Autor: Marcus123

  • Prostitution 2017 – Die Mär vom Untergang der Escort-Services in Deutschland

    Prostitution 2017 – Die Mär vom Untergang der Escort-Services in Deutschland

    Prostitution 2017 - Die Mär vom Untergang der Escort-Services in Deutschland
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    Prostitution 2017 – Die Mär vom Untergang der Escort-Services in Deutschland

    Panik wohin man auch blickt im deutschen Rotlicht-Gewerbe. Der Huren-Ausweis, die Datenweitergabe, das angebliche „Aus“ für Wohnungsbordelle und vieles mehr, wird aktuell intensiv in den bekannten deutschen Erotikforen kontrovers diskutiert. Immer neue Themen, die oft der gründlichen Recherche entbehren, aber dennoch gerne gelesen werden. Das ist dann so ähnlich wie bei den gerade öffentlich diskutierten „Fakenews“, denen man einen großes Gefahrenpotential im Bundestagswahlkampf 2017 unterstellt.

    Die Verbreitung von Halbwahrheiten, Gerüchten und Falschmeldungen hat Konjunktur und wenn man auch nur ein wenig bei Facebook surfend unterwegs ist, wird man damit geradezu zwangsläufig konfrontiert. Kein Wunder, dass die Verunsicherung steigt und sich die Leute insgesamt recht unwohl fühlen!

    Gestern wurde ich mehr durch Zufall auf ein Foren-Thema aufmerksam, wo der Untergang der gesamten deutschen Escort-Agenturen-Szene durch das neue Prostitutionsgesetz angekündigt wurde. Aha, dachte ich und wusste dann direkt, was mich an Information erwarten würde: die Reglementierung für die Prostitutionsvermittlung wird so streng, dass niemand mehr ein solches Gewerbe ausüben kann, weil man dadurch zwangsläufig in Armut und / oder Knast landet, denn man haftet automatisch für alles, was es so auf der Welt gibt!

    Liegt es am Donald-Trump-Effekt, der ja momentan unsere Medien beherrscht? Rechnet immer mit den schlimmsten Dingen oder hat man einfach zuviel Fantasie?

    Während stationäre Terminwohnungen und geduldete Bordellbetriebe in ganz vielen Fällen mit den strengen Regeln des Baurechts kollidieren werden und andere „Institute“ mit Wucher und fragwürdigem Personal zu kämpfen haben werden, ist Prostitutionsvermittlung nur minderschwer betroffen, weil die Anzahl der Regeln einfach viel geringer ist und weil die „Unmöglichkeit der Situation“ nicht zur Regel werden kann. Darum sind die Escort-Services, die bereits seit Jahren korrekt arbeiten und ihre Damen nicht übervorteilen, eher entspannt. Die Agenturen, mit denen ich momentan an Konzepten für 2017 arbeite, sehen die Angelegenheit äußerst professionell und gehen die entstehenden Probleme einfach konstruktiv an. Hier gibt es auch wenig Milieu-Denken und kein überstürztes Handeln.

    Zwar rechnet man in der Übergangszeit durchaus mit dem Verlust von Escort-Damen, die durch persönliche Gründe keine Prostitutionsregistrierung vornehmen können oder wollen, man sieht auf der anderen Seite aber auch die Marktkonsolidierung, die sich durch den Wegfall von dann illegalen Anbieterinnen ergeben wird. Bordellbetreiber müssen die oft hohen Kosten ihrer Locations zahlen, egal ob nun die Geschäfte laufen oder eher nicht. Escort-Agenturen reicht oft ein Home-Office aus und zur Not kann man das verwaltende Personal bedarfsgerecht zurückfahren und später wieder aufstocken.

    Mir fällt überhaupt kein Grund ein, warum man als Escort-Agentur-Betreiberin oder Betreiber verarmen oder gar im Knast landen sollte. Selbst mit Ordnungsgeldern wird kaum zu rechnen sein, wenn man seine Unterlagen ordnungsgemäß führt und nur Damen (und Herren) beschäftigt, die eben ordnungsgemäß registriert sind. Da bliebe nur noch die Steuer, deren Hinterziehung aber im Escort-Geschäft viel schwieriger ist, als im lokalen Puff an der Ecke. Bei Escort-Vermittlung wissen Agentur, Kunde und Dame über die Tarife Bescheid und die korrekte Abrechnung von Provisionen dürfte die Regel sein, weil sich deren Höhe und das zurückrechenbare Honorar aus diversen Mails zwischen den Parteien ergibt. Wer da manipuliert, fällt bei einer intensiven Prüfung schnell auf.

    Wer auch immer das Märchen vom Niedergang verbreitet und dies mit dem neuen Gesetz begründet, hat nicht alle Latten am Zaun! Vielmehr ist es so, dass sich Escort-Agenturen in den vergangenen Jahren massiv „vermehrt“ haben, da ja in der Regel eine Gewerbeanmeldung für rund 20 € ausreicht, um am Markt aktiv zu werden. EIne ansprechende Homepage ist auch nicht richtig teuer, wenn man einen begabten Studenten kennt, der sich etwas dazu verdienen möchte. Und Damen lassen sich mit Bilderklau auch schnell „finden“, um das Portfolio ansprechend erscheinen zu lassen. Doch macht man mit solchen Methoden auf Dauer die nachhaltige „Mark“?

    Ich fürchte, dass sich viele Gründer hier übernommen haben und das sich im Bereich Escort auf Dauer einfach Qualität durchsetzt. Gerade im High-Class-Bereich benötigt man eben „echte Damen“, die dann auch wirklich zum Date erscheinen. Wenn man in Berlin ein Escort-Date für 50 € bekommt, was wirklich mal so beworben wurde, bekommt man nicht das Modell seiner Träume, sondern einfach irgendeine Dienstleisterin, die gerade irgendwo nichts zu tun hat.

    Statt der blonden Studentin steht dann ein kräftiges spätes Mädchen im Flur, dass unter Umständen nur „Hallo“ und „Ficki“ sagen kann. Ist das Escort oder ein ein ganz fieser Etikettenschwindel?

    Dazu mag sich ein jeder seine Meinung bilden! Escort klingt nun mal gut und große Anzeigenportale listen gerne naturgeile Escort-Damen, die aber mit der eigentlich gehobenen Dienstleistung nichts am Hut haben. Kein Abendessen im Sterne-Restaurant, kein Besuch in Oper oder Konzert, sondern schlimmstenfalls ein rudimentäres „Fick-Date“ in einer verwegenen Absteige. Klar, auch dafür gibt es Fans und nicht jeder kann sich den „richtigen“ Escort leisten, wo die abendlichen Tarife schnell das Monatsgehalt eines normalen Arbeiters übersteigen. Escort war einmal etwas ganz besonderes und ist es wohl auch immer noch, wenn man eben die richtige Brille aufsetzt. Nicht jede profane sexuelle Dienstleistung ist Escort, auch wenn sich Tausende Frauen lieber als „Escort-Dame“ bezeichnen, denn als „gewöhnliche“ Prostituierte.

    Die „Kunden“, im billigeren Segment auch gerne „Freier“ genannt, wissen meistens eh Bescheid und tauschen sich in Foren über diverse Angebote aus. Der eine möchte nun mal gerne den „Rolls Royce“ und der andere muss leider mit dem alten „Polo“ vorlieb nehmen, was aber nicht heißt, das weniger betuchte Leute nicht auch mal länger sparen, um einmal in ihrem Leben die „Emily“ zu sehen.

    Ich persönlich sehe jedenfalls große Zukunftschancen gerade für höherpreisige sexuelle Dienstleistungen, seien sie nun im Escort oder Tantrabereich. Qualität setzt sich langfristig immer wieder durch und das „Sterben“ wird eher die Betriebe treffen, die eben nichts zu bieten haben oder die sich selbst und anderen mit Niedrigstpreisen das Geschäft verderben!

