Schlagwort: Berti Wollersheim

  • Prostitution 2018 – Bertram Wollersheim als Autor auf der Buchmesse

    Prostitution 2018 – Bertram Wollersheim als Autor auf der Buchmesse

    Prostitution 2018 - Bertram Wollersheim als Autor auf der Buchmesse

    Prostitution 2018 – Bertram Wollersheim als Autor auf der Buchmesse

    Who the fuck is „Bertram Wollersheim“? Als mir heute ein Buchcover in die Augen sprang und ich eine Veranstaltungsinfo der „Leipziger Buchmesse“ erhielt, war ich zunächst ein wenig sprachlos: unter „STIMMT! Frauen gestern – Frauen heute – Frauen morgen“ erblickte ich „Bert“ (oftmals auch Bertie genannt) , den ebenso sympathisch wie umtriebigen „Kollegen“, der die Düsseldorfer Rethelstrasse jahrzehntelang prägte und inzwischen dabei ist seine vielfältigen unerkannten Talente auszuleben!

    Promoter des „Oceans“, Berater in der Oberhausener „Flachshofstrasse“, Party-Ehrengast und Partylöwe, Parttime-Schwerenöter, TV-Doku-Darsteller Ex-Ehemann eines Busenwunders, Bäckerei-Tester und Oldtimer-Experte! Berts Tag muss 32 Stunden haben, zumal jetzt auch noch eine neue Liebe in sein Leben getreten sein soll. Wie schafft seiner einer das bloß?

    Nun ist „Bertram“ Wollersheim wieder unter die Buchautoren gegangen und zwar nicht mit einem plakativen Thema wie „meine Hundert Pferdchen“ oder „der letzte Lude“, sondern als Co-Autor zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Ein ehemaliger überzeugter Bordellbetreiber als Partner der „Frauenbewegung“? Das mir hier gerade der berühmte „Werner“-Kalauer bezüglich „Frauenbewegung beim Ficken“ in den Kopf springt, wird Bert mir sicher verzeihen! Dass eine der beteiligten Autorinnen, die auch noch Verlegerin ist, dann zusätzlich auf den schönen Nachnamen „Popp“ hört, ist natürlich Ironie des Schicksals!

    Seine Beteiligung am Buchprojekt sorgt garantiert für großes öffentliches Interesse und da er bekanntlich nicht auf den Kopf gefallen ist, wird es sicherlich spannend sein, was er zum gewichtigen Thema beiträgt! Ich werde mir das Buch jedenfalls bestellen! Ich bin mir sicher, dass das Buch keine „Klamotte“ ist, sondern das wir den guten „Bertram“ hier einmal von einer ganz anderen Seite kennen lernen.

    In der heutigen Zeit muss man vielseitig / vielfältig sein und Bert beweist dies täglich aufs Neue, wie sein Facebook-Account vermeldet:

    https://www.facebook.com/bert.wollersheim.5

    Mega-Bert, immer am Puls der Zeit! Sehen wir uns im April in Frankfurt? Zukunft Rotlicht? Und: bleib so, wie Du bist! Überraschungen sind sicher vorprogrammiert?

    Infos zum Verlag gibt es unter:

    Autoren

    Autor: Howard Chance – Publizist und Unternehmensberater – www.rotlicht-berater.de

  • Düsseldorf: Urteil im Rethelstrassen-Mammut-Prozess – Hohe Strafen!

    Düsseldorf: Urteil im Rethelstrassen-Mammut-Prozess – Hohe Strafen!

    Düsseldorf: Urteil im Rethelstrassen-Mammut-Prozeß - Hohe Strafen!
    Bildquelle: Pixabay

    Düsseldorf: Urteil im Rethelstrassen-Mammut-Prozess – Hohe Strafen!

    Vier Jahre Verhandlungsdauer, um die 200 Zeugenvernehmungen und 316 Prozesstagen: am vergangenen Freitag, dem 21. Juli 2017, endete einer der längsten Strafprozesse, der je vor dem Landgericht Düsseldorf stattgefunden hat. Der Hauptangeklagte Thomas M. (genannt „Tom“) wurde zu einer Freiheitsstrafe von 8 Jahren und einem Monat verurteilt, weil die Strafkammer es nun für erwiesen erachtet, dass der Angeklagte für systematisches „Ausplündern“ von Gästen unter der Verwendung sogenannter „KO-Tropfen“ verantwortlich ist! Gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung, sowie gewerbs- und bandenmäßiger Betrug wurden vom Gericht attestiert, was dann in der Konsequenz eben zu der hohen Strafe führte.

    Im Laufe des Verfahrens ging die Betriebsgesellschaft pleite, der frühere Betreiber Bert Wollersheim, dem man solche „Aktivitäten“ nun überhaupt nicht zutraut, weil er ein sympatischer und grundsolider Typ ist, geriet zeitweilig in Haft und in Zwielicht, die bekannten und beliebten Betriebe in der Rethelstrasse waren schließlich Geschichte! Rien ne va plus! Nichts geht mehr! Bert Wollersheims Lebenswerk von Geschäftspartnern zerstört!

    Klar, auch bei Bert war es nicht „billig“, aber das sollte es ja auch nicht sein! Gute Leistung kostet nun mal Geld und die Gäste, die eben auf Nachtclub mit „Pi, Pa und vor allem Po“ stehen, waren gerne bereit, ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen, wenn eben besonderer Service geboten wurde. Unvergessen sind die pinke Stretchlimousine, die zahlungskräftige Kunden durch die Nacht „shuttelte“ und der emsige Gastgeber, der in seinem „Wohnzimmer“ zu frivolem Verweilen inspirierte und sich um die Belange seiner Gäste rührig kümmerte.

    Was nun nach dem Ende der aktiven Ära Wollersheim in den erotischen Betrieben geschehen sein soll, liest sich wirklich wie ein Revolver-Roman. Sicher gibt es in teuren Etablissements auf Wunsch und durch die Hintertür schon mal „Stimulanzen“ aus Südamerika, aber KO-Drinks vermutet man doch eher auf St. Pauli oder im finsteren Bahnhofsvierteln der Republik und nicht auf den plüschigen Sofas, die Bert einst organisierte und zelebrierte.

    Entscheidend ist, was hinten rauskommt? Ja, leider, denn die Düsseldorfer Institution fehlt und hätte sich nach dem medienwirksamen Skandal wohl auch nie wieder erholt. Der Hauseigentümer hatte jedenfalls von „Rotlicht“ nachhaltig die Nase voll und seine Objekte inzwischen unerotisch anderweitig vermietet und Bert Wollersheim gibt inzwischen als „etablierte Marke“ wieder Gas, wovon wir uns auf Facebook überzeugen können!

    „Bert, Du schaffst das … ganz sicher!“

    Aktuelle Berichterstattung zum Thema:

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/duesseldorf-ex-bordellboss-muss-fuer-mehr-als-acht-jahre-in-haft-a-1159106.html