Schlagwort: Venus Berlin

  • Prostitution und Corona – Info-Dauerticker by Howard Chance

    Prostitution und Corona – Info-Dauerticker by Howard Chance

    Prostitution und Corona - Info-Dauerticker by Howard ChanceProstitution und Corona – Info-Dauerticker by Howard Chance

    Ticker zum Thema „Corona“ haben gerade Hochkonjunktur und diese Ticker haben den Vorteil, dass man Infos kurz und knapp nachlesen kann und man so immer auf dem neuesten Stand bleibt.

    Leitartikel von Howard Chance

    Sexarbeit, Bordelle und Corona – Das Informationsupdate

    Tickermeldungen edited by Howard Chance – Updated 27.04.2020

    Mo, 27.04.2020 – NRW-Soforthilfen werden wieder ausgezahlt! – Der NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart berichtete in der heutigen Pressekonferenz, dass in NRW von 400.000 Anträgen auf Soforthilfe inzwischen 300.000 Auszahlungen geleistet wurden. 100.000 Anträge sind noch in der Prüfung. Auszahlungen sollen noch in dieser Woche erfolgen. Siehe Bericht Express.de

    Mo, 27.04.2020 – Markus Söder denkt, dass Gastronomie-Öffnungen mit bestimmten Auflagen Ende Mai wieder möglich sein könnten! Vielleicht, eventuell? Die Formulierungen sind vorsichtig gehalten. Man will halt nichts wirklich versprechen und hält sich diverse Hintertürchen auf. Siehe Bericht Welt.de

    Do, 23.04.2020 – Bundesweite Maskenpflicht ist beschlossene Sache! – Erst war es nur eine „Empfehlung“ der Bundesregierung, nun kommt die bundesweite Maskenpflicht doch! Der Fachmann staunt und der Laie wundert sich? Über Sinn und Zweck wird nach wie vor recht kontrovers diskutiert. Artikel dazu Spiegel.de

    Do, 23.04.2020 – Erotikmesse Venus Berlin fällt in 2020 aus! – Der Veranstalter hat rechtzeitig die Reißleine gezogen, da die Stadt Berlin Großveranstaltungen wohl bis Ende des Jahres nicht zulassen wird. Ein entsprechender Erlass ist zwar noch ein wenig „salomonisch“, hat aber für Veranstalter keine Planungssicherheit! Pressemitteilung des Veranstalters

    Mi, 22.04.2020 – KfW-Umfrage: Ein Drittel der Selbständigen hat überhaupt keine Einnahmen mehr! – Es sind drastische Zahlen, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau in einer Blitz-Umfrage ermittelt wurden: Bei mehr als der Hälfte der Selbstständigen sind mehr als 75 Prozent der Erlöse weggebrochen, ein Drittel hat gar keine Einnahmen mehr. Details bei Spiegel.de

    Di, 21.04.2020 – RKI (Robert-Koch-Institut): Ohne Impfstoff keine Rückkehr zur Normalität! Wie auch Kanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn weist das RKI darauf hin, dass erst nach Vorhandensein eines Impfstoffs eine mehr oder weniger vollständige Rückkehr in alte Lebensumstände möglich sein wird. Die Prognose für die Bereitstellungsfähigkeit eines Impfstoffs wird mit Herbst 2020 bis Frühjahr 2021 angegeben. Eine verdammt lange Zeit! Bericht dazu bei Bild.de

    Mo, 20.04.2020 – Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert  die gegenwärtigen „Öffnungsdiskussionsorgien“ Angela Merkel sieht Gefahr in zuviel Öffnungen, da die dadurch entstehenden Kontakte den positiven Trend umkehren könnten! Ähnlich sieht es auch Markus Söder, der für einen strengen Kurs steht und damit in Opposition zu Armin Laschet steht, der in NRW diverse Zugeständnisse macht. Details dazu bei welt.de

    Mo, 20.04.2020 – DEHOGA: Jedem dritten gastronomischen Betrieb droht das Aus! Alarmierende Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Von den 223.000 gastronomischen Betrieben ist ein Drittel kurzfristig von einer Pleite bedroht! Kein Wunder bei anhaltenden Schließungen. Der Verband fordert Hilfen von der Bundesregierung. Detail dazu bei Managermagazin.de

    So, 19.04.2020 – Gesundheitsminister Spahn: Abstandsregelungen noch für Monate notwendig! Jens Spahn hat in diversen Interviews betont, dass die geltenden Abstandsregelungen wohl noch für Monate gelten werden! Erst wenn ein Impfstoff vorhanden ist, sollen hier Lockerungen möglich sein. Nicht positiv für Branchen, die „Körperkontakt“ praktizieren bzw. praktizieren wollen. Details dazu bei Tagesschau.de

    Fr, 1704.2020 – RKI / Minister Spahn: Ausbruch ist beherrschbarer geworden! In einer Pressekonferenz berichten Lothar Wieler und Jens Spahn über die aktuelle Entwicklung bei Infektionen und Erkrankungen und kommen zu dem Fazit, dass der „Ausbruch beherrschbarer geworden ist“. Lage in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern und Staaten recht entspannt! Details bei Bundesregierung.de

    Fr, 17.04.2020 – Prostitution in der Corona-Krise: Vogelschutz vor Frauenrechten! Sind Stadttauben wichtiger als Menschen in der Prostitution? Wie werden bei uns momentan Prioritäten gesetzt? Die „Ruhrbarone“ haben dazu einen interessanten wie provokanten Artikel verfasst. Denkansätze und Thesen in schwieriger Zeit. Zum Artikel

