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  • Howard Chance – Neues Buch – 10 Jahre ProstSchG – Kommt ein Sexkaufverbot?

    Sexarbeit in Deutschland auf dem Prüfstand: Kommt bald ein Sexkaufverbot?

    Das Sexkaufverbot nach dem „Nordischen Modell“ ist momentan wieder ein allgegenwärtiges Streitthema in Gesellschaft und Politik. Die CDU/CSU fordert das Verbot, der Koalitionspartner SPD zögert und ist unentschlossen.

    Ein breites Bündnis von Sexkaufgegner:innen verbreitet mit einem immensen Aufwand fragwürdige Erzählungen über die Rotlicht-Branche in Deutschland. Märchen & Mythen, die nicht dem entsprechen, was die Expert:innen der Branche beobachten. Statt christlicher Menschenliebe gibt es fromme schamlose Demagogie von selbsternannten Retter:innen.

    Nach der erfolgten Evaluation des ProstSchG hat das Bundesfamilienministerium eine Expert:innen-Kommission einberufen, die zum Thema momentan berät und der Politik dann Vorschläge zur Reform des ProstSchG unterbreiten wird. Was dabei herauskommen wird ist ungewiss … Das Prostitutionsrecht sollte in Deutschland „in guter Verfassung“ bleiben. Dafür setze ich mich ein!

    10 Jahre nach meinem Buch „Das neue Prostitutionschutzgesetz – Todesstoß für die Rotlicht-Branche“ – veröffentlicht zur damaligen Gesetzesverabschiedung der ProstSch – habe ich nun die aktuelle Situation analysiert und mit einem umfangreichen Fragenkatalog versehen, der der Meinungsbildung dienen soll.

    Das Buch richtet sich primär an die Branche, aber auch unbedingt auch an Politiker:innen, die mit dem Thema zu tun haben und in naher Zukunft Entscheidungen treffen müssen.

    Das Buch wurde zum 30. April 2026 fertigestellt und kann vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt dann druckfrisch ab dem 18. Mai 2026.

    Zum Howard-Chance-Shop:

    https://howard-chance-shop.mozello.shop/shop/params/category/0/item/5107962/

    Alternativ ist auch eine Bestellung per WhatsApp an 0176-77080604 oder per Email an maxen2205@live.de möglich.

  • Weltfrauentag 2026 – Unser Gruss an die Ladies weltweit!

    Weltfrauentag 2026 – Unser Gruss an die Ladies weltweit!

    Auch unsere Branche wird quantitativ eindeutig von den „Damen der Schöpfung“ dominiert. Mit wenigen Ausnahmen sind Sexarbeiter.innen in unseren Betrieben weiblich und auch iin der „Betreiberschaft“ haben unzählige Damen das sprichwörtliche Ruder in der Hand.

    Dass Frauen grundsätzlich die gleichen Rechte haben sollten wie Männer, ist für mich in meiner Kultur von jeher selbstverständlich! – Aber dies heisst nicht, dass dies überall auf der Welt so ist …

    Was im Jahr 1911 in sozialistischer Tradition und mit dem Kampf für Gleichberechtigung, Wahlrecht und Emanzipation begann, wirkt bis heute fort. Die „Gleichstellung“ ist noch immer ein brandheisses Thema. Frauenbewegung bewegt und hat die Gesellschaft merklich verändert.

    Wir sollten unsere Damen heute würdigen und der Mutter, Partnerin oder Freundin symbolisch die „Rote Rose“ zukommen lassen … oder gerne auch einige mehr!

    „Männer, hört die Signale! – Glück auf!“

    Meint Howard

     

     

  • Get ready 2026 – Veranstaltungsort NRW gesucht – Impuls-Tag geplant

    Get ready 2026 – Veranstaltungsort NRW gesucht – Impuls-Tag geplant

    Bündnis für legale Prostitution – Zukunft Rotlicht – Howard Chance

    Am gestrigen Mittwoch hat die erste Koordinierungssitzung mit Stephanie Klee und Howard Chance stattgefunden, bei der wir unseren „Bündnis-Fahrplan“ für 2026 angedacht haben. Während unser Gegner:innen bereits große Kongresse und Online-Meetings im Angebot haben und zunehmend Gehör finden, gelingt uns dies gerade nicht wirklich!

    Der Reader – Kein Sexkaufverbot! findet zwar einigen Zuspruch, aber da ist noch deutlich „Luft nach oben“.

    Wir planen für das Frühjahr 2026 mehrere Veranstaltungen, bei denen wir über unser Projekt und unsere Sicht der Dinge informieren und aufklären wollen. Es sollen Lesungen und lebendige Diskussionen entstehen, bei der wir die Bundes- und Lokalpolitik dazu bringen wollen unsere Thesen zu überdenken … und das eben am besten in bekannten Bordellbetrieben, wo es die Möglichkeit gibt zwischen 20 und 50 Personen zu empfangen.

    Hier sind wir ganz konkret auf den Support der Gruppen angewiesen und auf Betreiber:innen, die in NRW einen Raum/Bereich in ihrem Betrieb zur Verfügung stellen können und wollen.

    Hier bitten wir um Rückmeldung … gerne per WhatApp an meine Rufnummer 0176-77080604 oder auch Mail: maxen2205@live.de

    Ebenfalls wollen wir im Frühjahr – nach dem Karneval – unsere Koordinations- und Beiratsgruppen neu beleben und hier auch neue Bündnis-Partner und Supporter rekrutieren.

