Schlagwort: Berlin Intim

  • Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!Venus-Erotikmesse Berlin: Der Branchentreff des Jahres / Howard vor Ort!

    Ich habe die Venus in Berlin bestimmt schon 15 mal besucht, war dort Aussteller, Journalist, Medienpartner und manchmal auch „nur“ einfacher Fachbesucher. Die Veranstaltung unter dem Funkturm ist immer wieder ein Treff für „Erotiker“ aus ganz Europa. Ältere Herren mit Schweiß auf der Stirn und Beule in der Hose, adrette wie aufreizende Swingerpaare, Normalos und Selbstdarsteller jeglicher Couleur treffen die Stars und Sternchen aus der Pornobranche und informieren sich über neue Erotikprodukte.

    Vier Tage Berlin intensiv: ganz schön anstrengend, wenn man abends die diversen „Begleitveranstaltungen“ besucht und dabei ständig die prallsten Brüste der Republik wippen sieht! Ein Kampf für Schwerenöter! Hurra!

    In diesem Jahr habe ich keine offizielle Funktion, bin aber mit Kollegen und Freunden aus der Branche verabredet und habe parallel auch einige Consulting-Termine, die „zufällig“ gut in den Berliner Kalender passen. Gleichzeitig werde ich auch nebenbei die neuen Angebote meines Medienpartners vorstellen, der sich kurzfristig entschlossen hat, an der Messe in Berlin teilzunehmen!

    Ich habe eh immer „einen Koffer in Berlin“ und fühle mich im „Bärenland“ doch zu Hause, da ich Land, Stadt und Leutchen kenne und auf der Messe an jedem zweiten Stand bekannte Gesichter und „Ärsche“ sehe, die sich alljährlich wieder einfinden. Eine schöne Tradition!

    Heute schon einmal der Hinweis auf die von „Berlin Intim“ promotete „Pre-Party“ am kommenden Donnerstag, dem 12.10.2017 in der Bar Carlitos:

    Die schärfste Party der Stadt … denn Thomas M. lädt ein!


    (ein Klick aufs Bild öffnet die Veranstaltungsseite in Facebook)

    Ich werde auch am späteren Abend dort „einlaufen“ und bei der Gelegenheit natürlich auch die Reinheit des Tequilas prüfen! Natürlich zurückhaltend, sonst ist der kommende Tag völlig gelaufen! Natürlich freuen wir uns bereits jetzt auf die „Schönheiten“ des Lebens und ein wenig sinnlose Zerstreuung, die manchmal einfach nötig ist!

    Also: wir rocken Berlin und ich freue mich, viele alte und neue Gesichter zu sehen. Alles frei
    nach dem bewährten Motto:

    „Und wirft der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten!“ Glück auf!

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/10/07/eilt-promoterinnen-fuer-venus-erotikmesse-berlin-gesucht/

  • Rotlicht traf Blaulicht! – Großer Andrang beim Info-Seminar von Berlin Intim in der Hauptstadt

    Rotlicht traf Blaulicht! – Großer Andrang beim Info-Seminar von Berlin Intim in der Hauptstadt

    Rotlicht traf Blaulicht! – Großer Andrang beim Info- Seminar von Berlin Intim in der Hauptstadt

    Die Meyer´s hatten eingeladen und Betreiberinnen und Betreiber von Prostitutionsbetrieben aus ganz Deutschland trafen sich am vergangenen Samstag, dem 4. März 2017, im Mercure-Hotel Berlin-Charlottenburg zum lange erwarteten Informationsseminar zum neuen Prostitutionsgesetz, einem Gesetz, das vielen in der Branche böse Kopfschmerzen bereitet.

    Im Flur hörte man neben dem bekannten Berliner Tönen Stimmen mit badischer und bayerischer Prägung: Leutchen aus München waren ebenso vertreten, wie Badener und Frankfurter. 500 km und mehr Anreise, um an der Branchentagung teilzunehmen, um mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen und um mit Expertinnen und Experten die aktuelle Situation zu diskutieren.

