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  • News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

    eine aufregende Woche liegt mal wieder hinter uns! Der Karneval fällt in diesem Jahr flächendeckend aus, stattdessen befassen wir uns weiter mit dem Dauerthema „Corona“ und der Jahrestag des ersten Lockdowns rückt dabei immer näher.

    Die Corona-Lage und die diesbezüglichen Beschlüsse von Bund und Ländern

    Trotz sehr positiver Entwicklung bei den Infektionszahlen, hat die Bund-Länder-Konferenz „bei Mutti“ den harten Lockdown um weitere 3 Wochen, nämlich bis zum 7. März 2021, verlängert. Die Zahlen entwickeln sich gut, aber scheinbar noch nicht gut genug! Statt erwarteter Lockerungen wird das gesellschaftliche Leben noch einige Wochen länger stillstehen! Kein Risiko eingehen, Risiko herauf beschwören? Manchmal ist man sich nicht sicher, was die Regierung will und ob wir es nicht nach wie vor einfach mit einer „Fahrt im Nebel“ zu tun haben. Bei Schulen und Friseuren gibt es jetzt „Sonderrechte“: Schulen werden als „Ländersache“ behandelt und fallen in den regionalen Verantwortungsbereich; Friseure sind jetzt die „Hygieneretter“ und sollen schon am 1. März 2021 flächendeckend öffnen dürfen!

    Einzelne Bundesländer (wie Schleswig-Holstein) preschen bereits einen Tag nach dem virtuellen Gipfel im Kanzleramt hervor und wollen auch andere körpernahe Dienstleistungen (Nagel- und Fußpflege) bereits früher öffnen und auch Baumärkte haben dort plötzlich unbedingte Priorität! Während die Schulen für uns als Erotikbranche nicht wirklich relevant sind, sind es körpernahe Dienstleistungen sehr wohl. Hier lagen im vergangenen Jahr einige interessante und erfolgreiche Klageansätze, die man vermutlich auch diesmal wieder auf Erfolgsaussichten prüfen muss!

    Zwar gibt es durch das neue „Pandemie-Gesetz“ eine deutlich veränderte Rechtslage, aber der Gedanke der „Gleichbehandlung“ bleibt natürlich bestehen. Die bekannten „Rechtsgelehrten“ unser Branche machen sich bereits intensive Gedanken, was wann zu tun ist und ab welchem Zeitpunkt juristische Schritte wieder Sinn machen. Über all diesen Erwägungen schwebt natürlich der berühmte „Inzidenzwert“, der nun nach dem Willen der Regierung innerhalb eines Bundeslands für 7 Tage unter 35 liegen muss. Statt bislang 50 Neuinfektionen pro 100000 Bürgern, dürfen es nun nur noch 35 sein. Dabei bleibt offen, ob die vorzeitigen Öffnungen der Friseure etc. auch in Regionen stattfinden dürfen, wo der Wert zum Stichtag noch über 35 liegt.

    Wenn die „Mutanten“ zuschlagen, können erreichte günstige Zahlen innerhalb weniger Tage wieder zu exponentialen Anstiegen führen und so ist auch überhaupt nicht sicher, ob die Zahlen innerhalb der nächsten 3 Wochen „günstig“ bleiben oder ob es zu einer neuen „Wellenbewegung“ kommt, die dann neue „Maßnahmen“ erfordert. Die Lage ist extrem nervig, unüberschaubar und man wagt kaum noch Prognosen. Was man heute vermutet, kann morgen schon wieder „Käse“ sein. Umstände die deutlich auf das Gemüt schlagen, zumal die täglichen Talkshows und Veröffentlichungen Unmengen von Experten und Theorien verbreiten, die sich oft widersprechen und zunehmende „Unsicherheit“ verbreiten! Dass diese Unsicherheit einigen auf den Kopf schlägt, ist ja kein Wunder und wir nehmen es ja auch in sozialen Medien mehr und mehr wahr! Overkill!

    Das Rotlicht-Gewerbe in der Corona-Krise

    Den „Puff“ haben momentan sicher die wenigsten politisch oder gesellschaftlich auf dem Zettel und daher muss auch sehr sorgfältig geprüft werden, an welchem Punkt man geplante politische Aktivitäten startet und in welcher Form man dies dann tut. In der von mir initiierten freitäglichen „Zoom-Konferenz Zukunft Rotlicht“ wird vielfältig debattiert, wobei die „Arbeitsergebnisse“ nicht immer befriedigend sind. Die Verbände BSD e.V. und BesD e.V. sind regelmäßig mit Vorstandsmitgliedern vertreten und wir haben gemeinsame Pläne, um die Wiedereröffnung bald wieder zu unterstützen.

    Dummerweise nutzen aber auch die Sexkauf-Gegner die „freie Zeit“, um uns von der Seite zu attackieren. Leni Breymaier ist nicht allein; neue „Bewegungen“ fallen vom Himmel, die „Dialoge“ werden unverschämter und deutlich aggressiver. Die Parteien diskutieren über „Verschärfung der Prostitutionsgesetze“ und über das zum Glück nicht wirklich bewollte „Sexkaufverbot“ und die hochbetagte Alice Schwarzer steigt natürlich auch mit in den Ring, um „altbewährte Mythen“ neu zu beleben. Neben dem Kampf ums Überleben, muss sich „das Rotlicht“, das ja nicht einheitlich vertreten wird, gegen Aktionen wehren, die der Branche „ans Fell“ wollen.

    Ob man nun sinnbildlich der „Volksfront von Judäa“ angehört oder der „Judäischen Volksfront“ ist nicht wirklich entscheidend. Bereits etablierte Verbände treffen auf Bewegungen, die sich nach dem Motto „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich nen Arbeitskreis!“ formieren. Es entstehen übereilte „neue Konzepte“, die dem Staat ohne Not Zugeständnisse machen, die dieser überhaupt nicht einfordert! Querdenker wollen das ProstSchG reformieren, während sie zeitgleich vom Untergang reden und vermeintliche Willkür verspüren. So schüttet man das Kind mit dem Bade aus, kann sich dabei aber auf „Aktivismus“ berufen, der der Branche aber nicht nützt!

    Viele Zeitgenossinnen und Zeitgenossen sind inzwischen „Bluna“, ohne es jedoch zu merken! Anekdoten über „die gute alte Zeit“ haben zwar dann und wann ihren Platz, aber ich bin inzwischen der Meinung, das die „Wichtigen Themen“ wieder die Oberhand gewinnen sollten. Unsere Branche ist es nicht gewöhnt dauerhaft zielorientiert zu arbeiten. In unseren Konferenzen schweifen wir oft ab und vermischen dabei wichtiges mit banalem Gedöns. Bei der Organisation von Demonstrationen im vergangenen Jahr waren die Online-Meetings und die Gruppen hilfreich, ebenso bei der „Aktion Breymaier“! Kann das nicht auch beim „Öffnungsgedanken“ und bei der sonstigen politischen Arbeit so sein?

    Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Mit genügend Wind fährt das Segelboot und diesen Wind machen wir intern ja bereits eine ganze Weile. Wann erzielen wir Ergebnisse? Wie bündeln wir unsere Interessen und wie schaffen wir es weniger „chaotisch“ zu agieren? Momentan schlägt das „Diakonie-Puff-Siegel“ hohe Wellen, im EU-Parlament will man den Menschenhandel im Bereich Prostitution mit „Verschärfungen“ angehen und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert ebenfalls weitere Restriktionen. Von „Sexkaufverbot“ ist zwar nicht die Rede, aber weitere Überwachungsmechanismen und eine Altersgrenze von 21 statt 18 Jahren wird bereits breit diskutiert.

    Die Zukunft Rotlicht-Gruppen und deren Mitglieder müssen sich entscheiden, ob sie sich am politischen Wirken beteiligen oder lediglich den Öffnungsgedanken unterstützen. Ich selbst bin natürlich, so weit es meine eigentliche Arbeit zulässt, auch bei den politischen Aufgaben gerne dabei. Ich wünsche mir mehr gezieltes Arbeiten und weniger blinde Agitation. Es geht schließlich vornehmlich nicht um die Bekämpfung der Langeweile, sondern wohl oft auch um die Existenz. Füße stillhalten? Eher nicht! Wer jetzt „schludert“, darf sich später nicht wundern! Das neue Konzept der „Zukunft Rotlicht“-Gruppen werde ich in den kommenden Tagen vorstellen.

    Wer heute abend (Freitag, 12.02.2021, 20:30 Uhr) beim Zoom-Chat dabei sein möchte, registriere sich bitte unter https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S. Alle bereits registrierten Dauer-Teilnehmer brauchen dies natürlich nicht zu tun! Herzliche Einladung an Betreiber(innen) und Sexarbeiter(innen)

    Meine Kontext-Artikel der Woche

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution in Deutschland

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Last Info – Corona-Schnelltest – Corona-Selbsttests

    Durch einen interessanten geschäftlichen Kontakt, gibt es jetzt für Gewerbetreibende die Möglichkeit zuverlässige Schnell- und Selbsttests in Deutschland zu kaufen. Es gibt Packungen mit 25 Tests, wobei ein Test momentan für 7,50 € angeboten wird. Kleinste Abnahmemenge sind 25 Tests. Bei größeren Mengen gibt es Staffelpreise. Lieferungen können sehr kurzfristig erfolgen. Wer Interesse hatte, möge mir bitte unter maxen2205@live.de schreiben. Ich stelle dann gerne den Kontakt zum Händler her!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht – Die Betreiber

  • FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    Meistens ist die Presseberichterstattung zum Thema „Bordelle, Prostitution und Corona“ relativ belanglos. Es werden immer wieder die gleichen Argumente geliefert und „das große Ganze“, was auch immer das sein mag, geht dabei häufig verloren. Razzien, Aufspürung illegaler Betriebe und sogenannte „Home-Stories“ gehören zum Handwerk des Boulevard-Journalismus. „Sex and Crime“ verkauft sich stets gut und erst recht zur Corona-Zeit, wo Nachbarn auf Nachbarn schauen und wo Denunziation schon mal zum guten Ton gehört.

