Kategorie: Allgemeine Themen

Das neue Prostitutionsgesetz für 2017 – Allgemeine Themen: Das Gesetz und seine Auswirkungen auf die Erotikbranche – Termine – Fakten – News – Herausgeber: Howard Chance

  • Prostitution 2021 – Zoom-Seminar – Ü3 – Hygiene und Digitalisierung

    Prostitution 2021 – Zoom-Seminar – Ü3 – Hygiene und Digitalisierung

    Prostitution 2021 - Zoom-Seminar - Ü3 - Hygiene und DigitalisierungProstitution 2021 – Zoom-Seminar – Ü3 – Hygiene und Digitalisierung

    Am kommenden Montag, dem 14.06.2021, veranstalte ich von 11.00 bis 12.30 Uhr ein Zoom-Seminar zum Thema „Überbrückungshilfe 3 – Sonderprogramme Hygiene und Digitalisierung. Die Zeit für eine noch mögliche Antragskorrektur bzw. Antragserweiterung drängt, da die Antragsfrist am 30.06.2021 abläuft und man momentan nicht weiß, ob die Sonderprogramme womöglich verlängert werden, da es keine direkte Kopplung zur Überbrückungshilfe 3 Plus gibt.

    Noch ist es möglich die Digitalisierungshilfe von einmalig bis zu 20.000 € in Anspruch zu nehmen und für den laufenden Monat Juni 2021 können auch noch Hygiene-Maßnahmen von bis zu 20.000 € umgesetzt werden, wie zum Beispiel die Anschaffung von Hygiene-Reinigern etc. Zu diesem Thema werde ich am Montag ausführlich referieren.

    Zum Seminar zugelassen werden Personen, die generell für die Überbrückungshilfe 3 berechtigt sind. Ohne Beantragung von Ü3 gibt es keinen Anspruch auf die Sondermittel. Informationen gibt es daher nur für bekannte Personen aus meinem Kundenkreis und für Leute aus der Betreiber-Gruppe bei Facebook. Eine Registrierung ist daher zwingend erforderlich und dies geht über folgenden Link:

    https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0rdOGvqzsvGtQ2ymYYvVnzm–ots-V72BF

    Nach der Registrierung erfolgt eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Betreiber(in) gesucht – Betriebe abzugeben

    Prostitution 2021 – Betreiber(in) gesucht – Betriebe abzugeben

    Prostitution 2021 – Betreiber(in) gesucht – Betriebe abzugeben

    Es geht in vielen Bundesländern wieder los! Die berühmte 3. Welle ist gebrochen und so hoffen wir nun, dass es sich wie bei der „Spanischen Grippe“ verhält, bei der auch nach der 3. Welle Schluss war! Die Geschäfte laufen langsam wieder an!

    Ich veröffentliche heute Angebote und Anfragen, die mich erreicht haben und bei denen ich als Unternehmensberater auch mittelbar beteiligt bin.

    Betreiberin oder Betreiber für Objekt im Großraum Bonn gesucht

    Für einen baurechtlich als Bordell genehmigtes Privathaus im Großraum Bonn wird eine Betreiberin oder ein Betreiber gesucht, der kurz- bis mittelfristig eine Konzession beantragen kann. Das Objekt verfügt über 6 Arbeitszimmer, einen kleinen Garten, eine volleingerichtete Küche und über einen großzügigen Empfangs- und Aufenthaltsbereich. Die Ausstattung ist hoch- und neuwertig.

    Durch Corona konnte der Betrieb noch nicht eröffnet werden. Die Lage ist diskret und die Anbindung an Autobahn etc. ist hervorragend. Es ist sowohl eine Anmietung wie auch eine Kooperation über Beteilung mit der jetzigen Besitzerin möglich. Eine Besichtigung kann jederzeit kurzfristig stattfinden. Ein möglicher Start kann nach meiner Einschätzung in den kommenden 2 Monaten erfolgen.