    Thomas von „Berlin Intim“ moderierte gekonnt souverän und sorgte mit seinem goldenen Klöckchen für Ruhe und Disziplin, Howard trat vornehmlich als „Vorleser“ auf, während Stephanie Klee vom BsD, die Rechtsanwälte Dr. Martin Theben und Marko Dörre sowie Holger Rettig vom UEGD auf vielfältige Fachfragen zum Gesetz im Detail eingingen.

    Die Referenten des Tages

    Stephanie Klee, die seit vielen Jahren für den Berufsverband Sexuelle Dienstleistungen spricht und auf viele Jahre in der aktiven Sexarbeit zurückblickt, schlug gekonnt die Brücke zwischen Sexarbeiterinnen und Betreibern, da sie sich in beiden Bereichen sehr gut auskennt. Frau Klee trat bereits oft als Expertin bei offiziellen Anhörungen auf, hat dabei stets auch die politische Aufgabe im Blick und überzeugte einmal mehr durch ihr umfangreiches Fachwissen. Noch nach dem Veranstaltungsende, befand sie sich in engagierten Einzelgesprächen, immer im Dienst der „gemeinsamen Sache!, die andere „Aktivistinnen“ oft aus dem Blick verloren haben. Stephanie Klee betonte, dass man bei allem notwendigen Protest, nicht vergessen darf, dass die Vorbereitung auf die Gegebenheiten des neuen Gesetzes jetzt dringend notwendig ist und man sich nicht darauf verlassen sollte, das eine Verfassungsbeschwerde im letzten Moment wieder für eine schöne heile Welt sorgen wird. Sie mahnte Vernunft und Voraussicht an und ist dabei so „herrlich normal“ im Umgang!
    Zur Webseite von Stephanie Klee

    Dr. Martin Theben, Fachanwalt für Arbeitsrecht, präsentierte sich als gewiefter und rhetorisch starker Referent. Mit viel Wortwitz und komplexen Denkansätzen, hinterfragte er an vielen Stellen das juristische „Werk“ und verwies dabei immer wieder explizit auf einzelne Paragraphen des Gesetzes, die in ihrer verfassungsrechtlichen Betrachtung als fraglich erscheinen und die den Gerichten im Laufe dieses Jahres noch so manche neueAkte bescheren dürften. Einschränkung von Rechten, aufgezwungener Schutz und vorgeschrieben Befragungen, die eher wie „Verhöre“ anmuten, sorgen bei Dr. Theben für nachhaltiges Kopfschütteln. Es wurde deutlich, dass der engagierte Jurist bereit ist für die Rechte von Sexarbeiterinnen wie Betreiber intensiv zu kämpfen und dass er für diese anspruchsvolle Aufgabe durch sein breites wie fundiertes Fachwissen geradezu prädestiniert ist.
    Zur Webseite von Dr. Theben

    Rechtsanwalt Marko Dörre, der wohl bekannteste Jugendschutz-Experte in Deutschland, beantwortete Fragen zu den Werbeverboten des neuen Gesetzes gewohnt souverän und griff am Nachmittag dann auch das Thema „Verfassungsbeschwerde“ kurz und präzise auf. Als Jurist, der nicht nur in Amts- und Landgerichten, sondern oft auch auf den höheren Ebenen der Gerichtsbarkeit tätig ist, gehört Dörre zu den Leuten, die exakt wissen, wie die Jurispondenz funktioniert und wie Initiativen mit verfassungsrechtlichen Inhalten zu bewerten sind. Er ist der Überzeugung, dass ein sogenanntes Eilverfahren gegen das neue Prostitutionsgesetz keinen Erfolg haben wird, da erforderliche grobe Rechtsmängel nicht erkennbar sind und das Gesetz keine schwerwiegenen „handwerklichen Mängel“ enthält, die einen sofortige Blockade auslösen könnten. Ein „normales Hauptverfahren“ bringt dann wohl erst im kommenden Jahr oder noch später Ergebnissse, wobei niemals da komplette Gesetz zur Disposition stehen wird.
    Zur Webseite von Marko Dörre