    Fr, 17.04.2020 – Land Baden-Württemberg verschärft das Prostitutionsverbot! Da es in der bisherigen Verordnung wohl Lücken gab und „lediglich“ der Betrieb von sogenannten „Prostitutionsstätten“ untersagt war, gibt es nun eine neue erweiterte Verordnung, die jegliche Tätigkeit nach § 2 Absatz 3 ProstSchG verbietet. Absolut keine Lockerung, Verschärfung! Nachzulesen auf der Seite der Landesregierung

    Do, 16.04.2020 – Die Eckpunkte der Bund-Länder-Vereinbarung zur Corona-Krise! Auf der Seite der Bundesregierung sind die Eckpunkte der Einigung nachzulesen, die die Bundesregierung mit den Bundesländern getroffen hat! Wichtig: die Bundesländer sind an diese Regelungen nicht strikt gebunden, sondern können „Teilaspekte“ individuell handhaben! Details bei Bundesregierung.de

  • Prostitution 2018 – Howard Chance im Interview bei Frontal 21

    Prostitution 2018 – Howard Chance im Interview bei Frontal 21

    Prostitution 2018 – Howard Chance im Interview bei Frontal 21

    Venus Berlin 2018 – Zukunft Rotlicht – Das ZDF zu Besuch an unserem Stand

    Schöne Fernsehwelt? Oje! Wer rechnet als Interviewpartner damit mit „rumänischer Zwangsprostitution“ indirekt in Verbindung gebracht zu werden? Ein Reporterteam des ZDF hatte unseren Stand auf der Venus aufgesucht und mich spontan um ein Interview zum Thema „Prostitution“ gebeten.

    Was haben Pornodarsteller und Prostituierte gemeinsam? Ist Porno eine Form der Prostitution oder etwas ganz anderes? Was hat es mit dem neuen Prostituiertenschutzgesetz auf sich? Wie arbeiten Rotlicht-Berater? Warum ist eine Unternehmensberatung für Prostitution auf der Messe? Wie ist die Situation in der Branche momentan?

    So lauteten die Fragen, die ich gerne und ausführlich beantwortete. Geschätzte 10 Minuten lief die Kamera! Wann der „Report“ ausgestrahlt wird? Konnte man noch nicht sagen! Auch das „Format“ wurde nicht genannt! Der Kollege Christoph Rohr runzelte die Stirn und er hatte so seine Befürchtungen, die er dem Team auch mitteilte! Hoffentlich kein Film mit fragwürdigem Titel und Zuordnung zum „Goldkettchen-AMG-Klischee“?

    OK … der Kontext war „Zwangsprostitution Rumänien“ und der „Venus-Report“ wurde als Einstieg ins „Thema“ gewählt. Wir, bzw. ich,  kam glimpflich weg, wobei die traurigen Bilder im „Nachspann“ natürlich wirkten. Dass wir in unserer täglichen Arbeit mit dem Thema überhaupt nichts zu tun haben und nichts zu tun haben wollen, kam nicht zum Ausdruck und daher ist der Kontext natürlich unglücklich. Das Fernsehteam wusste genau wie die Reportage „titeln“ würde und dass wir unter diesem „Motto“ nicht mitwirken würden! Also sprach man wertneutral von dem Gesetz und der Venus, um Beitragsschnipsel zu bekommen, die man dann „anderweitig“ verwenden kann. Nicht nett, aber branchenüblich!

    Sei es drum: ich wurde nicht verunglimpft, bekam keinen fragwürdigen Untertitel und nur ein wenige Sekunden „Sendezeit“ als Experte, der Zahlen und Fakten nannte. Dass tat nicht weh, war und ist aber dennoch sehr fragwürdig. Klar, die Klickzahlen auf meiner Präsenz stiegen und es riefen alle möglichen Leute an, die mich bei „Frontal 21“ und im „Morgenmagazin“ erspäht hatten. Winki-Winki und weiter mit dem Tageswerk! Beim nächsten „Report“ werden wir vorsichtiger sein und uns nicht wieder täuschen lassen!

    Kurzvideo:


     

    Langversion bei Youtube:

  • Messe- und Seminarbericht – Venus Berlin 2018 – News Zukunft Rotlicht

    Messe- und Seminarbericht – Venus Berlin 2018 – News Zukunft Rotlicht

    Messe- und Seminarbericht – Venus Berlin 2018 – News Zukunft Rotlicht

    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht präsentierte sich in Berlin

    Die Venus Erotikmesse Berlin rief und die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht reiste in die Hauptstadt, um sich dem Publikum zu präsentieren! Unter der bewährten Projektleitung von Christoph Rohr waren die Hauptstadt-Erotiker von BERLINintim, das aufstrebende Erotikportal Rotlicht.de, die Kleinanzeigen-Experten von Quoka.de, die Zustellanschrift.de sowie MH-Consulting by Howard Chance nebst der Rotlicht-Akademie aus Ulm gemeinsam am Start. Unter dem innovativen Label „Zukunft Rotlicht“ und sponsored by „London – The Condom“ wurde ein umfangreiches Angebot für die Rotlicht-Branche präsentiert.

