Blog by Howard Chance 2027

  • Regierungswechsel in Berlin – Mögliche Folgen für die Branche

    Eine neue „GroKo“ regiert das Land – Ausgang zwangsläufig ungewiss!
    Friedrich Merz neuer Bundeskanzler – Alptraum-Job im hohen Alter!

    Mit „Ach und Krach“ wurde Friedrich Merz in der vergangenen Woche zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Erstmals war in einer Kanzlerwahl ein zweiter Wahlgang erforderlich und die Nerven lagen im Bundestag vorübergehend blank.  Die AfD feixte, Fritze war entsetzt, aber schließlich reichte es dann bei der „2. Wahl“ dann doch noch. Der „Heureka“-Ruf war schwach und man fragt sich schon jetzt, ob die vielen notwendigen Abstimmungen zukünftig solide Mehrheiten finden werden. Aber das kennen wir ja schon von der „Ampel“, wo es im vergangenen Jahr nicht mehr rundlief.

    Für die Prostitutionsbranche, der ja das „Sexkaufverbot“ und die „Freierbestrafung“ drohte, waren die Koalitionsverhandlungen sehr spannend. Zum Glück wurde die beiden äußerst bedrohlichen Themen jedoch nicht als Ziele im Koalitionsvertrag definiert und die militante Sexkaufgegnerin Dorothee Bär bekam nicht das federführende Familienministerium, sondern engagiert sich nun im Bereich Forschung und Raumfahrt.

    Die neue Familienministerin Karin Prien (CDU), zuvor als Familienministerin in Schleswig- Holstein tätig, ist von Hause aus Juristin und gilt als analytisch wie besonnen. Laut den ersten Verlautbarungen wird ihre zentrale Aufgabe darin bestehen das komplizierte Bildungssystem in Deutschland umfangreich zu reformieren. Zum Thema Prostitution hat sich Frau Prien bislang öffentlich nicht eingelassen und sie gehört nicht zu den radikalen Kreisen der „Frauenunion“, die uns ja das Leben schwer machen wollen.

    Der Evaluationsbericht zum ProstituiertenSchutzgesetzes (ProstSchG) wurde Ende 2024 durch das KFN Niedersachsen  erstellt und dürfte dem Ministerium bereits vorliegen. Auf der Webseite des Familienmisteriums lesen wir folgendes:

    Die Bundesregierung wird dem Deutschen Bundestag, wie in § 38 ProstSchG vorgesehen, bis zum 1. Juli 2025 den wissenschaftlichen Evaluationsbericht vorlegen. Auf Basis dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse soll entschieden werden, ob und in welcher Form das ProstSchG reformiert werden soll – evidenzbasiert und mit Blick auf die Praxis.

    Der Evaluationsbericht wird dann in die zuständigen Ausschüsse gehen, die sich bis Ende Mai 2025 formieren werden. „Reformieren“ des ProstSchG klingt zumindest deutlich besser als ein Sexkaufverbot nach Muster des „Nordischen Modells“. In wieweit der Bericht des KFM veröffentlicht wird, ist momentan nicht abzusehen.

    Der Projektreader des „Bündnis für legale Prostitution“ wurde in den vergangenen Wochen aufgrund der veränderten Situation inhaltlich aktualisiert und soll dann in den kommenden politischen Debatten ein wichtiges Arbeitsinstrument werden. Wir bereiten momentan die Versanddatenbank vor, selektieren die neuen und alten Ansprechpartnerinnen in der Politik und warten auf die Besetzung der Ausschüsse und die entsprechenden Adressaten. Ende Mai werden wir die Vorarbeiten beenden und den Reader dann wohl zeitnah öffentlich präsentieren und versenden.

    Parallel zur Präsentation des Readers plant die Arbeitsgemeinschaft Zukunft Rotlicht dann auch eine neuerliche bundesweite Zusammenkunft von Betreiberinnen und Betreibern, um den zentralen Austausch fortzuführen und um das „Wir Gefühl“ zu stärken. Auch hierzu gibt es dann Ende Mai weitere Informationen.

    Für heute grüßt herzlich

    Ihr / Euer Howard Chance

    Kontext-Artikel:

    Der Koalitionsvertrag steht – Sexkaufverbot erst einmal nicht in Sicht!

  • Der Koalitionsvertrag steht – Sexkaufverbot erst einmal nicht in Sicht!

    Der Koalitionsvertrag steht – Sexkaufverbot erst einmal nicht in Sicht!

    Sexkaufverbot erst mal vom TischDer Koalitionsvertrag steht – Sexkaufverbot erst einmal nicht in Sicht!

    Eine politisch sachliche Einschätzung by Howard Chance

    Für die Erotikbranche waren die Koalitionsverhandlungen der vergangenen Wochen sehr spannend: die CDU/CSU hatte sich in der vergangenen Legislatur für die umgehende Einführung eines Sexkaufverbots und eine damit verbundene Freierbestrafung eingesetzt, ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren gestartet und sich unter dem kryptischen „3-Säulen-Modell“ auch im Wahlkampf deutlich positioniert.

    So was es dann auch kein Wunder, dass das Sexkaufverbot ein zu erörterndes Thema in einer der Unterverhandlungsgruppen der Koalitionäre wurde. Die CDU/CSU erneute die Absicht den Sexkauf in Deutschland zu verbieten, die SPD sprach sich klar dagegen aus und regte an die gerade stattfindende Evaluation des ProstSchG abzuwarten und danach zu überlegen, was zu tun sei.

    Im Ergebnis hat sich die SPD in diesem Punkt durchgesetzt: das Sexkaufverbot ist laut Koalitionsvertrag nun erst einmal vom Tisch. Wichtig für die Branche! – Dennoch finden wir im Koalitionsvertrag den Hinweis, dass Deutschland Drehscheibe des Menschenhandels geworden sei und man die Prostitutionsgesetzgebung nach erfolgter Evaluation „bei Bedarf“ unter Hinzuziehungen von unabhängigen Experten nachbessern werde. Die Formulierung ist schwammig, wie vieles in dem umfangreichen Vertrag.

    In der kommenden Regierung wird das Familienministerium von der CDU geführt werden und dieses ist für die Evaluation des ProstSchG und die Auswertung der Ergebnisse dann zukünftig verantwortlich. Als Ministerin ist die Juristin SIlvia Breher im Gespräch, die auch eine der stellvertretenden Parteivorsitzenden der Union ist und im vergangenen Jahr in Abstimmung mit der Frauenunion „Sympathie für das Nordische Modell“ bekundete. Wie sie sich in Ministerverantwortung dann positioniert, bleibt abzuwarten.

    Die Gallionsfigur der Sexkaufgegner:Innen in der CDU/CSU Frau Dorothee Bär zieht es hingegen in den Weltraum: sie soll Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt werden und ist dann vielleicht die erste deutsche Politikerin im Weltall? Unseren Segen hat sie jedenfalls und wir hoffen, dass sie ihr neues Betätigungsfeld ausfüllt.