    Holger Rettig, Präsident des UEGD, Lobbyist des Erotikgewerbes in Deutschlands und in dieser Funktion auch in die Entscheidungsfindung des Parlaments zum neuen Prostitutionsgesetz involviert, präsentierte sich als erfahrener Mann der Praxis, der seit über 10 Jahren für die Mitgliedsunternehmen seines Verbandes altiv ist und dabei versucht, das neue Gesetz in die betriebliche Praxis zu bringen. Er ist umfangreich vernetzt und ein Praktiker, der nun für die angeschlossenen Unternehmen Konzepte erarbeitet, Gutachten fertigen lässt und mit Rat & Tat zur Verfügung steht. Wenn man Rettig zuhört, erkennt an schnell, das er weiß, wovon er spricht und das sich durch seine langjährige Tätigkeit ein umfangreicher Erfahrungsschatz gebildet hat, der nun der Branche zugute kommt!
    Zur Webseite des UEGD

    Howard Chance, Publizist, der sich als Berichterstatter und Verfasser dieses Artikels natürlich schlecht selbstdarstellen möchte und selbiges somit unterlässt und seinen Blog für sich reden lässt und freundlich in die Runde winkt.
    Homepage Howard Chance



    Patentrezepte und Lösungen zum neuen Gesetz? – Was gibt es zu vermelden?

    „Thomas Intim“ brachte es in seiner Moderation prägnant zum Ausdruck:

    „Mitte des Jahres steht uns allen der Einschlag eines Kometen ins Haus, der unsere Umlaufbahnen kräftig verändern wird!“

    Nach wie vor halten sich die Behörden bedeckt und trauen sich auch nicht so richtig in die Öffentlichkeit! Die Seminarveranstalter hatten Behördenvertreter aus Berlin eingeladen, um das Motto „Rotlicht trifft Blaulicht“ zu erfüllen, aber es fand sich dort niemand, der bereit war, Stellung zu nehmen, weil hausintern eben noch keine verlässlichen Informationen vorliegen. Zu erscheinen, um zu erzählen, dass man nicht viel weiß, sorgt ja dann höchstens für Lacher und bekräftigt vorherrschende Meinungen über Ämter und Behörden.

    So traf „Rotlicht eben Rotlicht“, wobei auch in dieser Konstellation festzustellen war, dass es eben keine Patentrezepte gibt und das man sich stetig weiterinformieren muss und dabei auch seine „Quellen“ immer wieder prüfen sollte! Nach und nach werden zusätzliche Informationen eintreffen und bis Mitte des Jahre werden wir dann wahrscheinlich mit einer Flut von Informationen überschwemt, wobei sich Informationen auch widersprechen werden. Ideologie wird sich gegen Praxis stellen und die Einzelne und der Einzelne werden sich entscheiden müssen, welchen Praktikern oder welchen Ideologen man traut!

    Dabei ist zunächst einmal der eigene Menschenverstand gefragt und danach kommt dann die Phase, wo man möglicherweise auf fundierten Rat angewiesen sein wird. Wir befinden uns gerade erst in der Entwicklung und neue Strukturen entstehen eben nicht von heute auf morgen. Ich, für meinen Teil, werde natürlich weiter intensiv berichten und dabei auch kontroverse Meinungen und Ansätze nicht verschweigen. Dabei mache ich grundsätzlich einen weiten Spagat zwischen journalistischem „Bloggen“ und anderen Intentionen, bleibe dabei aber im eng am vorgegebenen Thema.

    Kleine „Nickelichkeiten“, die es im Eifer manchmal gibt, übersehe ich dabei wohlwollend, weil ich von dem, was ich schreibe und tue überzeugt bin und weil mein Team eben nicht nur aus
    mir besteht, sondern Experten aus vielen Bereichen beinhaltet. Ich, nein wir, arbeiten an der
    Sache und wir sehnen uns gemeinsam nach „Erfolgen“, die wir im miteinander erreichen.

    Was ist nun die „rote Botschaft 2017″ aus Berlin?

    Patentrezepte gibt es nicht! – Nur wer sich vorbereitet, wird nicht böse überrascht! Rechtssicherheit gibt es mitunter nicht! – Behördliche Willkür oder aufkommender Übereifer kann nicht ausgeschlossen werden! – Richtig oder falsch: welche Informationen stimmen? Landestypische Unterschiede werden das Bild prägen! – Klein beigeben oder Kämpfen? Dialog mit zuständigen Behörden kann nutzen oder schaden: ein Dilemma!