    Messeaktivitäten auf der Venus Berlin 2018

    Kondome, GV-Energie-Brause und Erotikwerbung by Rotlicht.de aus Schwerin

    Der emsige wie sympathische Kollege Thomas Schiller von Rotlicht.de hatte Feuerzeuge, hochwertige Kugelschreiber, GV-Energie-Brause und sehr wandstarke Präservative im Gepäck, Lustwaren, die bei den Besucherinnen und Besuchern reißenden Absatz fanden. Howard Chance betätigte sich auch als aktiver Kondomtester, brachte Schillers Hardcore-Tüten  aber selbst mit dem gesponsorten Teppichmesser von BERLINintim nicht zum bersten. Ganz harte Ware für den Wüsten-Nahkampf-Einsatz, die den Vergleichstest mit einem neuen No-Name-Produkt unter dem Label „das dünnste Kondom der Welt“ ganz klar für sich entschied. Denn das dünnhäutige Produkt platzte prompt, nachdem ich nur ganz leicht hinein gepustet hatte! Qualitätsurteil: Mangelhaft! – Die „Schiller-Tüte“ hielt hingegen sogar im erweiterten Praxistest, wobei das wahrgenommene „Feeling am Glied“ jedoch den Eindruck vermittelte einen LKW-Reifen montiert zu haben. Ein absolut „Safe-Produkt“, aber mit den bewährten gefühlsechten Kondomen unseres Sponsors „London“ eben überhaupt nicht zu vergleichen! „Einmal London, immer London“, war das Fazit des emsigen Testers! Doch Rotlicht.de war ja nicht gekommen, um Kondome zu promoten, sondern präsentierte ein Rotlicht-Portal, dass von Schwerin aus agiert, dort „Platzhirsch“ ist, und nun deutlich auf Expansionskurs ist. Von Schwerin aus in die gesamte Republik! Der Start ist geglückt!

    Geräucheter Hasenrücken à la Meyer und das BERLINIntim-Magazin zur Messe

    Der Berliner Erotikpionier Thomas Meyer, Gründer des Portals BERLINIntim, erfreute die Standgemeinschaft mit frischem Kaffee, hausgemachter Gourmet-Leberwurst und selbstgeräuchertem Hasenrücken (womöglich aus der Berliner Hasenheide?) mit markantem Buchenholz-Finish und war ein stets gefragter Gesprächspartner zu technischen und ideologischen Themen der Erotikwerbung in Berlin. Ein „alter Hase“, was ja wieder zum Räuchern passt! Thomas und auch seine liebe Frau bringt man so schnell nicht aus der Ruhe, zumal diese auch bei der „schärfsten Party der Stadt“ mitwirkten, bei der die Branche im „Carlitos“ den Messestart beging! Am Gemeinschaftsstand auf der Venus wurde auch eine kostenfreie Messezeitung ausgegeben, die sich mit dem Sonderteil „Rotlicht-Fibel“ mit dem ProstSchG und seiner Umsetzung befasste! Natürlich haben wir das Magazin auch in einer PDF-Version produziert! Es steht unter folgender Adresse zum Anschauen für Sie / für Euch bereit: https://www.yumpu.com/xx/document/view/62142387/venusmagazin2018

    Zustellanschrift.de für Sexworker(innen) / Rotlicht-Akademie / MH-Consulting

    Die starke bundesweite Allianz von Christoph Rohr und Howard Chance (icke) informierte Bordellbetreiber, Escort-Agenturen und Sex-Dienstleisterinnen am Stand über die Notwendigkeiten nach dem neuen Prostitutiertenschutzgesetz und über damit verbundene Schwierigkeiten bei der rechtssicheren Zustellung von amtlichen Dokumenten! Wie stelle ich meinen Betrieb auf, wie kooperiere ich mit Behörden, wie bekomme ich eine „Konzession“. Wie stellt eine reisende Dienstleisterin ihren „Postverkehr“ sicher, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt? Themen, die auch beim Seminar „Rotlicht trifft Blaulicht“ intensiv behandelt wurden, wovon später noch die Rede sein wird!

    Quoka.de – Der Schlüssel(anhänger) zum Erfolg! – Clevere Ideen für die Branche

    Das Portal gehört zu den klickstärksten Online-Kleinanzeigen-Märkten der Republik und unterhält auch einen umfangreichen Erotik-Bereich, in welchem regelmäßig über 75.000 Inserate zu finden sind! Die Produktmanagerin und Prokuristin engagiert sich seit Jahren für die Erotikbranche und für die rechtskonforme Arbeit nach dem ProstSchG und empfand es auch in diesem Jahr als wichtig in Berlin die Quoka-Flagge zu zeigen. Mit einem 4-er-Team war man zur Werbeberatung vor Ort, verteilte schicke Schlüsselanhänger und Kennenlern-Gutscheine und war auch beim Fachseminar unterstützend tätig, wofür wir uns herzlich bedanken! Es lebe die Kooperation: jetzt und natürlich in Zukunft!

    Rotlicht trifft Blaulicht – Das Fachseminar am Venus-Wochenende in Berlin!

    Nach dem großen Erfolg des Seminars „Zukunft Rotlicht“ im April 2018 (Saalbau Gallus Frankfurt am Main) hatte sich Kollege Christoph entschieden, mal wieder „volles Rohr Gas zu geben“ (Zitat), um eine weitere Großveranstaltung im Rahmen der Venus zu präsentieren. Schließlich gibt es bei der Umsetzung des ProstSchG spätestens seit Sommer 2018 bundesweit verstärkte Aktivitäten der Behörden, die den „Dornröschen-Schlaf“ wohl langsam beendet haben. Es geht vielen Betrieben gerade an den baurechtlichen „Kragen“ und die Finanzbehörden sind fleißig dabei neue „Steuerbürgerinnen“ zu erfassen und zu taxieren! Kein Tag ohne hilfesuchende Anrufe bei den Hotlines von Rotlicht-Akademie und MH-Consulting! Täglich neue verunsichernde Presseberichte mit teils fragwürdigem Wahrheitsgehalt! Nach wie vor ein ziemliches Chaos an der deutschen Prostitutions-Front!