    Wenn die Parteien dem Koalitionsvertrag zustimmen und Friedrich Merz Anfang Mai zum Bundeskanzler gewählt wird, werden sich dann auch die diversen Ausschüsse konstituieren. Die Evaluation des ProstSchG ist bereits abgeschlossen, der entsprechende Abschlußbericht dürfte bereits in der Schublade des Familienministeriums liegen, wo eben dann die CDU als Hausherr einziehen wird. Spätestens am 1. Juli 2025 wird der Bericht den Mitgliedern des Familienausschusses zugehen und man wird diesen dann wohl zunächst intern diskutieren.

    Ein gewisser weiterer Handlungsbedarf wird sicherlich entstehen und wird vermutlich in einigen Anpassungen am ProstSchG münden. Das gewünschte erste Etappenziel (Sexkaufverbot verhindern) ist erreicht, aber es ist davon auszugehen, dass die CDU/CSU das Thema weiterverfolgen wird und dass auch die Sexkaufgegner:innen weiter auf die Barrikaden gehen werden.

    Ob bei den Koalitionsvereinbarungen einfach die Vernunft gesiegt hat oder ob der vorliegende Kompromiß quasi „zeitlich verschiebend“ herbei geführt wurde, um den Koalitionsvertrag zeitnah zu ermöglichen, werden wir nicht erfahren und für diverse Mythen, die dazu im Web kursieren, gibt es keine belegbaren Fakten.

    Das „Bündnis für legale Sexarbeit“ wirft jetzt nicht unter dem Motto „Alles gut!“ die Flinte ins Korn! – Der höchst informative Faktenreader 2025 ist größtenteils erstellt, wird nun noch aktualisiert und dann in nicht allzu ferner Zukunft als konkretes Arbeitspapier für Betreiber:innen, Politik und Verwaltung präsentiert und in Umlauf gebracht. Weitere Informationen folgen dazu noch vor dem Osterfest.

    Für heute verbleibe ich mit kollegialen Grüßen

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

    Koalitionsvertrag 2025 zum Download: https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2025/04/Koalitionsvertrag_2025.pdf?media=1787225536

    Kontext-Artikel:

    Regierungswechsel in Berlin – Mögliche Folgen für die Branche

  • Deutschland hat gewählt … Was bedeutet das für die Branche?

    Deutschland hat gewählt … Was bedeutet das für die Branche?

    Deutschland hat gewählt … Was bedeutet das für die Branche?

    Friedrich Merz wird Bundeskanzler – Neue GroKo ist nun das Ziel!

    Der gestrige Wahlsonntag brachte keine großen Überraschungen. Die CDU/CSU wurde stärkste Fraktion, auch wenn die gewünschten 30-Prozent-Plus nicht erreicht wurden. Friedrich Merz ist halt nicht der große Sympathie und die letzten Wochen haben ihm im Ansehen wohl mehr geschadet als genützt! Sei es drum … er wird wohl Bundeskanzler werden, wenn sich die SPD, die das schlechteste Ergebnis der Nachkriegszeit einfuhr, zu einer neuen GroKo entschließen sollte.

    Die FDP wird dem neuen Deutschen Bundestag nicht angehören: die Partei scheiterte an der 5%-Hürde und Parteichef Christian Lindner hat bereits verkündet sich aus der Politik zu verabschieden. Der vermeintliche „Ampel-Mörder“ und seine Partei zählen den hohen Preis der temporären Bedeutungslosigkeit, werden dem Parlament als liberale Kraft fehlen.

    Auch das BSW mit Frontfrau Sarah Wagenknecht schaffte den Einzug ins Parlament nicht, während die sympathischen neuen Linken ein sehr gutes Ergebnis erzielten und in Berlin sogar bei den Zweitstimmen Wahlsiegerin wurde. Wer hätte damit gerechnet?

    Die Grünen haben leicht an Prozenten verloren, sprechen aber nicht von einer großen Katastrophe; die AfD hat die Anzahl ihrer Mandate verdoppelt und wurde wie prognostiziert zweitstärkste Kraft im Bundestag. Aber mit der AfD will niemand der anderen Parteien koalieren oder auch nur zusammenarbeiten. 10 Millionen gewonnene Wählerstimmen reichen daher nur für eine starke Opposition, aber nicht für eine Beteiligung an der Regierungsverantwortung.

    Olaf Scholz ist als Bundeskanzler Geschichte, bleibt bis zur Kanzlerwahl noch geschäftsführend im Amt, will dann als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreise Potsdam in die hinteren Reihen des Parlaments wechseln und schon bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen nicht mehr mitwirken.

    Welche Bedeutung hat der Wahlausgang für unsere Branche und für das von der CDU/CSU angedachte Sexkaufverbot?

    Die FDP und die Grünen waren die einzigen Parteien, die sich bislang klar und eindeutig gegen ein Sexkaufverbot ausgesprochen haben. Beide Parteien werden einer neuen Regierung nicht angehören. Bei SPD gibt es Befürworter und Gegner eines Sexkaufverbot und intern sagt man, dass sich das Verhältnis pro und contra etwa die Waage hält.

    Auch wenn die Themen Migration, Finanzkrise, Rezession, Sozialausgaben und Krieg eindeutig im Vordergrund stehen, könnte das Sexkaufverbot Inhalt einer Koalitionsvereinbarung werden! Hier wird es sicher spannend!

    Unsere Kampagne und der dazugehörige Reader starten plangemäß mit der Konstitutierung des Deutschen Bundestags. Die nächsten 4 Wochen arbeiten wir intensiv an der Publikation und werden zusätzlich die Kontakt-Datenbanken füllen.

    Die Präsentation des Readers ist für die erste Aprilwoche 2025 mit einer Pressekonferenz geplant und sobald die neue Regierung steht erfolgt der Versand derPublikation.

    Über die genaue Timeline werde ich zeitnah informieren!

    Wir sind am Ball … für die Branche … mit der Branche!

    Ihr/Euer Howard Chance

  • Welcome 2025 – Kampf gegen das Sexkaufverbot – Kampagnenstatus

    Welcome 2025 – Kampf gegen das Sexkaufverbot – Kampagnenstatus

    Welcome 2025 – Kampf gegen das Sexkaufverbot – Kampagnenstatus

    Die Kampagne gegen das Sexkaufverbot kann wie geplant starten!

    Eine gute Nachricht zum Jahresstart: die benötigte Basissumme für die ersten Schritte unserer Kampagne „Koalition für legale Prostitution“ wurde bis Jahresende 2024 weitestgehend erreicht! – Weitestgehend heisst dabei, dass zwar noch nicht alle Gelder auf dem Kampagnenkonto eingegangen sind, wir aber davon ausgehen, dass gemachte Zusagen eingehalten werden.

