Monat: Mai 2025

  • Der Zukunft Rotlicht Tag 2025 in Trier – Dienstag 15. Juli 2025

    Der Zukunft Rotlicht Tag 2025 in Trier – Dienstag 15. Juli 2025

    Der Zukunft Rotlicht Tag 2025 in Trier – Dienstag 15. Juli 2025 – Programm-Update 07.07.2025

    Die informative und gesellige Versammlung – Mach Dich frei … und sei dabei! – Meet & greet in Deutschlands ältester Stadt

    Die spontanten Ideen sind meistens am besten … und so habe ich nach einem Talk mit unserem Portal-Juristen Guntram Knop und nach Rücksprache mit dem Trierer Seigneur Hermann Scholer kurzentschlossen den Zukunft Rotlicht Tag 2025 in Trier ins Leben gerufen.

    Es ist an der Zeit sich mit Branchenvertreterinnen und – vertretern mal wieder gemütlich an einen Tisch zu setzen und aktuelle Themen miteinander zu diskutierten. Kurz nach der Veröffentlichung bei Facebook habe ich bereits private Anmeldungen erhalten.

    Bei unserem Treffen, das an einem branchenfreundlichen Dienstag stattfinden soll, wir es zwei Kurzvorträge von Guntram Knop und mir geben, wo wir auf die neuesten Entwicklungen zum hoffentlich ausbleibenden „Nordischen Modell“ eingehen werden und wo auch über die jetzt vorliegenden Evaluationsergebnisse zum ProstSchG intensiv berichtet wird.

    Nachdem das „Sexkaufverbot“ nicht im Koalitionsvertrag der neuen Regierungs-Koalition gelandet ist, hat sich die Lage zwar vordergründig entspannt, aber „ganz vom Tisch“ ist die Idee noch nicht und eine Anpassung diverser Paragraphen des ProstSchG ist wahrscheinlich!

    Wir werden unseren Reader 2025 „Kein Sexkaufverbot“ am 15.07.25 in Trier intern präsentieren und ausgeben.

    Vertreterinnen und Vertreter der Verbände BSD e.V. und BesD e.V. haben ihr Erscheinen bereits angekündigt.

    Ablaufskizze des Tags in Trier:

    Tagungsgebühr pro Person: 65 €. Getränke und Essen zahlt jeder für sich selbst.

    Im Tagungshotel der Scholer-Group gibt es komfortable Übernachtungsmöglichkeiten und Trier ist ja – auch durch die Nähe zu Luxemburg – immer eine Reise wert. Das Einzelzimmer kostet bei unserem Gastgeber 80 €, das Doppelzimmer 140 €. Bestellungen bitte über mich.

    Impressionen des Hotels Porta Nigra Victus, wo ich am vergangenen Wochenende zur offiziellen Eröffnung genussvoll zu Gast war:

    Zur Veranstaltung werden nur Personen zugelassen, die den Gruppen von Zukunft Rotlicht angehören, Kunden von MH-Consulting sind oder aber einem der Verbände der Sexarbeit angehören, die mit uns kooperieren. Es ist keine öffentliche Veranstaltung!

    Weitere Details werde ich in Kürze hier veröffentlichen. Anfragen und Anmeldungen bitte per Mail an maxen2205@live.de oder aber per WhatsApp an 0176-77080604.

    Link zur Veranstaltung bei Facebook: https://fb.me/e/b1bIhsrgi

    Grüsse

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Rechtsanwalt Guntram Knops Betrachtung zu 7 Jahren ProstSchG

    Rechtsanwalt Guntram Knops Betrachtung zu 7 Jahren ProstSchG

    Rechtsanwalt Guntram Knops Betrachtung zu 7 Jahren ProstSchG

    Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) zeigt Wirkung und schützt
    Die Einführung eines Sexkaufverbots wäre ein Rückschritt!

    Rechtsanwalt Guntram Knop hat für eine Fachtagung einer Bundesbehörde einen sehr informatien Artikel verfasst, der in Teilen auch Bestandteil des Faktenreaders des Bündnisses für legale Prostitution sein wird. Auf Zukunft Rotlicht wird in den kommenden Wochen eine neue Artikelsammlung entstehen, die für die zukünftige politische und juristische Arbeit bestimmt sind und dementsprechend gerne heruntergeladen und verbreitet werden können. Die Artikel liegen dann jeweils im A4-Format als PDF-Datei vor.