    Aber: es gibt Verbände, Einzelpersonen und Rechtsanwälte, die Hilfestellungen bieten und den symbolischen Regenschirm bereithalten, wenn es aus dunklen Wolken merklich zu tropfen beginnt! Jede und jeder entscheidet selbst, ob und wie nass man wird!

    Den Machern von „Berlin Intim“ gilt Dank für die Durchführung des Seminars, das Menschen zusammengeführt hat, die in diesem Jahr vor großen Herausforderungen stehen und vielleicht sogar um ihre Existenz kämpfen müssen!

    Mein intimer Gruß gilt an dieser Stelle auch einigen sehr sympathischen Menschen, die ich in Berlin neu kennengelernt habe: Stephanie, Herrn Paris No. 5, den „Freudenhasen“, Mrs. Liberty und den Herren aus Baden.


    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/03/02/prostitution2017-infoseminar-neues-prostitutionsgesetz-april-2017-herford/

  • Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Prostitution 2017 - Da simmer dabei, das ist prima! - Erst Berlin, dann Süddeutschland
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Nachdem ich gestern das so stürmisch wie karnevalistische Rheinland gestern wieder verlassen habe und mich in diesem Jahr dafür entschieden habe, dem Karneval eher fern zu bleiben, werde ich am kommenden Wochenende meinen Schreibtisch aufräumen, liegengebliebene Akten bearbeiten und mich dann intensiv auf die Aufgaben der nächsten Woche vorbereiten, denn am kommenden Wochenende ist Berlin angesagt, wo das von vielen herbeigesehnte Fachseminar „Rotlicht trifft Blaulicht“ stattfinden wird, wo sich Experten aus der Branche einfinden werden, um die aktuelle Lage und deren Auswirkungen intensiv zu diskutieren. Das Team von Berlin Intim ist hier ein bundesweiter Vorreiter und ich freue mich sehr, in diesem Jahr dabei zu sein! Da simmer dabei, das ist prima!

    Howard Chance vom 2. bis 6. März 2017 in Berlin

    Natürlich werde ich im Rahmen meiner Berlinreise auch einige Individualtermine in der Hauptstadt wahrnehmen, wo es wieder um vielfältige Beratungsthemen gehen wird. Gerade in Berlin gibt es Unmengen von Prostitutionsstätten, die sich in Wohngebieten befinden und deren Nutzung von der „Gnade“ und der „Duldung“ der Ämter und Behörden abhängig ist. Die Ungewißheit, was hier in diesem Jahr noch passieren wird, lässt einige Mitbürger schon länger nicht mehr schlafen, was man ja sehr gut nachvollziehen kann.

    Howard Chance vom 7. bis 11. März in Köln, Stuttgart, Regensburg, Frankfurt/Main

    Direkt nach den hoffentlich erfolgreichen „Berliner Tagen“ geht es für mich dann über eine Zwischenstation in Köln direkt weiter in den Süden der Republik, wo es auch Beratungsbedarf und entsprechende Mandate gibt, die meinen ganzen Einsatz erfordern. Momentan gibt es noch einige denkbare freie Termine, die Tendenz ist aber deutlich abnehmend. Eine frühe Anfrage ist daher zu empfehlen.

    Seminar für die Branche in OWL im April 2017 geplant!

    Gemeinsam mit dem Kooperationspartner OWL-Erotik arbeite ich gerade an der Organisation
    eines Seminars im Raum Ostwestfalen-Lippe, das vermutlich in der ersten oder zweiten Aprilwoche stattfinden wird. Auch hierzu gibt es in Kürze weitere Informationen.

    Neues Strategiepapier, neue Allianzen … in Vorbereitung

    Stillstand liegt mir bekanntlich fern. Dementsprechend arbeite ich momentan auch an neuen Strategiepapieren und am schmieden von neuen Allianzen. Die Ergebnisse werden dabei womöglich überraschen? Die heiße Phase hat begonnen und da will „mann“ natürlich gewappnet sein. Da ich kein „Glücksritter“ bin, sondern fundiert arbeite, dauert es manchmal eben ein bisschen länger, was Sie mir hoffentlich nachsehen! Gut Ding, will halt Weile haben!

  • Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Prostitution 2017 - Reisen, Karneval und neue Projekte - Howard´s Woche
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Die Karnevals-Session 2017 nähert sich ihrem diesjährigen Höhepunkt (climax carnevalis): am kommenden Donnerstag, dem 23. Februar, werden die wilden Weiber die Rathäuser in den Hochburger übernehmen und mal wieder Krawatten kürzen. Danach kommen Rosenmontag, Veilchendienstag und der unvermeidliche Aschermittwoch, an dem, zumindest für eine gewisse Zeit, mal wieder „alles vorbei“ sein wird. Obwohl ich Arbeit bis unter´s Dach habe, kann ich mich der Narretei doch nicht ganz verschließen und halte mich im entsprechenden Zeitraum auch in der Nähe meiner alten Wahlheimat Köln auf, um mir bei passender Gelegenheit dann auch mal die obligatorische Pappnase aufzusetzen!

    Aber, da viele Gewerbetreibende in der Branche das „alles vorbei“ in diesem Jahr eher auf das neue Prostitutionsgesetz projizieren, ist der karnevalistische Spaß sehr verhalten, was man unter dem Eindruck einer möglichen Existenzgefährdung ja auch gut verstehen kann! Allerdings gilt hier auch die gute alte Weisheit:

    Es wird nicht ganz so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

    Gerade in der letzten Woche, wo ich in Norddeutschland und kurz auch im Rhein-Main-Gebiet unterwegs war, traf ich auf sehr engagierte Betreiber, die sich den Aufgaben stellen, die das neue Gesetz verursacht. Hier sind Prozesse in Gang gekommen, die den Blick auf die Zukunft richten und die sich nicht auf allgemeine „Jammerei“ beschränken. Womit wir bei der zweiten Weisheit des Tages sind:

    Nur im Tun liegt wirklich Segen!

    Worauf soll man warten? Auf amtliche Post in einigen Monaten? Auf Kontrollen und Gängelungen? Lässt man erst mal alles liegen und hofft darauf, eventuell nicht entdeckt zu werden?

    Wenn ein gutes Einkommen oder gar die Existenz auf dem Spiel steht, ist der „Kopf im Sand“ nicht die geeignete Maßnahme und es gibt viele Dinge, die man vorbereitend schon einmal überprüfen kann! Nur wenn man den eigenen Status kennt, kann man Beurteilungen vornehmen und entsprechende Vorbereitungen treffen.

    Bei solchen Vorbereitungen und Analysen unterstütze ich inzwischen eine ganze Reihe von Betrieben und Unternehmungen in ganz Deutschland. Tendenz steigend! Jeden Tag kann ich dabei mein vorhandenes Wissen erweitern und im Austausch mit den Kunden entstehen dabei auch oft neue Denkansätze, die mir zuvor, warum auch immer, verborgen geblieben waren. Ständiges Hinzulernen und Erkennen, sind in der Unternehmensberatung ein Schlüssel zum Erfolg, auch wenn einem dabei der Kopf manchmal massiv dröhnt!

    Wenn es diese Woche nach Köln, Düsseldorf und weiter in den Süden der Republik geht, habe ich wieder viele neue Gedanken im Gepäck, die womöglich neue Perspektiven eröffnen? Das wird sich zeigen und spätestens beim Workshop „Rotlicht trifft Blaulicht“ in Berlin, werde ich mich diesbezüglich mit den Kolleginnen und Kollegen diesbezüglich austauschen.

    Auch mit „Pappnase“ behalte ich natürlich alles im Blick und schaffe es, trotz meines nomadenhaften Lebens, Analyse und Auswertung nicht zu vernachlässigen. Zu vielen heiß diskutieren Themen, habe ich neueste Informationen in Kopf und Koffer, die ich gerne teile.

    Wir schaffen das, gemeinsam! Meint Howard!

     

  • Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! - Warteliste aktiv!Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Das von Berlin Intim initiierte Tagesseminar zum neuen Prostitutionsgesetz, das unter dem Motto „Rotlicht trifft Blaulicht“ am 4. März 2017 in Berlin stattfinden wird, ist nach Angaben des Veranstalters inzwischen ausgebucht. Daher wurde eine Warteliste aktiviert, wo noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachrücken können, wenn eben andere bereits angemeldete Personen absagen sollten oder man u.U. die Kapazitäten noch ein wenig erweitert.