  • Prostitution 2017 – Howard´s Bürotag – Baurecht – Kennen Sie die Bau NVO im Detail?

    Prostitution 2017 – Howard´s Bürotag – Baurecht – Kennen Sie die Bau NVO im Detail?

    Prostitution 2017 - Howard´s Bürotag - Baurecht - Kennen Sie die Bau NVO im Detail?
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    Prostitution 2017 – Howard´s Bürotag – Baurecht – Kennen Sie die Bau NVO im Detail?

    In Deutschland gibt es fast nichts, was nicht irgendwie amtlich geregelt und in umfangreiche Gesetzesform gebracht wurde und wenn man alle deutschen Gesetze als Buch im Schrank haben will, wird das Arbeitszimmer zur großen Bibliothek. Den Inhalt der Gesetze komplett im Kopf zu speichern ist gänzlich unmöglich, zumal sich zu den Gesetzestexten ja noch Tausende von Urteilen und Kommentaren gesellen! Dazu ist unsere „Festplatte“ einfach zu klein und selbst Anwälte sind ständig am recherchieren, um immer auf dem neuesten Stand von Gesetzgebung und Rechtssprechung zu bleiben.

    Durch aktuelle Beratungsanfragen, beschäftige ich mich in diesen Tagen intensiv mit der schönen Bau NVO, der Baunutzungsverordnung, die sich mit der baurechtlichen Nutzung von Grundstücken in Deutschland befasst und die für die amtliche Bewertung und Einordnung von Bordellen und bordellartigen Betrieben eine ganz erhebliche Bedeutung hat. In der Bau NVO ist grundsätzlich festgelegt, in welchen städtebaulich definierten „Gebieten“ welche Arten von Nutzung erlaubnisfähig sind. Eine komplizierte Sache und für den Laien wohl auch eher ein Buch mit mindestens 7 Siegeln.

    Wo sind Bordellbetriebe und bordellartige Betriebe zulässig, wo sind sie ausnahmsweise zulässig und wo ist die Genehmigungsfähigkeit nicht gegeben? Sind Bordellbetriebe Vergnügungsstätten oder nicht? Was versteht man unter „Gewerbebetrieben aller Art“ und wie unterscheiden sich diese konkret von „Gewerbebetrieben der besonderen Art“? Was ist der Unterschied zwischen „Wohnungsprostitution“ und einem „bordellartigen Betrieb“ und was bedeutet dies für die Praxis? Was ist der Tenor der gegenwärtigen Rechtssprechung und was lässt sich daraus für die Umsetzung des neuen Prostitutionsgesetzes möglicherweise ableiten?

    Sind Sie gedanklich noch bei mir? Schön, dann bei vielen fällt schon bei den Fragestellungen der schützende Vorgang. Wer will sich auch schon freiwillig mit so etwas beschäftigen?

    Nun ist es aber leider so, dass sich diese Fragen demnächst geradezu aufdrängen werden, wenn man eben für seinen Betrieb eine amtliche Erlaubnis beantragen muss und wenn man eben nicht weiß, zu welcher baurechtlichen Einschätzung das Amt kommen wird. Da sich das Amt natürlich am geltenden Recht orientieren muss und am Ende des Erlaubnisverfahrens die berühmte Ja-Nein-Beurteilung steht, ist man gut beraten, sich frühzeitig Gedanken zu diesem Thema zu machen und das Erlaubnisverfahren schon einmal zu simulieren!

    Ja, wir wechseln die Stühle und spielen einmal Amt, indem wir unseren eigenen Antrag bei uns selbst einreichen und dann intensiv prüfen. Die Ämter haben die gleichen Gesetze zur Hand wie wir! Nun gut, die Sachbearbeiter haben Erfahrung und diverse entwickelte Entscheidungshilfen, sie gehen oft davon aus, dass der gemeine Bürger nicht so wirklich durchblickt und treffen auch schon mal Entscheidungen, die politisch motiviert sein können, wenn z.B. der Stadtrat oder der Oberbürgermeister als oberster politischer Bürger und in Personalunion als Verwaltungsleiter entsprechende „Impulse“ setzt. So können Verwaltungsakte im Einzelfall schon einmal „gefärbt“ ausfallen und dabei überhaupt nicht zur aktuellen Rechtsprechung passen. Auch ein Beamter kann schon mal „irren“ und ablehnende Beischeide sollte man daher grundsätzlich intensiv prüfen oder prüfen lassen.

    Gerade wenn „Prostitution“ im Raum steht, erschrickt der Beamte schnell. Huch! Auch wenn die Sachbearbeiterin oder der Sachbearbeiter nicht prüde ist, so bleibt doch festzustellen, dass Städte und Gemeinden Prostitutionsbetriebe selten schick oder wünschenswert finden. Am besten wäre, wenn es diese im lokalen Gebiet nicht gäbe, weil man ja die vielen Vorurteile im Hinterkopf hat, die das Rotlicht-Milieu mit Stress, Ärger und Kriminalität in Verbindung bringen. Neuanträge für Prostitutionsbetriebe landen daher grundsätzlich in den diversen leitenden Amtsstuben und sind gerne Thema bei Sondersitzungen im Rathaus.

    Wenn man eine Neuansiedlung verhindern kann oder wenn man durch ein neues Gesetz die Möglichkeit hat, unliebsame Betriebe loszuwerden, wie es beim neuen Prostitutionsgesetz nun mal der Fall ist, bietet die amtliche Trickkiste vielfältige Möglichkeiten.

    Ein ablehnender Bescheid ist erst mal eine Tatsache und mancher Antragsteller gibt dann auch schnell auf, weil der Kampf gegen amtliche Windmühlen nicht einfach ist und man ohne Experten nur schwer weiterkommt. Dabei ist ein Verwaltungsakt nur die vorläufige Beurteilung eines Umstands und es gibt immer das Rechtsmittel des Widerspruchs, bevor wirklich Rechtskraft eintritt! Rein statistisch betrachtet, sollen nicht wenige amtliche Entscheidungen und Verwaltungsakte fehlerhaft sein, wobei sowohl Flüchtigkeitsfehler bei der Überprüfung wie auch völlige Fehlinterpretation von Gesetzen und Verordnungen vorkommen sollen.

    Wenn es um die eigene Existenz geht, sollte man nicht frühzeitig die Flinte ins Korn werfen, sondern eben die rechtliche Position prüfen und gut vorbereitet in den Ring steigen.

    Ein amtlicher Bescheid ist kein Gesetz, sondern lediglich das Resultat einer vorgenommenen Gesetzesanwendung, das Amt ist Exekutive (ausführendes Organ) und die Judikative (Gerichte) kann die Anwendung prüfen, bestätigen oder aufheben, was der Willkür deutliche Grenzen setzt.

    Ich habe in den letzten Tagen wieder Post erhalten von Betreibern, die bei ihren Nachfragen auf den zuständigen Ämtern eindeutig falsche Informationen erhalten haben. Sobald die „rote Lampe“ anging, war es mit dem amtlichen Wohlwollen vorbei und man gab telefonisch schnell bekannt, dass „alles“ unzulässig und nicht genehmigungsfähig sei. Eine Einzelfallprüfung erfolgte nicht und mitunter wurden noch nicht einmal Unterlagen eingesehen.

    Ist Ihnen in letzter Zeit auch ähnliches auf dem Amt zugestoßen? Akzeptieren Sie ein solch unprofessionelles Handeln oder scheuen Sie die Windmühlen nicht? Dann freue ich mich wie immer über Ihre Nachricht! … Wenn Sie konzeptionelle Hilfe brauchen, dann kennen Sie sicher das Gebüsch, in dem Sie meine Anwaltskollegen und mich finden! Glück auf!