    Die bereitgestellten und noch zugesagten Gelder stammen von insgesamt weniger als 20 Betrieben und engagierten Einzelpersonen, was bei angenommenen 2.000 Betrieben in Deutschland einer Beteiligung von 1% entspricht. Diese Beobachtung, dass einige wenige starke Schultern „alles tragen“, haben wir ja schon bei den Corona-Klagen gesehen und uns darüber auch gewundert.

    Allen Unterstützerinnen und Unterstützern danke ich an dieser Stelle im Namen der Aktionsgemeinschaft recht herzlich und rufe gleichzeitig alle die, die sich noch finanziell engagieren können und möchten, um Kontaktaufnahme per Email oder WhatsApp-Nachricht an 0176-77080604.

    Wir können für größere Beteiligungen Rechnungen ausstellen, die in der betrieblichen Buchhaltung als Betriebsausgaben Verwendung finden können.

    Für Kleinspender und Privatpersonen habe ich zudem eine GoFundMe-Initative gestartet, die bislang aber noch recht stiefmütterlich behandelt wird.

     

    Wie heisst es doch so schön und treffend: es gibt nichts Gutes, ausser man tut es!

    In dieserm Sinne wünsche ich eine gute Zeit und freue mich über Rückmeldung.

    Ihr / Euer

    Howard Chance

  • Zukunft Rotlicht wünscht guten Rutsch und Happy New Year

    Zukunft Rotlicht wünscht guten Rutsch und Happy New Year

    Zukunft Rotlicht wünscht guten Rutsch und Happy New Year

    Mögen unsere Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen

    Ein anstrengendes Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu und ein neues Jahr beginnt! Zeit für einige persönlichen Zeilen zum Jahreswechsel und einen persönlichen Jahres-Rückblick, wobei die Google-Standort-Funktion meines Handys gute Dienste leistet:

    Ich habe im Jahr 2024 77 Reisen unternommen, war in 119 Städten, habe 81 Hotels besucht, war in 23 verschiedenen Fitness-Studios und habe 96 mal trainiert.

    Im Juli hat mich ein simpler Mückenstich gesundheitlich aus der Bahn geworfen. Einen Scharlach-Erreger hatte das Insekt dabei und ich bekam eine schwere Beininfektion, die im Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Die Infektion brachte meinen Blutzucker-Spiegel völlig aus dem Takt und ich musste von heute auf morgen Insulin spritzen statt wie vorher Tabletten einnehmen.

    Von August bis heute habe ich es durch intensives Training und eine angepasste Low-Carb-Ernährung geschafft das Insulin wieder zu verbannen! Ich laufe täglich mindestens 10.000 Schritte, trage einen CGM-Sensor, der mich vor leider eintretenden Unterzuckerungen warnt, bin mindestens 3 mal die Woche im Studio und habe Alkohol und Kohlenhydrate weitestgehend gestrichen. Das einzige Laster, was ich mir noch nicht abgewöhnen konnte, ist das Rauchen …


    Stand heute bin ich in sehr gutem gesundheitlichen Zustand und kann mich im kommenden Jahr auch wieder intensiver der Arbeit widmen, die ich im 2. Halbjahr 2024 gesundheitsbedingt etwas vernachlässigen musste.

    Die wichtigste Aufgabe für 2025 wird unsere Kampagne „Koalition für legale Sexarbeit“ sein, die im vergangenen Monat richtig Fahrt aufgenommen hat und zu der ich noch in einem Sondernewsletter zeitnah berichten werde.

    Ich habe viele angenehme und frohe Stunden mit meinen deutschen, chinesischen, italienischen und türkischen Freundinnen und Freunden verbracht, bin den 60 jetzt näher als den 50, denke aber dennoch nicht intensiv darüber nach wie viele Weihnachtsfeste ich wohl noch erleben werde. Hoffentlich genug …

    So grüße ich heute nochmal recht entspannt in die Runde und freue mich auf viele Begegnungen und regen Austausch in 2025 … wir bleiben uns gewogen!

    Ihr / Euer


    Howard Chance

     

  • Zukunft Rotlicht wünscht frohe und gesegnete Weihnachten

    Zukunft Rotlicht wünscht frohe und gesegnete Weihnachten


    Zukunft Rotlicht wünscht frohe und gesegnete Weihnachten

    Möge der Geist der Weihnacht mit uns allen sein!

    Ich saß daselbst am Weihnachtsstand, Tasse Glühwein in der Hand, Kirscharoma dominant. Dazu der Prager Weihnachtsschinken, lässt die ganze Strasse stinken. Quarkkartoffeln aus Peru, Flammlachs von dem Brett dazu. Süsse Musik MP3 ist im Hintergrund dabei. Ebenso die bunten Lichter, die inspirieren jeden Dichter.

    Bürger mit ganz grossen Tüten, sind im Kaufrausch wild am wüten, rennen durch die Einkaufszonen wie enthemmte Amazonen. Überall ist Polizei, bei jedem Weihnachtsmarkt jetzt stets dabei. Mit Vollmontur und schweren Waffen, versucht man Sicherheit zu schaffen. Auf verwirrte Zeitgenossen wird im Zweifelsfall geschossen?

    Während das Konzept doch lief, ging es dann doch gründlich schief. Denn mit etwas List und Tücke, findet sich dann doch die Lücke: der Anschlag war exakt geplant, niemand hatte es geahnt? Oder weil man ignorierte, was der Täter postulierte? Fragen die nun keinem nützen, vor Irren kann man sich nicht schützen!

    Der Frieden ist längst Illusion, Gewalt und Rohheit bestimmt den Ton. Unsere Kindheit ist vorbei, die frühere Romantik Litanei. Und schon bei der Totenklage stellt sich dann die böse Frage, ob das Versprechen mehr zu schützen kann im Wahlkampf doch noch nützen. Selbst bei großer Volkestrauer, liegt Politik schon auf der Lauer.

    Es geht um ein paar Prozente, um Ukraine und um Rente. Runter mit dem Bürgergeld und den Taurus in die Welt? Kräftig mit dem Gegner streiten, dabei schon den Weg bereiten zu einem Bündnis mit dem gleichen. Der Bürger kratzt sich an der Birne, zuviel Input für die Hirne. Man kann letztlich nicht mehr fassen, was da wieder losgelassen.

    Der Geist der Weihnacht der ging verloren, weil zuviel Luft zwischen den Ohren! Des Präsidenten „Zusammenhalt“, ist im Mittelohr verhallt. Fragt man den geschulten Laien: an Weihnachten da starb doch Brian? – Oder: war´s am Osterfest? … das alles gibt mir dann den Rest. Ich setz mich untern Weihnachtsbaum und habe einen letzten Traum.

    Der Wunsch nach Frieden auf der Erden, wird wohl nie erfüllet werden. Nur im Kleinen kanns gelingen, wenn wir täglich darum ringen. In diesem Sinne frohe Tage mit viel Freude ohne Plage. Seid gegrüsst im ganzen Land, zum Fest reich ich Euch heut die Hand. Wir wollen unser Bestes geben … mehr bleibt uns nicht in diesem Leben! – Glück auf!