    Artikel-Guntram-Knop-08052025

     

     

  • Regierungswechsel in Berlin – Mögliche Folgen für die Branche

    Eine neue „GroKo“ regiert das Land – Ausgang zwangsläufig ungewiss!
    Friedrich Merz neuer Bundeskanzler – Alptraum-Job im hohen Alter!

    Mit „Ach und Krach“ wurde Friedrich Merz in der vergangenen Woche zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Erstmals war in einer Kanzlerwahl ein zweiter Wahlgang erforderlich und die Nerven lagen im Bundestag vorübergehend blank.  Die AfD feixte, Fritze war entsetzt, aber schließlich reichte es dann bei der „2. Wahl“ dann doch noch. Der „Heureka“-Ruf war schwach und man fragt sich schon jetzt, ob die vielen notwendigen Abstimmungen zukünftig solide Mehrheiten finden werden. Aber das kennen wir ja schon von der „Ampel“, wo es im vergangenen Jahr nicht mehr rundlief.

    Für die Prostitutionsbranche, der ja das „Sexkaufverbot“ und die „Freierbestrafung“ drohte, waren die Koalitionsverhandlungen sehr spannend. Zum Glück wurde die beiden äußerst bedrohlichen Themen jedoch nicht als Ziele im Koalitionsvertrag definiert und die militante Sexkaufgegnerin Dorothee Bär bekam nicht das federführende Familienministerium, sondern engagiert sich nun im Bereich Forschung und Raumfahrt.

    Die neue Familienministerin Karin Prien (CDU), zuvor als Familienministerin in Schleswig- Holstein tätig, ist von Hause aus Juristin und gilt als analytisch wie besonnen. Laut den ersten Verlautbarungen wird ihre zentrale Aufgabe darin bestehen das komplizierte Bildungssystem in Deutschland umfangreich zu reformieren. Zum Thema Prostitution hat sich Frau Prien bislang öffentlich nicht eingelassen und sie gehört nicht zu den radikalen Kreisen der „Frauenunion“, die uns ja das Leben schwer machen wollen.

    Der Evaluationsbericht zum ProstituiertenSchutzgesetzes (ProstSchG) wurde Ende 2024 durch das KFN Niedersachsen  erstellt und dürfte dem Ministerium bereits vorliegen. Auf der Webseite des Familienmisteriums lesen wir folgendes:

    Die Bundesregierung wird dem Deutschen Bundestag, wie in § 38 ProstSchG vorgesehen, bis zum 1. Juli 2025 den wissenschaftlichen Evaluationsbericht vorlegen. Auf Basis dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse soll entschieden werden, ob und in welcher Form das ProstSchG reformiert werden soll – evidenzbasiert und mit Blick auf die Praxis.

    Der Evaluationsbericht wird dann in die zuständigen Ausschüsse gehen, die sich bis Ende Mai 2025 formieren werden. „Reformieren“ des ProstSchG klingt zumindest deutlich besser als ein Sexkaufverbot nach Muster des „Nordischen Modells“. In wieweit der Bericht des KFM veröffentlicht wird, ist momentan nicht abzusehen.

    Der Projektreader des „Bündnis für legale Prostitution“ wurde in den vergangenen Wochen aufgrund der veränderten Situation inhaltlich aktualisiert und soll dann in den kommenden politischen Debatten ein wichtiges Arbeitsinstrument werden. Wir bereiten momentan die Versanddatenbank vor, selektieren die neuen und alten Ansprechpartnerinnen in der Politik und warten auf die Besetzung der Ausschüsse und die entsprechenden Adressaten. Ende Mai werden wir die Vorarbeiten beenden und den Reader dann wohl zeitnah öffentlich präsentieren und versenden.

    Parallel zur Präsentation des Readers plant die Arbeitsgemeinschaft Zukunft Rotlicht dann auch eine neuerliche bundesweite Zusammenkunft von Betreiberinnen und Betreibern, um den zentralen Austausch fortzuführen und um das „Wir Gefühl“ zu stärken. Auch hierzu gibt es dann Ende Mai weitere Informationen.

    Für heute grüßt herzlich

    Ihr / Euer Howard Chance

    Kontext-Artikel:

    Der Koalitionsvertrag steht – Sexkaufverbot erst einmal nicht in Sicht!