    Howard Chance: howard.chance@t-online.de  Tel. 0177-2727897

    Wichtiger neuer Kontext-Artikel:

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/02/11/prostitution2017-baurecht-prostitutionsstaetten-vergnuegungsstaetten/

  • Prostitution 2017 – Howard Chance – Nach Handydiebstahl neue Rufnummer!

    Prostitution 2017 – Howard Chance – Nach Handydiebstahl neue Rufnummer!

    Prostitution 2017 - Howard Chance - Nach Handydiebstahl neue Rufnummer!
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    Prostitution 2017 – Howard Chance – Nach Handydiebstahl neue Rufnummer!

    Ein wichtiger Hinweis in eigenen Sache: am vergangenen Montag, 30. Januar 2017, wurde mir mein Mobiltelefon gestohlen. Da die verwendete SIM-Karte nicht so ganz schnell wiederzubeschaffen ist, da diese zu einem alten Firmen-Vertrag gehört, habe ich gestern ein neues Smartphone gekauft und auch eine neue Rufnummer „bezogen“.

    Ich bin ab sofort unter folgender Rufnummer zu erreichen:

    0177-2727897

    Anrufe an die alte Rufnummer kann ich momentan leider nicht entgegennehmen und SMS sowie Whatapp-Nachrichten erreichen mich eben darunter auch nicht mehr. Einen Teil der Rufnummern hatte ich zum Glück in einer alten Datensicherung, jedoch war diese nicht vollständig. So hoffe ich, dass „Betroffene“ diesen Hinweis auf der Homepage lesen bzw. über meinen Newsletter davon erfahren.

    Wer sich für die Hintergründe interessiert und wissen möchte, wie böse die Welt manchmal ist, der kann gerne in meinem aktuellen Artikel „Am Hansaplatz nachts um halb eins“ nachlesen, warum ich plötzlich ohne Handy war. Nun ja, es ist ärgerlich, aber so etwas passiert nun einmal und nach Murphy´s Gesetz passiert eben prinzipiell alles, was nun einmal passieren kann.

    Leute, die mit mir schon einmal persönlich mit mir in Kontakt waren, bitte ich um eine kurze Nachricht per SMS, Whatsapp und Facebook, wobei es wichtig ist, der Rufnummer einen Namen hinzuzufügen, da ich sonst keine Anhaltspunkte habe.

    Vielen Dank sagt Howard Chance

     

  • Prostitution 2017 – Hamburg – Auf dem Hansaplatz nachts um halb eins

    Prostitution 2017 – Hamburg – Auf dem Hansaplatz nachts um halb eins

    Prostitution 2017 - Hamburg - Auf dem Hansaplatz nachts um halb eins ...
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    Prostitution 2017 – Hamburg – Auf dem Hansaplatz nachts um halb eins

    In den vergangenen Tagen hatte ich mehrere geschäftliche und private Termine in der alten Hansestadt Hamburg und so buchte ich mich für einige Tage in einem Hotel in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs ein, was sich in letzter Konsequenz als örtlich schwerwiegender Fehler erweisen sollte. Denn: im Viertel St. Georg, rund um den Hansaplatz, spielt das pralle kriminelle Leben, was mich noch persönlich beschäftigen sollte und auch tat.

    Mit Hamburg verbindet man zunächst einmal den Hafen und die Reeperbahn, den Dom und nun auch die vielgerühmte Elbphilharmonie, wo inzwischen die Kultur eingezogen ist und wo es vieles zu bestaunen gibt. Leider war mein Zeitplan mal wieder zu eng und ich habe von der Stadt mal wieder nur wenig gesehen, da die Termine zeitintensiv waren und ich am Abend dann viel zu müde war, um noch etwas „sinnvolles“ zu unternehmen.

    Am Sonntag war die Welt noch in Ordnung: ich besuchte eine alte Bekannte, die in Hamburg-Mitte eine frivole Bar betreibt, wo sich am Sonntagabend ein schicker SM-Play-Kreis zu gemeinsamen Spielen einfand. Angenehme Leute, ein gelungenes Ambiente und eine überaus charmante Gastgeberin, die sich um das Wohl ihrer Gäste kümmerte. Im „Kow 2″,Luisenweg 119, 20537 Hamburg, lohnt sich der Besuch, wenn man als Paar oder Single einmal frivol ausgehen möchte! Unter http://www.kow2.de/ findet man vielfältige Informationen zum Konzept und zum aktuellen Programm. Schön war es … bei Gudrun!

    Da ich schon am Montagvormittag einen wichtigen Termin hatte, konnte ich nicht lange im Kow verweilen. Mein Heimweg führte mich über den Hauptbahnhof zum Hansaplatz, wo zu später Stunde noch ein asiatischer Imbiß geöffnet war, der mit leckeren Hähnchen und mit Currywurst warb. Nun ja, eben echt asiatisch. Lach! Egal, eine Currywurst zur Nacht geht immer und ich huschte aus dem abendlichen Schneetreiben hinein in die gute Asia-Stube, wo sich eine Vielvölker-Versammlung eingestellt hatte. Außer „echten Hamburgern“, die man vergeblich suchte, waren nahezu alle Kontinente der Welt vertreten, wobei die Schwarzafrikaner die stärkste Fraktion stellten.

    Der berühmte „Griff Royal“ … es gibt ihn noch!

    Essen und Getränke gibt es in dieser Gegend nur gegen Vorkasse. Die Wirte sind Leid gewöhnt und ohnehin ist das ganze Viertel recht „rustikal“: trotz Prostitutionsverbot mit drastischen Strafen für Anbieterinnen und Freier, sind die Gunstgewerblerinnen stark vertreten und schrecken auch vor dem „Griff Royal“ nicht zurück, wo man männlichen Passanten einfach mal schnell kräftig in den Schritt greift und dabei einige unanständige Angebote offeriert. Sex für vermeintlich kleines Geld, wobei man dann entweder auf dem WC einer Kneipe oder aber in den Zimmern einer Absteige verarztet wird. Die einen finden das wahrscheinlich nostalgisch erotisch, die anderen bekommen schon beim Gedanken daran Pickel. Mir egal, ich hatte nur ein wenig Hunger und bin immer ein aufmerksamer Beobachter von Szenerien.

    Die Currywurst war OK und an meinem Tisch saß ein Paar von der Elfenbeinküste, das sich zur Nacht ein halbes Huhn gönnte und dabei in heftige Wortwechsel verstrickt war. Die dunkle Dame schimpfte in französischer Sprache, der dazu gehörende Herr zuckte mit den Schultern und deutete auf die Strasse, wo zwei Streifenwagen der Hamburger Polizei geparkt waren. Irgendein Tumult. Normal! Da ich der französischen Sprache mächtig bin, konnte ich einigen Wortfetzen entnehmen, dass die Polizei wohl gerade das Geschäft der Dame störte und sie sich deshalb in den Asia-Grill verzogen hatte. Der Herr, der wohl Manager und Nutzniesser ist, war darüber verärgert, weil ihm wohl die Taler ausgingen, die er nur zu gerne in den nächsten Spielautomaten stecken wollte! Die letzten Reserven waren gerade für das halbe Huhn draufgegangen und Nachschub tat nun Not. So war es nicht verwunderlich, dass man den netten Herrn am Tisch, nämlich mich, umgehend anzwinkerte.

    „Baby, wan´t to have some fun?“

    So kam es mir entgegen und dabei landete sofort eine Hand auf meinem verlängerten Knie. Sehr merkwürdig, an diesem Ort aber scheinbar normal. Der Manager verzog keine Miene und tat so, als wenn er gar nicht anwesend wäre. Hauptsache es kommen neue Penunzen in die Kasse … in seine Kasse, denn man kann der Dame ja nicht die Kohle in der Tasche lassen. Ortstypische Arbeitsteilung: sie schafft an, er gibt aus!