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Bündnis für legale Prostitution – Der Kampagnenaufruf – Update

    Bündnis für legale Prostitution – Der Kampagnenaufruf – Update

    Bündnis für legale Prostitution – Der Kampagnenaufruf – Update

    Das drohende Sexkaufverbot in Deutschland verhindern!
    Update vom 02.02.2025 – Restsummen-Sammlung

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen!

    Unsere Branche lebt in unruhigen Zeiten: die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat in der aktuellen Legislaturperiode eine Gesetzesinitiative zu einem Sexkaufverbot und zur Freierbestrafung eingebracht, die unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz und mit einem neu besetzten Bundestag  weiterverfolgt werden wird.

    Die unbedingte politische Absicht den Sexkauf zu verbieten ist im Grundsatzprogramm der Union festgeschrieben und auch im aktuellen Wahlprogramm enthalten. Auch wenn man nicht exakt abschätzen kann, wie die Wahl ausgehen wird und welche Koalitionen sich dann daraus rechnerisch ergeben, ist die Gefahr eines Sexkaufverbots realer denn je!

    Die Prostitution selbst will man nicht verbieten, sondern lediglich den Kauf der Dienstleistung! Die konzessionierten Betriebe, die Räumlichkeiten für die Sexarbeitenden stellen oder Vermittlungsleistungen erbringen, stehen dann vor dem geschäftlichen Aus! – Prostitutionsgewerbe gibt es unter einem Sexkaufverbot nicht mehr und das Prostituiertenschutzgesetz von 2017 würde schlagartig obsolet. Die bereits getätigten Investitionen in die Zukunft wären umsonst gewesen und ob und in welcher es dann staatliche Entschädigungen gibt, steht erst mal in den Sternen.

    Zur Existenzzerstörung der Betreiberbranche darf es nicht kommen!

    Wir waren viel zu lange inaktiv und haben die Sexkaufgegner*Innen nur brav belächelt, bis es diesen mit ihren umfangreichen Schmutzkampagnen gelungen ist die konservative Politik für ihr Anliegen zu gewinnen. Die passenden Argumente und manipulierten „Fakten“ wurden geliefert und von der CDU/CSU  quasi ungeprüft übernommen. Nun sind wir am Scheidepunkt, der unser aller Zukunft bestimmen wird.

    Frühe Warnungen der Verbände und Meinungsführer wurden gerne und oft aus Bequemlichkeit überhört, Initiativen verliefen im Sande und man bekam viel zu wenig Betreiberinnen und Betreiber an einen Tisch. Dies hat sich nun geändert: wir haben mit einem Kreis von etwa 40 Personen im September 2024 eine Tagung in Düsseldorf den Grundstein für eine „Koalition für legale Prostitution“ gelegt, die nun mit einer großen Imagekampagne versucht auf den letzten Metern die drohende Katastrophe abzuwenden.

    Zur neuen Regierungsbildung – vermutlich im März/April – wird ein gedruckter 50-seitiger „Fakten-Reader“ erstellt, der sich in erster Linie an alle Bundestags-, Landtagsabgeordnete und Kommunalpolitiker*innen richtet , die für das Thema Sexarbeit im weitesten Sinne des Wortes zuständig oder interessiert sind und nach den Neuwahlen über ein mögliches Sexkaufverbot nachdenken, beraten und abstimmen werden!

    Grundaussage des Readers  „Ein Sexkaufverbot ist grundsätzlich falsch und völlig kontraproduktiv!“

    Der Reader soll mit Daten und Fakten und einer klaren rechtebasierten Haltung umfassend informieren und im positiven Sinn meinungsbildend sein. Neben gestalteten Faktenkästen, Kurznotizen und Zitaten zu den Themen Vielfalt der Prostitutionsstätten und deren Notwendigkeit, Vielfalt der Kunden, den aktuellen BKA-Zahlen zu Prostitution und Menschenhandel und wichtigen Pro-Statements anerkannter Organisationen, sind breitere Leitartikel fundiert arbeitender Autorinnen und Autoren vorgesehen.

    Leitartikel-Ansätze sind u.a. Freiheit für Freiwilligkeit – Deutsches Recht bei Prostitution in guter Verfassung“, Kommentierung zum ProstSchG – Die Frage nach dem größeren oder kleineren Übel?, Gefakte Zahlen und Fakten? – Der Antrag der CDU/ CSU in der kritischen rechtlichen Überprüfung, Historische Einordnung – Die Arbeit mit dem Sex – Recht und Politik im Umgang mit Prostitution und weitere aktuelle Aspekte, die von der Chefredaktion herausgearbeitet werden.

    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht, der wichtigen Verbandsvertreter angehören und wo ein Betreiberbeirat einberufen wurde, hat die Grundlinien definiert und in mehreren Sitzungen auch ein Kostenplan erstellt, der in einer Geberkonferenz bereits vorgestellt wurde.

    Der Koordinierungsrat besteht aus Stephanie Klee (BSD e.V.), Johanna Weber (BesD e.V.), John Heer (Verband deutscher Laufhäuser e.V.), Rechtsanwalt Guntram Knop, dem Mediendienstleister Thomas Schiller (Rotlicht.de) und dem Berater Howard Chance (zukunft-rotlicht.info). Diese Kolleginnen und Kollegen beantworten gerne jederzeit Fragen zum Projekt und zur Adressierung von Zuwendungen.

    „Ohne Moos ist bekanntlich nichts los … doch die Kosten sind durchaus überschaubar!“

    Die Kosten der Kampagne, bei der um die 5.000 Empfänger*Innen mit der gedruckten Reader-Version oder dem alternativen E-Book-Reader versorgt werden sollen und wo es auch begleitende Online-Aktivitäten gegen wird, belaufen sich auf ca. 30.000 €, wovon bereits Stand heute ein Großteil von Gebern zur Verfügung zugesagt wurden.

    Ziel des heutigen Februar-Mailings soll es sein eine Restsumme von 5.000 € zu generieren, die Ende Februar 2025 für weitere Maßnahmen benötigt wird.

    Wir sammeln bei den Betrieben und Portalen keine Spenden, sondern stellen über geleistete Zahlungen ordnungsgemäße Rechnungen aus, die als Beteiligung an Öffentlichkeitsarbeit als betriebliche Ausgaben gebucht werden können und dementsprechend steuerrelevant sind.

    Neben den Beteiligungsaufträgen der Rotlicht-Betriebe, sind natürlich ergänzend auch Spenden von Sexarbeits-Kunden und Beteiligungen von Sexarbeiter*Innen herzlich willkommen. Dies ist über folgende seriöse Spenden-Plattform möglich:

    Herzliche Grüße von Haus zu Haus danke für Ihre/Eure Unterstützung.