    Beim Thema der „Prostitution“ muss man allerdings gerade deutlich differenzieren: die Prostitution als Ausübung einer persönlichen Dienstleistung  ist nämlich in 4 von 16 Corona-Landesverordnungen (Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt)gar nicht verboten und in einem weiteren Bundesland, nämlich Niedersachsen, sind lediglich erotische Massagen und Straßenprostitution explizit untersagt. So sind in den fünf genannten Bundesländern Hausbesuche oder Empfang in der eigenen Wohnung prinzipiell möglich, wobei lokale Ordnungsbehörden dies gerne schon mal anders sehen oder „eigene Gesetze“ anwenden oder ableiten, die es in den Verordnungen aber gar nicht gibt!

    Eindeutig ist die Sachlage allerdings bei den Prostitutionsstätten, deren Betrieb in allen 16 Bundesländern untersagt ist! Gleiches gilt auch für den Betrieb von Prostitutionsfahrzeugen, für die Prostitutionsvermittlung und für Prostitutionsveranstaltungen. Alle diese genannten Tätigkeiten sind Prostitutionsgewerbe, die dem Prostituiertenschutzgesetz unterliegen und die mit einer Erlaubnispflicht (Konzession) versehen sind.

    Wirklich weniger Kontakte? Ich habe deutliche Zweifel!

    Die Corona-Verordnungen hatten „Kontaktvermeidung“ zum Ziel, was aber dann zumindest in den 5 Bundesländern, die Prostitution als solches nicht ausdrücklich untersagten, zur Farce geriet. Wenn man nicht in der dafür geeigneten und hygienisch dafür präparierten Prostitutionsstätte arbeiten darf, ist es bezogen auf die Ansteckungsgefahr bezüglich Corona völlig unsinnig mit der staatlichen Verordnung quasi einen „Graumarkt“ zu schaffen, bei dem die gewünschte Kontaktverfolgung in keiner Weise gewährleistet werden kann und bei der der Schutzgedanke des ProstSchG zerstört wurde.

    Not macht bekanntlich erfinderisch und Gier tut es auch!

    Während es bundesweit sehr viele Dienstleisterinnen gibt, die keine staatliche Unterstützung erhalten und dementsprechend „weiterarbeiten“ müssen, um irgendwie „riskant“ zu überleben, gibt es andererseits auch Dienstleisterinnen, die die Gunst der Stunde nutzten, um sich mit dem Argument der „Illegalität“ und der „starken Nachfrage“ bei begrenztem Angebot in Hochpreis-Segmente bewegten, um eben mit Corona richtig Kasse zu machen. An solchen Profit-Orgien haben sich dann natürlich auch einige ruchlose Betreiber beteiligt, wobei der Schuss dann oft nach hinten los ging. Spätestens wenn die Tür des Bordells amtlich versiegelt wird, ahnt man, wo man steht. Auf Wiedersehen Konzession! Bußgeld! Feierabend!

    Steht durch die Pandemie das Ende der Prostitution in Deutschland unmittelbar bevor?

    Der erwähnte Artikel der FAZ stellt diese Frage und man sollte dies eher als rhetorisches Mittel verstehen. Die richtige Frage wäre an dieser Stelle, ob das Ende der Prostitution in ihrer jetzigen Form bevorsteht! Seit fast einem Jahr sind die deutschen Prostitutionsstätten durch Corona stark beeinträchtigt. Die meisten Betriebe waren zu geschätzten 75% der Tage geschlossen und in Hessen mit der Hochburg Frankfurt am Main waren es sogar 100%.

    Wurde etwa in dieser Zeit in Deutschland nicht gewerblich gepimpert? Fand Prostitution etwa nicht statt?

    Wer diese Frage mit „Ja“ beantworten würde, müsste mit großer Blindheit geschlagen sein. Solange die Lust existiert, wird es (gewerbliche) Angebote geben, um diese zu befriedigen. Intelligente Sexarbeiterinnen haben natürlich die Kontaktdaten der Stammkunden im Handy; die Stammkunden sind genauso organisiert und wenn man sich „kennt“ kann man geschäftliche Treffen als „privat“ deklarieren. Wenn man dann nicht offensichtlich gegen Kontaktbeschränkungen verstößt und diskrete Haus- oder Hotelbesuche vereinbart, ist das Risiko der Entdeckung minimal. Wenn solche Arrangements zustande kommen, sind beide Seiten zufrieden!

    Falls man sich als Dienstleisterin natürlich im Sperrgebiet auf die Straße stellt oder in einem Hotel 10 Herren am Tag empfängt , ist dies nur möglich, wenn die Behörden die Brille nachhaltig beschlagen haben oder wenn sich das Hotel nicht über den Dauerbesuch wundert, bei dem täglich 10 Sätze Handtücher und Bettwäsche verbraucht werden. Dass nicht wenige Hotels inoffiziell „umschulten“ und aus dem Übernachtungsbetrieb flugs eine Absteige machten, ist bei fehlenden sonstigen Gästen auch kein Wunder.

    Sexkaufverbot! Das passt ja gerade gut!

    Im Prinzip findet die Prostitution in der Corona-Zeit ähnlich statt, wie in den europäischen Ländern, wo Prostitution offiziell verboten ist! Man „schafft“ im Verborgenen, man verzichtet (zwangsläufig) auf die grellen Lichter, wird genügsamer oder gierig und passt das persönliche Angebot den Erfordernissen an. Wenn der Sexverkauf verboten ist, erwartet der Staat natürlich auch keine Steuern und die eingesammelte „Pauschalabgabe“ (Düsseldorfer Verfahren) entfällt unter Corona natürlich auch völlig! Im Bereich der Prostitutionsbetriebe und der persönlichen Prostitution sind für 2020 und mindestens das erste Halbjahr 2021 keine Steuereinnahmen zu erwarten. Was die Betriebe anbelangt, wird es wohl massive Verlustvorträge geben oder es kommt sogar zur Insolvenz, da die Überbrückungshilfen ja nur einen Teil der Fixkosten decken. Wenn man 90% bekommt, fehlen immer noch 10%, die man zusammensammeln muss und von einem Gewinn kann man ja gar nicht reden.

    Auch wenn viele Bordellbetreiber dies vehement bestreiten, haben sich viele Sexarbeiterinnen in der Not deutlich „emanzipiert“ und neue „Geschäftsmodelle“ entwickelt, um weiter arbeiten zu können. So stellt sich die Frage, wie viele Damen nach Ende des Lockdowns wirklich in ihre „Stammhäuser“ zurückkehren. Diesbezüglich fehlt uns die notwendige Glaskugel! Dass Prostitution auch ohne „offizielle Betriebe“ funktioniert, zeigt sich eben in den Ländern, wo der Sexkauf und Sexverkauf verboten sind. Meine Lieblings-Metapher: Das Wasser sucht sich seinen Weg!

    Nicht von ungefähr, fahren die Prostitutionsgegner(innen) gerade in dieser Zeit die großen Kanonen auf, um „die Prostitution abzuschaffen“ inklusiv Verweis auf das „Nordische Modell“, wo man den Kunden an den Kragen geht und wo es natürlich keine offiziellen „Lusthäuser“ gibt! „Was zu ist, kann gleich zu bleiben!“, lautet die abgefahrene Botschaft. Man wird nicht müde alte Behauptungen zu extremieren und eine gesamte regulierte Branche als „Verbrecher“ zu charakterisieren. Der Zweck heiligt schon die Mittel! Zum Glück finden die Forderungen nicht das erwünschte Gehör, aber das Thema als solches ist noch lange nicht vom Tisch!

    Haben die Bordellbetreiber und die Sexarbeiter in Deutschland wirklich die gleichen Interessen?

    Diese Frage zu stellen, kommt möglicherweise der „Blasphemie“ nah, doch auch unangenehme Aspekte müssen dann und wann einmal angesprochen werden. Ein Kollege, mit dem ich neulich abstrakt diskutierte, äußerte einen interessanten Vergleich: in der Corona-Zeit ging es zwangsläufig dem Einzelhandel an den Kragen. Die Kunden bevorzugten den Online-Handel und die Big Player wie Amazon und Ebay haben jetzt noch das Lachen im Gesicht. Ohnehin wird die Einkaufswelt seit Jahren immer digitaler und dieser Umbruch ist nicht aufzuhalten. Immer mehr „Zwischenhandel“ verschwindet und damit werden auch attraktivere Preise für den Endkunden möglich.

    Auch im „Sex-Business“ gibt es nun Entwicklungen, die Betreiberinnen und Betreiber beunruhigen dürften. Die schon beschriebenen „emanzipierten Damen“ stellen sich mitunter die Frage, ob es notwendig ist „teure Zimmer“ in Bordellbetrieben anzumieten, wenn es, wie in der Corona-Phase aufgezeigt, auch „private Möglichkeiten“ gibt, um gewerblich zu „verkehren“! Die „Preis-Leistungs-Analyse“ ist schnell gemacht. Waren „gut eingelaufene Adressen“ vor Corona ein sicherer Ort für einen guten Verdienst, ist dies nach dem Lockdown erst einmal nicht mehr so, zumal der Staat für die offiziellen Betriebe Auflagen wie Kontaktnachverfolgung vorschreibt, was den meisten Gästen nicht schmecken dürfte!

    Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Nachfrage es nach dem Lockdown geben wird! Kurzarbeit oder gar Jobverlust sind allgegenwärtig und dies dürfte sich auf die Kaufkraft auswirken. Außerdem hat es der Staat geschafft beim Bürger ein „allgemeines Unwohlsein“ nachhaltig zu implementieren. Corona macht zur Zeit wenig Lust auf käufliche Lust! Schon bei den Öffnungen nach dem 1. Lockdown wurde „verhaltener Besuch“ festgestellt und viele Großbetriebe hatten durch die gerichtlich erlaubte „1:1-Konstellation“ im Vergleich zu früheren Zeiten kaum Gäste.