    Das „Baby“, also ich, hatte aber keine Lust auf „Fun“ und sagte höflich aber entschieden ab, was die Dame aber nicht weiter kümmerte. Sie wollte mir den Rest von ihrem Huhn anbieten und argumentierte mit „gut machen“ und „sehr billig“! Während ich ersteres nachdenkend sofort in Frage stellte, war ich mir beim zweiteren absolut sicher: sehr billig, die ganze Sache! Ohne am angebotenen Huhn zu knabbern, verließ ich das Lokal und machte mich auf den Weg zu meinem nahe gelegenen Hotel. Noch zwei weitere osteuropäische Damen im fortgeschrittenen Alter versuchten ihr spätes Glück und folgten mir bis zum Hoteleingang, wo der Nachtportier schon den Finger hob und die Damen sofort verscheuchte. Man kannte sich und da war auf beiden Seiten keinerlei Sympathie.

    Der Portier sprach von „Schmeißfliegen“ und warnte mich vor solchen Kontakten. Es sollen 5.000 Euro fällig werden, wenn man sich auf ein solches Date einlässt und dabei von den Ordnungsmächten erwischt wird. Keine Gefahr für Howard, der auf solchen Trash nicht steht und sicher nicht in irgendwelche Absteigen einrückt, wo hinter der Tür womöglich weitere unangenehme Überraschungen lauern.

    „Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke!“, kam es mir spontan in den Sinn.

    Ich zog mich dann in meine Gemächer zurück, wo alles wohlig warm und sauber war. Hinter der Hotelmauer war die Welt in Ordnung und mehr braucht man ja auch nicht. Oder?

    Am nächsten Morgen ging es zum Termin, wo ich eine der interessantesten Locations Hamburgs kennenlernte und wo ich ein sehr gutes wie konstruktives Gespräch hatte, dem ein weiteres am Abend folgte. 12 Stunden Prostitutionsgesetz als Tagesziel mit guten Ergebnissen und mit zu wenig Zeit für Nahrungsaufnahme. Zurück am Hansaplatz: trotz wieder später Stunde hektische Betriebsamkeit, statt Currywurst war diesmal ein türkischer Spieß angesagt, der sehr gut schmeckte, aber dabei auch für einigen Durst sorgte. Durch das „Halal-Konzept“ im Sinne Mohammeds, gab es beim türkischen Wirt kein Bier und ich mußte mich noch in eine Kneipe begeben, die direkt gegenüber meines Hotel lag.

    Dieses hieß „Tallyman“ und war wiederum eine Versammlungsstätte von Kulturen der Welt. Vom Syrer bis zum Chinesen waren alle vertreten und auch an losen Mädchen war kein Mangel. Die Spielautomaten glühten, der Geräuschpegel war immens und die Wirtin stark im Stress. Ohne Vorkasse kein Getränk. Zigarettenstangen werden als Zahlungsmittel akzeptiert und auch bunte Drogen-Kügelchen sind hier und da zu sehen. Einige Herren schauten unentwegt aus dem Fenster und immer wenn ein Streifenwagen vorbeifuhr, was hier sehr oft vorkommt, wurde der Kopf reuig gesenkt. Wahrscheinlich ein besondere Ausdruck von akuter Blaulicht-Allergie!

    Eine junge Bulgarin erzählte mir von ihrem großem Durst und wollte ein Schluck Bier aus meiner Flasche nehmen. Auch interessant. Dass Sie außerdem total „geil auf mich“ ist, verwunderte nicht wirklich. Nachdem sie durch einen mutigen Griff geprüft hatte, dass ich keine Transe bin, folgte auch hier das übliche Abendgebet: nur 30, gut, langsam. Schon klar, aber sicher kein Deal!

    Während ich in irgendwelche sinnlosen Gespräche verwickelt wurde, hatte sich ein sehr gut gekleideter Herr auf den Barhocker neben mir gesetzt. Ein Glück, so gab es nun eine natürliche Mauer zur Bulgarin und deren Kolleginnen, die dringend noch Umsatz machen wollten und ständig aus fremden Gläsern und Bierflaschen „naschten“. Mein Sitznachbar hatte mächtig einen im Tee und entschuldigte sich für seinen bedenklichen Zustand. Er schwankte und fiel dabei fast vom Hocker. Im letzten Moment konnte ich ihn fangen und er rappelte sich mühsam wieder auf. Schuldigung! Er bestellte eine neue Pulle Bier, stabilisierte sich auf dem Hocker und rutschte wieder zu mir rüber. Das ging noch zweimal so und ich hatte inzwischen mächtig die Nase voll. Irgendwelche Mädels, die an fremden Bieren sabbern und ein Trunkenbold, dem es an Haltung fehlt!

    Plötzlich stand der Wackler auf, steckte sich sein Flensburger in die Tasche und stürmte mit strammem Schritt aus der Pinte. Ist der schlagartig wieder nüchtern geworden? Geht doch überhaupt nicht!

    Und wie! Sekunden später bemerkte ich, dass mein Handy „abwesend“ war. Der Kollege hatte den bekannten Antänzer-Trick verbessert und bei seinem Schwanken meine Jackentasche durchsucht. Hotelkarte, Notizblock, Handy einfach weg! Ich hatte den Vogel noch im Blick und war fest entschlossen, sofort die Verfolgung aufzunehmen. Jedoch waren da plötzlich eine Reihe von fremden Mitbürgern, die sich so geschickt vor die Tür stellten, dass ich nicht durchkam. Natürlich reiner Zufall! – Mit Ärger und Schwung rammte ich mich durch, konnte aber den Übeltäter nirgendwo mehr sehen. Verschwunden, irgendwo in der Gasse!

    Da war es auch nur ein ganz schwacher Trost, dass mich ein weiterer Herr geheimnisvoll von der Seite ansprach. Er sei Polizist und im Undercover-Einsatz! Seine Tarnung war perfekt und er wusste, wie mein Problem zu lösen ist. 100 € für ihn als Vorkasse und das Telefon ist in 24 Stunden wieder da! – Klar: ich gebe ihm 100 € und ich höre nie wieder von ihm. Dass er mir gewissermaßen als Kombipaket noch ein Date mit seiner heißen Schwester anbietet, bringt das Fass nun zum überlaufen: als ich einen Passanten bitte, die „richtige“ Polizei zu rufen, ist der emsige Agent plötzlich verschwunden. Dringende Ermittlungen, vermutlich!

    Während ich auf der Strasse stehe und auf die Polizei warte, kamen einige Assistenten aus dem „Tallyman“ gekrochen, die aussahen, als wenn sie mit mir noch ein Hühnchen zu rupfen hätten. 3 zu 1 ist unfair, aber hier auf der Strasse gibt es nun mal andere Regeln. Sie wollen Freibier und haben selbiges bereits bestellt. Ein wenig Geschubse, ein freundlicher Tritt in einen Hintern: ich gab mir alle Mühe, die Leute auf Abstand zu halten und musste final auch zur bekannten Kongo-Schelle greifen, um deutlich zu machen, dass ich nicht als Opfer tauge! Bevor die Sache weiter eskalierte, traf zum Glück der Peterwagen ein und plötzlich herrschte vor Ort die reinste Freundlichkeit. Alle wollten nur helfen und ich sei doch „gute Mann“!