    Mir schwebt dabei ein „Impuls-Arbeits-Tag“ in Köln/Düsseldorf/Essen vor, wo an unserer diesjährigen „Ausrichtung“ gearbeitet werden soll.

    Ich schlage frech Dienstag, den 3. März 2026 vor … Rückmeldung dazu gerne an mich!

    Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!

    Es grüßt vom Schreibtisch als Täter

    Howard Chance

  • Einen guten Rutsch! – Rückblick & Ausblick by Howard Chance

    Ein gutes Neues Jahr 2026 – Rückblick & Ausblick by Howard Chance

    Wieder mit Schwung auf zu neuen Ufern – Alles Gute für 2026

    Rückblick auf das Jahr 2025

    Die Bundestagswahl im Frühjahr2025 machte Friedrich Merz zum Kanzler einer großen Koalition. Im Koalitionsvertrag wurde das von der CDU/CSU geforderte Sexkaufverbot nicht verankert, was die Branche erst einmal sichtlich erleichterte.

    Durch interne Probleme und einen sehr unerfreulichen „kollegialen Boykott“ war unser „Reader 2025 – Kein Sexkaufverbot“, der sich bereits Ende 2024 in der erweiterten Planungs- und Redaktionsphase befand, nicht, wie ursprünglich geplant, im Bundestagswahlkampf verwendbar.

    Ende Juni 2025 wurde der Evaluationsbericht zum ProstSchG veröffentlicht, der im Ergebnis Nachbesserungen am bestehenden Gesetz empfiehlt, sich aber nicht für ein „Nordisches Modell“ ausspricht. Die Evaluation wurde von den Sexkaufgegner:innen umgehend kritisiert und mit einem „Gegengutachten“ gekontert, dem es aber nachhaltig an Fakten fehlt und das eher Selbstzweck ist als Diskussionsgrundlage.

    Etwa Zeitgleich erschien dann der Reader 2025 – Kein Sexkaufverbot und wir präsentierten ihn dann intern beim Zukunft Rotlicht Tag 2025 im Juli 2025  in Trier und dann nach den Sommerferien bei der großen Pressekonferenz in der Bar jeder Vernunft in Berlin. Wir waren als Kampagnenteam am 01. September bei der Evaluations-Tagung des KFN in Göttingen und bei diversen kleineren Termin, wo uns – wie z.B. bei „Den Linken“ in Köln – eisiger Wind entgegen wehte.

    Insgesamt hielt sich das Interesse der Branche und der Öffentlichkeit im Herbst 2025 sehr in Grenzen. Das Thema „Sexkaufverbot“ hatte an Brisanz verloren, obwohl die Gegner:innen weiter mächtig Wirbel machten. Eine trügerische Sicherheit ist was? … Meistens trügerisch!

    Der nächste politische motivierte Showdown ließ dann auch nicht lange auf sich warten: bei einer Preisverleihung der Alice-Schwarzer-Stiftung in Berlin fachte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) die eingeschlafene Debatte neuerlich an und forderte nicht nur ein Sexkaufverbot mit Freierbestrafung, sondern gleich plakativ ein „Prostitutionsverbot für Deutschland“! – Zur Seite sprang ihr dabei umgehend Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, die weiteres Öl nebst Moralin ins Feuer goß.

    Als letzter Akt zum Thema ProstSchG setzte die unaufgeregte Bundesfamilienministerin Karin Prien schließlich Ende November 2025 eine „Prostitutierten-Schutzkommision“ ein, die in den kommenen 18 Monaten intern tagen und „Reform-Vorschläge“ zum bestehenden ProstSchG erarbeiten soll. In diesen Prozess setzt unser Bündnis eine „gewisse Hoffnung“ und hofft, dass die Fakten obsiegen.

    Dass beim Frankfurter Ganovenadvent – der Weihnachtsfeier der Zukunft Rotlicht Gruppen – Mitte Dezember 2025 nur 3 Protagonisten erschienen, stimmte sehr nachdenklich. Dank Hermann Scholer, der großzügig zu Tisch bat, war es ein sehr schöner Abend, aber mit einer Versammlung gleichgesinnter Kolleginnen und Kollegen hatte das wenig zu tun. Zufall? – Schicksal? – Schlechtes Timing? – Götterdämmerung?

    Mein abschließendes persönliches Fazit zum Thema Prostitution

    In den kommenden (2) Jahren ist nicht mit einem Sexkaufverbot in Deutschland zu rechnen! Die CDU/CSU hat das Ziel zwar nicht aus dem Blick verloren, aber die politischen Schwerpunkte sind derzeit völlig andere. Mein frommer Wunsch ist es, dass die Prostitutions-Debatte auf den den Boden der Sachlichkeit zurückkehrt und dass es zu produktivem argumentativem Austausch kommt. Natürlich müssen Mißstände beseitigt werden und jegliche Form von Gewalt muss verurteilt werden.

    Ausblick auf das Jahr 2026

    Wer rastet, der rostet! – Was für die persönliche Fitness gilt, gilt natürlich auch für den Geist und die Motivation. An dieser Stelle möchte ich noch einmal herzlich Stephanie Klee für die allzeit gute und konstruktive Zusammenarbeit danken. Als „übrig gebliebenes 2-er-Team“ haben wir den Reader erstellt, präsentiert und verteilt. Dank großzügiger Spenden „einiger weniger“ war dies möglich.