    Der „große Verkehr“ blieb aus und ich vermute, dass es auch nach diesem Lockdown nicht anders sein wird! Momentan wissen wir ja auch gar nicht, welche behördlichen Auflagen in der „ersten Zeit“ kommen werden: wird ein Schnelltest pflichten, müssen Sexarbeiterinnen unter Umständen eine „Impfung“ nachweisen, um arbeiten zu dürfen?  Wir wissen es nicht!

    Verbände, Allianzen, Aktionen & Co.

    Die Corona-Zeit ist eine Zeit der „Online-Zoom-Konferenzen“! Wir arbeiten viel virtuell, tauschen uns aus und versuchen so das Beste aus der öden Zeit zu machen! Die bekannten Verbände der Sexarbeit sind aktiv, Interessengemeinschaften entwickeln Öffnungsstrategien oder arbeiten an einer Erweiterung des ProstSchG und dies in der Hoffnung dem Staat Angebote zu machen, die dieser kaum ablehnen kann.

    Im Kampf gegen das „Sexkaufverbot“ lehnt man sich hier manchmal ein wenig zu weit aus dem Fenster. Wenn man dem Staat „Angebote“ macht, um ein möglichst baldige Öffnung zu erreichen, kann es nämlich passieren, dass man sich als Branche „Auflagen“ erteilt, die man dann schlimmstenfalls nie wieder los wird!

    Zu diesen „Selbstgeißelungen“ gehören Auflagen, die die Sexarbeit erschweren und die die Arbeitsbedingungen im Milieu verkomplizieren. Sexarbeitserlaubnis nur für Damen, die Deutsch oder Englisch sprechen, die einen deutschen Wohnsitz haben, steuerlich gemeldet sind und mindestens 21 Jahre alt sind? Würde es von staatlicher Seite solche Anforderungen geben, wäre der „Markt der Sexdienstleisterinnen“, der ja stark migrantisch geprägt ist, schlagartig „leergefegt“. Man würde mit einem solchen rigiden Vorgehen die Branche „schrumpfen“, das Preisgefüge nach dem Prinzip „Angebot und Nachfrage“ anheben und letztendlich eine „Marktbereinigung“ erzielen, die viele Betriebe die Existenz kosten würde! Die Sexkaufgegner(innen) würden dies vermutlich als „Etappensieg“ feiern oder sogar Zugeständnisse machen!

    Wenn man „Corona“ und „Sexkaufverbot“ thematisch zu sehr vermischt, geht man den Gegnern auf den ausgeschmierten Leim und erzeugt sogar „Rechtfertigungsmomente“, für die es gar keinen Grund gibt! Man darf die Prostitutionsverbote unter Corona nicht als generellen Angriff auf die Branche werten und sich nicht selbst schwächen! Es bedarf der Vernunft, um sich nicht selbst eine Falle zu stellen!

    Öffnungsstrategien sind das eine, eine generelle Neuausrichtung der Branche ist das andere. „Step by step“ sollte die Maxime sein. Das „Nordische Modell“ wird weder bei den anstehenden Landtagswahlen noch bei der Bundestagswahl ein Thema sein. Vor der Evaluierung des ProstSchG gibt es keine Notwendigkeit zum Handeln, auch wenn es in der Presse mitunter anders dargestellt wurde.

    Nur 16 von über 700 Bundestagsabgeordneten fordern das Verbotsmodell, der Landtag von NRW, vom dem Bundesland in dem jeder 4. Bundesbürger lebt, wird ein „Nein“ zum „Nordischen Modell“ beschließen und selbst die Bundes-SPD, deren Vorstand die Vorzeige-Gegnerin Leni Breymaier angehört, hat sich gegen die „Verbots-Initiative“ positioniert. Die Fakten sprechen für sich! Lassen wir uns also nicht zu sehr auf ein Nebengleis führen, was uns unnötig Energie raubt!

    Das jetzige Ziel muss es eindeutig sein „Öffnungen“ zu erreichen, wenn andere körpernahen Dienstleistungen wieder erlaubt werden! Die „Gleichbehandlung“ muss rechtzeitig eingefordert und notfalls auch wieder eingeklagt werden! Wir müssen den Kontakt zur Politik halten, intensivieren oder neu aufbauen! Das ist das Gebot der Stunde, um keine Zeit zu verlieren und um Existenzen zu sichern!

    Pragmatische Arbeit statt Jammerei und Selbstaufgabe!

    In diesem Sinne „Glück auf!“

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Am morgigen Mittwoch, dem 10. Februar 2021, findet der nächste „Bund-Länder-Gipfel“ statt, bei dem über die weiteren „Corona-Maßnahmen“ nach dem 15. Februar 2021 beraten werden soll.

    Stand heute (09. Februar 2021) haben wir einen deutschlandweiten Inzidenz-Wert von etwas unter 75 und der R-Wert liegt bei etwa 0,94. Da es am gestrigen Montag wieder einmal zu „Übermittlungsfehlern“ kam, werden erst die morgigen Werte wieder korrekt sein!

    Dennoch ist die Trendwende seit Jahresbeginn deutlich erkennbar, die eine Grafik des RKI verdeutlichen mag, bei der die täglichen Neuinfektionen in eine Kurve übertragen wurden:

    Die Werte stiegen Ende September / Anfang Oktober 2020 stark an, erreichten Mitte Dezember Höchstwerte und dann flachte das Infektionsgeschehen „fast linear“ ab. Bis Mitte März 2021 kann, sofern sich die Mutationen nicht ausbreiten, ein bundesweiter Durchschnittwert von unter 50 Neuinfektionen entstehen.

    Also noch weitere 4 Wochen Geduld? Die strengeren Lockdown-Maßnahmen haben, wie das Bild zeigt, Wirkung gezeigt und dies kann durchaus als Erfolg gewertet werden, auch wenn viele Bürger natürlich stetig kritisieren und relativieren.

    Die morgigen Beratungen von Bund und Ländern werden den Lockdown jetzt nicht sofort beenden, da der festgeschriebene Zielwert von „7 Tage unter 50“ noch nicht erreicht wurde und bis zum 15. Februar 2021 auch nicht erreicht werden kann. Ob man den Lockdown für weitere 2 oder sogar 4 Wochen festschreibt, wird sich morgen zeigen. Der Weg führt dann vermutlich zu „Stufenplänen“ und man wird versuchen die Bevölkerung mit diesen für eine hoffentlich letzte Durststrecke zu motivieren!

    Was diese Entwicklung für die Prostitutionsbranche bedeuten wird, ist noch nicht abzusehen. Schließlich haben wir 2020 erlebt, dass die Bundesländer im Bereich der Prostitution völlig unterschiedlich agierten und dass die meisten „Öffnungen“ erst nach Gerichtsurteilen erfolgten. In den Bundesländern, wo Gerichte unter dem Aspekt der „Gleichbehandlung mit körpernahen Dienstleistungen“ entschieden haben, dürften die „Sprüche“ einen gewissen Bestand haben, zumal ja auch noch „Hauptsache-Verhandlungen“ anhängig sind, die die erfolgten „einstweiligen Entscheidungen“ nochmals auf die Richtertische bringen können. Vermeintlich schlecht sieht es lediglich in den Bundesländern aus, wo es bislang (wie z.B. in Hessen) nur ablehnende Beschlüsse gab.

    Sobald körpernahe Dienstleistungen in einem Bundesland wieder erlaubt werden, sind die Betreiberinnen und Betreiber, aber auch die Interessenverbände wieder gefragt, um klare Appelle an die Landesregierungen zu stellen und dabei auch auf die Urteile aus 2020 zu verweisen. Die Rechtsauffassung der Gerichte dürfte sich kaum geändert haben und Nachweise, dass Prostitution „Superspreading“ ist, es in diesem Bereich vermehrte Risiken gibt, können nicht erbracht werden und dies auch, weil überwachte Prostitutionsstätten seit einem Jahr überwiegend geschlossen waren und sich die Sexarbeit im Verborgenen entfaltete. Das Verborgene wurde nicht überwacht und daher gibt es weder positive noch negative Zahlen, mit denen man argumentieren könnte. Wenn man „der Prostitution“ aber keine „Wirkung“ nachweisen kann, müsste die „Gleichbehandlung“ gerichtlich durchsetzbar sein!

    Was sollte die Branche nun tun? Es ist an der Zeit Vorbereitungen zu treffen und die lokale Lage zu analysieren! Im Gegensatz zu den „Pessimisten“ der Branche, gehe ich nicht von einer „generellen Willkür“ aus, sondern sehe mittelfristig, also spätestens zu Ostern gewisse Öffnungsperspektiven!

    Man muss jetzt raus aus der eingetretenen Lethargie und gemeinsam perspektivisch denken. Jammern hilft nicht! Es gilt aktiv zu bleiben oder aktiv zu werden! Warum warten? Starten!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

  • Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 - Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021
    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Prostitution 2021 – Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar 2021

    Bund und Länder haben am Dienstag, dem 19. Januar 2021, beschlossen den „Lockdown“ mit Fortführung und Erweiterung der bereits jetzt geltenden Maßnahmen bis 14. Februar 2021 zu verlängern. Gleichzeitig wurde verkündet, dass nun eine „Bund-Länder-Kommission“ eingesetzt werden soll, die über eine sichere und gerechte „Öffnungs-Strategie“ nach dem 14. Februar 2021 berät.

    Das Beschluss-Papier der Bundesregierung gibt es als PDF unter folgendem Link: https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1840868/1c68fcd2008b53cf12691162bf20626f/2021-01-19-mpk-data.pdf?download=1

    Im „Klartext“ heißt dies, dass man nicht davon ausgehen kann, dass „alle Betriebe“ am Montag, dem 15. Februar 2021 wieder „automatisch“ öffnen werden. Die 7-tägige Inzidenz unter 50 pro 100.000 Einwohnern bleibt die gängige Maxime. Während Regionen in NRW, wie z.B. die Landeshauptstadt Düsseldorf den 50-er Wert schon jetzt fast erreichen, sieht es im Osten noch sehr dramatisch aus.