    Selbst die Mädels von der Strasse mischten sich ein und brachten ihre Entrüstung zum Ausdruck. Zuviel Theater und die Polizei bat mich in den Streifenwagen, um die Situation zu entschärfen. Strassendiskussion machte keinen Sinn und wir fuhren auf die Wache, wo ich mir die lokale Verbrecherkartei zu Gemüte führte. Leider ergebnislos. Was sonst? Bei über 50 Trickdiebstählen am Tag in dieser Gegend, hat die Polizei den Kampf längst aufgegeben. Handyortung in der Großstadt? Nahezu unmöglich. Und welcher Dieb lässt schon das Handy an? Also wurde ein Protokoll gefertigt und um 3 Uhr nachts war ich wieder bei meinem Hotel, wo schon wieder eine Dienstleisterin im Gebüsch lauerte:

    „Wolle Spaß?“ – Nee, Spaß hatte ich nun wirklich schon genug und die ganze Gegend ist beim nächsten Hamburg-Besuch ganz sicher gestrichen!

    Resultat: sehr gute Termine und Gespräche in Hamburg, denen weitere folgen werden. Die Gestaltung des Rahmenprogramms ist deutlich verbesserungswürdig und die Wiederherstellung der mobilen Kommunikation wird noch einige Tage in Anspruch nehmen. Darum hier abschließend meine neue Rufnummer, die ich mir zusammen mit einem neuen Handy flugs organisieren musste:

    0177-2727897 – Howard´s Nummer nach dem Kummer

    So war ich schnell wieder erreichbar, zumindest theoretisch, weil ja niemand die neue Rufnummer kannte, hat das Telefon natürlich nicht geklingelt. Aber: wir arbeiten daran!

  • Lifestyle 2017 – Ferienressort auf Mallorca im Bau – Howard Chance & Friends

    Lifestyle 2017 – Ferienressort auf Mallorca im Bau – Howard Chance & Friends

    Lifestyle 2017 - Ferienressort auf Mallorca im Bau - Howard Chance & Friends
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    Lifestyle 2017 – Ferienressort auf Mallorca im Bau – Howard Chance & Friends

    Ja, ich mache nicht nur in Sachen „Prostitutionsgesetz“ und „Literatur“, sondern arbeite mit Freunden zusätzlich gerade an der Errichtung eines neuen komfortablen Lifestyle-Ressorts auf Mallorca. In der Nähe des Flughafens und dennoch sehr ruhig gelegen, entsteht in einer alten Schlossanlage in 2017 ein neues Lifestyle-Ressort für Erwachsene!

    Unsere Bagger (Marke Liebherr) sind schon seit September auf der Insel und bis Mai 2017 sollen in der ersten Bauphase 10 Appartments für den Individualurlaub entstehen, zu denen sich ein großzügiger Aussenbereich und ein stilvoller Gewölbeclub gesellen werden. Eine ideale Location für diskrete Meetings, Conventions und entspannten Urlaub auf hohem Niveau. In einer weiteren Bauphase sind dann bis zu 50 Wohneinheiten geplant, was in dem historischen Gemäuer baulich nicht so ganz einfach ist.

    Über das Projekt selbst, werde ich im März 2017 ausführlich berichten, wenn ich vor Ort war und entsprechendes Fotomaterial mitbringe. Es handelt sich um eine einmalig gelegene Anlage, die mein Kollege nach fast 10 Jahren der intensiven Objektsuche durch einen glücklichen Umstand gefunden hat. Nun arbeitet er an seinem Traum mit viel Einsatz.

    Für aktuell anstehende Arbeiten werden momentan erfahrene Handwerker aus den Bereichen
    Maurer – Sanitär – Elektro und Co. gesucht, die sich im Idealfall schon auf der Insel befinden sollten. Es gibt aber auch Möglichkeiten für Leute, die mal einen Monat der deutschen Tristesse entfliehen wollen, um deutlich angenehmere Temperaturen mit ein wenig Arbeit zu verbinden. Vielleicht gibt es ja Leute, die diesen Artikel lesen und spontan Lust haben, mal etwas ungewöhnliches zu machen.

    Die Ausschreibung „Handwerker für Mallorca gesucht“ findet man im Internet unter folgendem Link, wo es auch direkte Kontaktinformationen gibt:

    http://howardchance.wixsite.com/mallorca

    Um es abschließend schon einmal zu erwähnen: das Lifestyle-Ressort wird sicher keine spanische Prostitutionsstätte werden, bietet aber Menschen mit freizügigem Denken vielfältige Möglichkeiten zum Ausleben von Fantasien. Nennen wir es Hedonismus oder aber: alles kann, nichts muss! Auch Events, BDSM-Workshops und Tantra-Conventions sind für die
    Zukunft geplant. Wir packen es an, auch wenn man zuerst einmal kräftig in die Hände spucken muss, um außergewöhnliches zu erschaffen!

  • Prostitution 2017 – Ich schreib´s an jede Wand: neue Prostitutionsstätten braucht das Land!

    Prostitution 2017 – Ich schreib´s an jede Wand: neue Prostitutionsstätten braucht das Land!

    Prostitution 2017 - Neue Prostitutionsstätten braucht das Land
    Bildquelle: Pixabay

    Sind Sie auch schon so alt wie ich und kennen Ina Deter´s Lied von 1982, womit neue Männer für das Land gesucht wurden? Ja, erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Ich mag solche Anrisse, um dann im Kontext zum eigentlichen Thema zu kommen, was in meinem Portal ja geradezu zwangsläufig mit dem Thema „Prostitution“ zu tun haben muss. So ist das nun mal und ich schreibe ja nicht für die beliebte „Bäckerblume“.

    Neue Prostitutionsstätten braucht das Land … und zwar ganz dringend!

    Häh, wieso, weshalb, warum, mag sich die eine oder der andere jetzt fragen. Gibt es einen neuen Run auf die käufliche Lust oder hat Howard gestern zu tief ins Glas geschaut? Das bekommt ihm nicht und so kommt er zu seinen manchmal etwas verwegenen Thesen, die er dann plump verbreitet.

    Nein, ich denke beim Begriff „neu“ nicht an zusätzliche Prostitutionsstätten, sondern an neue Objekte, die alte sinnvoll ersetzen! Schon jetzt ist klar, dass im Laufe des Jahres sehr viele der bislang geduldeten Wohnungsbordelle schon allein aus baurechtlichen Erwägungen und Ja-Nein-Entscheidungen keine weitere Betriebserlaubnis erhalten werden. In Großstädten wie Berlin, wo es unzählige von solchen Kleinbordellen gibt, aber auch in kleineren Städten, sind die Behörden schon am forschen, wo man Prostitution eventuell mit einfachen Mitteln aus Stadtzentren und belebten Gegenden entfernen kann. Das neue Prostitutionsgesetz für 2017 scheint für viele Kommunen ein willkommener Anlass zu sein, den „sündigen Bestand“ einmal intensiv zu überprüfen und daraus städtebauliche Schlussfolgerungen zu ziehen, die für unsere Erotikanbieter möglicherweise existenzbedrohend sind. So ist jedenfalls meine momentane Wahrnehmung, wenn ich durch die Republik reise und mit Kolleginnen und Kollegen aus der Branche ins Gespräch komme.

    Wenn „Heini“ vom Ordnungsamt zum neuen Gesetz auch sonst nicht viel sagen kann: mit dem Baurecht sieht man sich amtlich weit vorne und baut dann gerne schon mal eine Drohkulisse auf, die dann so mancher Nachprüfung nicht unbedingt standhält.

    Aber egal, man muss der Sache ja Gewicht geben und Amt bleibt Amt, wie es singt und lacht?

