gefragt, aber im Deutschen Bundestag wird es vermutlich in den kommenden Tagen hoch hergehen. Die Opposition wird wettern, aber vermutlich am Ergebnis nichts ändern.

    Werden wir zukünftig alle nur noch Vasallen des Staates sein? Ein Vasall war, so meldet es Wikipedia, ein „Freier“, der in einem persönlichen Treueverhältnis zu einem mächtigen Herrn als Schutzherrn stand. Aufgrund des eingegangenen personenrechtlichen Verhältnisses ergaben sich gegenseitige Schutz- und Gehorsamspflichten für die Beteiligten. Freier passt ja irgendwie, oder?

    Weiß der Staat überhaupt noch, was dem Volk „gut tut“ und werden jetzt Maßnahmen ergriffen, die uns wirksam aus der Pandemie führen? Hoffen wir weiterhin das Beste! Ob die Hoffnung sich erfüllt, werden wir sehen. Bleiben wir einfach optimistisch!

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Newsletter MH-Consulting – Howard Chance – 06.04.2021

    Newsletter MH-Consulting – Howard Chance – 06.04.2021

    Newsletter MH-Consulting - Howard Chance - 06.04.2021Newsletter MH-Consulting – Howard Chance – 06.04.2021

    Der Untertitel: Irgendwas stimmt mit Mutti Merkel nicht

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, verehrte Kolleginnen und Kollegen der Roten Zunft!

    Ostern ist vorbei, die Eier wurden gelegt und der coronale Alltag hat uns wieder. So starten wir heute in eine verkürzte Woche, die bereits wieder mit „Drohungen“ der Politik beginnt! Gesunkene Inzidenzwerte passen scheinbar nicht ins Konzept und daher ergreifen Politiker wie „Radi-Karl“ und der „Öcher-Armin“ das Wort, um mal wieder „harte Zeiten“ anzukündigen. Prost beim morgendlichen Kaffee.

    Inzidenz zum Glück nicht explodierend

    Zum Glück ist der „Großanstieg der Inzidenzen“ bislang ausgeblieben und das möge auch bitte so bleiben, damit wir zumindest „eingeschränkt“ normal leben können und „Mutti Merkel“ nicht wieder auf neue Ideen kommt. Statt klarer Regeln bestimmen jetzt viele und der Föderalismus verlagert sich in lokale Amtsstuben, wo man es leider auch nicht „besser weiß“ Zu Gesamtsituation habe ich auch einen kurzen Osterartikel geschrieben: Ostern 2021 – Buenos Aires – Der Wunsch nach Auferstehung

    Öffnungs-Kampagnen momentan wohl nicht zielführend

    Die Politik hat trotz der „großen Bedrohung“ in der vergangenen Woche weiter geschlafen. Statt einer neuen großen „Bund-Länder-Runde“ passierte eigentlich nichts. In Papst-Manier erlebten wir sowohl Armin Laschet wie Markus Söder mit „Osterbotschaften“ und Bundespräsident wie Bundeskanzlerin durften mit „Podcasts“ auch nicht fehlen. Merkwürdige „Filme“, die da gerade laufen und die eigentlich keiner sehen will. Offene Bordelle will Otto Normalbürger im Moment natürlich auch nicht sehen und so halten wir uns mit Öffnungs-Kampagnen erst einmal zurück.

    Überbrückungshilfe III wurde mal wieder reformiert

    Keine Woche ohne Anpassung, Änderungen und Erweiterungen. Nun will der Staat den Unternehmen, die schon länger geschlossen haben, eine prozentuale Erhöhung der Fixkostenerstattung bis zu 100% bieten und auch weitere „Spritzen“ geben. Da ich stark beschäftigt war, konnte ich die Informationen noch nicht im Detail analysieren, werde dies aber in den kommenden Tagen nachholen und dann zu diesem wichtigen Thema einen „Zoom-Workshop“ anbieten. Wer sich selbst schon mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfehle ich folgenden Link: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/03/20210401-ueberbr%C3%BCckungshilfe-3.html

    Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht – Struktur und Ziele

    Unsere Facebook- und Zoom-Gemeinschaft wächst und gedeiht, auch wenn die Arbeit und der Austausch momentan gewisse Lähmungserscheinungen aufweist. Wir fallen zwar nicht in tiefe Depression, aber die Ansatzpunkte sind für die politische Arbeit gerade nicht gegeben und es fehlt an den Signalen. Einige befürchten, dass sich die Situation bis über den Sommer hinaus so fortsetzen wird, andere hoffen auf das „Test-Regime“ und damit verbundene Öffnungen. Wichtig ist es solidarisch zu bleiben und sich weiter auszutauschen. Infos dazu unter: https://zukunft-rotlicht.info/mitgliedschaft-interessengemeinschaft-zukunft-rotlicht-info-2021/

    MH-Consulting – Unternehmensberatung in der Corona-Krise

    Auch als Berater hat man es zurzeit nicht leicht und wie das sprichwörtliche Eichhörnchen muss man sehen, wo man bleibt! Die Aufgaben haben sich verändert und die Arbeit findet nahezu ausschließlich „online“ statt. Aufarbeiten alter Akten, einige Neugründungen und Umfirmierungen. Bau- und Verwaltungsprozesse und Vorbereitung der „Zukunft“ nach Corona. Eine Übersicht findet sich unter: https://zukunft-rotlicht.info/2021/04/03/mh-consulting-by-howard-chance-projektarbeit-in-der-corona-krise/

    Spenden / Unterstützung / Donations

    All diese „Aktionen“ sind natürlich herzlich willkommen und sind natürlich steuerlich absetzbar und u.U. auch bei Überbrückungshilfen verwendbar. Der Spruch „jeder Taler zählt“ gilt gestern wie heute. Wer kann, der spendet und unter Corona ist man niemandem böse, der dies momentan nicht kann und sich sonstwie in die Gemeinschaft einbringt. So konnten die vergangenen Monate durch große und kleine Spenden gut überbrückt werden. Donations gerne unter https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=94LDDBFKNPV8N oder über den IBAN-Account Marcus Heinbach – Postbank – IBAN: DE46 1001 0010 0487 5641 13 – BIC PBNKDEFF

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

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  • Frohe Ostern – Buenos Eires – Der Wunsch nach Auferstehung

    Frohe Ostern – Buenos Eires – Der Wunsch nach Auferstehung

    Frohe Ostern – Buenos Eires – Der Wunsch nach Auferstehung

    Die Christen feiern gerade Ostern, die Juden Pessach und in etwas mehr als einer Woche beginnt für die Muslime der Ramadan. Der April hat es kultisch-religiös also in sich. Statt Geheimnis des Glaubens haben wir es primär mit bunten Eiern und Süßigkeiten zu tun; der Osterbraten duftet, die Matzen (ungesäuertes Brot) funkeln, wobei die für die Familien bestimmten „Feierlichkeiten jeglicher Art“ auch in diesem Jahr wieder nur stark beeinträchtigt stattfinden.

    Wie viele Leute dürfen sich überhaupt versammeln, wann, wie und wo? Welche besonderen Hygiene-Maßnahmen sind zu beachten und wo  hat sich denn das Ordnungsamt versteckt, um Bußgelder zu verteilen? Gehen bei meinem Nachbarn mehr Leute ein und aus, als per Verordnung erlaubt ist? Ist Grillen im Garten zulässig oder vermischen sich hier Aerosole tückisch mit dem Bratenduft? Verursachen Eisdielen Spreading Events oder wird der Ramadan zur 4. Welle?

    Was wie eine „Klamotte“ klingt und zur Comedy taugt, ist unglücklicherweise auch in diesem Jahr wieder gelebte Realität. Die tägliche Inzidenz bestimmt unser Leben und versaut uns selbiges zunehmend. Fröhliche Gesichter sind hinter Masken nicht zu sehen. Wir befinden uns in einer kleinen Apokalypse.