    ProstSchG, ProstG, Abgabenordnung, Verwaltungs- und Ordnungsrecht

    Der Verwaltungsjurist Andreas Ramisch und der Frankfurter Rechtsanwalt Guntram Knop hatten für Berlin den Auftrag Licht in manches Dunkel zu bringen und die Beiden waren wie immer trefflich vorbereitet. Ramisch befasste sich intensiv mit Fragen des Bau- und Ordnungsrechts und stellte klar, dass eine baurechtliche Prüfung und die Vorlage baurechtlicher Dokumente grundsätzlich nicht zu den Pflichten eines Betreibers im ordnungsrechtlichen Genehmigungsverfahren gehören. Entsprechende Anforderungen, wie sie z.B. in NRW gestellt wurden, sind bezogen auf das ProstSchG nicht gesetzeskonform, was die umsetzenden Verwaltungen inzwischen „eingesehen“ haben. Das Baurecht bleibt „unberührt“, was dem Antragsteller aber keinen Vorteil bringt: ein Ordnungsamt kann einen Betrieb ohne baurechtliche Prüfung genehmigen, muss diese Prüfung sogar unterlassen! Aber: das Bauamt kann jederzeit in einem getrennten Verfahren Prüfmaßnahmen ergreifen und trotz vorhandener „Konzession“ Nutzungen untersagen, wenn das Baurecht verletzt wird! Ja, kompliziert, schon vom Grundsatz her! Ich verwende zur Verdeutlichung hier gerne ein Beispiel aus der automobilen Welt: wenn ich einen Führerschein erwerbe, darf ich zwar Autofahren, aber eben nur ein Fahrzeug, was eine Zulassung und Betriebserlaubnis besitzt! Im Bereich Prostitution und Baurecht sind Konflikte vorprogrammiert und dabei könnte eine „aktive Duldung“ eines eigentlich rechtswidrigen Umstands durchaus von Bedeutung sein, wie Rechtsanwalt Knop verdeutlichte, der aktuell umfangreich mandantiert ist und neben finanzrechtlichen Verfahren auch in Verwaltungsverfahren involviert ist. Eine Stadt kassiert jahrelang Vergnügungssteuer für einen Betrieb und untersagt diesen dann aus baurechtlichen Gründen? In einer Stadt werden Bordelle in Mischgebieten (ausnahmsweise) erlaubt, in der anderen wird eine solche Nutzung kategorisch ausgeschlossen? Es gibt zu diesen Themengebieten bislang nur wenig Urteile und wenn, sind diese oft nicht allgemein übertragbar und niedriginstanzlich. Die Klagewelle steht erst noch bevor, da es eben an Normen fehlt, die sich erst ergeben werden!

    Die beiden Experten, die keine Berührungsängste mit der Branche haben, zeigten Problemstellungen exakt und anschaulich auf: Ramisch aus strenger Behördensicht und Knop mit dem klaren Blick auf mögliche Kompromisse und Rechtsmittel, die den Experten erfordern. Wer meint, selbst „werkeln“ zu können, wird schnell feststellen, dass es in der juristischen Welt nicht immer nach den Regeln der „allgemeinen Logik“ geht, sondern dass es erforderlich ist, sich im rechtlichen „Kanon“ zu bewegen, der mit einer „besonderen Logik“ arbeitet, die den Laien vor unlösbare Probleme stellen kann. Wer kennt sich schon mit materiellem und formellem Recht aus und der Bedeutung dieser Antipoden? Und was ist, wenn die antipodische Definition so nicht ganz stimmt? Hurra, Zeit für eine juristische Doktorarbeit! Fest steht: das ProstSchG an sich ist ein recht einfaches Gesetz, dessen Brisanz erst durch die Koexistenz mit anderen Rechtsnormen entsteht. Es gibt deutliche Widersprüche zur Abgabenordnung und deren Vorschriften, aber auch Konfrontationen mit Bauordnungen, die zu allem Überfluss auch nicht bundesweit einheitlich sind. Fragen über Fragen und eben noch keine explizite Rechtsprechung!

    Nach dem ausführlichen Vortrag von Andreas Ramisch zum Ordnungsrecht, kamen die „Spezialitäten des Steuerrechts“ zur Sprache: Hinzurechnung von Umsatzsteuer, steuerliche Pflichten von selbständigen Unternehmerinnen. Vermeintlich innovative Geschäftsmodelle, der Scheinselbständigkeit zugrunde liegen könnte! Warum werde ich möglicherweise zum Arbeitgeber ohne es zu wollen? Was ist mit Altlasten, die bei der „steuerlichen Erfassung“ von Sexworkerinnen entstehen können? Warum ermittelt die Steuerfahndung im europäischen Ausland? Viel komplexer geht es kaum und Guntram Knop bemühte sich die vielfältigen Fragen des Publikums zu beantworten, wobei diese oft auf sehr speziellen Einzelfällen beruhen, die im Detail bewertet werden müssen! Nur: wenn einen das Finanzamt packt, ist schnell Schluss mit lustig, gerade wenn bei Hinzurechnungen und Schätzungen unglaublich hohe Zahlen im Bescheid stehen, die den Ruin zur Folge haben können! Da passt dann in vielen Fällen die makabere Beschreibung: „Schönes Kind, leider tot!“

    Die Köpfe rauchten und nicht wenige Seminar-Teilnehmer hatten Sorgenfalten auf der Stirn und natürlich das Bedürfnis den Wissensstand weiter zu vertiefen! Guntram Knop wird in den
    kommenden Wochen sicher gut zu tun haben und ist bestens informiert und präpariert. An dieser Stelle muss auch einmal die hervorragende Zusammenarbeit in der „Akademie“ hervorgehoben werden: Christoph Rohr und ich sind an der Front unterwegs, wir erledigen die Basisarbeit, können dies aber natürlich nur bis zu einem Punkt bewältigen. Spätestens wenn es in die Rechtsberatung und vor Gericht geht, muss der Experte Knop mit der schwarzen Robe ran. Die Tiefen des deutschen Verwaltungsrechts bleiben dem Nicht-Verwaltungsrechtler auf ewig verschlossen. Gut, dass es dann den Andreas Ramisch gibt, der geduldig zuhört und präzise Analysen liefert! Ohne das Expertenteam wären wir als Unternehmensberater aufgeschmissen und überfordert!