    Ihr / Euer    Howard Chance

    Rückfragen jederzeit gerne an die genannten Mitglieder des Koordinierungsrats oder an Howard Chance 0176-77080604 (Telefon und WhatsApp) oder maxen2205@live.de

    www.zukunft-rotlicht.info

     

     

     

     

  • Zukunft Rotlicht – Fundraising-Konferenz – Freitag 29.11.24 – 14 Uhr

    Zukunft Rotlicht – Fundraising-Konferenz – Freitag 29.11.24 – 14 Uhr

    Zukunft Rotlicht – Fundraising-Konferenz – Freitag 29.11.24 – 14 Uhr

    Herzliche Einladung zu unserem Zoom-Meeting

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine sehr geehrten Damen und Herren,

    die Arbeitsgemeinschaft Zukunft Rotlicht und die damit verbundenen Vertreterinnen und Vertreter der Verbände haben in Zusammenarbeit mit dem eingerufenen Betreiber-Beirat in mehreren intensiven Online-Sitzungen ein Aktionskonzept entwickelt, dass wir nun am Freitag, dem 29.11.2024, ab 14 Uhr in einer Zoom-Fundraising-Konferenz präsentieren werden.

    In meinem Artikel „Zukunft Rotlicht – Aufbruch oder Abbruch in 2025?“ habe ich die aktuelle politische Situation analysiert und dabei den möglichen Kontext zum von der CDU/CSU geforderten „Sexkaufverbot“ hergestellt.

    Der Koordinierungsrat und der Betreiber-Beirat sind sich einig, dass die Gefahr eines Sexkaufverbots nach den Neuwahlen ebenso real wie bedrohlich ist! Es ist spätestens jetzt dringend notwendig aktiv zu werden und mit unserer Kampagne auf Öffentlichkeit und Politik präventiv einzuwirken, um das Schlimmste noch zu verhindern!

    Unsere nun beschlossene Kampagne zielt darauf ab die Kontraproduktivität und Fragwürdigkeit eines Sexkaufverbots öffentlich, aber auch besonders im politischen Raum und hier bei den zukünftigen Entscheidern, intensiv zu beleuchten und mit nachprüfbaren Fakten zu untermauern, nämlich mit Fakten, die unsere Gegner ignorieren und mit ständigen Falschbehauptungen konterkarieren. Der CDU/CSU-Antrag im Deutschen Bundestag strotzt nur so von „nicht belegten Fakten“ und diese erfundenen Fakten sind die wesentliche Grundlage des laufenden und zukünftigen Gesetzgebungsverfahrens.

    Wir müssen damit rechnen, dass die CDU/CSU das Thema Sexkaufverbot im anstehenden Kurzwahlkampf zumindest unterschwellig zum Bedienen der konservativen Wählerschaft verwenden wird und dass in einer neuen Regierungs-Koalition, womöglich bestehend aus CDU/CSU und SPD, das „Nordische Modell“ Bestandteil einer Koalitionsvereinbarung sein könnte.

    Die realen Fakten müssen „nachhaltig“ in Öffentlichkeit und Politik! Dazu soll im ersten Schritt der Kamopagne ein „Fakten-Reader“ als gedruckte Broschüre und parallel natürlich auch in digitaler Form dienen, der direkt nach der Wahl an alle neu oder wiedergewählten Bundestagsabgeordneten, aber auch an die beteiligten Ministerien, Landesregierungen, die Parteizentralen und über die Betreiberschaft auch an die lokalen Ordnungsbehörden verschickt oder verteilt werden soll.

    Wir sprechen von über 5.000 Adressaten, die direkt oder indirekt mit einer zukünftigen Entscheidung zum „Sexkaufverbot“ zu tun haben und die bislang oftmals den manipulierten Fakten der Gegner vertrauen oder eben gänzlich uninformiert oder falsch informiert sind.

    Wo hat der Frosch die Locken?

    Unser Konzept werden wir nun am kommenden Freitag in der Online-Konferenz im Detail vorstellen und hier freuen wir uns auf Ihr / Euer Interesse!

    Die Kosten für das Reader-Projekt 2025 belaufen sich auf ca. 20.000 €, die nun in Form von Sponsoring / Fundraising in der Branche „eingeworben“ werden sollen. Eine Summe, die auf den ersten Blick überschaubar erscheint und von der vorab schon über ein Drittel der Summe von befreundeten Betreibern zugesichert wurde.

    Teilnahme an der Zoom-Konferenz über nachfolgenden Link:
    https://rotlicht.de/s/out/geberkonferenz

    Der Administrator lässt manuell ein und es ist notwendig sich per Audio oder Video zu identifizieren. Zaungäste aus dem Reich unserer Gegner möchten wir natürlich nicht dabei haben!

    Wer Zoom noch nicht auf seinem PC, Tablet oder Smartphone installiert hat, kann dies auf folgender Seite nachholen: https://zoom.us/de/download

    Glück auf! Euer Howard

  • Newsletter Zukunft Rotlicht – Aufbruch oder Abbruch in 2025

    Newsletter Zukunft Rotlicht – Aufbruch oder Abbruch in 2025

    Newsletter Zukunft Rotlicht – Aufbruch oder Abbruch in 2025

    Aktuelle Situationsbeschreibung und Start der Kampagne gegen das Sexkaufverbot – Interessengemeinschaft-News

    „Wehe, wehe … wenn ich unsern Olaf sehe!“ … Man kann es kaum glauben, was sich gerade live in der deutschen Bundespolitik abspielt und man hat als „Normalbürger“ schon gar keine Lust mehr die Nachrichten anzuschauen.

    Olaf Scholz soll als Bundeskanzler weg, seine Partei die SPD könnte aber ohne ihn und als Juniorpartner in eine neue große Koalition eintreten, da es leider keine rechnerische Alternative gibt um eine anderweitige Mehrheit zu erzielen. Aber Olaf und die SPD-Führungsriege können sich auch einen Wahlsieg vorstellen … natürlich mit dem beschädigten Alt-Kanzler an der Spitze …

    Die FDP, die gerade unter der 5% Hürde laboriert, will den Wert mehr als verdoppeln und Christian Lindner möchte unter einem Kanzler Friedrich Merz dann erneut Finanzminister werden, wobei er aber unbedingt „Schuldenbremser“ bleiben will.

    Robert Habeck macht Küchentisch-Slapstick-Wahlkampf, erklärt auch als Kanzler zur Verfügung zu stehen, wenn die Bürgerinnen und Bürgerinnen dies wünschen, während Alice Weidel die absolute Mehrheit für die AfD einfordert. Ohne Worte!

    Informationen zum jetzt anstehenden Wahlprocedere und zu den Terminen finden sich im meinem Artikel zum Ampelende aus der vergangenen Woche:

    Zukunft Rotlicht – Das Ampel-Ende – Folgen für die Branche? – Update

    Der Wahlkampf wird zum absoluten absurden „Wahlkrampf“

    und den großen Aufbruch sehe ich dabei nicht, dafür jede Menge politisches „Kasperltheater“ mit erkennbarem Selbstzweck.