    Exklusiver und geöffneter Privatclub im Raum Münster abzugeben

    Im Raum Münster ist ein bekannter und hochwertig ausgestatteter Privatclub zeitnah abzugeben. Es handelt sich um ein Mietobjekt, dass bereits wieder geöffnet ist und dass über eine große Zahl von Stammgästen verfügt. Die Inhaber wollen sich aus privaten Gründen aus dem Business zurückziehen und suchen nun eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger.


    Massageinstitut im Raum Mönchengladbach zu vermieten

    Im Zentrum von Mönchengladbach wartet eine Massagestudio auf Ausbau und Neueröffnung. Es handelt sich um ein größeres Ladenlokal in zentraler Lage, dass noch ausgebaut werden muss. Der Besitzer freut sich über handwerklich begabte Interessenten, die in Mönchengladbach neu durchstarten möchten.


    Anfragen zu den Angeboten und Anfragen bitte per Mail maxen2205@live.de oder gerne auch telefonisch unter 0151-71885164 (auch WhatsApp) an mich.

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Überbrückungshilfe 3 – Hygiene – Digitalisierung

    Prostitution 2021 – Überbrückungshilfe 3 – Hygiene – Digitalisierung

    Prostitution 2021 – Überbrückungshilfe 3 – Hygiene – Digitalisierung

    Die Bundesregierung hat beschlossen die Überbrückungshilfe 3 bis zum Ende des dritten Quartals zu verlängern. Unternehmen, die bis zum Ende des dritten Quartals einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % (verglichen mit den entsprechenden Monaten in 2019 als Referenz) haben, erhalten weiter Hilfen des Staates. Ebenso wird die Neustarthilfe für Solo-Selbstständige etc. von 7.500 auf 12.000 € aufgestockt.

    Bis 30.06.2021 laufen die zusätzlichen Förderprogramme für Hygienemaßnahmen und Digitalisierung. Ob diese möglicherweise auch verlängert werden, lässt sich nicht sagen. Daher ist für alle, die noch von diesen Geldern profitieren möchten, jetzt Eile angesagt! Generell ist man antragsberechtigt, wenn man Anspruch auf Überbrückungshilfe 3 hat. Auf die Prostitutionsgewerbe bezogen, die ja von November 2020 bis mindestens Ende Mai 2021 geschlossen war, wurden die Hilfsleistungen auf bis zu 100 % angehoben und diese bis zu 100 % sind auch die Basis für die Berechnung der Ansprüche für Hygienemaßnahmen und Digitalisierung.

    Ich habe mit einigen meiner Kunden in den vergangenen Wochen Systematiken entwickelt, mit denen man Hygiene und Digitalisierung umsetzen kann und dafür eben in den Genuss der Fördergelder kommen kann. Der Grundsatz Vorleistung und dann Erstattung ist dabei als kritisch zu betrachten: prinzipiell muss man nämlich in Vorleistung treten, was bei leeren Kassen zum echten Problem wird. Wie soll man Luftfilter-Anlagen für 20.000 € „vorleisten“, wenn man keine Rücklagen hat und nicht weiß, wann die staatliche „Erstattung“ kommt. Hier haben die Förderprogramme einen schweren Denkfehler, der vordergründig dafür sorgt, dass nur die Personen und Unternehmen gefördert werden, die noch über ausreichend „Spielgeld“ verfügen oder sich mit Krediten behelfen können. Dies ist aber bei einem Großteil der Betroffenen nicht der Fall!

    Eine reine „Beauftragung“ von Hygiene- und Digitalisierungs-Maßnahmen reicht nach den FAQs des Bundeswirtschaftsministeriums nicht aus, eine Schlussrechnung muss allerdings auch (noch) nicht vorliegen. An dieser Stelle sträuben sich den (Steuer-)beratern die Nackenhaare, da diese Vorgaben diverse Probleme bei der Testierung auslösen. Auftragnehmer mit „Soll-Besteuerung“ können keine mehrmonatigen Zahlungsziele gewähren, da die Umsatzsteuer sofort fällig wird, „Ist-Besteuerung“ ist im Geschäftsverkehr die Ausnahme. Generell sind so zumindest Anzahlungen in Höhe der gesamten Umsatzsteuer notwendig, um den Lieferanten nicht in Vorleistung und mögliche Schwierigkeiten zu bringen. Eine Anzahlung von 19% oder aufgerundeten 20 % bei Auftragserteilung ist andererseits aber auch der Garant, die Vorgaben der Förderprogramme einzuhalten. Ein schwieriges Thema, das ich in dieser Woche mit mehreren Steuerberatern bundesweit diskutiert habe und dass ich auch im Rahmen eines Zoom-Seminars in der kommenden Woche erläutern werde. Wer an diesem Seminar interessiert ist, möge sich bitte per E-Mail an maxen2205@live.de bei mir melden. Die Veranstaltung wird nach jetzigem Plan am Montag, dem 21.06.2021 stattfinden. Weitere Infos folgen dann noch per Newsletter.