    Der „mangelnde ideele Support“ wird mehr und mehr zum Problem. Mit 2 Personen kann man Tennis oder Schach spielen, aber eine Kampagne bedarf weiterer aktiver Mitspieler:innen, wenn man Erfolge erzielen will.

    Die Arbeit mit dem Reader und seinen Inhalten hat gerade erst begonnen. Für das Jahr 2026 planen wir Lesungen, Dialog- und Gesprächsrunden und das möglichst bundesweit. Unsere Botschaft muss unters Volk, um den politischen Diskurs zu beeinflussen. Wir sind für Anregungen und Einladungen sehr dankbar! – Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart, München …

    Die Webseite des Bündnisses muß weiter upgedatet werden und soll natürlich stetig um Artikel ergänzt werden. Die 16 Artikel in der Druckversion waren ein Anfang und bedürfen der stetigen readktionellen Ergänzung. Hier werden wir weitere Autoren suchen, die sich in den Dienst der Sache stellen möchten.

    Auch das Kooordinationsteam und der Beirat des Bündnisses sollte 2026 wieder „aktiver“ werden. Bei der letzten Zoom-Sitzung waren wir „ein Quartett“ und was das dann bringt, liegt auf der Hand. Ich wünsche mir für das Frühjahr 2026 eine neue konstituierende Sitzung, die nach Möglich nicht virtuell sondern „in Präsenz“ stattfinden sollte. Online ist es bequem, aber dies ersetzt das „Zusammensitzen“ nicht. Einen entsprechenden Aufruf mit Terminvorschlag werde ich mit Stephanie entwickeln.

    Für den Sommer 2026 plane ich wieder einen „Zukunft-Rotlicht-Tag“ und ich sympatisiere hier erneut mit Trier, wo es besondere Gastfreundschaft gibt und wo sich im  vergangenen Jahr alle sehr wohlgefühlt haben. Der Tag soll dann ein konkretes Tagungsprogramm mit Mehrwert haben und eben auch ein „kleiner Kongress“ sein.

    Vor 10 Jahren (nämlich bereits 2016) habe ich mein Buch „Das neue Prostitutionsgesetz 2017: Der Todesstoß für das Rotlicht-Gewerbe?“ veröffentlicht. Dieses Buch hat sich damals sehr gut verkauft, obwohl es zum Veröffentlichungszeitpunkt auf Prognosen beruhte, von denen sich dann viele bewahrheitet haben. Die Ausgabe habe ich dann 2021 aus dem Handel genommen, da sich viele Dinge verändert hatten und dem Buch die Aktualität mangelte.

    Für 2026 plane ich nun ein umfangreiches Buch-Update mit einer etwas anderen Zielrichtung. Unter dem Aspekt „aus der Praxis – für die Praxis“ werde ich 10 Jahre Beratung Revue passieren lassen und dabei darstellen, wie man Prostitutionsgewerbe heutzutage noch erfolgreich und vorallem gesetzeskonform betreiben kann. In 10 Jahren hat sich die Branche merklich verändert und die Profitabilität hat in vielen Bereichen deutlich abgenommen. Viele schwammige Aspekte des Gesetzes wurden durch konkrete Rechtsprechung präzisiert. Das ordnungsrechtliche Korsett wurde enger … mit diversen Auswirkungen für die Praxis.

    Persönliches by Howard

    Mein Jahr 2025 war durchaus „akzeptabel“: ich habe meinen Diabetes mit einer Mischung aus sportlichen Aktivitäten und zielgerichteter Nahrung im Griff behalten. Geht, wenn man sich informiert und sich Mühe gibt. Ich bin inzwischen fitter als vor einigen Jahren und schaffe die Treppen  – trotz immer noch stattfindender Raucherei – relativ spielend.

    Zum Jahreswechsel steht mal wieder ein Ortswechsel an: ich werde mich im Januar neu ausrichten und eine neue Zentrale beziehen. Details liegen noch nicht vor, aber ich arbeite fleissig daran.

    So wünsche ich allen in nah und fern nun einen gelungenen Jahreswechsel und ein gutes neues Jahr 2026!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

     

  • Howard Chance wünscht ein Frohes Weihnachtsfest!

    Howard Chance wünscht ein Frohes Weihnachtsfest!

    Möge die Kraft mit Euch sein – Auf bald! – Bis dahin!

    Zum Weihnachtsfest 2025 wünsche ich allen Freunden und Bekannten, den lieben Kolleginnen und Kollegen aus nah und fern und natürlich allen Besucherinnen und Besuchern meines Webseiten ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

    Möge der Geist der Weihnacht allzeit mit Euch sein und wir uns stets der guten Traditionen besinnen, die uns prägen. Die Zeit der heimeligen Kindheit ist längst vorbei was die Zukunft bringt, bleibt leider oder aber zum Glück im Verborgenen.

    Geniesst die Zeit, die uns bleibt … macht das Beste aus der Gegenwart und findet Eure eigene Weihnachtsbotschaft in einer Zeit, die nicht unbedingt von Freude geprägt ist. Auch im neuen Jahr wird es vermutlich wieder Sorgenfalten geben. Weg damit … einstweilen!

    Was hilft es? – Wir gehen weiter in die Zeit mit hoffentlich guten Gedanken und Zielen … was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig. So hebe ich den Punsch auf Euch und freue mich auf ein Wiedersehen an und nach den Feiertagen.

    Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
    macht sich ein Gefühl ganz breit:
    Fast jeder fühlt sich träg und matt
    weil er sich überfressen hat.

    In so manchem Freudenhaus
    gehn temporär
    die Lichter aus.
    Die Damen reisen
    nun nach Hause,
    gönnen sich ne Weihnachtspause.

    Doch nach eingen tristen Tagen,
    kommt auf die Betten frisches Laken.
    Dann wird fröhlich Punsch gemacht
    und dabei dann auch gelacht!

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Howard Chance – Kreative und organisatorische Weihnachtspause

    Howard Chance – Kreative und organisatorische Weihnachtspause

    Vorweihnachtliche Gedanken 2025 – Rückblick & Ausblick – Lametta

    Liebe Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

    das Jahr 2025 war für mich als Berater und vorallem als „Lobbyist“ vom Bündnis für legale Prostitution sowohl arbeits- wie abwechslungsreich. Das drohende Sexkaufverbot überschattete andere Aktivitäten und es hat wenig Freude bereitet die vielfältigen Angriffe auf unsere Branche zu ertragen. Nun, man darf das natürlich nicht persönlich nehmen, aber der Gegenwind der Sexkaufgegner:innen und deren Sympathisanten war mitunter schon geschmacklos. Aber: das Rotlicht ist von jeher einiges gewohnt und ja nicht für Zimperlichkeit bekannt.

    Die Gründung des Bündnisses für legale Prostitution Ende 2024 war genau die richtige Entscheidung, um Kräfte zu bündeln und Synergien zu wecken und zu nutzen. Im ersten Halbjahr habe ich mit der verehrten Kollegin Stephanie Klee intensiv an der redaktionellen Gestaltung unseres Faktenreaders „Kein Sexkaufverbot“ gearbeitet und an dieser Stelle möchte ich auch nochmal allen Autorinnen und Autoren sowie dem Koordinierungsteam und dem Beirat herzlich für die Mitarbeit und Unterstützung danken.

    Durch den kurzfristigen wie mutwilligen Rücktritt eines „Bündnis-Partners“, der die grafische Gestaltung und den gesamten organisatorischen Ablauf managen wollte, erschien der Reader leider verspätet und Stephanie und ich mussten auch diesen Part zwangsläufig übernehmen. Das sich hieraus auch noch unschöne Auseinandersetzungen ergaben und sich sogar noch ein völlig unnötiger Rechtstreit entwickelte, ist eingeweihten Partnern bekannt, eine weitere Thematisierung möchte ich der Öffentlichkeit hier aber ersparen.

    Der Faktenreader ist sowohl online, wie auch in gedruckten Version ein sehr erfolgreiches Produkt geworden, eine Faktensammlung, die in der Diskussion bislang fehlte und die wir nun für die weitere politische Überzeugungsarbeit intensiv nutzen. Hier auch nochmals ein Dank an die Förderer aus der Branche, die das Projekt finanziert haben.

    https://www.kein-sexkaufverbot.de

    Die Themen „Sexkaufverbot“ und „Nordisches Modell“ wurden durch eine Emma-Preisverleihung und den von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner entfachten „Medien-Wirbel“ zum Jahresschluß nochmals in eine breite Öffentlichkeit gebracht. Alle bedeutenden Medien berichteten ausführlich und in einer Breite, wie man es seit Jahren nicht mehr erlebt hat. Erstaunlich!

    Die CDU/CSU setzt sich nun wieder besonders nachdrücklich für das Verbot ein und auch in der zur Koalition gehörenden SPD gibt es durchaus potentielle Befürworter. Eine politische Mehrheit sehe ich hier momentan parteiübergreifend nicht, aber wer weiß wohin die Reise zukünftig geht.

    Nach der „großen Aufregung“ hat das Bundesfamilienministerium inzwischen völlig unaufgeregt eine „Prostituiertenschutz-Kommision“ einberufen, die sich in Folge der erfolgten Evaluation des Prostituiertenschutzgesetzes in den kommenden 18 Monaten mit Reform- und Anpassungsvorschlägen befassen bzw. solche erarbeiten soll. Die Kommision besteht vorwiegend aus Juristinnen und Juristen, von denen ich eine faktenbezogene Arbeit erwarte, die nach meiner Einschätzung und Hoffnung nicht zur Empfehlung der Einführung eines „Nordischen Modells“ führen wird.

    Natürlich gibt es Dinge, die man am bestehenden ProstSchG verbessern kann und sollte und natürlich muss parallel auch der Kampf gegen Menschenhandel und Ausbeutung intensiviert werden! Wir propagieren die „legale gesetzeskonforme Sexarbeit“ und diese schließt all die strafbaren Dinge aus, die unsere Gegner:innen der gesamten Branche unterstellen! Punkt!

    Ich breche an dieser Stelle für dieses Jahr die Argumentation ab und zwar nicht, weil es nichts mehr zu sagen oder zu tun gibt, sondern weil ich aus persönlichen und organisatorischen Gründen eine kleine Pause einlegen muss. Ich bin ja auch nicht der jüngste Genosse und muss mich auch hin und wieder um meine diabetische wie mentale Gesundheit kümmern.

    Die meisten Dinge habe ich im Griff, aber die Akkus müssen mal wieder aufgeladen werden und neben einer akut notwendigen räumlichen Veränderung, muss ich mich in den kommenden Wochen ein wenig neu sortieren und bitte daher um Verständnis, dass ich meine virtuelle Präsenz für eine kurze absehbare Zeit zurückfahre.