    Die „Auferstehung von den Toten“ tut im übertragenen Sinne dringend not, wir werden aber wohl noch einige Zeit warten müssen und noch für eine gewisse Zeit „Ungemach“ in Kauf nehmen müssen. Die „Auferstehung“ muss jetzt auch bei der Politik angekommen und weitere schwerwiegende Fehler sollten vermieden werden!

    Die letzten Wochen deuteten darauf hin, dass wir uns womöglich fix in Richtung „Bananenrepublik“ entwickeln. Das Land der Dichter und Denker kopflos im Chaos, die „Führung“ führungslos und das Volk lethargisch, müde bis wütend. Die wie immer versöhnlichen Worte des Bundespräsidenten wirken bizarr, wenn Mutti Merkel gleichzeitig eine Art „Alleinherrschaft“ anstrebt.

    Als „Zeugen Coronas“ sind wir momentan zur Untätigkeit verdammt. Der Staat analysiert, reguliert und verordnet. Ungeordnet, oftmals überhaupt nicht logisch nachzuvollziehen. Corona bestimmt unser Leben und jegliches Agieren steht unter Vorbehalt. Unsere Branche kämpft ums Überleben und es gibt immer wieder „finanzielle Zuckerchen“, die den wirtschaftlichen Tod einstweilen verhindern und Revolten somit vermeiden.

    Wenn der Staat „sorgt“, kann er einschneidende Maßnahmen verlangen und dies wirkt sich dann auch auf „Klagen“ aus, die von den Gerichten dann als „unbegründet“ abgewiesen werden. Die freiheitliche Grundordnung ist dann nicht mehr gegeben und dies schränkt unsere Lebensqualität deutlich ein!

    Wo es die freiheitliche Grundordnung nicht gibt, funktioniert die Pandemie-Bekämpfung erheblich besser. Der Blick nach China zeigt, wie es geht: Der rote Führer befiehlt und binnen weniger Stunden bleiben alle Chinesen zu Hause. Das Volk diskutiert nicht, es gibt keine Querdenker, weil querdenken nicht möglich ist, ohne mit der politischen Polizei in Konflikt zu geraten. Kritik an der Führung ist nicht erlaubt; Papa Xi ist Absolutist und lenkt nach Gutdünken.

    Im Falle einer Pandemie kann Autokratie für eine kurze Zeit sinnvoll sein und das hat Mama Merkel wohl auch erkannt. Wenn diese Autokratie dann aber schleichend zum Prinzip erhoben wird, so ist das, was wir Demokratie nennen, generell in Gefahr. Bewegen wir uns auf eine neue Weltordnung zu? Hat die Entbehrlichkeit der einzelnen Person bereits begonnen? Ändern sich die Paradigmen? Wo führt dies hin? Die Fragen lassen wir heute einmal offen.

    Ich wünsche allen trotz widriger Umstände ein frohes und gesegnetes Osterfest und eine baldige „Auferstehung“! Glück auf und Buenos Eires!

    Ihr / Euer Howard Chance

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    Branchennews – Informationsdienst – Zukunft Rotlicht – Info 2022

  • MH-Consulting by Howard Chance – Projektarbeit in der Corona-Krise

    MH-Consulting by Howard Chance – Projektarbeit in der Corona-Krise

    MH-Consulting by Howard Chance - Projektarbeit in der Corona-KriseMH-Consulting by Howard Chance – Projektarbeit in der Corona-Krise

    Ich werde in den vergangenen Wochen immer wieder gefragt, mit welchen Themen und Aufgaben ich mich momentan konkret beschäftige, denn schließlich sind ja die alle Betriebe in Deutschland zwangsläufig oder auch „zwangsweise“ geschlossen. Doch natürlich gibt es fortlaufend Beratungsbedarf, wenn auch primär zu etwas anderen Themen.

    Die Presseschau

    Mein Tagesablauf in meinem Düsseldorfer Domizil beginnt täglich und recht früh mit einer umfangreichen Presse-Schau: gibt es Neuigkeiten zu den Corona-Maßnahmen, wie entwickeln sich die Inzidenzen und welche Auswirkungen kann dies für meine Kundinnen und Kunden womöglich haben? Der Ausweich-Bereich „Wellness-Massagen“ kann ja in einigen „Niedrig-Inzidenz-Regionen“ noch betrieben werden und hier ist der Blick auf die „Kurve“ dann immer wichtig.