    In komplexen Fällen biete ich natürlich auch eine persönliche Beratung an, die im Rahmen der Förderung anerkannt wird. Auch hier sind Termine über Telefon und Zoom oder auch vor Ort kurzfristig möglich. Noch gibt es die „Töpfe“ und daraus sollten sich nicht nur „die Anderen“ bedienen.

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

     

  • Prostitution 2021 – Status der Öffnungen bundesweit – 23.06.2021

    Prostitution 2021 – Status der Öffnungen bundesweit – 23.06.2021

    Prostitution 2021 - Status der Öffnungen bundesweit - 09.06.2021Prostitution 2021 – Status der Öffnungen bundesweit – 23.06.2021

    Status: 23.06.2021 – 11:14 Uhr – Update

    Bereits geöffnet sind folgende Bundesländer:

    Nordrhein-Westfalen – Bei einer 7-Tagesinzidenz von unter 35 dürfen Prostitutionsstätten und auch Swingerclubs öffnen. Die Tagesinzidenz wird auf Ebene der kreisfreien Städte oder der Kreise betrachtet.

    Niedersachsen – Die Einschränkungen für Prostitutionsstätten wurden durch Urteil des OVG Lüneburg am 08.06.2021 vorläufig aufgehoben. Es darf geöffnet werden!

    Sachsen-Anhalt – Prostitutionsstätten sind seit dem 25. Mai 2021 wieder geöffnet.

    Schleswig-Holstein – Öffnung seit dem 31. Mai möglich.

    Thüringen – Bei lokaler Inzidenz von unter 35 sind Öffnungen möglich.

    Hamburg – ab 11.06.2021

    Mecklenburg-Vorpommern – ab 11.06.2021

    Sachsen – ab 14.06.2021 bei einer Inzidenz von unter 35 erlaubt

    Brandenburg – ab 15.06.2021 erlaubt

    Berlin – ab 18.06.2021 ohne Geschlechtsverkehr

    Baden-Württemberg – Öffnungen ab 21.06. gerichtlich verfügt

    Bremen – Öffnung am 21.06.

    Saarland – Öffnung am 25.06.

    Hessen – Öffnung am 25.06.

    Bayern – Öffnung ab 23.06.


    Gerüchte:

    Rheinland-Pfalz denkt über Öffnungen um den 01.07. herum nach.

     

    Anhängige Klagen

    In Rheinland-Pfalz sind Klagen anhängig.

  • Prostitution 2021 – Welthurentag unter Corona – Solidarität und Respekt!

    Prostitution 2021 – Welthurentag unter Corona – Solidarität und Respekt!

    Prostitution 2021 - Welthurentag unter Corona - Solidarität und Respekt!Prostitution 2021 – Welthurentag unter Corona – Solidarität und Respekt!

    Statt großer Worte heute einfach einmal meine Solidaritäts- und Respektbekundung an die Damen und Herren der aktiven „Roten Zunft“, die das für die Branche schlimme Corona-Jahr überlebt haben und sich in den vergangenen nun 15 Monaten für unsere gemeinsamen Ziele und Belange engagiert haben.

    „Ohne Eure Bewegung, wäre keine Bewegung in die Sache gekommen. Eure Bewegung hat bereits Dinge bewegt und wird es weiter tun!“

    Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter haben nicht immer die gleichen Ziele wie Betreiberinnen und Betreiber, aber im harten Jahr hat man weitestgehend zusammengehalten und ich hoffe, dass dies nachhaltig so bleiben wird.