    Wenn uns die „Mutationen“ nicht doch noch massiv erreichen, könnte sich der Inzidenzwert in den kommenden 3,5 Wochen rein rechnerisch und bundesweit dem Wunschwert nähern. Die Hoffnung stirbt zuletzt?

    Es hat uns in den vergangenen Monaten immer wieder „kalt erwischt“ und „Corona“ nimmt natürlich keine Rücksicht auf politische Pläne und Befindlichkeiten. So werden wir weiter auf die berühmt-berüchtigten „RKI-Kurven“ schauen und uns die Bewertungen der Experten anhören, deren Interpretationen nicht immer stringent und logisch erscheinen!

    Angela Merkel betonte in ihrem gestrigen Statement, dass der „50-er-Wert“ wichtig sei, um den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung wieder zu ermöglichen. Daraus ist für unsere Branche abzuleiten, dass man Bordelle und Co. nur wieder öffnen lässt, wenn auch hier eine wirksame Kontaktverfolgung erfolgen kann. Womöglich sind in sensiblen Bereichen auch weitere „Instrumente“ sinnvoll oder werden sogar zur Pflicht?

    Werden „Schnelltests“ nun auch für die private Anwendung freigegeben? Sind diese Tests möglicherweise ein „Schlüssel“ für baldige Öffnungen? Ich denke, dass es wichtig ist, die Branche wieder aus dem Winterschlaf zu wecken! Die Lethargie kennt momentan kaum Grenzen und ich muss mich selbst täglich an den Schreibtisch zwingen. Der „Winter-Blues“ ist ein echtes Problem und nach Monaten des Zwangsaufenthalts in geschlossenen Räumen, fühlt man sich mitunter um Jahre gealtert.

    Wenn Ziele fehlen und Zeiträume keine Rolle mehr spielen, wird es kritisch! Lasst uns also unbedingt am Ball bleiben und die Zeit gemeinsam „ertragen“! – Ich zähle auf Euch!

    https://zukunft-rotlicht.info

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

  • Wochennews by Howard Chance – Kurz notiert

    Wochennews by Howard Chance – Kurz notiert

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    die vergangene Woche war sehr arbeitsreich und ich möchte unter dem Aspekt „Kurz notiert“ einige wenige Informationen senden:

    Corona-Lage / Lockdown

    Die aktuellen Zahlen machen keine Hoffnung auf baldige Öffnung! Die Regierung rudert von links nach rechts, bei den Impfungen herrscht latentes Chaos und die RKI-Berichte sprechen für sich. Eine zuverlässige Prognose ist momentan nicht möglich und wir haben ganz sicher noch einige Wochen „harten Lockdown“ vor uns! So jedenfalls meine persönliche Einschätzung. Es bleibt zu hoffen, dass die Hilfsgelder der Regierung für viele Betroffene das Überleben sichern und dass das Fiasko der Pandemie in nicht allzu ferner Zukunft ein Ende haben wird. In meinen Facebook-Rotlicht-Gruppen haben wir uns inzwischen darauf geeinigt nicht weiter jede „Covid-Theorie“ zu diskutieren, sondern uns im gegenwärtigen Leerlauf auf die Lage unserer Branche zu konzentrieren. Ansonsten landen wir in Unmut und Chaos!

    Aktion Breymaier

    Die Strafanträge gegen die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier wurde von fast 50 Betreiberinnen und Betreibern gestellt und wurden jetzt in Absprache zwischen den Staatsanwaltschaften in Berlin und Stuttgart nun der Behörde in Berlin zur Bearbeitung zugeordnet. Frau Breymaier wird inzwischen juristisch von einem Strafrechtler vertreten, der gleich in seiner ersten öffentlichen Einlassung die Behauptungen seiner Mandantin bestätigte und sogar deren „Richtigkeit“ untermauerte. Ich befürchte, dass er die Akte noch gar nicht gelesen, ansonsten wäre sein Vorgehen im wahrsten Sinne des Wortes „sträflich“! Wir werden sehen, wie die Staatsanwaltschaft Berlin nun vorgehen wird. Dass zügig etwas passiert, ist wegen der politischen Dimension eher auszuschließen. Die gegenwärtige Berichterstattung zum Thema „Breymaier“ finden Sie unter: https://zukunft-rotlicht.info/2021/01/09/prostitution-2021-pressekonferenz-aktion-breymaier-turbulenzen/

    Diskussion „Nordisches Modell“

    Was für uns eine „Saure-Gurken-Zeit“ ist, ist für andere, wie z.B. Politiker „High Noon“. Nicht nur Corona steht täglich auf dem Plan: auch das normale „politische Geschäft“ muss bewältigt werden. So fand gestern im Landtag NRW eine Anhörung „Pro Prostitution“ statt, wo von einem damit beauftragten Ausschuss Experten befragt wurden. Nach einer ersten Rückmeldung einer Teilnehmerin fand eine sehr sachliche Diskussion statt, die im Ergebnis dazu führen soll das „Nordische Modell“ auf NRW-Landesebene nicht zu verfolgen! Auch bundesweit wird dazu in diesem Jahr wohl noch breit diskutiert werden, aber spätestens wenn der Landes- und Bundestagswahlkampf beginnt, wird das „Nordische Modell“ hoffentlich wieder zum Mauerblümchen. Aus dem Auge dürfen wir das Thema aber dennoch nicht verlieren!

    Aktionsgruppe / Zoom-Chat

    Die Aktionsgruppe „Zukunft Rotlicht“ veranstaltet jeden Freitag einen „Zoom-Chat“, der von heute an in 2. Sektionen geteilt sein wird: von 20 bis 21 Uhr tagen die „Klägerinnen und Kläger“ der Aktionsgruppe „intern“, ab 21 Uhr beginnt dann jeweils die „Offene Runde“. In jedem Fall ist eine persönliche Registrierung notwendig, die, sofern noch nicht erfolgt über nachfolgenden Link möglich ist: https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S

    Allgemeine Arbeit MH-Consulting

    Neben der angekündigten „Streitschrift“, die durch die Ereignisse der Woche noch nicht fertiggestellt werden konnte, habe ich momentan einen kleinen Berg von Verwaltungsakten auf dem Tisch, erfreulicherweise gibt es aber auch mal wieder „Neugründungen“ und Veränderungen bei Betriebskonzepten. Darüber hinaus ist auch ein „Markt“ für „Übernahmen in der Krise“ entstanden und ich prüfe eine ganze Reihe von Bescheiden bezüglich Überbrückungshilfe und Co., wo es mir oft die Sprache verschlägt! Tücken im Detail, fehlerhafte Unterlagen und „unvorteilhafte Anträge“ gibt es haufenweise und „Änderungen“ sind kaum möglich! Positiv ist einfach anders!

    Aber mein Motto: wir lassen uns natürlich nicht entmutigen und bleiben mit Schwung am Ball! So wünsche ich ein hoffentlich entspanntes Wochenende und eine weiter erträgliche Zeit!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

  • Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 - Pressekonferenz Aktion Breymaier - Turbulenzen
    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Prostitution 2021 – Pressekonferenz Aktion Breymaier – Turbulenzen

    Am vergangenen Mittwoch, dem 06.11.2021, hat eine Online-Pressekonferenz unter dem Motto „Dreikönigstreffen im Bordell“ stattgefunden, bei der eine großen Gruppe von Medienvertreterinnen und Medienvertretern über die Einreichung von über 40 Strafanträgen gegen die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier unterrichtet wurden. 6 Bordellbetreiberinnen und -betreiber aus ganz Deutschland gaben Live-Statements ab und beantworteten die Fragen der Presse.

    Die Tonaufzeichnung der Statements kann über nachfolgenden Link „nachgehört“ werden: Ton-Mitschnitt der Statements vom 06.01.2021 – Betreiber

    Die Video-Aufzeichnung gibt es jetzt auch bei Youtube zur gefälligen „Nachschau“:
    https://www.youtube.com/watch?v=1pr9cGp7Crg

    Frau Breymaier hat staatlich intensiv geprüfte und mit einer Konzession versehene Bordellbetreiberinnen und Bordellbetreiber in einem Zeitungsinterview vom 2. Dezember 2020 als „Kriminelle“ bezeichnet, sie „pauschal“ schwerster Straftaten bezichtigt und dazu aufgefordert ihnen keine Corona-Hilfen zu zahlen. In einem weiteren „Weihnachtsinterview“ mit der TAZ legte die Politikerin sogar noch einmal nach und wiederholte ihre unglaublichen Thesen, die dem Faktencheck nicht standhalten!

    Die Äußerungen vom 2. Dezember 2020 waren für die über 40 Personen der Anlass dem populistischen Treiben nicht weiter tatenlos zuzusehen: hier geht es um üble Nachrede und Verleumdung und dementsprechend wurden bei der Staatsanwaltschaft Berlin und bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart in der letzten Dezemberwoche sogenannte „Strafanträge“ eingereicht, bei denen die Staatsanwaltschaften nun prüfen müssen, wie weit „freie Meinungsäußerung“ gehen kann und wo die Grenze überschritten strafrechtlich überschritten wird. Im Gegensatz zur „einfachen Strafanzeige“ bietet der „Strafantrag als Opfer“ auch diverse Rechtsmittel, um auf das Verfahren, falls notwendig, Einfluss zu nehmen.