    ProstSchG – Berichte aus der Praxis by Stephanie Klee, Christoph Rohr und Howard Chance

    Kein Theorie ohne Berichte aus der Praxis! Stephanie Klee vom BSD e.V. ist eine Ikone der Branche, die „man“ kennt und die ihre umfangreiche Arbeit „politisch“ versteht. Sie lehnt das ProstSchG persönlich gänzlich ab, machte aber deutlich, dass es für Betreiberinnen und Betreiber in der praktischen Arbeit nichts bringt in Opposition zum Staat und dessen Organen zu gehen! Die gescheiterte „Verfassungsbeschwerde“ war ein Signal, dass man nicht überhören darf! Ja: das ProstSchG gilt ohne wenn und aber! Der Staat und die Staatsdiener handeln auf gesetzlich eindeutiger Grundlage. Berufsverbände wie der BSD e.V. opponieren politisch weiter, sind aber durch das Gesetz, im Gegensatz zu den Betreiberinnen und Betreibern, nicht in der Existenz gefährdet! Man kann als Betreiberin / Betreiber und Sexworker(in) durchaus auch weiter politischen Prostest üben, muss aber in der Praxis die staatlichen Regeln einhalten. Ohne wenn und aber! Stephanie Klee erlebt das ProstSchG als „Prostitutionsverhinderungsgesetz“ und wer will ihr da widersprechen? Je mehr Unannehmlichkeiten entstehen und je mehr es auch an den Geldbeutel geht, desto uninteressanter wird der Beruf der Sexarbeiterin und das Betreiben eines Bordells. Der Staat will Prostitution auf ein Minimum zurückdrängen und die Gesetzgebung ebnet den Weg dazu! Der Umgang mit Sexarbeitenden ist dabei ziemlich rücksichtslos und unnachgiebig. Viele der Damen und Herren in der Branche fühlen sich wie Menschen 2. Klasse, die man scheinbar bevormunden muss! Liberalität: Fehlanzeige!

    Christoph Rohr liegen die praktischen Hilfen für Sexarbeiterinnen am Herzen: er präsentierte neuerlich seine „Zustellanschrift.de„, die für die Branche ein Segen ist! Gerade wenn man als Sexarbeiterin viel reist und in Deutschland keinen Wohnsitz hat, geht wichtige Post schnell verloren! Befinden sich unter den Fehlläufern Steuerbescheide und ähnliche wichtige Dokumente, kann man seine Recht nicht wahren und hat plötzlich mörderische Schulden, die inzwischen auch im Ausland beigetrieben werden. Das Produkt „Zustellanschrift“ löst dieses Problem wirksam und man wird per E-Mail oder SMS informiert, wenn Post in der Ulmer Postzentrale eingegangen ist und die Post selber wird gescannt und digital zur Verfügung gestellt.

    Ich selbst, Onkel Howard, hielt zum Abschluss der Veranstaltung eine „Kurzandacht“, bei der ich auf einige Probleme in der Umsetzungspraxis hinwies und einige wichtige Aspekte des Tages noch einmal zusammenfasste. Natürlich waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt schon deutlich geschafft und sicherlich froh, dass ich mich hier, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, kurz hielt. Nach dem Schluss-Dank von Christoph Rohr an die Referenten und ans Publikum, endete ein interessanter und aufschlussreicher Seminar-Tag! Fortsetzung folgt, denn das Thema entwickelt sich zum „Dauerbrenner“ und wir bleiben als Interessen- und Arbeitsgemeinschaft wie immer am Ball! Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, so sprechen Sie uns jederzeit gerne an!

    Ihr / Euer Howard Chance

    MH-Consulting by Howard Chance
    http://mhconsulting.online
    howard.chance@t-online.de

    Rotlicht-Akademie by Christoph Rohr
    https://www.rotlicht-akademie.de
    info@rotlicht-akademie.de


     

    Kontext-Artikel zum Thema im „Kaufmich-Magazin“:

    https://www.kaufmich.com/magazin/rotlicht-trifft-blaulicht-betreiber-diskutierten-in-berlin-ueber-die-zukunft-des-rotlichts/

  • Prostitution 2018 – Vorankündigung Seminar / News by Howard Chance

    Prostitution 2018 – Vorankündigung Seminar / News by Howard Chance

    Prostitution 2018 - Vorankündigung Seminar / News by Howard ChanceProstitution 2018 – Vorankündigung Seminar / News by Howard Chance

    Rotlicht trifft Blaulicht am 13. Oktober 2018 in Berlin

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kundinnen und Kunden, verehrte Interessentinnen und Interessenten!

    Die Macher von „Rotlicht trifft Blaulicht“, BerlinIntim und die Veranstaltergemeinschaft von „Zukunft Rotlicht“ bündeln ihre Aktivitäten zur „Venus Berlin 2018“ und veranstalten am Samstag, dem 13. Oktober 2018 im Mercure Hotel Berlin City West nun die „Sexte Ausgabe“ des Kult-Seminars „Rotlicht trifft Blaulicht“. Das ProstSchG und seine Umsetzung stehen auf dem Programm der Veranstaltung, zu der Dozenten aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet werden.

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2018/08/01/berlin-rotlicht-trifft-blaulicht-seminar-prostschg-sa-13-10-2018/

    Zudem wird die Veranstaltergemeinschaft auch mit einem informativen Messestand auf der „Venus Erotikmesse“ vertreten sein und sich auch an weiteren Messe-Aktionen aktiv beteiligen! Ich übersende die Einladung bereits sehr früh, da es momentan noch attraktive Hotel-Angebote gibt, mit denen man Seminar- und Messebesuch kombinieren kann!