    So manche Schlacht wurde bereits gemeinsam geschlagen, weitere stehen jetzt gerade wieder an und wir brauchen weiter Kraft für die Zukunft des Rotlichts, für eine Zukunft, die wir aktiv gestalten wollen und wohl auch müssen, da der Staat diese wichtige Aufgabe nicht übernehmen kann.

    „Wer die Hoffnung vor seinen Wagen spannt, fährt doppelt so schnell.“

    In diesem Sinne grüßt

    Ihr / Euer

    Howard Chance

  • Prostitution 2021 – Biedermann Lanz als Brandstifter?

    Prostitution 2021 – Biedermann Lanz als Brandstifter?

    Prostitution 2021 – Biedermann Lanz als Brandstifter?

    In der TV-Show „Markus Lanz“ von Dienstag, dem 01. Juni 2021, gab es eine äußerst befremdliche Äußerung des namensgebenden Moderators, der in der Diskussion um Betrugshandlungen bei Corona-Teststationen, eine „heiße Spur“ ins Rotlicht legte.

    Zitat Markus Lanz: „Die Spur führt auch da wieder direkt ins Rotlicht-Milieu. Es gab in Hamburg Sexshops, die plötzlich Testzentren waren!“

    Alles klar: die Testzentren in Deutschland sind fest in „Luden-Hand“. Karate-Kurt und Hühner-Hugo nehmen mit goldener Panzerkette behangen Abstriche vor und wiederholen diese alle 48 Stunden ohne das die Probanden nochmals anwesend sind und natürlich alles ohne amtliche Genehmigung und mit automatischer Kosten-Erstattung durch die Kassenärztliche Vereinigung.

    Hinter all den dunklen Machenschaften in den Testzentren steckt vermutlich der Zentralrat der Luden, der sich zum Ausgleich der Verluste im Milieu tolle Sachen ausgedacht hat, um den deutschen Staat so richtig abzukassieren. Die Luden sind an allem schuld!

    Zum Glück schüttelte Karl Lauterbach, der auch mal wieder anwesend war, bei den flinken Worten von Markus Lanz den Kopf und eine ebenfalls mitwirkende Ärztin betonte, dass man durchaus die Genehmigung der Behörde benötige, um Testzentrum zu werden.

    Egal, das Rotlicht hat es Markus Lanz, aus welchem Grund auch immer angetan. Dass die erwähnten Hamburger Sexshops in kriminelle Dinge verstrickt sind, ist eine bloße Behauptung und mit Fakten nicht zu belegen. Aber man kann ja mal einfach so vor Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern einen Zusammenhang darstellen, den es gar nicht gibt.

    Mit Verlaub: das ist mieser Journalismus und geistige Brandstiftung, Herr Lanz! Haben Sie eine solche Zotigkeit nötig?

    Den Link zur Mediathek beim ZDF – Zitat ab 30:40 min – findet man unter:

    https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-1-juni-2021-100.html

  • Prostitution 2021 – NRW mit vorbildlichem Öffnungskonzept – Bravo!

    Prostitution 2021 – NRW mit vorbildlichem Öffnungskonzept – Bravo!

    Prostitution 2021 – NRW mit vorbildlichem Öffnungskonzept – Bravo!

    Während der DPA-Ticker gestern fälschlicherweise nur von „Mini-Schritten“ bei den Öffnungen von Bordellen berichtet und lediglich Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein als „Vorreiter“ anführt, hat in Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland Nordrhein-Westfalen mit Vorlage einer neuen Landesverordnung am 28.05.2021 ein vorbildliches Öffnungskonzept sowohl für Prostitution, für Prostitutionsstätten und auch für die Swingerclubs vorgelegt, das problemlos bundesweit adaptiert werden könnte.

    Bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 35 kann Prostitution in den Städten und Kreisen wieder stattfinden, wo dieser Wert vorliegt, Prostitutionsstätten und Swingerclubs können mit durchaus erfüllbaren Auflagen endlich wieder öffnen.