    Doch auch wenn besagter Heini vielleicht im Einzelfall irrt: im Ergebnis sind sehr viele der bislang existierenden Bordellbetriebe in der Tat baurechtlich nicht erlaubnisfähig und bei eindeutigen Fällen macht es dann auch wenig Sinn hier mit Rechtsmitteln zu agieren, nur um Zeit zu gewinnen. Ende des Jahres 2017 rechne ich mit einer großen Nachfrage nach Appartements, Hostessenwohnungen etc., wo man rechtlich legal arbeiten und wohnen kann! Gerade die Kombination ist interessant, da man ja nach dem neuen Gesetz nicht mehr im gewerblich gemieteten Arbeitszimmer übernachten darf! Für reisende „Terminfrauen“ ein absoluter Alptraum, für den es nur wenig Lösungen gibt. Hier sind wir dann wieder bei meinem Eingangs-Statement:

    „Neue Prostitutionsstätten braucht das Land … und zwar solche, die alle rechtlichen Eventualitäten im Blick haben und die auch bei den Behörden durchaus „Freude“ verursachen (können), weil sie eben nicht das Stadtzentrum „verschandeln“, sondern durch diskrete Lage glänzen.

    In den vergangenen Wochen bin ich mit zwei engagierten Unternehmern in Kontakt gekommen, die solche Neuprojekte in einem Fall bereits verwirklicht und im anderen Fall konzeptionell angedacht haben. Auch an Investoren scheint es nicht zu mangeln, da man ja für sein Kapital auf der Bank keine Zinsen bekommt und sich mit der neuen bautechnischen Form des „Rotlicht 4.0″ sicher noch Renditen erzielen lassen, wenn man es denn durchdacht angeht.

    Als der Stuttgarter Investor Jürgen Rudloff vor einigen Jahren seine Vision von der sauberen Erotik propagierte und mit seinem Stuttgarter „Paradise“ Maßstäbe setzte, wurde noch der Kopf geschüttelt, als von der Gründung einer börsennotierten Lifestyle-Erotik-AG die Rede war, die eben diversen Hinterhof-Schmuddel durch mondäne hotelartige Betriebe ersetzen sollte. Heute sind die großzügigen Saunaclubs flächendeckend vorhanden, die auch unter dem neuen Gesetz kaum zu beanstanden sein werden.

    Nun sind nicht alle Erotik-Freunde Fans von solchen Großbetrieben und so sollte es alternativ auch neue Mischformen und Quartiere geben, die eben für alle erotischen Angebote und Dienstleistungen Raum bieten und die mit dem neuen Gesetz in Einklang zu bringen sind. Dies ist das Geschäftsmodell der 2 Herren, mit denen ich intensiv in Kontakt stehe und die in diesem Bereich auch auf jahrelange Erfahrung zurückblicken können. Hier kann es ungeahnte Synergien geben und wir werden in den kommenden Monaten diverse Meetings haben und die Projekte auch auf politischer Ebene vorantreiben.

    Im Blick sind momentan Berlin, Hamburg, Köln und das Rhein-Main-Gebiet, wo es starke Nachfrage gibt und wo sich der unternehmerische Einsatz lohnt! Was macht Howard Chance dabei? Er steht wie immer zwischen den Fronten? Nein, er bringt A und B zusammen, wovon C und D womöglich profitieren! Klingt kompliziert? Ist es aber nicht!

    Neue Heimat bei Rotlicht 4.0? … Investieren und profitieren? … oder als Dienstleister in neuen Räumen nochmal neu durchstarten? Sprechen wir darüber! – Mein Ohr ist bekanntlich für Investoren wie für Mieter offen und ich freue mich grundsätzlich über Nachricht!

     

     

  • Prostitution 2017 – Consulting – Neustrukturierung der Unternehmensberatung

    Prostitution 2017 – Consulting – Neustrukturierung der Unternehmensberatung

    Prostitution 2017 - Consulting - Neustrukturierung der Unternehmensberatung
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Consulting – Neustrukturierung der Unternehmensberatung

    Je näher das Inkrafttreten des neuen Gesetzes rückt, desto vielfältiger und umfangreicher werden die Anfragen, die mich täglich per Mail oder aber telefonisch erreichen. Klar, ich gebe gerne eine kurze Information zu einer Problemstellung und habe ja auch den Leserinnen und Lesern meines Buchs versprochen, Kontakt zu halten und weiter umfangreich zu informieren, was ja u.a. im Rahmen meiner Webpräsenz erfolgt, wo ich in der Regel täglich einen neuen Artikel einstelle. Ein kurzer „Schnack“. immer gerne!

    Wenn es allerdings um erweiterte Einzelfall-Beratung geht, was leider recht oft telefonisch von mir „verlangt“ wird, hat mein Zeitkontingent und mein Wille deutliche Grenzen. Ich habe anspruchsvolle Mandanten, die für meine Dienste gutes Geld bezahlen und damit auch Anspruch auf möglichst gute Auskünfte  und auf meine ungeteilte Aufmerksamkeit haben.

    Darum werde ich auch nicht mehr Aufträge annehmen, als ich mit meinem Projektteam im Jahr 2017 abarbeiten kann. Da sich an viele meiner Beratungen nahezu automatisch Konzepterstellungswünsche anschließen, wird Mitte des Jahres enorm viel Arbeit entstehen, die es zu bewältigen gilt. Hier heißt es dann so schön nach alter deutscher Müller-Tradition: „wer zuerst kommt, der mahlt zuerst“ und wer durch eine Erstberatung bereits Kunde geworden ist, der wird natürlich auch weiterhin betreut und ständig auf dem neusten Informationsstand gehalten. Allein die Recherche und die Rücksprache mit Kollegen, Ämtern und Behörden nimmt enorm viel Zeit in Anspruch und will erst einmal bewältigt sein!

    Halbauskünfte ohne mir vorliegende Unterlagen oder kostengünstige 1-stündige Beratung ohne wirkliche Ergebnisse sind nicht mein Ding und machen mich zudem angreifbar, weil man eine solche Arbeitsweise schon als unseriös betrachten kann. Entweder prüft man richtig oder man lässt es bleiben. Barfuß oder Lackschuh und eben keine Mischformen, die zu Verdruss und Ärger führen, wie es in den vergangenen Wochen einmal der Fall gewesen ist und wo ich mich für einige Minuten wie der letzte Idiot fühlte (ja, einen unfreundlichen Gruß nach Gera!). Gute Arbeit kostet gutes Geld und das ist ja auch im horizontalen Bereich so, wo (noch) nicht überall soviel Armut herrscht, wie gerne manchmal behauptet wird.

    „Ohne Geld keine Liebe?“ …

    Dies klingt für mich etwas zu hart, aber meine Karitativität (ist das nicht ein wirklich tolles Wort?) hat auch ihre Grenzen. Wen wundert es?

    Ich habe bei der Neustrukturierung der Unternehmensberatung auch meine Zielgruppe enger als bisher definiert, um eben möglichst optimal arbeiten zu können. Infos dazu finden Sie auf der erneuerten Seite „Beratungsleistungen“ dieser Webpräsenz.

  • Prostitution 2017 – Howard Chance – 4 Tage grippal und das Chaos bricht aus!

    Prostitution 2017 – Howard Chance – 4 Tage grippal und das Chaos bricht aus!

    Howard Chance - 4 Tage grippal und das Chaos bricht aus!
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Howard Chance – 4 Tage grippal und das Chaos bricht aus!

    Am vergangenen Wochenende hat es mich erwischt: schon am Samstag in Frankfurt am Main hatte ich schwere Knochen, am Sonntag juckte die Nase und am Montag breitete sich ein grippales Vollbild aus, wo ich dem heilenden Bett nicht mehr entgehen konnte. Denken mit dicker Birne? Nicht zu empfehlen! Leichter Fieberwahn macht unflexibel und die Gedanken sind dann nur schwer zu ordnen. Jedenfalls habe ich auf dem Krankenlager festgestellt, wie stressig meine gegenwärtige Arbeit doch ist und wie wichtig es ist, Dinge zu strukturieren.