    Für das „Bündnis für legale Prostitution“ hat die Aktionsplanung für 2026 bereits begonnen. Nach der heimeligen Weihnachts- und Neujahrsphase planen wir bundesweit Lesungen und Diskussionsveranstaltungen, bei dem wir Präsenz zeigen und ins Gespräch kommen wollen.

    Dabei brauchen Stephanie Klee, der ich an dieser Stelle für die hervorragende Zusammenarbeit danke, und ich auch im neuen Jahr Ihren / Euren Support in jeglicher Art und Weise. Wir melden uns dazu im Neuen Jahr, wenn wir unsere Gedanken sortiert haben.

    Für heute … habe ich fertig … Flasche leer …

    Die Weihnachts- und Neujahrsgrüße werden wie gewohnt folgen und viele Kolleginnen und Kollegen werde ich in meiner „Rekonvaleszenz-Phase“ ganz sicher noch persönlich kontaktieren.

    Glück auf und schöne Feiertage wünscht bereits heute

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

     

  • Ungewöhnliche Prostituierten-Schutzkommision berufen! – Good luck!

    Ungewöhnliche Prostituierten-Schutzkommision berufen! – Good luck!

    affirmanti incumbit probitas

    Am Montag, dem 24. November 2025, hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) wie angekündigt die sogenannte „Prostituierten-Schutzkommision“ einberufen und diese hat am gleichen Tag die Arbeit aufgenommen.

    Unter Vorsitz von Prof. Dr. Tillmann Bartsch, der auch für die erfolgte Evaluation des ProstSchG verantwortlich zeichnete, sind 12 Expertinnen und Experten in die Kommission berufen worden.

    Mit Dr. Angelika Allgayer (Richterin am Bundesgerichtshof), Dr. Stefanie Killinger (Präsidentin des Verwaltungsgerichts Göttingen und Richterin am Niedersächsischen Staatsgerichtshof), Prof. Dr. Gregor Thüßing (Arbeits- und Sozialrechtler der Universität Bonn), Prof. Dr. Matthias C. Kettemann Professor für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts) und Prof. Dr. Tillmann Bartsch (Professor für Empirische Kriminologie und Strafrecht und stellvertretender Direktor des KFN) sind 5 hochkarätige forschende und lehrende Juristinnen in der Kommission tätig.

    Mit der ehemaligen und jetzt pensionierten Duisburger Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels und dem Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Stefan Willkomm sind zwei weitere Juristen aus dem Bereich der Strafverfolgung im Gremium vertreten, zu dem als weitere Mitglieder die Kriminaloberrätin Helga Gayer (BKA – Abteilung Menschenhandel / Zwangsprostitution), Dr. Katrin Baumholder (Gesundheitsamt der Stadt Köln), Maike van Ackern (Sozialarbeitein der Caritas Essen) und die Herren Jörg Makel und Mark Mrusek gehören, die wir nach unseren Recherchen dem Bereich der Polizei zuordnen.

    Die Besetzung der Kommission sorgte in unserer Branche für Verwunderung: so sind weder die bekannten Verbände der Sexarbeit und deren Vorstände berufen worden, noch nahm man, mit Ausnahme von Frau Dr. Elke Bartels und dem Evaluationsleiter Prof. Dr. Tillmann Bartsch, Rückgriff auf die einschlägig bekannte Juristinnen und Juristen, die sich seit vielen Jahren mit dem Thema Prostitution beschäftigen und in diversen Expertenrunden und Anhörungen bereits mitgewirkt haben. Auch aus dem Lager der Sexkaufgegner wurden keine prominenten Vertreter:innen berufen.

    Bundesministerin Karin Prien, die ja selbst Juristin ist, ist es offensichtlich an einer sachlichen Aufarbeitung der Evaluation gelegen, wo es um Auswertung der vorliegenden Fakten geht, und wo emotional empörte Aufrufe, wie zuletzt die „Klöckner-Warken-Initiative“, keine Rolle spielen sollen.

    Aufgabe der Kommission wird es sein die in der Evaluation des KFN enthaltenen Empfehlungen zur „Verbesserung des ProstSchG“ zu behandeln und diesbezüglich weitere Details zu erforschen und danach die Empfehlungen zu präzisieren und möglicherweise zu erweitern. Es geht also quasi um „Reformvorschläge“ zum ProstSchG, um konkrete Vorschläge über die die Politik dann zukünftig entscheiden wird.

    In der Arbeit der Kommission wird vermutlich die übliche 5-stufige-Juristenmethodik (Normenfindung, Normenanalyse, Normauslegung, Rechtsanwendung, Argumentation) Anwendung finden und da ist es dann sehr hilfreich, wenn fast das gesamte Gremium „vom Fach“ ist. Nur so kann eine stringente Arbeit erfolgen und bereits in 12 Monaten sollen erste Ergebnisse vorliegen.

    Wenn die Kommission die vorhandenen Fakten juristisch unemotional analysiert und prüft, sehe ich persönlich dem Ergebnis gelassen entgegen. Dass die Kommission abschließend ein Sexkaufverbot nach dem „Nordischen Modell“ empfehlen wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil dies den Regeln der (juristischen) Vernunft wiedersprechen würde.