    Gruppen-Nachrichten, Mails, WhatsApp und Co.

    Nach der „Presse“ folgt sodann der Blick in die Facebook-Gruppen, wo es oft interessante Meldungen und Posts aus der Nacht gibt, die beantwortet, kommentiert und weitergeleitet werden wollen. Wenn es dann um 8 Uhr zum Frühstück geht, ist man schon wieder tief im „Corona-Thema“, das nun gerade wirklich kein Ende findet und wo man mit Informationen und Meinungen geradezu erschlagen wird.

    Allgemeines Projecting und Austausch IG Zukunft Rotlicht / Zooming

    Das allgemeine Projecting umfasst die Vorbereitung sinnvoller Öffnungs-Strategien und den Austausch mit Verbänden und der Politik. Die aktuellen Fragen lauten u.a.:

    • Wird es in Deutschland ein flächendeckendes „Test-Regime“ geben?
    • Sind Schnelltests jetzt das „All-Heilmittel“ auch für die Erotikbranche?
    • Wird die „Gleichbehandlung“, die das Grundgesetz vorschreibt, gewahrt oder gibt es auch „moralische Komponenten“, die jetzt einfach an die Corona-Lage „angehangen“ werden?
    • Spielt das „Nordische Modell“ im Bundestagswahlkampf eine Rolle oder ist das von „Sisters e.V.“ entfachte Feuer schon wieder am verlöschen?
    • Wie steuert man sein Rotlicht-Unternehmen durch das gegenwärtig bedrohliche Fahrwasser?
    • Wie finden Sexarbeiter(innen) und Betreiber(innen) sinnvoll zueinander statt in gegenseitige Ressentiments zu verfallen?
    • Kommt der Start seiner „Fürsorgepflicht“ wirksam nach und werden ausreichende finanzielle Hilfen zur Verfügung gestellt?

    Diese und weitere wichtige Fragen werden in den wöchentlichen Zoom-Konferenzen diskutiert. Daraus sollen dann Lösungsansätze und Konzepte entstehen, die der gesamten Branche helfen sollen. Von der Erörterung zum Arbeitspapier!

    Dienstleistungen für Kundinnen und Kunden als Berater

    Während die Arbeit der Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht momentan durch Spenden / Zuwendungen finanziert wird, muss das „Brot des Beraters“ natürlich durch „harte Arbeit“ verdient werden. Die Umsätze der Unternehmensberatung waren im Jahr 2020 sehr verhalten und sind im Vergleich zum Vorjahr 2019 um etwa 75% gesunken. Damit liegt meine Quote noch über der der meisten Betriebe, aber Freude kam dabei natürlich auch nicht auf.

    Viele kleinere Beratungsleistungen wurden in 2020 nicht berechnet, da es der einen oder dem anderen schlicht an „Mitteln“ fehlte. Doch seit Beginn des Jahres gestaltet sich die Geschäftsentwicklung wieder etwas besser. Es gibt jetzt Beratungsbedarf in folgenden Bereichen:

    • Überbrückungshilfen  & Co. / Vorbereitung der Beantragung
    • Neugründungen auch in der Krise / Mutige Unternehmer(innen)
    • Entwicklung und Umsetzung von Test- und Hygiene-Konzepten
    • Betriebsverkäufe / Umfirmierungen / Immobilienverwertung
    • Unterstützung in Genehmigungsverfahren (alt und neu)
    • Behörden- und Gerichtstermine Baurecht / Nutzungsänderungen
    • Krisenberatung bundesweit
    • Schulungen / Seminare / Zoom-Konferenzen
    • Konzeptionen Prostitution 2.0 / Strategien nach Corona

    Man muss sich, so geht es zumindest mir, in der Corona-Lethargie oft zur Arbeit zwingen und dabei nicht aufgeben. Trotz der gefühlten Trübsal, wird es sicher auch wieder eine Zeit „nach Corona“ geben. Durchhalten ist das Gebot der Stunde!

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