    Dieses Posting soll nun ganz sicher kein Mitleid wecken und nicht dazu anstiften, mir Medikamente und Kuchen per Post zu schicken. Ich bin seit heute wieder an Deck und werde das ganze Wochenende Dinge aufarbeiten müssen, die sich auf meinem Zettel gesammelt haben. Wenn man viele Dinge annimmt, muss man diese auch erledigen und da ist es dann egal, ob es Wochenende ist oder eben nicht!

    Sollten Sie als Betrachterin oder Betrachter des Postings von meinem arbeitstechnischen „Rückstau“ betroffen sein, werden Sie ganz sicher heute oder morgen von mir hören oder lesen. Ich habe mir einen langen Zettel gemacht, der eben jetzt nach Dringlichkeit abgearbeitet werden wird. Wichtiges und eiliges zuerst. nach der Pflicht dann die Kür und dies verbunden mit der Hoffnung, dass sich die viralen Plagegeister zurückhalten und den Kampf gegen „Aspirin Komplex“ aufgeben, ein Mittel, was mir hervorragend geholfen hat und was meine Arbeitsfähigkeit schnell wieder hergestellt hat.

    Mein Kampf gilt heute und morgen also dem selbst verursachten Chaos, bevor ich am Montag zu einem wichtigen Termin nach Hamburg reise, wo ja auch die neue zu bestaunende Elbphilharmonie lauert und wo ich auch wieder einige alte und neue Freunde treffen werde. Da heißt es dann „Moin, Moin“ und zwar egal ob am Morgen, am Mittag oder am Abend!

  • Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! - Warteliste aktiv!Seminar Rotlicht trifft Blaulicht in Berlin ausgebucht! – Warteliste aktiv!

    Das von Berlin Intim initiierte Tagesseminar zum neuen Prostitutionsgesetz, das unter dem Motto „Rotlicht trifft Blaulicht“ am 4. März 2017 in Berlin stattfinden wird, ist nach Angaben des Veranstalters inzwischen ausgebucht. Daher wurde eine Warteliste aktiviert, wo noch weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer nachrücken können, wenn eben andere bereits angemeldete Personen absagen sollten oder man u.U. die Kapazitäten noch ein wenig erweitert.

    Schon bei Planung der Veranstaltung war klar, dass das Thema Prostitutionsgesetz 2017 eine echter Magnet werden wird und das das Interesse diesbezüglich sehr groß sein wird. Nun könnte man zwar durchaus einen größeren Rahmen wählen und die Teilnehmerzahl erhöhen, doch dies würde der Sache als solches eher schaden, da dann keine vernünftige Diskussion mehr möglich wäre und es nicht mehr zu intensivem Gedankenaustausch untereinander kommen kann. 60 Personen sind schon nicht wenig und Fragerunden können da schon sehr lange dauern und sogar vom Weg abbringen!

    Ohne den weiteren Entwicklungen hier vorgreifen zu wollen, gehe ich davon aus, dass es auch in anderen Regionen des Landes im Frühjahr 2017 ähnliche Seminare geben wird. Ich habe meine Partner bereits diesbezüglich angesprochen und ich rechne damit, dass sich hier in den nächsten Wochen eine gewisse Spruchreife entwickeln wird.

    Ich empfehle trotz der momentanen „Überbuchung“ bei Berlin Intim ruhig eine weitere Anmeldung, da Familie Meyer sich ganz sicher ähnliche Gedanken wie ich macht und man so eventuell einen weiteren Termin andenken kann, wo man die Interessenten dann bereits auf der Liste hat und wo das Konzept „Rotlicht trifft Blaulicht“ auch an anderen Orten der Republik durchaus ein „Volltreffer“ sein kann!

    http://www.rotlicht-trifft-blaulicht.de/

  • Prostitution 2017 – Berlin – Die amtlichen Kontrolleure sind bereits emsig unterwegs!

    Prostitution 2017 – Berlin – Die amtlichen Kontrolleure sind bereits emsig unterwegs!

    Prostitution 2017 - Berlin - Die amtlichen Kontrolleure sind bereits emsig unterwegs!
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Berlin – Die amtlichen Kontrolleure sind bereits emsig unterwegs!

    Es wird schon nicht so schlimm kommen, wie manche denken. Die deutschen Behörden haben überhaupt keine Zeit, sich um das neue Prostitutionsgesetz zu kümmern.

    Diesen Satz höre ich in letzter Zeit sehr oft und er spiegelt die Hoffnung wider, dass das neue deutsche Prostitutionsgesetz zwar formell beschlossen wurde, dass es aber wohl zu keiner Umsetzung kommen wird, da den Behörden eben Kapazitäten fehlen und man daran nun mal nix ändern kann. Ist also generelle Entspannung angesagt?

    Bei meinem letzten Besuch in Berlin, der jetzt etwas länger als eine Woche zurückliegt, wurde mir bei zwei Terminen in Etablissements berichtet, dass dort bereits „Vermesser“ der Bezirksämter vorstellig wurden, die einfach mal überprüfen sollen, ob die alten Pläne auf den Bauämtern zur aktuellen Nutzung der Flächen passen. Die Damen und Herren waren freundlich, baten um Kooperation und machten sich diverse Notizen. Zwei unterschiedliche Gewerbe in einer abgeschlossenen Einheit? Ein esoterisches Massagestudio in Räumen, in denen nach amtlichem Plan eine Nähstube sein soll? Zweiter Fluchtweg Fehlanzeige, weil man eine Tür zugemauert hat, um aus einem Betrieb zwei zu machen? Viele Notizen und eine Andeutung, dass sich das zuständige Amt melden wird, wobei sicher niemand davon ausgeht, dass es sich bei der Post um eine Belobigungsurkunde handeln wird!

    Offensichtlich haben die Berliner Ämter in einigen Bezirken Kapazitäten frei, um das allgemeine amtliche Register schon einmal auf Vordermann zu bringen. Interessant war dabei, dass offensichtlich nur erotische Betriebe aufgesucht wurden und andere Gewerbe, die sich in den gleichen Objekten befanden, offensichtlich nicht von Interesse waren.

    Nach Zufall sieht das nicht aus und die Institute, die Besuch erhielten, waren schon ein wenig irritiert, da das neue Gesetz doch erst zum 1. Juli 2017 Inkrafttreten wird!

    Stimmt, aber für eine baurechtliche Würdigung eines Betriebs, gibt es bereits jetzt ausreichend Gesetze und die bisherigen Duldungen, bei denen man eben über diverse ordnungsrechtliche Mängel hinweg sah, sind nun mal nicht in Stein gemeißelt, sondern können jederzeit aufgehoben werden, wenn das zuständige Amt eine Notwendigkeit dazu sieht! In Kombination mit dem neuen Prostitutionsgesetz 2017, wo man ja keine Fortsetzung einer Duldung beantragen kann, sondern einen Neuantrag mit bauamtlicher Ja-oder-Nein-Entscheidung stellen muss, stehen die Zeichen schon jetzt auf Sturm!

    Die Besuche der Kontrolleure, die ja vermeintlich überhaupt keine Zeit haben, dienen sicher nicht rein statistischen Zwecken, sondern werden schnell ihren Sinn verraten, wenn erste amtliche Post bei Betreibern oder Vermietern der untersuchten Flächen auftauchen wird! Was dann in der Post steht, werde ich umgehend berichten, weil mir die Mandanten zugesichert haben, die amtlichen Verlautbarungen zur Verfügung zu stellen.

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/02/11/prostitution2017-baurecht-prostitutionsstaetten-vergnuegungsstaetten/

  • Arbeitwochenende Frankfurt am Main – Neue Allianzen, Partnerschaften und Projekte

    Arbeitwochenende Frankfurt am Main – Neue Allianzen, Partnerschaften und Projekte

    Prostitution 2017 - Neue Allianzen, Partnerschaften und Projekte
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Neue Allianzen, Partnerschaften und Projekte

    Die vergangene Woche stand mal wieder ganz im Zeichen von Rundreisen durch die Republik und nach den Stationen Berlin, Hannover und Köln, ging es dann am Freitag nach Frankfurt am Main, wo das geschmackvolle Hotel Steigenberger Metropolitan direkt am Hauptbahnhof, welches ich übrigens ausdrücklich empfehlen kann, inzwischen zu einer Art „Consulting Wohnzimmer“ geworden ist. Hier lässt sich gut beraten, diskutieren und austauschen, was ja Sinn und Zweck meiner Reisen ist.