    Die Antragstellerinnen und Antragsteller vertrauen hier der „staatlichen Gewalt“ und hoffen natürlich, dass die Strafanträge Erfolg haben und dass Frau Breymaier zukünftig verpflichtet sein wird ausschließlich einen sachlichen Dialog zu führen. Eine Zusammenstellung der „Fakten“ finden Sie in der Presseerklärung vom 06.01.2021, die vom BSD e.V. in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Zukunft Rotlicht“ veröffentlicht wurde:

    Pressemitteilung vom 06.01.2021 – BSD e.V.

    Natürlich haben die Pressekonferenz und das Ansinnen als solches heftige Turbulenzen ausgelöst, wobei die entstandenen Diskussionen auch auf Nebenschauplätze verlagert wurden: Den Antragstellern geht es nicht um den öffentlichen Diskurs über Sexkaufverbot oder „Nordisches Modell“, sondern um vermeintliche Straftaten eine Politikerin, die sich nicht an die Regeln des Rechtsstaats hält. Frau Breymaier verkennt hier offensichtlich erneut die Fakten und versucht sogar die Aktion für eigene Zwecke zu nutzen, was ihr aber nur sehr bedingt gelingen wird! Wenn ich bei rot über die Ampel fahre und dabei erwischt werde, bekomme ich ein Bußgeld, dabei wird aber nicht über den Sinn und Zweck von Ampeln diskutiert!

    Darum hat die Klagegemeinschaft jetzt auch beschlossen die „Rückpässe“ und „Anfeindungen“ von Frau Breymaier und ihrem abolinistischen Umfeld vorerst nicht weiter zu kommentieren. Wir warten den Gang des Verfahrens ab und beteiligen uns nicht an gegenseitigen „Verunglimpfungs-Kampagnen“ in den sozialen Medien, bei der einige Zeitgenossen unter der Gürtellinie argumentieren und damit auf sich selbst und andere ein schlechtes Licht werfen! Warum sollte man die gleichen schmutzigen Mittel wie die Gegner benutzen, wenn die Faktenlage eindeutig ist?  Da ist es schlauer die Füße still zu halten und die Staatsanwaltschaften ihren Job machen zu lassen!

    Wir waren „aufgeregt“, aber nun sollte etwas mehr „Sachlichkeit“ und „Ruhe“ Einzug erhalten. Dass nützt uns allen mehr, als blinde Wut oder ausufernder Sarkasmus! Auch wenn man Frau Breymaier nicht mag, muss man ihre Bilder nicht unangemessen kommentieren oder ihr komische Neigungen andichten. Auch wenn man sie als „verblendet“ wahrnimmt, sollte man sich mit martialischen Kommentaren zurückhalten. Tut man dies nicht, solidarisieren sich am Ende Leute mit „der Angezeigten“ und es entsteht womöglich noch der „Märtyrer-Effekt“? Dass, liebe Freundinnen und Freunde, wollen wir doch vermeiden!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

  • Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Prostitution 2021 – Zukunft Rotlicht – Pressekonferenz – 06.01.

    Einladung zur virtuellen Pressekonferenz:

    „Dreikönigstreffen im Bordell“

    Schluss mit den Unwahrheiten und mit der Verunglimpfung einer legal arbeitenden Branche!

    Mittwoch, 06. Januar 2021 ab 11.00 Uhr

    Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns. Die Prostitutionsbranche hatte unter der Corona-Pandemie besonders zu leiden. Die Bordelle waren länger geschlossen als vergleichbare Branchen. Sexarbeiter*innen verloren so ihren sicheren und hygienischen Arbeitsplatz und mussten z. T. wegen fehlender staatlicher Unterstützung trotzdem weiterarbeiten – aber in bedeutend unsicheren Situationen.

    Trotz funktionierender Corona-Hygienekonzepte wurden Bordelle und Sexarbeiter*innen immer wieder mit böswilligen Behauptungen konfrontiert. Hinzu kamen Aktionen von Prostitutionsgegner*innen, die die Pandemie nutzen wollten, um in Deutschland ein Sexkaufverbot einzuführen. Es folgten pauschale und undifferenzierte Beleidigungen und Verunglimpfungen, die in einer unvergleichlichen und unsachlichen Positionierung der Frau Leni Breymaier (MdB) gipfelten. Hier wurden „unwahre Äußerungen“ öffentlich dargeboten, die nun zur Anzeige gebracht wurden und wo Strafanträge gestellt wurden!

    Eins hat die Branche in der Pandemie gelernt: sie ist näher zusammengerückt, neue Netzwerke sind entstanden und gemeinsames Agieren zeigt Stärke. In einer virtuellen Pressekonferenz berichten dazu am Mittwoch, den 06. Januar 2021 ab 11 Uhr 6 Bordellbetreiber*innen über die neuesten Anfeindungen von Politiker*innen und die jetzt erfolgte entschiedene Gegenwehr von über 50 Bordellbetreiber*innen.
    Bitte melden Sie sich per E-Mail dazu an: maxen2205@live.de. Sie erhalten dann am Dienstag, 05.01., die Zugangsdaten für die Pressekonferenz, die über „Zoom“ stattfindet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V. – https://www.bsd-info.de
    Stephanie Klee 0174 – 9199246

    Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht – https://zukunft-rotlicht.info
    Howard Chance 0151 – 71885164

    Ablauf-Informationen:

    An der Pressekonferenz können akkreditierte Medienvertreter teilnehmen, die sich gerne unter der Mailadresse maxen2205@live.de bei mir melden können. Selbstverständlich sind auch die aktiv Mitwirkenden der Aktionsgemeinschaft herzlich eingeladen an der Online-Konferenz teilzunehmen. Als „aktiv“ bezeichnen wir diejenigen, die entsprechende „Schriftstücke“ gezeichnet und eingereicht haben. Die „aktive“ Aktionsgemeinschaft wurde bereits per Mail und WhatsApp informiert. Wenn jemand vergessen wurde, bitte ich um Nachsicht und Nachricht!

    Im Anschluss an die PK wird eine Pressemeldung veröffentlicht und es gibt anschließend auch Teile der Konferenz als medialen „Zusammenschnitt“. Im Sinne eines geordneten Ablaufs werden wir vorab keine weiteren Infos publizieren. Da folgen wir ausnahmslos dem Motto „Zu viele Köche verderben den Brei“.

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    howard.chance@t-online.de


    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

     

  • Prostitution 2021 – Happy New Year – Es kann nur besser werden!

    Prostitution 2021 – Happy New Year – Es kann nur besser werden!

    Prostitution 2021 - Happy New Year - Es kann nur besser werden!
    Prostitution 2021 – Happy New Year – Es kann nur besser werden!

    Prostitution 2021 – Happy New Year – Es kann nur besser werden!

    Ich wünsche an dieser Stelle allen Freundinnen und Freunden, allen Kundinnen und Kunden, aber natürlich auch allen Kolleginnen und Kollegen

    Einen guten Rutsch und alles Gute für das Neue Jahr 2021!

    Mögen Eure privaten Wünsche wahr werden und möge „Corona“ in 2021 weitreichend besiegt werden!

    Die Infektionszahlen sehen „momentan“ schon etwas besser aus! Dennoch spricht die Politik bereits wieder von einer „Lockdown-Verlängerung“ bis 24. oder 31. Januar 2021. Dabei dürfte es „wahrscheinlich“ sein, dass die Bordell-Betriebe nicht „wieder“ automatisch geöffnet werden. Vermutlich wir es wieder in „Stufen“ gehen und womöglich sind wieder „Klagen“ notwendig, um das Ziel zu erreichen. Am 5. Januar ist die nächste „Bund-Länder-Konferenz“, bei der wir wohl „mehr“ erfahren werden. Im Januar wird dann wohl auch die „anwaltliche Winterpause“ enden und man wird als Betreiberin oder Betreiber abwägen müssen, ob man sich weiterhin mit „Überbrückungshilfen“ abfindet oder ob man nochmal juristisch antritt. Dabei ist dann auch eine Gesamtanalyse wichtig, da die „Sexarbeiterinnen“ ja auch nicht direkt „Gewehr bei Fuß“ stehen, sondern sich inzwischen „emanzipiert“ haben oder in die Heimat abgereist sind. Befinden wir uns schon auf dem Weg zur „Prostitution 2.0“? Dieser Frage werde ich in einer „Streitschrift“ nachgehen, die nach jetziger Planung spätestens am 11. Januar 2021 erscheinen wird. Gleichzeitig nehmen wir im neuen Jahr 2021 auch den Kampf mit prominenten „Verunglimpfern“ auf, die unsere Branche pauschal und ohne Hemmungen „in den Dreck“ ziehen.

    Nachfolgend die wichtigsten Termine der kommenden Wochen:

    01. Januar 2021 – 20.30 Uhr – Zoom-Meeting – Die Freitagsrunde

    Der Gruppen-Austausch für den Alltag mit offenen Themen! – Mal sehr hitzig kontrovers, mal locker entspannt! Seit Mai 2020 am Start! Fortsetzung folgt wöchentlich im neuen Jahr!


    05. Januar 2021 – Ganztägig – Bund-Länder-Konferenz Merkel und Co.

    Wohin geht der „Pandemie-Weg“? – Worauf müssen wir uns einstellen? – Gibt es bald verlässliche Planungs-Grundlagen? – Warten oder klagen? – Orakeln oder wissenschaftliche Handhabungen? – Es wird spannend und es bleibt abzuwarten, ob „die Politik“ es 2021 besser auf die Reihe bringt! – „Learning by doing“ ist nicht das probate Mittel!


    06. Januar 2021 – 11.00 Uhr – Online-Pressekonferenz zur „Aktion Breymaier“

    Die „Breymaier-Unterlagen“ wurden in der letzten Dezemberwoche in Berlin und Stuttgart eingereicht. Am 06. Januar gibt es eine Pressekonferenz zur Aktion, zu der noch gesondert eingeladen wird. Teilnahmeberechtigt sind in jedem Fall alle „Klägerinnen“ und „Kläger“ und deren Vertreter. Welche Konferenz-Plattform verwendet wird, wird noch kurzfristig entschieden! Außerdem ist für den 05. Januar eine abendliche Generalprobe vorgesehen!


