Bundesregierung führt Mitte 2026 den Sexkäufer-Ausweis ein!

Bundesregierung führt Mitte 2026 den Sexkäufer-Ausweis ein!

„Man will wissen, wer in Deutschland verkehrt“

Die Diskussion um die Einführung eines Nordischen Modells hat die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD in den vergangenen Wochen wieder stark beschäftigt. Man ist sich nach wie vor uneinig, ob man ein Sexkaufverbot und eine Freierbestrafung gesetzlich einführen will oder ob es bei einer Reform des ProstSchG bleibt.

Als Sofortmaßnahme hat man sich aber geeinigt ab Mitte des Jahres einen Sexkäufer-Ausweis einzuführen, der ab 1. Juli 2026 von den lokalen Ordnungsbehörden ausgestellt wird. Ohne dieses amtliche Papier sind Bordellbesuche etc. nicht mehr zulässig. Ähnlich wie bei der Anmeldebestätigung für Sexarbeitende, müssen sich die Kunden also gesundheitlich beraten lassen und nach der Beratung beim Ordnungsamt vorsprechen, um das gewünschte Dokument zu erhalten.

Der BDF – Bundesverband der deutschen Freier e. V. kritisierte die Maßnahme deutlich und kündigt rechtliche Schritte an. Wir berichten hierzu demnächst.