    Es gibt übrigens auch noch vielfältige Möglichkeiten sich als Sponsor oder Werbepartner am Projekt zu beteiligen! Sprechen Sie mich oder den Kollegen Christoph Rohr von der Rotlicht-Akademie einfach an!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance
    howard.chance@t-online.de

  • Venus-Wochenende in Berlin hat begonnen! Howard Chance vor Ort!

    Venus-Wochenende in Berlin hat begonnen! Howard Chance vor Ort!

    Screenshot Venus Berlin


    Venus-Wochenende in Berlin hat begonnen! Howard Chance vor Ort!

    3 Tage Unterbrechung des üblichen Howard-Alltags! Statt Beratungen und Office-Work nach langer Zeit mal wieder Erotikmesse in Berlin“. In meinen „frühen Jahren“, als ich noch als Marketingdirektor einer großen Erotikdiscothek tätig war, gehörten Messen mit nackten Tatsachen zu meinem „täglichen Brot“ und auch als Chefreporter des „PO-Magazins“, habe ich bei der „Venus Berlin“ selten gefehlt! Aber auch in meiner Funktion als Berater der Erotikbranche ist die „Venus“, mehr oder weniger, ein Pflichtprogramm!

    In kombiniere an diesem Wochenende einige Beratungstermine in der Hauptstadt mit einem Kundenauftrag auf der Venus. Synergetischer Effekt oder wie nennt man das? Ich bin jedenfalls in einem komfortablen Hotel direkt am Messegelände „stationiert“ und kann so quasi auf Knopfdruck dem Hallen-Trubel entfliehen, was bei meinem vorgerückten Alter schon mal erforderlich ist. Ehrlich!

    Alle, die mich kurzfristig noch treffen möchten, finden mich im „Ivbergs Messe“, wo natürlich auch einige lecker Pornosternchen wohnen, die man beim Frühstück ungeschminkt bewundern kann. Vom Nachtprogramm (Parties & Co.) halte ich mich wie immer fern! Und wer mich zu „Dummheiten“ verführen will, wird auch in diesem Jahr scheitern! Aber einen
    Versuch ist es immer wert!

    Da ich beim Thema „Beratung“ und „Konzepte“ momentan fast völlig ausgebucht bin, werde ich Berlin schon am Sonntagmorgen verlassen und nach einem sonntäglichen Zwischenstopp in Hannover (Wahlsonntag – Auch Deine Stimme für Stephan Weil?) bereits am Montagmorgen wieder brav in der Oberhausener Kanzlei sitzen, wo eine anstrengende Arbeitswoche auf mich wartet. Der Herbst wird anspruchsvoll und arbeitsam.

    Die aktuellen Termine finden Sie in meiner tabellarischen Übersicht: Howard reist und arbeitet – Herbst 2017

    Die liegengebliebene Büroarbeit nehme ich am kommenden Montag wieder effektiv in Angriff. Während der Venus kann ich nur sehr eingeschränkt telefonieren, da man dort sein eigenes Wort kaum versteht und zusätzlich durch die vielen „Blickpunkte“ manchmal stark betört ist. Also einfach Vertagung auf kommende Woche und gut ist! „Glück auf“, ein Gruß, den man als männlicher Pornodarsteller gerne hört?

  • Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Ich habe die Venus in Berlin bestimmt schon 15 mal besucht, war dort Aussteller, Journalist, Medienpartner und manchmal auch „nur“ einfacher Fachbesucher. Die Veranstaltung unter dem Funkturm ist immer wieder ein Treff für „Erotiker“ aus ganz Europa. Ältere Herren mit Schweiß auf der Stirn und Beule in der Hose, adrette wie aufreizende Swingerpaare, Normalos und Selbstdarsteller jeglicher Couleur treffen die Stars und Sternchen aus der Pornobranche und informieren sich über neue Erotikprodukte.

    Vier Tage Berlin intensiv: ganz schön anstrengend, wenn man abends die diversen „Begleitveranstaltungen“ besucht und dabei ständig die prallsten Brüste der Republik wippen sieht! Ein Kampf für Schwerenöter! Hurra!

    In diesem Jahr habe ich keine offizielle Funktion, bin aber mit Kollegen und Freunden aus der Branche verabredet und habe parallel auch einige Consulting-Termine, die „zufällig“ gut in den Berliner Kalender passen. Gleichzeitig werde ich auch nebenbei die neuen Angebote meines Medienpartners vorstellen, der sich kurzfristig entschlossen hat, an der Messe in Berlin teilzunehmen!

    Ich habe eh immer „einen Koffer in Berlin“ und fühle mich im „Bärenland“ doch zu Hause, da ich Land, Stadt und Leutchen kenne und auf der Messe an jedem zweiten Stand bekannte Gesichter und „Ärsche“ sehe, die sich alljährlich wieder einfinden. Eine schöne Tradition!

    Heute schon einmal der Hinweis auf die von „Berlin Intim“ promotete „Pre-Party“ am kommenden Donnerstag, dem 12.10.2017 in der Bar Carlitos:

    Die schärfste Party der Stadt … denn Thomas M. lädt ein!


    (ein Klick aufs Bild öffnet die Veranstaltungsseite in Facebook)

    Ich werde auch am späteren Abend dort „einlaufen“ und bei der Gelegenheit natürlich auch die Reinheit des Tequilas prüfen! Natürlich zurückhaltend, sonst ist der kommende Tag völlig gelaufen! Natürlich freuen wir uns bereits jetzt auf die „Schönheiten“ des Lebens und ein wenig sinnlose Zerstreuung, die manchmal einfach nötig ist!

    Also: wir rocken Berlin und ich freue mich, viele alte und neue Gesichter zu sehen. Alles frei
    nach dem bewährten Motto:

    „Und wirft der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten!“ Glück auf!