    Schon bei Planung der Veranstaltung war klar, dass das Thema Prostitutionsgesetz 2017 eine echter Magnet werden wird und das das Interesse diesbezüglich sehr groß sein wird. Nun könnte man zwar durchaus einen größeren Rahmen wählen und die Teilnehmerzahl erhöhen, doch dies würde der Sache als solches eher schaden, da dann keine vernünftige Diskussion mehr möglich wäre und es nicht mehr zu intensivem Gedankenaustausch untereinander kommen kann. 60 Personen sind schon nicht wenig und Fragerunden können da schon sehr lange dauern und sogar vom Weg abbringen!

    Ohne den weiteren Entwicklungen hier vorgreifen zu wollen, gehe ich davon aus, dass es auch in anderen Regionen des Landes im Frühjahr 2017 ähnliche Seminare geben wird. Ich habe meine Partner bereits diesbezüglich angesprochen und ich rechne damit, dass sich hier in den nächsten Wochen eine gewisse Spruchreife entwickeln wird.

    Ich empfehle trotz der momentanen „Überbuchung“ bei Berlin Intim ruhig eine weitere Anmeldung, da Familie Meyer sich ganz sicher ähnliche Gedanken wie ich macht und man so eventuell einen weiteren Termin andenken kann, wo man die Interessenten dann bereits auf der Liste hat und wo das Konzept „Rotlicht trifft Blaulicht“ auch an anderen Orten der Republik durchaus ein „Volltreffer“ sein kann!

    http://www.rotlicht-trifft-blaulicht.de/

  • Prostitution 2017 – Haftungsfragen Werbeportale für sexuelle Dienstleistungen – Update

    Prostitution 2017 – Haftungsfragen Werbeportale für sexuelle Dienstleistungen – Update

    Prostitution 2017 - Haftungsfragen Werbeportale für sexuelle Dienstleistungen - Update
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Haftungsfragen Werbeportale für sexuelle Dienstleistungen – Update

    Am gestrigen Abend erhielt ich über Facebook die Anfrage eines Freundes, der mich zu einer sehr speziellen Thematik befragte, die ich zwar schon einmal kurz in einem Artikel erwähnt habe, wo es aber anscheinend noch konkreten wie erweiterten Informationsbedarf gibt. Die Fragestellung lautete:

    Werden Internet-Portale wie Berlin Intim, Ladies, Gesext, KM, Markt etc. nach dem neuen Gesetz als „Prostitutionsgewerbe“ eingestuft und benötigen diese dann eine Erlaubnis?

    Zu dieser und zu weiteren interessanten Fragen, die Erotikwerbung unter dem Eindruck des neues Gesetzes betreffen, fand Anfang November 2016 in Berlin ein Expertengespräch statt, an dem große deutsche Erotikportale auf Einladung von Berlin Intim und der RTO-GmbH (Ladies.de) teilgenommen haben. Ich selbst war dort auch anwesend.

    Nach dort vorherrschender und fundierter Meinung, werden die Portale nicht zu „Prostitutionsgewerben“ und benötigen dementsprechend auch keine amtliche Erlaubnis! Erotik-Anzeigen gelten nicht als „Prostitutionsvermittlung“!

    Urheber der Anzeigen sind grundsätzlich die Kunden der Portale, die die Anzeigen in Auftrag geben und die Auftraggeber müssen natürlich die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf den Jugendschutz und auf das neue Prostitutionsgesetz beachten.

    Allerdings könnten Behörden durchaus versuchen, in Deutschland ansässige Portale dazu zu verpflichten, die Veröffentlichung von rechts- und ordnungswidriger Inhalte generell zu verhindern, um nicht in den Verdacht zu geraten, grenzwertige Dinge zu unterstützen oder sogar zu begünstigen. Denn wenn ich als in Deutschland ansässiger Portalbetreiber rechtswidrige Veröffentlichungen dulde, kann dies durchaus als „Beihilfe“ gewertet werden!