    08. Januar 2021 – 20.20 Uhr – Zoom-Meeting – Die Freitagsrunde

    Der Gruppen-Austausch für den Alltag mit offenen Themen! – Mal hitzig kontrovers, mal locker entspannt! Seit Mai 2020 am Start! Fortsetzung folgt wöchentlich im neuen Jahr!


    11. Januar 2021 – Ganztägig – „Prostitution 2.0 – Alles anders nach Corona?“

    Meine „Streitschrift“ erscheint und soll eine lebhafte Diskussion zum Thema auslösen: Sexarbeit versus Betreibung – Sind Bordelle am Ende? – Will der Staat den „Zwischenhandel“ nachhaltig ausschalten? – Bekommen wir mit Hilfe von „Corona“ das „nordische Modell“ durch die Hintertür? – Wie können Betreiberinnen und Betreiber zur Aufhebung der Beschränkungen beitragen? – Sind Schnelltests probate Mittel für die „Zukunft“? – Kommt man mit dem Staat in Dialog! – Was ist „Corona“? Mittel, Zweck, Alibi? – Kontroverse Fragestellungen aus und für die Praxis! – Wird man mich lieben oder gar hassen?


    So, ich nehme mir für heute einmal frei! – Wir lesen, hören und sehen uns im Neuen Jahr 2021! – Hebt das Glas zum Gruß!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info


    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

  • Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

    Prostitution 2020 - Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier
    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

    Prostitution 2020 – Die Impertinenz der Frau MdB Leni Breymaier

    Ich mache mir die Welt, wie sie mit gefällt?

    Zu Weihnachten, dem Fest der Liebe und Besinnlichkeit, erwartet man eigentlich kein offenes Streitgespräch zum Thema „Prostitution“. Passt einfach nicht zu Gans, Glühwein und Weihnachtsbaum! Dennoch fanden wir in der Weihnachtsausgabe der „TAZ“ ein beachtliches doppelseitiges Interview der Journalistin Patricia Hecht, die zwei Bundestagsabgeordnete zum Thema „Prostitution“ befragte und dabei in ein Haifischbecken geriet. Wer der Raubfisch ist, möge jede und jeder selbst entscheiden! Bevor man meine „Kritik“ oder besser „meine Analyse“ zum Artikel liest, sollte man sich den Artikel, der zum Glück „frei lesbar“ ist, vorher unbedingt zu Gemüte führen, ihn für den privaten Gebrauch ausdrucken und notfalls an die Wand hängen. Der Artikel ist ein komprimiertes Sittengemälde, das polarisiert und gleichzeitig verdeutlich, wie man als „öffentliche Person“ mit „Impertinenz“ Akzente setzen möchte, wie man vorhandene Fakten leugnet und wie man die eigene „persönliche Wahrheit“ populistisch instrumentalisiert.

    Den TAZ-Artikel, mit dem ich mich beschäftige, finden Sie / findet Ihr hier:

    https://taz.de/Streitgespraech-Prostitution/!5735935/


    „Es gibt nicht mal genügend Bettwäsche“?

    Huch, Frau Breymaier hat die geschätzten 2.000 Bordellbetriebe in Deutschland besucht und eine Bestandsaufnahme gemacht? Dummerweise sind die Betriebe ja momentan wegen „Corona“ geschlossen und Bettwäsche wird gerade gar nicht benötigt. Außerdem war die Abgeordnete weder jetzt noch früher vor Ort, sondern bezieht ihr „Fachwissen“, wie man im Interview liest, aus „Freierforen“, wo ich persönlich noch nie etwas über Bettwäsche gelesen habe. Welcher Freier interessiert sich auch für sowas?

    „Sexarbeiterinnen sind Superspreader“?

    Man hat, was die Abgeordnete Breymaier im Interview auch einräumt, solche „Superspreader“ bislang im Bereich der Sexarbeit nicht gefunden, aber das hängt wohl damit zusammen, dass durch Corona „alles“ zu ist. Dabei übersieht Breymaier, das Sexarbeit in vielen Bundesländern gar nicht verboten ist und durchaus intensiv stattfindet und zwar oft in den „Graubereichen“, wo die Hygiene und der Schutz, anders als in den darauf vorbereiteten Bordellbetrieben, nicht gewährleistet werden kann. Wenn man die Logik bemüht, müsste doch das „Superspreading“ gerade jetzt erfolgen! Tut es aber nicht! Frau Breymaiers „gesunder Menschenverstand“ scheint wohl nicht zu funktionieren!

    „Frauen bedienen 20, 30 Freier am Tag“

    In geschlossenen Bordellen werden gerade gar keine Freier bedient und selbst zu „normalen Zeiten“ sind diese Zahlen ein ziemlicher Schwachsinn. Jede und jeder, die bzw. der sich in der Branche auskennt, weiß, dass die Geschäfte schon seit langem rückläufig sind. In kleineren Betrieben ist man froh, wenn man als Dame täglich 5 gute Kunden hat, im teuren Escort sind es alle paar Tage ein Kunde und selbst in den „preiswerten Laufhäusern“ liegt man nicht pausenlos auf der Matte. Die „Richtwerte“ der Frau Breymaier scheinen auch hier „Studien“ zu entstammen, die nie veröffentlicht wurden! Es ist immer sehr bedenklich, wenn „Blinde von der Farbe“ reden und es damit zum „Innungsmeister der Anstreicher“ bringen.  So transparent „des Kaisers neue Kleider“ sind, so durchsichtig sind die Breymaierschen Argumentationsketten. Noch nicht mal „warme Luft“, sondern unappetitliche stinkende Verbal-Flatulenz!

    „Wir haben es mit einem hochkriminellen Milieu zu tun!“ – „Das ist die Mehrheit!“

    Die ganze Branche, zumindest aber die Mehrheit, ist kriminell? Natürlich kann man einzelne schwarze Schafe nicht leugnen und die diesbezüglichen Berichte der Massenmedien sind stets plakativ und medienwirksam. Niemand interessiert sich für 1990 gut geführte Betriebe auf „familiärem Niveau“. 10 böse Buben reichen aus, um einen Eindruck zu vermitteln, der eben nicht „normal“ ist und bei dem der Begriff „Mehrheit“ albern erscheint! Alle seriösen Betreiberinnen und Betreiber positionieren sich gegen Menschenhandel, Zuhälterei und Gewaltdelikte, werden aber von Frau Breymaier völlig zu Unrecht „kollektiv beschuldigt“, kriminell zu arbeiten! Wenn den Begriff „Mehrheit“ mathematisch betrachtet, müssten über 50% der deutschen Betreiberinnen und Betreiber folglich „Verbrecher“ sein. Irrsinn und eine absolute Unverschämtheit!

    Das „Deutsche Institut für Menschenrechte“ stellte „empirisch“ fest, dass Prostitution nicht nur von Gewalt geprägt ist und auch die Beratungsstellen der Sexarbeit gehen von einem Großteil „selbstbestimmer Sexarbeit“ aus. Aber dass ist Frau Breymaier doch völlig wurscht!

    Die SPD-Abgeordnete weiß es natürlich besser, weil Sie eben als „Geheimagentin“ in düsteren „Freier-Foren“ unterwegs ist, schon mal mit „Aussteigerinnen“ und der „Kripo“ gesprochen hat, aber wahrscheinlich keinen einzigen Betrieb von innen kennt? Sie ist also im Gegensatz zu Frau Pantel von der CDU gar nicht an der „Front“ aktiv, sondern bezieht ihre Informationen über ein „Stille-Post-System“? Ohne Hemmungen gibt Frau Breymaier zu, „alles über einen Kamm zu scheren“! Dass dabei „komische Frisuren“ herauskommen ist ja kein Wunder, wobei sich die Frage stellt, mit welchem Recht die uninformierte Dame überhaupt „die Schere führt“? Impertinent, anmaßend und irgendwie krankhaft! Es hat den Anschein, als hätte die Dame Lehrstunden in Amerika genommen, wo man gerne Fakten durch merkwürdige Behauptungen ersetzt und dafür auch noch den Beifall der Unwissenden erntet! Brüllen statt argumentieren? Klappt nicht und macht einsam!

    „In den Saubermannbordellen regieren die Rockerbanden!“

    Liebe Frau Breymaier, auch hier geht die Fantasie mit Ihnen durch. Ich habe im Rahmen meiner Beratungsdienstleistungen in den vergangenen Jahren über 500 Betriebe von groß bis klein besucht und bin dabei nicht in einem Fall auf die „Banden“ getroffen. Seit der Einführung des ProstSchG funktionieren die verwegenen „Modelle der alten Zeit“ nicht mehr, da die Ordnungsbehörden gerade bei Großbetrieben, die früher schon mal von „Organisationen“ betrieben wurden, mehr als genau hinschauen. Die Gefahr in den sogenannten „Graubereichen“ geht heute nicht mehr von den konzessionierten Betrieben aus, sondern von „kleinsten osteuropäischen Familien“, die es mit Recht und Gesetz nicht so genau nehmen und die Gesellschaft mit komischen Angeboten „penetrieren“. Die legalen Bordell-Betreiberinnen und -Betreiber tun dies nicht, sondern halten sich in der Regel an Recht und Ordnung! Wenn man so verfährt, ist man „Saubermann“ und holt sich sicher nicht irgendwelche „Rockerbanden“ ins Haus, die den Betrieb gefährden. Ihre Denkweise bezieht sich auf Umstände, die Jahrzehnte zurück liegen! Sprechen Sie doch einmal mit dem BKA oder den Landesbehörden! Aber Vorsicht: könnte ihr Weltbild zerstören!