    In der vergangenen Tagen sind in Frankfurt neue Allianzen und Partnerschaften entstanden, die sehr vielversprechend sind und die mein Consulting um einige wichtige Bereiche erweitern werden.

    Consulting / Projekt-Entwicklung für Investoren bundesweit

    Zum einen gibt es einen neuen Kooperationspartner, der, genau wie ich auch, einige Jahrzehnte im operativen Rotlicht-Geschäft aktiv war und nun seine vielfältigen Erfahrungen in ein gemeinsames Projekt einbringen wird. Dabei geht es konkret nicht nur um Beratung von bereits existenten Betrieben, sondern auch um die Betreuung von Investitionsprojekten im Rotlicht-Bereich, wo für die gesetzeskonforme Ausübung der Prostitution bundesweit geeignete und genehmigungsfähige Immobilien entstehen müssen, da durch die anstehende Schließung von Wohnungsbordellen und Clubs Kapazitäten (Locations) fehlen werden. Es gibt schon jetzt merklichen Bedarf und es gibt durchaus auch Investoren, die an solchen Projekten stark interessiert sind oder bereits mit der Erschließung von Objekten begonnen haben! Am vergangenen Freitag haben wir nun erste Verabredungen getroffen und wir werden in den kommenden Wochen unsere neuen Projekte gemeinsam entwickeln und vorstellen, sobald wir die ersten Ausarbeitungen erstellt haben.

    Workshops / Aktive Unterstützung für den Escort-Sektor

    Zum anderen wurde in Frankfurt mit einer sehr erfolgreichen Escort-Unternehmerin aus Süddeutschland eine Zusammenarbeit angedacht, die sich auf die praktische Umsetzung des neuen Prostitutionsgesetzes bezieht und bei der wir einfach Kräfte bündeln und Synergien erzeugen möchten. Die Frage ist hier nicht (mehr), wie man das Inkrafttreten des neuen Gesetzes verhindert, sondern, wie man Lösungen findet, um Escort-Damen Mitte des Jahres möglichst „elegant“ bei der notwendigen amtlichen Registrierung zu unterstützen und diesem unangenehmen Vorgang möglichst seinen Schrecken zu nehmen. Auch hier werden wir von der Theorie in die Praxis gehen und nicht nur leere Sprüche verbreiten!

    Notwendige Erweiterung des Experten-Netzwerkes

    Zusätzlich gab es in Berlin und Frankfurt auch Gespräche zur Erweiterung des Experten-Netzwerkes. Rechtsanwälte und Steuerberater mit intensiver Branchenkenntnis sind absolute Mangelware und ich stolpere fast täglich über fragwürdige „Rechtsgutachten“, deren Autoren sich selbst überlisten und sich der weitreichenden Ahnungslosigkeit überführen. Hier kann viel Schaden entstehen, für den dann hoffentlich eine Vermögensschadens-Haftpflicht einstehen wird. Doch soweit muss es ja nicht kommen, wenn sich unser Netzwerk mit Experten weiter konstruktiv aufstellt und wir die stetig wachsende Mandantschaft inhaltlich überzeugen können!

    Das Frankfurter Wochenende war äußerst erfolgreich! Auch wenn vieles dabei noch nach „Vision“ klingt und ich ganz bewusst noch inhaltliche Worthülsen verwende, bis Dinge spruchreif sind, kann ich versichern, dass wir auf einem guten Weg sind und dass unsere neuen „Produkte“ sicher sehr interessant und durchaus effektiv sein werden. Deswegen dürfen Sie auf die weiteren Entwicklungen gespannt sein! Die Uhr läuft ständig weiter und ich bleibe für Sie immer am Puls der Zeit und der Entwicklungen. Glück auf!

  • Prostitution 2017 – Finanzminister Schäuble befreit Stundenhotels von Umsatzsteuer!

    Prostitution 2017 – Finanzminister Schäuble befreit Stundenhotels von Umsatzsteuer!

    Prostitution 2017 - Finanzminister Schäuble befreit Stundenhotels von Umsatzsteuer!
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Finanzminister Schäuble befreit Stundenhotels von Umsatzsteuer!

    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist ein Mann der Zahlen und steuerlichen Erträge und hat es mit seiner ergebnisorientierten Steuerpolitik geschafft, beachtliche Überschüsse zu erzielen, über deren Verwendung die Regierungskoalition in Berlin gerade trefflich streitet: soll man alte Schulden tilgen oder verwendet man die unerwarteten Milliarden für Investitionen in Bildung, Infrastruktur und ähnliches? Das wollen wir jetzt hier nicht diskutieren, da wir auf die kommenden Entscheidungen in dieser Sache eh keinen Einfluss haben, sondern unsere Volksvertreter dies im Rahmen ihres Mandats entscheiden werden.

    Interessant war eine Meldung der Bild-Zeitung aus den vergangenen Tagen, wo mal wieder plakativ und geradezu schreiend getitelt wurde:

    SCHÄUBLE-ENTSCHEIDUNG – Warum Sex-Hotels jetzt steuerfrei sind

    Der Bundesfinanzminister hat sein Herz für die Sex-Hotels entdeckt? Das klingt nun reichlich merkwürdig, zumal der Normalbürger sich unter dem Begriff „Sex-Hotel“ so recht nichts vorstellen kann. Sind damit etwa Eros-Center und ähnliches gemeint? Wenn man den Begriff googelt, wird man auch nicht viel schlauer und den Bild-Artikel kann man online nur lesen, wenn man ein kostenpflichtiges Abo für Plus-Inhalte erworben hat oder erwirbt. Doch wenn es einen solchen Schäuble-Erlass wirklich gibt, muss es doch auch andere Quellen geben, die darüber berichten und das Ministerium selbst kann sicher auch Informationen liefern.

    Und in der Tat: In einer internen Mail an die Obersten Finanzbehörden der Länder vom 17. Januar 2017, fand ich die notwendigen Informationen:

    Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr. 12 UStG bei stundenweiser Überlassung von Hotelzimmern

    Das klingt doch gleich anders als der Bild-Titel und im Ergebnis haben wir es mit einem Erlass zu tun, der eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs von 2015 in die amtliche Praxis umsetzt! Da die halbstündliche oder stündliche Überlassung von Hotelzimmern für spezielle Zwecke (Seitensprung, Beischlaf, Prostitution) nicht als „Beherbergung“ zu betrachten ist (so das Gericht), ist keine Umsatzsteuer zu erheben, da ohne vorliegend Beherbergung eine steuerfreie Vermietungsleistung vorliege. Das ist dann in der Handhabung so wie bei einer privaten Mietwohnung, wo ja auch prinzipiell keine Umsatzsteuer fällig wird.

    Mal wieder viel Lärm um fast nichts und keine einsame verwegen Ministerentscheidung mit reformatorischem Charakter, aus der sich generelle Zugeständnisse an das deutsche Rotlicht-Gewerbe ableiten lassen. Bei der Besteuerung der „Proschtitution“ (so würde es wohl verbal bei Schäuble klingen) bleibt der Bundesfinanzminister hart und der Bekämpfung der Steuerhinterziehung verbunden.

    Wer sich für den Stundenhotel-Erlass dennoch interessiert, der wird unter folgendem Link beim Bundesfinanzministerium fündig:

    Link zum Erlass – Bundesfinanzministerium