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/10/07/eilt-promoterinnen-fuer-venus-erotikmesse-berlin-gesucht/

  • Auf nach Franzensbad – Workflow – News MH-Consulting – 28.07.2017

    Auf nach Franzensbad – Workflow – News MH-Consulting – 28.07.2017

    Auf nach Franzensbad - Workflow - Newsletter MH-Consulting - 28.07.2017

    Auf nach Franzensbad – Workflow – News MH-Consulting – 28.07.2017

    In „stürmischen Zeiten“ ist strukturiertes Arbeiten erste Bürgerpflicht und darum ziehe ich mich immer wieder für eine Woche in ruhige entspannte Atmosphäre zurück, um liegengebliebene Akten zu bearbeiten und um neue Projekte in Angriff zu nehmen. So reise ich diesmal für 7 Tage nach Franzensbad in Tschechien, ein altes Kurbad mit hervorragender böhmischer Küche, relaxenden „Anwendungen“ und „Heilwässerchen ab Quelle“. Sicher kein Erotikurlaub, denn in den böhmischen Kurorten verkehren die „ganz späten Mädchen“, die nicht zu Dummheiten erotischer Natur verleiten. Mehr Fango, weniger Tango!

    Im gepflegten Kurhotel stehen neben „Schönheitsbehandlungen“ folgende Aufgaben an:

    1. Konzeptentwicklungen NRW und Hessen

    Einige Kundinnen und Kunden in Nordrhein-Westfalen und Hessen möchten in den kommenden Wochen bereits ein schlüssiges Konzept für den Herbst entwickeln und haben mich um Unterstützung gebeten. So arbeite ich an und mit den vorhandenen amtlichen Formularen und überlege mir lebensnahe Lösungen, die ich dann im August zusätzlich mit meinem mitberatenden Rechtsanwalt und den Kunden intensiv diskutieren werde. In diesem Arbeitsfeld steigt momentan der Bedarf stetig und ab der zweiten Augustwoche finden hier
    in NRW, Niedersachsen und Hessen auch wieder Termine vor Ort statt.

    2. Praxis-Handbuch Prostitution 2017

    Mein Buch zum neuen Prostitutionsgesetz ist ja bereits ein Klassiker und war inhaltlich auf die „Zukünftigkeit“ ausgerichtet, die ja nun eingetreten ist. Wenn man dann von Prognosen liest, die im Herbst 2016 entstanden sind, ist dies nicht mehr ganz zeitgemäß. Viele meiner
    „Weissagungen“ sind eingetroffen, aber in einigen Detailfragen haben sich Veränderungen ergeben, die nun im Rahmen einer Neuauflage in Angriff genommen werden. Neben der Neuausgabe, mit der Mitte August zu rechnen ist, werde ich ein ergänzendes Praxis-Handbuch auflegen, dass bei der Arbeit an den Betriebskonzepten unterstützen soll und dass konkrete Arbeitshilfen enthalten wird. Erscheinung des Praxis-Handbuchs: Ende August 2017 bzw. Anfang September 2017.

    3. Vorbereitung „Strategie-Gipfel Berlin“

    Parallel zur diesjährigen Venus Erotikmesse in Berlin, die in diesem Jahr 2017 vom 12. bis 15. Oktober auf dem Messegelände unter dem Funkturm stattfindet, plane ich mit meinen Kollegen und Kooperationspartnern einen „Strategie-Gipfel Prostitution“, dem sich ein eintägiges Business-Seminar anschließen wird, bei dem es um Konzepte und steuerliche Fachfragen gehen wird. Eine Veranstaltung die sich bundesweit orientieren wird und die genau in der Phase stattfinden wird, wo die „Betriebskonzepte“ in Angriff genommen werden sollten. Wir arbeiten im Team momentan an der Vorbereitung der Veranstaltung und werden
    Mitte August konkrete Informationen dazu veröffentlichen. Eventuell wird es zusätzlich zur Veranstaltung in Berlin auch Folgeveranstaltungen in NRW und Frankfurt/Main geben! Dies hängt dann aber von der Nachfrage ab!

    4. Industrie-Auftrag Redaktions-Portal

    Meine Arbeitsfelder sind durchaus vielfältig und ich bin auch im Bereich „Redaktion“ und „Content“ nach wie vor tätig. Momentan bin ich im Auftrag eines großen Lifestyle-Portals mit „Redaktions-Entwicklungen“ betraut, die meinen Erfahrungsschatz als Erotik-Reporter und Rotlicht-Kenner fordern. Vom neuen entstehenden „Produkt“ werden sicher zukünftig viele Kundinnen und Kunden profitieren. Das Projekt ist momentan noch „“top secret“, ich werde aber zu gegebenen Zeit und dann in Absprache mit dem Kunden darüber berichten! Durch die Tätigkeit im Industrie-Bereich, werde ich meine Beratungsleistungen leicht reduzieren und mich auf die maßgeblichen Dinge konzentrieren!

    5. Terminübersicht für die Planung

    Im Monat August werde ich 2 Wochen zu Beratungsterminen unterwegs sein und 2 Wochen im bekannten „Kämmerlein“ an den ruhenden Projekten arbeiten. Vor-Ort-Termine sind möglich vom  8. bis 15. August 2017 in NRW, Niedersachsen, Hamburg Hessen und Rheinland-Pfalz. Vom 24. bis 30. August geht es dann über Hessen in den Süden der Republik mit Stationen in Baden-Württemberg und Bayern. So jedenfalls die momentane Planung, die sich aber aufgrund „akuter Ereignisse“ schon einmal kurzfristig ändern kann. Daher ist immer ein Blick auf meinen aktualisierten Online-Terminkalender zu empfehlen:

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2016/11/27/termine-howard-chance/

    Ich wünsche eine gute Zeit, freue mich jederzeit auf Nachrichten und grüße heute herzlich aus Frankfurt am Main!