    Man polarisiert und setzt auf Inhalte und Standpunkte, um hinterher Koalitionen zu bilden, die wieder alles verwässern oder gar unmöglich machen.

    Die Gruppen von Zukunft Rotlicht und die dazu gehörende Interessengemeinschaft haben grundsätzlich keine parteipolitische Gesinnung, sondern sind im besten Sinne als „überparteilich“ zu betrachten. Allerdings haben wir als Betreibergruppe und Vertreter bzw. Berater von erotischen Betrieben klare Interessen, was die zukünftigen Regenten bezüglich Rotlicht und Prostitution denken und wie sie mit dem „Sexkaufverbot“ umgehen zu gedenken.

    Umgehender Start der politischen Kampagne gegen das „Sexkaufverbot“! – Eile ist geboten!

    Die bei der Tagung in Düsseldorf angedachte und  geplante Kampagne gegen das von der CDU/CSU geplante und beantragte Sexkaufverbot, über die wir als Interessengemeinschaft und mit einem Team aus verschiedenen Verbänden intensiv nachgedacht und beraten haben, mündet inzwischen in ein umfangreiches Grundkonzept, das wir am Freitag, dem 29.11.2024 ab 14 Uhr in einer Zoom-Online-Konferenz mit dem Thema Fundraising präsentieren werden.

    Die „Mobilisierung unserer Kräfte“ muss bedingt durch die anstehenden Neuwahlen nun deutlich früher als geplant erfolgen und hierzu wurde bereits in Zusammenarbeit ein Konzeptpapier erarbeitet, dass dem Koordinierungskreis und dem Betreiber-Beirat bereits zur weiteren Abstimmung vorgelegt wurde.

    Unsere Kampagne zielt darauf ab die Kontraproduktivität und Fragwürdigkeit eines Sexkaufverbots öffentlich, aber auch auch besonders im politischen Raum und hier bei den zukünftigen Entscheidern, intensiv zu beleuchten und mit nachprüfbaren Fakten zu untermauern, nämlich mit Fakten, die unsere Gegner ignorieren und mit ständigen Falschbehauptungen konterkarieren. Der CDU/CSU-Antrag im Deutschen Bundestag strotz nur so von „nicht belegten Fakten“ und diese Fakten sind die wesentliche Grundlage des Gesetzgebungsverfahrens, dass nun durch die Neuwahlen gerade zum Glück „auf Eis liegt“. Aber: wie lange?

    Wir müssen damit rechnen, dass die CDU/CSU das Thema Sexkaufverbot im anstehenden Kurzwahlkampf zumindest unterschwellig zum Bedienen der konservativen Wählerschaft verwenden wird und dass in einer neuen Regierungs-Koalition, womöglich bestehend aus CDU/CSU und SPD, das „Nordische Modell“ Bestandteil einer Koalitionsvereinbarung sein könnte.

    Die realen Fakten müssen „nachhaltig“ in Öffentlichkeit und Politik! Dazu soll ein „Fakten-Reader“ als Broschüren-Druck und parallel in digitaler Form dienen, der direkt nach der Wahl an alle neuen Bundestagsabgeordneten, aber auch an die beteiligten Ministerien, Landesregierungen, die Parteizentralen und über die Betreiberschaft auch an die lokalen Ordnungsbehörden verschickt oder verteilt werden soll. Wir sprechen von über 5.000 Adressaten, die direkt oder indirekt mit einer zukünftigen Entscheidung zum „Sexkaufverbot“ zu tun haben und die bislang oftmals den manipulierten Fakten der Gegner vertrauen oder eben gänzlich uninformiert sind.

    Die Kosten für das Reader-Projekt 2025 belaufen sich auf ca. 20.000 €, die nun in Form von Sponsoring / Fundraising in der Branche „eingeworben“ werden sollen. Eine Summe, die auf den ersten Blick überschaubar erscheint, aber dennoch zeigt sich erst bei Zusage oder Überweisung, wo „der Frosch die Locken hat“.

    Achtung – Zoom-Konferenz zum Thema:

    Die „Online-Fundraising-Konferenz“ findet am Freitag, dem 29.11.2024 ab 14 Uhr bei Zoom statt und zwar über nachfolgenden Link:

    https://rotlicht.de/s/out/geberkonferenz

    Sonstiger Kontakt wie immer über maxen2205@live.de oder per WhatsApp 0176-77080604 möglich, für alle, die nicht bei Facebook sind.

    Glück auf!

    Liebe Grüße von Howard Chance

  • Zukunft Rotlicht – Das Ampel-Ende – Folgen für die Branche? – Update

    Zukunft Rotlicht – Das Ampel-Ende – Folgen für die Branche? – Update

    Zukunft Rotlicht – Das Ampel-Ende – Folgen für die Branche? – Update 15.11.24

    Die Koalition aus SPD, FDP und Grünen ist Geschichte – Neuwahlen stehen jetzt vorzeitig an!

    Kaum war die Nachricht aus den Vereinigten Staaten bezüglich der Wiederwahl von Donald Trump halbwegs verdaut, gab es in Berlin einen „Super-Wumms“: Bundeskanzler Olaf Scholz, sonst eher für sein Leisetreten berühmt und berüchtigt, beendete bei der eigentlich als konstruktiv gedachten Tagung des Koalitions-ausschusses die Berliner Ampel-Koalition, indem er Bundesfinanzminister Christian Lindner seines Amtes enthob. 3 Jahre Hickhack, monatelange Streitereien und sinkende Umfragewerte für alle 3 Regierungsparteien; zuletzt nun ein Zerwürfnis zwischen der SPD und den Grünen auf der einen und der FDP auf der anderen Seite. Nun ein abruptes Ende mit schwerwiegenden Folgen für die Regierungsfähigkeit.

    Die verbliebene Koalition aus SPD und Grünen hat  keine Mehrheit mehr im Deutschen Bundestag und ob es gelingt mit der Opposition für die noch nicht verabschiedeten Bundeshaushalte 2024 und 2025 in den kommenden Wochen Lösungen zu finden, ist mehr als fraglich. Die Regierung ist nach wie vor im Amt, kann aber aus eigener Kraft keine Gesetze mehr beschließen, sondern quasi nur noch den Mißstand verwalten.

    Eine vorzeitige Neuwahl ist notwendig und wird kommen … der Terminplan steht fest!