    Vorhandene Missstände (neu) zu benennen und abzustellen, ist ein respektables Ziel und hier sehe ich die berufenen „unaufgeregten Juristen“ als große Chance, dass die Fakten die Dogmen schlagen.

    Wir haben mit unserem „Faktenreader“ bereits zahlreiche Argumente vorgelegt und werden natürlich auch die Expertkommision mit unserm Druckwerk bestücken. Darüber hinaus sind wir zu jeglichem Dialog bereit, um unsere Standpunkte glaubwürdig zu vermitteln.

    Das man „die Betroffenen“ nämlich Sexworker und Bereiber:innen in der Expertenrunde nicht berücksichtigt, ist zwar ein deutlich bitterer Wermutstropfen, aber der überaus freche Kommentar der ebenfalls nicht berücksichtigten Gegner „wer fragt denn die Frösche, wenn man einen Sumpf trockenlegen will“ hat eine gewisse Wahrheit, wobei die 12 benannten Experten natürlich jederzeit die Möglichkeit haben weitere Expertise von allen Seiten einzuholen.

    In der Hoffnung, dass nun bald wieder mehr (weihnachtliche) Ruhe einkehrt, verbleibe ich für heute mit den besten Wünschen und der Hoffnung:

    da mihi factum, dabo tibi ius

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

    https://www.kein-sexkaufverbot.de

  • Expertenkommision ProstSchG soll am 24.11. die Arbeit aufnehmen

    Expertenkommision ProstSchG soll am 24.11. die Arbeit aufnehmen

    Expertenkommision ProstSchG soll am 24.11. die Arbeit aufnehmen

    Nach Berichten einiger seriöser Medien und durch Informationen aus meinem Umfeld habe ich erfahren, dass am kommenden Montag, dem 24.11.2026 die Expertenkommision zum ProstSchG von Bundesfamilienministerin Prien offiziell eingesetzt werden soll.

    Dieser Beirat war in den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD festgeschrieben worden, um das Thema Prostitution und Evaluation des ProstSchG neuerlich zu beraten.

    Über Details werde ich berichten, sobald zuverlässige Informationen vorliegen.

    Für heute diese Kurzmeldung … Howard Chance

  • Aktion Bären-Dienst – Julia Klöckner brüskiert Regierungskoalition

    „Deutschland ist der Puff Europas! – Prostitution muss endlich verboten werden!“

    Mit markanten Worten schafft man es in Deutschland spielend in die Schlagzeilen, zumindest wenn man ein hohes politisches Amt bekleidet und damit automatisch über die notwendigen „Kanäle“ verfügt, um die Botschaft unters Volk zu bringen.

    Als Bundestagspräsidentin ist man die höchste Repräsentantin der Legislative und hier eigentlich eines gewissen Neutralität verpflichtet. Was Frau Julia Klöckner (CDU) aber wenig kümmert, wenn man denn medial vermeintlich kräftig punkten kann.

    Das Thema „Prostitution in Deutschland“ ist beim Bundesfamilienministerium beheimatet und dort hat man vor einigen Monaten den Evaluationsbericht des KFN erhalten, der ministeriumsintern noch ausgewertet wird und wo zeitnah ein Expertenrat einberufen werden soll, der die Evaluationsergebnisse diskutieren und Empfehlungen für Veränderungen am geltenden Prostitutiertenschutzgesetz abgeben soll. Ein übliches Vorgehen und so auch im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD festgeschrieben.

    Warum Frau Klöckner nun statt der zuständigen Fachministerin Prien ungestüm und geradezu polemisch die verbale Keule auspackt und sich dabei einer Formulierung bedient, die Dorothee Bär (CSU) vor genau einem Jahr ebenfalls verwendete, erschließt sich dem Fachmann nicht und die Laien staunen ohnehin. Früher hieß es vornehm: „Deutschland ist das Bordell Europas“. Dorothee Bär formulierte um in „Deutschland ist der Puff Europas“ und Parteifreundin Julia Klöckner übernahm den deutlich markanteren Begriff in ihre „Laudatio“ der vergangenen Woche.

    Wird sie damit nun selbst zur Heldin der Prostitutionsgegnerschaft oder verärgert sie nicht massiv die Parlamentskolleginnen und -kollegen, die sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben das Thema „Prostitution“ mit Weitsicht anzugehen und das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten.

    Julia Klöckners inhaltlicher Vortrag besteht aus den üblichen Narrativen, für die bislang jeder wissenschaftliche Beweis fehlt. Woher weiss sie mehr als beispielsweise die Wissenschaftler, die über 2 Jahre intensiv zum ProstSchG geforscht haben und dann den umfangreichen Evaluationsbericht vorgelegt haben? – Klöckners Wahlkreis ist prostitutiv betrachtet sicher kein Hot-Spot und mir drängt sich der Verdacht auf, dass die Bundestagspräsidentin auch noch nie in einem Bordell war.

    Ihre Informationen stammen vermutlich vom Hörensagen, aus vorliegenden Schriften der Anti-Prostitutions-Lobby oder wurden von Freundin Bär übermittelt, die sich ja inzwischen auf andere politische Felder verlegt hat und das Wort „Prostitution“ öffentlich nicht mehr in den Mund nimmt. Aber vielleicht ist es – im übertragenen SInne – dennoch ein „Bären-Dienst“?