    „Das ist die Überheblichkeit der Schreibtischtäterin! Die Frau soll die Beine breit machen, 30-mal am Tag! Aber die taz bleibt seit 20 Jahren in ihrem Bunker. Sie sind so was von unfeministisch, das ist überhaupt nicht auszuhalten.“

    Eine Journalistin, die intensiv in der Szene unterwegs ist, und sich somit zwangsläufig „auskennt“, wird als „Schreibtischtäterin“ angegriffen! Die wahre „Schreibtischtäterin“ ist aber Frau Breymaier, die auf ihrem selbst aufgestellten „hohen Ross“ sitzt und sich nicht einmal die Mühe macht eigene „Fakten“ vor der Tür zu sammeln. Was für eine Eselei? „Nicht auszuhalten“ ist für mich einzig und allein das faktenleugnende Gewäsch der Frau B. Die Strategie „Alle sind doof, nur ich nicht!“ geht bei Bildungsbürgern nicht auf! Ob Sie überhaupt zu den „Bildungsbürgern“ zählen? Benehmen haben Sie jedenfalls nur sehr eingeschränkt!

    „Sie sind von der Lobby bearbeitet worden!“

    Wurde Frau Pantel am Ende von „üblen marodierenden Banden“ bedroht, fuhren Motorradbanden vor ihrem Wahlkreis-Büro im Korso vorbei oder brachten „Unterhändler“ Spenden für den Wahlkampf vorbei? Kann es nicht einfach sein, dass man eine „Meinung“ entwickelt, in dem man mit der Branche spricht und sich ein eigenes Bild macht? Dafür unsachlich kritisiert zu werden, entspricht sicher nicht den Gepflogenheiten im Parlament, es ist eine „Flegelhaftigkeit“ einer Dame, die auch für Ihre Partei nur noch in der „Hinterbank“ erträglich sein wird. Wer sich „so“ verkauft, hat die Karriere sicher hinter sich. Politik lebt vom Dialog und von Kompromissen, nicht aber von „Fake-News“ und unwahren Behauptungen. Wahrheit bleibt Wahrheit und Lüge bleibt Lüge! So einfach ist das! Liebe Frau Breymaier, tauschen Sie sich doch bei Gelegenheit einmal mit der klugen und gebildeten Christine Lamprecht aus, die sich als Politikerin und Bundesjustizministerin mit dem Thema Prostitution auch eingehend beschäftigt hat. Vielleicht bekommt Frau Lamprecht von Ihnen den Respekt, den Sie gegenüber Frau Pantel deutlich vermissen lassen? Wer bekommt überhaupt von Ihnen Respekt?

    „Frau Breymaier, sprechen Sie denn überhaupt mit Frauen in der Sexarbeit?“ Breymaier: „Ich rede mit denen, die aussteigen wollen. Bei den anderen weiß ich sowieso, dass sie mir vorgeführt werden.“

    Was? Die Vorauswahl der Gesprächspartnerinnen bestimmt das Ergebnis! So gelangt Frau Breymaier also an ihre Fakten und „führt“ sich selbst vor! Gut so! Schlimmer kann man ja kaum argumentieren. Die „Lobbyisten“ schicken also „Vorzeigehuren“, um Frau Breymaier zu „unterwandern“. Kann nicht passieren, da sie ja keine „positiven Nachrichten“ hören will, sondern nur mit traumatisierten Leuten redet, die ihre vorgefestigte Meinung bedingungslos unterstützen. Dies wird dann auch bei der „Kripo“ so sein. Frau Breymaier, lesen Sie eigentlich ihre eigenen Texte? Ich empfinde ihre „Argumentation“ einfach nur als peinlich! Wie kann es Ihr Sisters e.V. zulassen, dass Sie sich in dieser merkwürdigen Weise „auslassen“? Man müsste sich davon eindeutig distanzieren.

    Die Berufsverbände der Sexarbeit: „Die machen Lobbyarbeit! Auf dem Rücken der geknechteten Frauen. Wir werden uns einmal schämen, dass wir das zugelassen haben.“

    Will Frau Breymaier jetzt gar die Berufsverbände verbieten? Den „Zentralrat der Luden“ gibt es nur als „Satire-Initiative“, die beiden großen deutschen Verbände BSD e.V. und BesD e.V. sind im Kern von Frauen geführt, die sogar „feministisch“ denken und ganz sicher keine „Lobbyisten“ für Menschenhandel, Zuhälterei und Gewalt sind. Solches auch nur im Ansatz zu unterstellen, ist absurd und widerwärtig! Frau Breymaier kennt die weiblichen Vorstände, hat mit diesen sogar schon „diskutiert“, wobei auch dies wegen fehlender „Streitkultur“ zum Scheitern verurteilt war. Wenn man die „Gegenpartei“ zu „Kriminellen“ erklärt, ist das „Miteinander“ unmöglich! Dagegen erscheinen selbst die bekannten Demagogen der AfD geradezu sympathisch! Mein Tipp: beim „Schämen“ bitte einmal vor der eigenen Tür anfangen und umgehend professionelle Hilfe suchen!

    „Ich rede mit Traumatherapeutinnen.“

    Ja, hoffentlich auch in eigener Sache! Dass ist zumindest sehr zu empfehlen. Es ist schön und gut, dass Sie „echten Opfern“ helfen. Dies tun bundesweit sowohl die schon erwähnten Verbände und viele Betreiberinnen und Betreiber ebenfalls! Wenn man unter Zwang gearbeitet hat oder ausgebeutet wurde, ist Therapie dringend geboten. Aber auch wenn man wirren Theorien anhängt und rechtschaffende Bürgerinnen und Bürger terrorisiert, ist eine Psychotherapie womöglich hilfreich! Selbstkritik ist möglich und bei der Reflexion hilft der erfahrene Therapeut! Sie sind vermutlich gar kein reales Monster, sondern lediglich ein Opfer Ihrer merkwürdigen Wahrnehmung? Während Frau Pantel mit „Vielen“ redet und so zu „Erkenntnissen“ gelangt, engen Sie, liebe Frau Breymaier ihren „intellektuellen Radius“ selbst ein und vertreten selbstgebraute „Thesen“, die Sie wie ein „Mantra“ wiederholen und dies in der Hoffnung, dass man Ihnen „Dinge“ glaubt, die wissenschaftlich bereits widerlegt sind und die alles andere als dem „gesunden Menschenverstand“ entsprechen. Ihr unpassender „Vortrag“ zum Thema Prostitution ist ein „Trauerspiel“ und eher „Klamotte“ als ernstzunehmendes Theater! Nicht einmal das!

    Frau Breymaier, verstehen Sie überhaupt etwas von Politik? – Ihre Reputation ist in Gefahr!

    Sie sind ja schon lange politisch aktiv und wurden unlängst wieder als Kandidatin für die nächste Bundestagswahl nominiert. Meinen Sie nicht, dass Ihre persönliche „Öffentlichkeitsarbeit“ einen guten Listenplatz im Bundesland verhindern wird? Man muss ja befürchten, dass Sie auch in anderen „Politikfeldern“ unreflektiert agieren? Die Bundes-SPD folgt Ihren „nordischen Bemühungen“ offensichtlich nicht, was bei „Art des Vortrags“ nun wirklich kein Wunder ist! Und es gilt ja auch das alte einfache deutsche Sprichwort:

    „Wer mit Schmutz schmeißt, macht sich dreckig!

    Abschließend danke ich Frau MdB Pantel für ihren Interview-Beitrag und ihre sehr differenzierte Einstellung zum schwierigen Thema, ich danke Frau MdB Breymaier für die vortrefflich „Selbst-Entlarvung“ und natürlich auch der Journalistin Patricia Hecht für ihren Mut ins „Wespennest“ zu stechen und der TAZ für die Bereitstellung der „Haifischbeckens“!

    Ein herzliches nachweihnachtliches „Glück Auf!“

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Danke für die Weihnachtsgrüsse! – Ihr / Euer Howard Chance

    Danke für die Weihnachtsgrüsse! – Ihr / Euer Howard Chance

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

    ich danke Ihnen / Euch an dieser Stelle sehr herzlich für die lieben Weihnachtsgrüße, die ich in den vergangenen Tagen erhalten habe. Merci!

    Gleichzeitig erwidere ich natürlich die Grüße und wünsche an dieser Stelle „Frohe und gesegnete Restweihnachten“! – Der „Ranzen“ ist voll und in den nächsten Tagen muss man dann wohl mal eine kleine „Zwischendiät“ einlegen, damit die Hose weiterhin passt.

    Meine diesjährige „Weihnachtsbotschaft“ habe ich am 1. Weihnachtstag veröffentlicht und wer mag, kann diese unter nachfolgendem Link gerne lesen:

    https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/25/merry-xmas-barfuss-oder-lackschuh-standpunkte/

    Darin ist auch der Link zur „Weihnachtsbotschaft“ der Frau Breymaier enthalten, deren Inhalt die Branche interessieren sollte! Das Fest der Liebe darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass man „uns“ nach wie vor „ans Leder“ will und das das kommende Jahr für die Branche  wieder ein „Jahr des Kampfes“ sein wird. Hier müssen wir noch „besser“ und „solidarischer“ werden. Auf diese Aspekte werde ich in einer „Mail zum Jahresschluss“ noch intensiv eingehen.

    Ein wichtiger Tag wird auch der 6. Januar 2021 werden, wo wir unsere „Kampagne 2021“ starten werden. Man darf gespannt sein! Details werden aus strategischen Gründen noch nicht verraten.