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Venus-Awards 2016: AO-Partyveranstalterin wird ausgezeichnet!

    Venus-Awards 2016: AO-Partyveranstalterin wird ausgezeichnet!

    ao4neu
    Venus-Award für AO-Sex?



    Dieses Jahr noch öffentlich ausgezeichnet und dann im nächsten Jahr plötzlich und überraschend arbeitslos?

    Alle Jahre wieder zieht es die Erotikbranche zur Venus-Erotikmesse nach Berlin, wo sich die zeigefreudige Branche präsentiert und rauschende Feste feiert. Fester Bestandteil der Venus ist auch stets die Verleihung der „Venus Awards“, mit denen in unterschiedlichen Kategorien die Branchenbesten des Jahres ausgezeichnet werden: gewissermaßen der deutsche Erotik-Oscar, dem Akteure und Portale regelmässig entgegen fiebern.

    Auch in diesem Jahr wurden die beliebten „Awards“ wieder verliehen und zwar satte 29 Trophäen für unterschiedlichste „Bestleistungen“. Die entzückene Lena Nitro wurde als beste internationale Erotik-Darstellerin gekürt, beste nationale Darstellerin wurde die beliebte Texas Patti und Melli Deluxe erhielt die Auszeichung als bestes Webcam-Girl. So weit, so gut, wenn nicht weitere diesjährige „Awards“ einen sehr merkwürdigen Beigeschmack hinterlassen hätten.

    Wir alle wissen, dass ab Mitte 2017 Flatrate-Sex-Parties und AO (alles ohne Gummi) in Deutschland gesetzlich verboten sein werden, da dies im neuen Prostitutionsgesetz so festgeschrieben wurde. Dass dann die spanische Porno-Darstellerin Salma de Nora, die mehrfach im Jahr mit AO-Tourneen durch Deutschland reist, um hier mit ihren Freundinnen sehr tabulose Gangbangs zu zelebrieren, den Award  als „Beste Sexpartyveranstalterin 2016″ bekommt, ist nicht nur mir etwas unangenehm aufgefallen.

    Nun gibt es ja die bekennende AO-Fraktion, die Gummis generell doof findet, aber einen Gangbang mit dem hemmungslosen Austausch von Körpersäften im „AO-Style“, finden die meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger nun einmal wenig erstrebenswert, zumal die gesundheitlichen Risiken nicht zu leugnen sind und es ja nicht immer HIV oder Syphilis sein muss, was man sich dabei fängt: auch Trichomonaden und Chlamydien sind immer gerne dabei und ich selbst kenne so manchen „Seuchenkasper“, der, gerade erst vom letzten Tripper genesen, beim nächsten AO-Event wieder mit Schwung am Start ist, um das Schicksal kollektiv mal wieder herauszufordern.

    Was Pornokünstlerin Salma de Nora da macht, kollidiert nun erheblich mit dem neuen deutschen Prostitutionsgesetz und im nächsten Jahr wird es wohl keine Möglichkeit zur erfolgreichen Titelverteidigung mehr geben, zumindest dann nicht, wenn die angebotenen AO-Praktiken den Ausschlag für den Titelgewinn gaben. Die Jury scheint das Thema jedenfalls in diesem Jahr noch nicht auf dem Schirm gehabt zu haben, denn sonst wäre man vielleicht „politisch korrekter“ vorgegangen, zumal es nicht nur ein rechtliches Thema ist, sondern sich auch unzählige Mitbewerber darüber aufregen, dass „AO“ für kleines Geld die ganze Branche besudelt und die Gesundheit der Akteure zudem massiv gefährdet.

    Mit BonitaDeSax wurde übrigens eine weitere Lady mit Award geehrt, die sich ebenfalls gerne ohne Gummi auf die Matten begibt und damit auch der fragwürdigen Fraktion angehört, über die viele in der Branche die Nase rümpfen. Naja, der gute Geschmack ist nicht immer entscheidend, aber ich kann schon verstehen, dass man auf die „Nestbeschmutzer“ nicht gerade steht und sich hier Marktverzerrungen ergeben haben, die das neue Gesetz eventuell „heilen“ kann: im Sinne der Volksgesundheit, im Sinne der allgemeinen Menschenrechte oder im Sinne von Moral und Restanstand? – Entscheiden Sie bitte selbst! – Glückauf!



    Nachtrag vom 20.10.2016 by Howard Chance:

    Mein Beitrag zur Award-Verleihung hat unglaublich polarisiert, zu sehr hohen Seitenzugriffen geführt und bei Facebook intensive Diskussionen ausgelöst. Meine Redlichkeit wurde mal wieder hinterfragt und es wurden sogar Leute öffentlich angegriffen, die meinen Beitrag einfach nur mit „Gefällt mir“ markiert haben.

    Wenn ich als Publizist meine Verwunderung zum Ausdruck bringe, ist das meine persönliche
    freie Meinungsäußerung, die weder diffamieren noch beleidigen soll. AO-Sex darf momentan nun mal noch angeboten werden und die Anbieter verstoßen generell noch gegen kein Gesetz. Daher sind sie bislang nicht als Verbrecher oder Bösewichte zu bezeichnen.

    AO oder kein AO ist aber schon jetzt eine Frage von Ethik und Moral, die jede und jeder für sich selbst beantworten muss. Mit meiner Meinung halte ich nicht hinter dem Berg, auch wenn einige wenige laut aufschreien und auf den „Bücher-Schreiber“ kräftig schimpfen! Aber Unbeteiligte dafür zu attackieren, halte ich für völlig unangemessen!