    Die CDU/CSU-Fraktion, aber auch andere Oppositionsparteien, fordern, nicht ohne gewisse Hintergedanken sofortige Neuwahlen und haben den Bundeskanzler zum umgehenden Stellen der Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag aufgefordert; Olaf Scholz hatte diese erst für Mitte Januar 2025 angekündigt, natürlich auch aus nachvollziehbaren Gründen, doch nun gibt es einen neuen Zeitplan:

    Montag, 16. Dezember 2024 – Vertrauensfrage Olaf Scholz im Bundestag

    bis spätestens 06. Januar 2025 – Auflösung des Parlaments durch Bundespräsident

    Sonntag, 23. Februar 2025 – Vorgezogene Bundestagswahl

    bis spätestens 23. März 2025 – Neukonstituierung Deutscher Bundestag

    Die aktuelle „Sonntagsfrage“ (allerdings erhoben vor dem Koalitionsbruch) sieht die CDU/CSU bei 34 %, die AfD bei 17 %, die SPD bei 16%, die Grünen bei 11% und das BSW bei 6% und die FDP bei lediglich 4%. Für die CDU/CSU sind möglichst schnelle Neuwahlen sehr wünschenwert, während SPD und Grüne sich erst „neu sortieren“ müssen und die FDP nach dem Ausstieg aus der Regierung versuchen muß die verlorenen Stammwähler zurück zu gewinnen, um bei der Wahl wieder in den Deutschen Bundestag einziehen zu können.

    Das Scholz nun auf Zeit spielt ist offensichtlich und das er bei der Neuwahl erneut Kanzler der Deutschen wird, ist ziemlich unrealistisch. Der nächste Kanzler wird wohl Friedrich Merz heissen, allerdings ist dabei völlig unklar in welcher zukünftigen Koalition. Absolute Mehrheiten sind in Deutschland nicht mehr denkbar und Koalitionen aus mehr als 2 Parteien werden zukünftig die Regel sein.

    Bis zur neuen Regierungsbildung bleibt  das Rest-Team Olaf Scholz auch nach der Auflösung des Deutschen Bundestags geschäftsführend im Amt.

    6 Monate eingeschränkte Regierungsfähigkeit zu befürchten!

    Vor Anfang Mai 2025 rechne ich persönlich nicht mit der Bildung und Vereidigung einer neuen Bundesregierung. Für diesen Zeitraum liegen wichtige Projekte auf Eis, aber auch wenn der „Alte Deutsche Bundestag“ aufgelöst sein wird, bleibt der „alte Bundestag“ bis zur Neukonstituierung weiter „im Amt“: der Parlaments-Betrieb wird aufrecht erhalten und auch die Auschußsitzungen finden weiterhin statt, allerdings wird es in der Übergangszeit nur wenige Beschlüsse geben, da sich das alte Parlament ja quasi „abwickelt“!

    Folgen für „unsere Branche“ … Stichwort CDU/CDU-Antrag auf Sexkaufverbot in Deutschland

    Nach dem „Ampel-Ende“, erreichten mich diverse Nachrichten über WhatsApp:

    „Das Sexkaufverbot rückt näher!“ – „Doro Bär wird bestimmt Bundesfamilienministerin!“ – „Wann geht es uns an den Kragen?“ …

    Spontane Reaktionen, die es einzuordnen gilt! – Der gegenwärtige Antrag auf Sexkaufverbot wird in der laufenden Legislatur vermutlich nicht mehr abschließend beraten werden. Die erforderliche 2. und 3. Lesung wird im engen Zeitfenster  nicht mehr stattfinden,  der aktuelle Gesetzesantrag wird somit weder abgelehnt noch angenommen und unterliegt dann der sogenannten „sachlichen Diskontinuität“.

    Die „Neuauflage“ es Antrags kann jedoch sehr schnell erfolgen, die CDU/CSU wird das konservative Thema im Wahlkampf verwenden und vermutlich auch in einem zukünftigen Koalitionsvertrag festschreiben wollen.

    Wir sind nun durch die verfrühten Neuwahlen gezwungen viel schneller als geplant zu handeln und unsere Aktionsgemeinschaft, die sich in den kommenden Tagen wieder in noch kleiner Runde bei „Zoom“ trifft, ist sich dieser Tatsache durchaus bewußt.

    Es ist an der Zeit „auf die Tube“ zu drücken und dass nicht erst im Frühjahr, sondern nun bereits noch vor Weihnachten.

    Ich werde in den kommenden Tagen berichten und weiter „visionieren“. In diesem Sinne: „Glück auf!“

    Ihr / Euer Howard Chance

  • Tagungsbericht – Zukunft Rotlicht – 24.09.24 – Düsseldorf

    Tagungsbericht – Zukunft Rotlicht – 24.09.24 – Düsseldorf

    Tagungsbericht - Zukunft Rotlicht - 24.09.24 - DüsseldorfTagungsbericht – Zukunft Rotlicht – 24.09.24 – Düsseldorf

    Branchenzusammenkunft zum Thema „Sexkaufverbot in Deutschland“

    Am Dienstag, dem 24.09.2024, fand in der Landeshauptstadt Düsseldorf die diesjährige Tagung der Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht statt, zu der 40 Betreiberinnen und Betreiber sowie Vertreterinnen und Vertreter der Rotlicht-Verbände aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren.

    Thema war das drohende Sexkaufverbot, dass bereits im Bundestag beraten wird und dass die CDU/CSU-Fraktion möglichst sofort umsetzen will. Auch wenn es unter den gegenwärtigen Mehrheitsverhältnissen im Parlament für den Antrag diesmal keine Mehrheit geben wird, kann sich dies schlagartig ändern, wenn nämlich ab Ende 2025 Friedrich Merz Bundeskanzler wird und die CDU/CSU die stärkste Fraktion im Deutschen Bundestag stellt.

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen des laufenden und eines zukünftigen Gesetzgebungsverfahrens und die existierenden verfassungsrechtlichen Bedenken wurden von Rechtsanwalt Guntram Knop vorgestellt, kompetent erläutert und diskutiert.

    Das die Lage sehr ernst ist, ist keine neue Erkenntnis, aber die Vorgänge in Berlin zeigen deutlich, dass es der CDU/CSU ernst ist und dass man den Vorstoß sehr ernst nehmen muss. Während sich die SexarbeiterInnen und die dann von Freier-Strafbarkeit betroffenen Kunden im Graubereich irgendwie mit den neuen Umständen irgendwie arrangieren würden, wäre das Sexkaufverbot für Betreiber offizieller Betriebe der Todesstoß und das Ende der geschäftlichen Existenz.

    Die noch 12 Monate bis zur Bundestagswahl müssen daher nun intensiv genutzt werden, um auf politischem Weg alles zu tun, um das Verbot möglichst noch zu stoppen!

    Wir stellten am Dienstag neuerlich fest, dass der im Deutschen Bundestag vorliegende Antrag der CDU/CSU unglaublich fehlerhaft ist: er verweist auf eine Zwischenevaluation des ProstSchG, die nachweislich nie stattgefunden hat. An belastbaren Fakten mangelt es, stattdessen bedient man sich wüsten Behauptungen und Unwahrheiten, die vor einem Gericht eigentlich keinen Bestand haben können und die auch in der politischen Debatte eher peinlich sind.