    Als Mit-Gründer des „Bündnisses für legale Prostitution„, dass im September einen umfangreichen faktenbasierten Reader zum Thema „Sexkaufverbot“ vorgelegt hat, kann ich über den Vorstoß von Frau Klöckner weder schmunzeln noch lachen, weil die Unsachlichkeit die Oberhand gewinnt und man schon wieder mit „Kampfgesängen“ in die Schlacht zieht und zwar im Fall von Frau Klöckner sogar mit der Forderung die Prostitution in Deutschland gänzlich zu verbieten … was dem von der CDU/CSU eingeforderten Sexkaufverbot nach dem „Nordischen Modell“ nicht entspricht, sondern deutlich darüber hinausgeht.

    Ein Prostitutionsverbot würde nämlich nicht „nur“ die Betreiber und die Sexkäufer kriminalisieren, sondern auch die Sexarbeiter:innen. Es liegt nah, dass Frau Klöckner das Prinzip des Nordischen Modells nicht so genau auf dem Schirm hat und etwas kundgetan hat, was der CDU/CSU-Linie gar nicht entspricht. Hier gibt es Klärungsbedarf und auch bereits Kritik aus den Reihen des Koalitionspartners.

    Howard Chance

    https://www.kein-sexkaufverbot.de

  • November 2025 – Aktionsmonat für ein Sexkaufverbot? – Alarm!

    November 2025 – Der Aktionsmonat für ein Sexkaufverbot? – Alarm!

    Das „Nordische Bündnis“ erzielt „deutliche Geländevorteile“

    Viele aus unseren Reihen wähnen das von der CDU/CSU geforderte Sexkaufverbot als „zu den Akten“ gelegt. Aber diese Annahme ist ein Trugschluß, wenn man den aktuellen Presse-Analyser betrachtet, der mich täglich automatisiert mit Presseberichten zu den Themen Prostitution und Nordisches Modell informiert.

    Während die Pressekonferenz unseres Bündnisses für legale Prostitution nur wenige Pressevertreter lockte und die Berichterstattung in der Folge äusserst dürftig war, sind die Aktionen und Veranstaltungen der Sexkaufgegner:innen beständige Thema der redatkionellen Berichterstattung.

    Nahezu täglich gibt es „Neues oder Aufgewärmtes“: die bekannten Einzelschicksale von überlebenden -Sexindustrie-Opfern, die bei politischen Podien referieren und die Betreiber:innen als Ausbeuter brandmarken, stumme Prostestmärsche gegen Prostitution, Informationsstände nach Vorbild der Zeugen Jehovas und Buch-Veröffentlichungen zum „Leidwesen“, verbunden mit dem intensiven Appell der Prostitution in Deutschland möglichst sofort ein Ende zu bereiten.

    Die erfolgte Evaluation des ProstSchG, die dem Gesetz eine Wirkung bescheinigt, die deutlich mehr positive als negative Auswirkungen auf die Situation haben, wird von den organisierten Sexkaufgegnern mit der Gegenstudie eines Moraltheologen methodisch und pressewirksam angefochten und selbst in den Reihen der „Prostitutions-Verfechter“ gibt es Über-Experten, die sich anmassen eine mehrjährige interdisziplinäre Studie von Wissenschaftlern mit einer eigenen „Bibel“ in der Luft zu zerreissen. Sehr merkwürdig, aber die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut!

    Die „Emma“ – Frauenzeitschrift bei Alice Schwarzer – startet in der kommenden Woche mit der November/Dezember-Ausgabe erneut mit einer weiteren Kampagne gegen Prostitution. Zahlreiche Artikel wurden bereits im Vorfeld über die Presse-Agenturen lanciert und Ende nächster Woche wird dann der „Helden-Preis“ der Alice-Schwarzer-Stiftung an 2 bekannte Prostitutionsgegnerinnen verliehen. Die Laudatio hält Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und die Veranstaltung findet in der Landesvertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin statt.

    Am 6. November ist ein großer „Gegner-Kongress“ in Berlin angekündigt, mit veranstaltet von der Bundesstiftung Gleichstellung … mit Grußwort des Parlamentarischer Staatssekretärs im Familienministerium Michael Brand, der sich divers als Prostitutionsgegner positioniert hat. Weitere Bundestags- und Landtagsabgeordnete nehmen teil und dabei handelt es sich nicht nur um Leute von der CDU/CSU.

    Die Nähe der Sexkaufgegner zur Politik ist frappierend und sollte uns beunruhigen. Von einem objektiven Herangehen an das Thema Sexkaufverbot kann keine Rede (mehr) sein. Wir als „Bewahrer“ haben schon länger einen schweren Stand, aber gegenwärtig sucht man mit uns nicht einmal mehr das Gespräch. Das Interesse an unseren Publikationen und an unserem Reader ist – vorsichtig formuliert – sehr überschaubar.

    Die „Schar der Gutmenschen“ findet Gehör … unsere Argumente finden wenig bis keine Beachtung. Die erfolgte Vorverurteilung verhindet notwendige und wünschenwerte Dialoge. Die politische Arbeit ist schwerer denn ja und Erfolge leider gerade nicht in Sicht.

    Daher heute nochmal mein „Alarm-Appell“ an die Branche: wir werden bekämpft und wir wehren uns nicht! – Liegt das daran, dass wir mit „stumpfen Waffen“ kämpfen? – Und eine letzte Frage: wer kämpft eigentlich und wer lässt kämpfen?

    In der kommenden Woche wird der Beirat des Bündnisses tagen und über weitere „Maßnahmen“ nachdenken.