    Daher haben einige der großen Portale schon vor Jahren eine Allianz beim Jugendschutz geschlossen und einen gemeinsamen Kodex (Berliner Liste) entwickelt, nach dem präzise und einvernehmlich vorgegangen wird, um Schaden zu vermeiden. Ähnlich wird es nun auch beim neuen Prostitutionsgesetz sein, wo man auch festlegen wird, welche Inhalte ab Juli 2017 auf den gemeinsamen „Verbotsindex“ gesetzt werden.

    Sex ohne Kondom und Sex mit Schwangeren ist in der gewerblichen Form (also unter dem Aspekt der sexuellen Handlung gegen Bezahlung=Prostitution) nicht mehr erlaubt und daher werden Anzeigen mit solchem Inhalt nicht mehr angenommen werden. Auch gewerblicher Flat-Rate-Sex und Gangbang wird man ähnlich betrachten.

    Mir ist an dieser Stelle wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass die hier dargestellte geplante Vorgehensweise von den Portalen verabredete wurde, die sich unter dem Projekt Erotic24 zusammengeschlossen haben. Wie sich beispielsweise Kaufmich, Poppen und Markt zum Thema positionieren, ist mir momentan nicht bekannt. Ich bleibe aber, wie bei allen anderen Themen auch, immer am Ball!

  • Ankündigung – Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin – 4. März 2017

    Ankündigung – Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin – 4. März 2017

    Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin – Expertenrunde zum neuen Prostitutionsgesetz in Berlin

    Am Samstag, dem 4. März 2017, findet in Berlin auf Einladung von Berlin Intim ein Tagesseminar zum neuen Prostitutionsgesetz für 2017 statt: Sexworker und Betreiber von „Prostitutionsstätten“ befragen Experten zum Thema, es gibt Fachvorträge, offene Diskussionen und Gesprächsrunden zu verschiedenen Aspekten des neuen Gesetzes, das zum 1. Juli 2017 Inkrafttreten wird.

    Es ist schon jetzt abzusehen, dass die neue Gesetzgebung die gesamte Branche durcheinander bringen wird und das viele Erotikbetriebe sogar in ihrer Existenz bedroht sind, da sich verschiedene Geschäftsmodelle einfach nicht gesetzeskonform anpassen lassen oder aber baurechtliche Aspekte das geschäftliche „Aus“ bedeuten können. Noch immer sind viele Sexworker nur unzureichend informiert oder aber der verwegenen Meinung, dass eine Verfassungsklage das Gesetz noch im letzten Moment stoppen wird.

    Wie ist die Lage wirklich? – Warum ist es 5 vor 12? – Was ist zu tun und zu lassen? – Was wird wann passieren? – Wie bereite ich mich persönlich vor? – Welche unbekannten Überraschungen stecken im neuen Gesetz?

    Fragen über Fragen, mit denen sich eine Expertenrunde eingehend beschäftigen wird. Dabei wirken u.a. folgende Branchenexperten mit:

    • Holger Rettig, Unternehmerverband Erotikgewerbe Deutschland)
    • Marko Doerre, Rechtsanwalt
    • Howard Chance, Publizist
    • Uwe Kaltenberg, Bundesverband Erotikhandel
    • Stephanie Klee Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V.

    Außerdem sind verantwortliche Mitarbeiter der Berliner Polizei oder der Verwaltung eingeladen.

    Termin: Samstag, 4.3.2017 ab 10:00 Uhr in Berlin-Charlottenburg.

    Ort: Mercure Hotel Berlin City West, Ohmstraße 4-6, 13629 Berlin

    Anmeldung: Für dieses Seminar ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Gebühren für das Seminar sind im Voraus zu entrichten.

    Die Teilnahmegebühren betragen: 60 € für alle Teilnehmer (inkl. 19 % MwSt)

    Die Zahl der Gäste ist auf 60 Personen beschränkt. Wenn wir alle Plätze voll haben, besteht keine Möglichkeit mehr, sich für dieses Seminar zu registrieren. In den Seminargebühren sind folgende Leistungen inklusive: Fingerfood, Informationen, Unterlagen, Kaffee/Getränke. Aufgrund der erheblichen Kosten für das den Veranstaltungsort, können Anmeldungen nicht mehr storniert werden.

    Bitte melden Sie sich per Mail web@berlinintim.de oder telefonisch (030/28509754) an.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Seminarreihe:
    http://www.rotlicht-trifft-blaulicht.de/