    Nichtsdestotrotz agiert die CDU/CSU kämpferisch und übereilt und ist nicht einmal bereit die gerade laufende Evaluation des ProstSchG abzuwarten. Parallel dazu versucht die SPD-Abgeordnete Leni Breymaier, die uns ja allen bekannt ist und die bei der kommenden Bundestagswahl glücklicherweise nicht mehr kandidiert, noch in der laufenden Legislatur eine „Abstrakte Normenkontrollklage“ auf den Weg zu bringen. Sollten sich ein Viertel der Bundestagsabgeordneten daran beteiligen, müsste das Bundesverfassungsgericht in einem recht aufwendigen Verfahren prüfen, ob das geltende ProstSchG gegen die Verfassung verstößt. Dauer und Ausgang eines solchen Verfahrens sind ungewiss.

    Die SexkaufgegnerInnen lassen nichts unversucht, während unsere Branche zu gelassen erscheint!

    Es gelang am Dienstag 3 Verbände der Sexarbeit und die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht an einen Tisch zu bringen: der BSD e.V. war mit Stephanie Klee prominent vertreten, die politische Sprecherin des BesD e.V. Johanna Weber war engagiert anwesend und mit John Heer aus Stuttgart war der Vorsitzende des Verbandes deutscher Laufhäuser e.V. per Zoom zugeschaltet.

    Die VerbandsvertreterInnen vereinbarten ein kurzfristiges „Spitzentreffen“ im kleinen Kreis, das in den kommenden Wochen anberaumt werden soll und wo dann Tempo in die Initiative gebracht werden soll. Neben unserem Justiziar Guntram Knop haben weitere Juristen ihre Unterstützung angekündigt, wenn es darum geht juristische Mittel zu prüfen und zu ergreifen und unser bewährter Technik- und Medienexperte Thomas Schiller ist natürlich auch mit an Bord.

    Ohne Euren Support und Eure Unterstützung geht es nicht!

    Mehrere anwesende Betreiber sicherten bereits an Ort und Stelle ihre ideele und auch finanzielle Unterstützung zu und nun wird es in den kommenden Wochen unsere Aufgabe sein ein Konzept zu entwickeln, mit dem wir zügig an den Start gehen können.

    Konkret wird darum gehen einen gemeinsamen Fakten-Informations-Pool aufzubauen und etwa 10.000 politische Entscheidungsträger in Bund und Land mit wichtigen Informationen zu versorgen, den Zugang zu den Köpfen der Fraktionen zu finden.

    Auch das bekannte Zoom-System über Rotlicht.de soll ab Oktober 2024 wieder für regelmäßige Arbeitstreffen genutzt werden und in jeder Region des Landes soll es Repräsentanten aus der Betreiberszene geben, die etwas bewegen und auch inaktive Kolleginnen und Kollegen aktivieren.

    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht bekommt „nach Corona“ eine neue Aufgabe! 

    Es bleibt „spannend“ und ich hoffe auf rege Beteiligung, wenn die Kampagne startet. Ihr werdet es erfahren.

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    0176-77080604
    maxen2205@live.de

    https://www.zukunft-rotlicht.de

     

     

  • Einreichung Plädoyer für legale Sexarbeit Bundestag Berlin

    Einreichung Plädoyer für legale Sexarbeit Bundestag Berlin

    Einreichung Plädoyer für legale Sexarbeit Bundestag Berlin

    Meinungsbildung durch unangeforderte Stellungnahmen der Sexkaufgegner(Innen) – Kontern wir?

    Am Montag, dem 23. September 2024 findet im Deutschen Bundestag in Berlin eine Ausschuss-Anhörung mit dem Thema „Sexkauf bestrafen“ statt, bei der von den Parteien geladene Expertinnen und Experten in einem sehr eng gefassten Zeitfenster ihre Einschätzungen zur Einführung eines Sexkaufverbots in Deutschland kundtun. Dies geschieht im Rahmen der von der CDU-CDU-Fraktion eingebrachten Gesetzesinitiative, die zwar bei den gegenwärtigen politischen Machtverhältnissen wenig Aussicht auf Erfolg hat, aber durchaus als Vorbereitung für einen „zweiten Versuch“ dienen kann, wenn sich Ende 2025 ein politischer Richtungswechsel fast zwangsläufig vollziehen wird und die Union die neue Bundesregierung – in welcher Konstellation auch immer – führen wird.

    Von den bislang 10 geladenen Expertinnen und Experten, sind nach meiner Einschätzung 6 Personen Befürworter des Nordischen Modells, während die Prostitutionsbranche lediglich auf 3 Votanten kommt. Zudem wurde vom Ausschuss eine sehr lesenswerte und von Vernunft geprägte und umfangreiche schriftliche Stellungnahme des Deutschen Städtetages eingeholt, wo man im Ergebnis von der Einführung des Nordischen Modells abrät und stattdessen Nachbesserungen bei der bestehenden Prostitutionsgesetzgebung anregt.

    Interessanterweise gibt es, wie man auf der Informationsseite zur Anhörung nachlesen kann, aber auch 6 weitere unangeforderte Stellungnahmen von Organisationen, die eindeutig dem Spektrum der Prostitutionsgegner zuzurechnen sind. Diese Stellungnahmen sind in die Ausschuss-Akten gelangt und besitzen schon allein dadurch einen gewissen meinungsbildenden Charakter. Nach dem Motto „viel hilft viel“ wird hier mal wieder sehr koordiniert EInfluss genommen.

    Von der Verbänden der Sexarbeit gibt es Stand heute scheinbar noch keine entsprechenden schriftlichen Einlassungen und so entsteht im Vorbild das Bild eines fehlenden Gleichgewichts. Es ist natürlich auch möglich, dass es Einlassungen gab, die den Weg in die Akten nicht gefunden haben?

    Ich werde für die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht in dieser Woche auf Grundlage meines bereits in Ansätzen veröffentlichten „Plädoyers für den Erhalt der legalen Sexarbeit“ eine für den Politkbetrieb adaptierte Stellungnahme erstellen und versuchen diese über meine speziellen Berliner Kontakte noch kurzfristig in den Ausschuss einzubringen.

    Das „Update“ meiner plädierenden Betrachtung wird dann bei der Betreiber-Tagung am 24.09.2024 in Düsseldorf auch eine der Diskussions-Grundlagen sein und hier hoffe ich auf einen regen Austausch, mit dem man vielleicht doch noch einige Weichen stellen kann.

    Gleichzeitig appelliere ich an dieser Stelle an die Kolleginnen und Kollegen der Verbände, falls noch nicht geschehen, in den kommenden Tagen noch mit Stellungnahmen aktiv zu werden. Die Gegnerinnen und Gegner nutzen jede noch so kleine Chance zur Beeinflussung … das sollten wir auch tun!

    Mein Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info


    Kontext-Artikel:

    Plädoyer für den Erhalt der legalen Sexarbeit in Deutschland

    Die Betreibertagung – Zukunft Rotlicht – 24.09.2024 – Düsseldorf