    Entscheidend ist, was hinten rauskommt! (Zitat Helmut Kohl).

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://kein-sexkaufverbot.de/

  • Newsletter – Howard Chance – 15.10.2025 – Glück auf!

    Newsletter – Howard Chance – 15.10.2025 – Glück auf!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

    Heute wieder mal ein regulärer Newsletter mit unterschiedlichen Themen:

    Reader 2025 – Kein    Sexkaufverbot

    Unser Reader ist aktuell in der Verteilung, allerdings ist festzustellen, dass sich die Politik momentan nicht sonderlich für das Thema interessiert, da es „brennendere Themen“ gibt, über die man sich in Berlin streitet. Allerdings ist momemtan festzustellen, dass die Prostitutionsgegner  eine Unmenge von „Informationsveranstaltungen“ durchführen und zu befürchten ist, dass sich die Deutungshoheit weiter zu unseren Ungunsten verschieben wird.

    Stephanie Klee und ich wollen da gegensteuern und wir planen für die nahe Zukunft  ebenfalls öffentlichen Veranstaltungen, um unsere Themen in die Öffentlichkeit zu bringen. Wir sind hier regelmäßig im Brainstorming und dabei neue Formate zu entwickeln.

    Ein Teil davon wird ein kurzes szenisches „Schauspiel“ sein, dass die Themen des Lesers in Anlehnung an Franz Kafkas „Der Prozess“ in eine fiktive Gerichtsverhandlung verpackt, bei der „die Prostitution“ auf der Anklagebank sitzt und sich Ankläger und Verteidiger duellieren … und wo dem Publikum das Urteil überlassen wird. Ein Werk von Howard Chance, das momentan entsteht und das dann Solo oder im Duo präsentiert wird.

    https://www.kein-sexkaufverbot.de

    Fördermittel nach wie vor „notwendig

    Der Reader, die dazugehörige Webseite und die Verteilung sind durch die großzügigen Spenden „einiger weniger“ sind vollständig finanziert. Für kommende Aktionen und Veranstaltungen erbitten wir neuerlich eine Zuwendung, die gerne gegen Rechnung oder aber über unseren gofundme-Account erfolgen kann:  https://gofund.me/0a0fd7e5f

    Einladung zum Frankfurter Ganoven-Advent

    Die Freundinnen und Freunde von „Zukunft Rotlicht“ treffen sich am Montag, dem 08.12.2025, in Frankfurt am Main zum „Ganoven Advent“. Eine überparteiliche Versammlung für Sexworker:innen und Betreiber:innen zentral in Frankfurt. Meet, greet and eat meat! – So lautet das Motto. Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben. Merkt Euch das Datum vor!

    Infoseite: 
    https://zukunft-rotlicht.info/2025/10/13/zukunft-rotlicht-frankfurter-ganoven-advent-08-12-2025/

    Liebe Grüße in die Runde von

    Onkel Howard

    https://www.zukunft-rotlicht.info

    WhatsApp 0176-77080604

  • Zukunft Rotlicht – Frankfurter Ganoven Advent – 08.12.2025

    Zukunft Rotlicht – Frankfurter Ganoven Advent – 08.12.2025

    Ganoven-Advent – Montag 08. Dezember 2025 – Die Gruppen-Versammlung in Frankfurt am Main

    Adventliche Zusammenkunft unter „Gleichgesinnten“ – Das letzte Gruppentreffen 2025 in der Main-Metropole – 18 – 21 Uhr

    Wenn die Tage kürzer werden und der Lebkuchen die Supermärkte längst überflutet hat, ist mal wieder Zeit für angewandte gelebte Heimeligkeit.

    Am Bahnhof, da sah ich den Nikolaus,
    er stürmte heraus aus dem Freudenhaus.
    Er kam ganz hektisch zum Rossmann gelaufen,
    wollt sich neue Präser dort kaufen.

    Nach dem erfolgreichen und unterhaltsamen Gruppentreffen im Juli in Trier, kam mir die Idee zum Jahresende nochmals ein Treffen zu organisieren, um den Gemeinschaftsgeist zu pflegen und um das vergangene Jahre Revue passieren zu lassen.

    Das gefürchtete „Sexkaufverbot“ ist uns vorläufig erspart geblieben und wir haben unseren „Reader 2025 – Kein Sexkaufverbot“ an den Start gebracht.

    Den Begriff „Ganoven-Advent“ habe ich bewusst gewählt, da uns die Sexkaufgegner ja nach wie vor als „Ausbeuter“ und „Zuhälter“ verunglimpfen und der Ton in der gesellschaftlich wie politischen Debatte wieder rauher geworden ist.

    Von 18 bis 21 Uhr speisen und feiern wir dann „im Advent“ in der City und zwar im

    ALEX Frankfurt Skyline Plaza, Europa-Allee 6, 60327 Frankfurt am Main

    https://maps.app.goo.gl/ymUeL6Vd9TwvcYay9

    After-Work Ausklang dann ab 21.30 Uhr in Bahnhofsnähe ad libitum.

    Bordellbetreiber:innen können wegen Zimmerwechsel und Events am Wochenende schlecht: darum habe ich den Montag terminiert und sage heute mal locker:

    „Save the date“ … Weihnachtsmann, du alter Knacker
    schenk mir was … mach Dich vom Acker!

    Weitere Details dann in Kürze!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.kein-sexkaufverbot.de