    So, soviel für heute! Ich habe zu tun und hoffe bald wieder „positiv überraschen“ zu können! Es kann nur besser werden! So lade ich auch herzlich zu den „letzten Zoom-Meetings 2020“ ein, die am Donnerstag, dem 31.12.2020 und am Freitag, dem 01.01.2021 jeweils ab 20.30 Uhr auf einem neuen „Zoom-Kanal“ stattfinden werden:

    Zoom-Meeting beitreten
    https://us02web.zoom.us/j/82707768633?pwd=c3hkTjNPM1NzdHRhK0VGZUs0QTFFZz09

    Meeting-ID: 827 0776 8633
    Kenncode: 732383

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht – Die Betreiber

  • Merry Xmas – Barfuß oder Lackschuh? – Standpunkte

    Merry Xmas - Barfuß oder Lackschuh? - Standpunkte
    Merry Xmas – Barfuß oder Lackschuh? – Standpunkte

    Merry Xmas – Barfuß oder Lackschuh? – Standpunkte

    In der Weihnachtsgeschichte waren „Hirten auf dem Felde“, die von einem Wunder erfuhren, dass nur dann eins war, wenn man der christlichen Lehre folgt, die dem prädestinierten Sünder eine „Erlösung“ abverlangt, deren Notwendigkeit der allmächtige „Schöpfer“ erkennt und dessen „Opfer“ er durch Menschwerdung, Leid und Tod an sich selbst vollzieht, um seiner eigenen „Gerechtigkeit“ gerecht zu werden. Das süße Kinde im Stall hat demnach keinerlei Romantik in sich, sondern ist ein aufgezwungenes „Symbol der Sühne“, mit dem sich Gott selbst für seine Schöpfung bestraft! Ein recht absurdes Denkmodell, was aber das Christentum begründet und dabei in schwarz und weiß, gläubig oder ungläubig, selektiert. Ich war über 20 Jahre „Mann der Kirche“, habe aber mit dieser „Lehre“ seit langem größte philosophische Probleme. Für fromme Christen ist die „Geburt des Heilands“ sehr wichtig, damit dieser Heiland dann an Karfreitag für die Sünden und die Sünder der Welt gekreuzigt werden kann. Kreuzigung und Auferstehung sind dann eine „frohe Botschaft“ für die Sünder, deren Sünden dann quasi „getilgt“ sind! Babylonischer und jüdischer Talmud als „BGB der Frühzeit“ weisen den Weg und beweisen dabei, dass sich „Gott“ an Gesetze hält, deren Ursprung womöglich nicht „göttlich“ ist, sondern lediglich antiken „Philosophien“ entspringt. Unweihnachtlich!

    Christentum versus Konsum

    Unser „Weihnachten“ hat zwar „christlichen Ursprung“, hat aber längst eine andere Ausrichtung: für den Handel ist es die „5. Jahreszeit“ und die rührseligen Werbespots mit den „Lindt-Hasen“ oder dem „Coca-Cola-Truck“ sind Ausdruck unserer zutiefst dekadenten Sicht der Dinge und verweisen auf ein „Idylle“, die es gerade in diesem Jahr nicht gibt! Weder die „heilige“ noch die „unheilige Familie“ soll sich treffen. Statt dem „Retter“, ist der „Virus“ nah! Trotzdem locken auch Aldi, Lidl und Netto mit ungeahnten „Weihnachts-Spezialitäten“ für kleines Geld und der Völlerei sind dabei keine Grenzen gesetzt! Mag ich das? Ich mag es nicht!

    Corona-Wirrwarr … Die Politik macht in „Aktivismus“

    Schon der Begriff „Advent“ war in diesem Jahr negativ besetzt, aber die Weihnacht wird nun gar als mögliches „Super-Spreader-Event“ gekennzeichnet und man hat geradezu Angst sich gemeinschaftlich unter den Baum zu setzen! Abstand! Maske! Auch der Weihnachtsbaum kann nicht darüber hinwegtäuschen, was in unserer Welt gerade los ist! Wir alle sind bedroht, ob nun wirtschaftlich oder gesundheitlich und haben gerade „wenig bis gar nichts“ im Griff! Unsere „Regierungen“ paddeln von links nach rechts, „Experten“ stellen „Expertisen“, die sich widersprechen und kein Mensch kann gerade sagen, wie sich die „Dinge“ entwickeln werden! Egal, braten wir uns einen Storch oder eine Gans! Das wird zumindest temporär helfen!

    Persönliche und versöhnliche Weihnacht?

    Ich danke allen für die freundlichen Weihnachtsgrüße, für die lustigen bis geschmacklosen Cartoons, aber auch für die tiefgründigen Kommentare, die mich in den vergangenen Tagen erreicht haben! Mein Weihnachten ist leise, gerade auch weil ich in diesem Jahr eine sehr wichtigen Menschen in meinem Leben verloren habe. Mein Papa ging vor wenigen Wochen für immer und hinterließ meine pflegebedürftige Mutter, die nun wegen „Corona“ über Weihnachten nicht besucht werden darf.

    Innerhalb der „Branche“ gab es plötzlich Solidarität; der „Eigennutz“ nahm ab und man kam ins Gespräch: manchmal kontrovers bis zum offenen Streit, oft aber auch sehr konstruktiv und auf die Zukunft ausgerichtet. Auf viele meiner „alten“ wie „neuen“ Freunde ist Verlass und diesen versuche ich auch in Zukunft ein „treuer Freund“ zu sein.

    „Weihnachten“ und „Neujahr“ werden nun eine Zeit der „Besinnung“ sein, eine Erinnerung an alte, vermeintlich „bessere Zeiten“, eine Erinnerung an die Zeit, wo man noch nicht „vernünftig“ oder „erwachsen“ war und wo die „Ideale“ noch „erreichbar“ erschienen. Der Körper schwächelt mehr und mehr, aber der Geist wird langsam „weise“.

    Auch wenn meine diesjährige Weihnachtsbotschaft der einen oder dem anderen „depressiv“ erscheinen mag: sie ist es nicht! – Schaut vor Eure Türe, tut denen Gutes, die es verdient haben und gönnt Euch für einige Tage den guten Geist der Besinnung. Das neue Jahr 2021 wird uns alle sehr fordern und die „Spreu“ wird sich vermutlich vom „Weizen“ trennen. Warum soll ich barfuß gehen, wenn mir der Lackschuh gebührt?

    Dass mag zwar „anmaßend“ erscheinen, ist aber die Maxime meines zukünftigen Handels. Die Lebenszeit wird immer knapper und die Frage „Schuster Vogt, was hast Du aus Deinem Leben gemacht?“ wir zunehmend drängender! Mit 52 ist man nicht mehr „knusprig“, sondern auf dem Weg zum „alten Eisen“.  Ist einfach so!

    Buchprojekt – Prostitution 2.0

    Zwischen den Tagen wage ich „das Experiment“: meine Dokumentation „Prostitution 2.0 – Strategien der Bordellbetreibung unter Corona – Eine Streitschrift“ ist in Vorbereitung und dabei verfolge ich das „10-Tage-Prinzip“: innerhalb von 10 Tagen wird das Buch entstehen und dann am Montag, dem 4. Januar 2021 zur Verfügung stehen.

    Stoppt Frau Breymaier! Jetzt und zukünftig!

    Am Mittwoch, dem 6. Januar 2021, dem „Tag der Heiligen 3 Könige“ folgt die „Leni-Breymaier-Presse-Konferenz“ als „wehrhafte Handlung“ gegen eine Dame, die meiner Meinung nach dringend zum Psychiater gehen sollte, weil ihr Hass pathologisch zu sein scheint und sie ihr politisches Amt für die Verbreitung von „Unwahrheiten“ ausnutzt oder gar missbraucht! Unser Rechtsstaat wird dem begegnen, ohne „wenn“ und „aber“. Wir lassen uns dieses widerliche Verhalten nicht gefallen und werfen dabei auch den Handschuh nach Stuttgart, wo die Gruppe der „Sisters“ viel zu lange unbehelligt gelassen wurde! 2021 wird nicht deren Jahr!

    Bettwäsche meets Hirnwäsche

    „Lüge bleibt Lüge und  Wahrheit bleibt Wahrheit!“ – Ein Beispiel der intensiven Breymaierschen Gesinnung kann man aktuell in der Weihnachtsausgabe der TAZ nachlesen, wo die SPD-Dame mal wieder zur „Grande Blamage“ angesetzt hat. Frau Breymaier: schämen Sie sich und grüßen Sie bitte auch die „Sisters“, die im eigenen scheinheiligen „Schlamm“ kleben und auf organisierte „Zeitzeuginnen“ bauen, die medienwirksam erfunden wurden, vermutlich aber gar nicht „nachhaltig“ in der Branche gearbeitet haben. Man ist ihnen auf der Spur und wird ihre Lügengeschichten Stück für Stück entlarven! Kein „ordentlicher Betreiber“ muss sich eine solche boshafte Verunglimpfung gefallen lassen. Es reicht! Die Branche wird mit den Mitteln der Rechtsstaatlichkeit handeln und da wird es für „Lügen-Prinzessinnen“ und „Lügen-Barone“ eng! Auch unter „Corona“ sind wir nicht schwach. Seien Sie dessen versichert! – Die Gerechtigkeit wird in 2021 siegen!

    In diesem Sinn wünsche ich

    FROHE UND VON WEM AUCH IMMER GESEGNETE WEIHNACHTEN

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

    Newsletter – Howard Chance – Lage – Update – 16.12.2020

    Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

  • Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

    Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

    Zukunft Rotlicht - Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht
    Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

    Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

    Auch vor, an und nach Weihnachten finden die gewohnten Zoom-Konferenzen statt. Nachfolgend die Übersicht nach der aktuellen Planung:

    Freitag, 18. Dezember 2020 – 20.30 Uhr mit open end
    Der Offene Freitags-Chat

    Donnerstag, 24. Dezember 2020 – 20.30 Uhr mit open end
    Heiligabend bei Hoppenstedts mit Tannenbaum

    Freitag, 25. Dezember 2020 – 20.30 Uhr mit open end
    Der Offene Freitags-Chat

    Freitag, 01. Januar 2020 – 20.30 Uhr mit open end
    Der Offene Freitags-Chat


    Der neue einheitliche Zugang zu den Zoom-Meetings

    https://us02web.zoom.us/j/82707768633?pwd=c3hkTjNPM1NzdHRhK0VGZUs0QTFFZz09

    Meeting-ID: 827 0776 8633
    Kenncode: 732383


    https://zukunft-rotlicht.info