    Die Vorlage eines aktuellen Schnelltests ist Pflicht, eine Kontakt-Nachverfolgung ist Pflicht, wobei einige Städte wohl auch Tests an Ort und Stelle zulassen werden. Hier sind gerade intensive Gespräche in Gang, an denen ich auch beteiligt bin. NRW hat klug gehandelt und der Stufenplan bezüglich Prostitution wäre jetzt in den anderen Bundesländern, die gerade noch zaudern, wünschenswert.

    Wie man die „Vorlage NRW“ nun bundesweit „empfehlen“ kann, überlege ich momentan und dies wird auch ein Thema in der nächsten „Zoom-Konferenz“ am Freitag sein!

    Liebe sonnige Grüße von Onkel Howard

  • News by MH-Consulting – Howard Chance – 30.05.2021

    News by MH-Consulting – Howard Chance – 30.05.2021

    News by MH-Consulting - Howard Chance - 30.05.2021News by MH-Consulting – Howard Chance – 30.05.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

    endlich gibt es für einige Bundesländer im Bereich der Prostitution positive Nachrichten zu vermelden:

    Öffnet die Bordelle! – NRW ist jetzt der Wegbereiter!

    In Deutschland bevölkerungsreichstem Bundesland Nordrhein-Westfalen sind in Städten und Kreisen, wo es eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 35 gibt, Öffnungen von Prostitutionsstätten mit Auflagen möglich und die Ausübung der Prostitution ist dort dementsprechend auch wieder erlaubt! Eine aktuelle Übersicht, welche Inzidenzen es in den Städten und Kreisen in NRW gibt, findet sich unter folgendem Link: https://www.lzg.nrw.de/covid19/daten/laborbest_faelle_sars-cov-2.pdf

    Selbst einige FKK-Saunaclubs werden in der Region Münsterland bereits morgen wieder öffnen können, da die Auflagen durchaus „erfüllbar“ sind. Tagesaktuelle Tests sind Pflicht, ebenso deren Dokumentation. Den Kunden von MH-Consulting werde ich in den nächsten Tagen Dokumentationsvorlagen zur Verfügung stellen und den Betrieben auch bei den Öffnungsvorbereitungen helfen. Der Teufel steckt wie immer im Detail! Auch in Schleswig-Holstein und Niedersachsen wird es in den kommenden Tagen weitreichende Öffnungen geben, in Schleswig-Holstein sind bereits einige Betriebe seit dem Wochenende offen und auch in Sachsen-Anhalt ging es los. Vermutlich wird sich auch in den anderen Bundesländern zeitnah etwas tun. Wenn man Inzidenzen von unter 35 hat, gehen den „Verhinderern“ irgendwann die Argumente aus und dann machen auch Klagen wieder Sinn. Aber: ein wenig Geduld sollte man noch aufbringen, zumal man ja zur Öffnung auch Dienstleisterinnen benötigt, die zum Teil keine gültigen Prostitutionspapiere mehr besitzen. Der Start von 0 auf 100 ist kaum möglich, aber man muss sich natürlich vorbereiten.

    Öffentlichkeitsarbeit – Offene Briefe – Politik – Verwaltung

    In der vergangenen Woche habe ich einen Offenen Brief entwickelt, der an die Bundesregierung und die Landesregierungen verschickt wurde. Diese Aktion kann gerne noch lokal fortgesetzt werden und zwar in den Regionen, wo es momentan noch klemmt! In NRW, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hat sich das vornehmlich erledigt, in allen anderen Bundesländern muss der Druck aber aufrechterhalten werden. Vertröstungen auf Juli oder August sind nicht akzeptabel und eine Ungleichbehandlung ist mal wieder föderal die Regel. Informationen und Download der Muster zum Offenen Brief finden sich unter: https://zukunft-rotlicht.info/2021/05/25/prostitution-2021-offener-brief-oeffnungsbestrebungen-mai-2021/

    Politische Kampagnen – Wahlkampf – Sexkaufverbot

    Das Thema „Sexkaufverbot“ wird in den Bundestagswahlkampf gezogen und Sisters & Co. geben mächtig Gas, um der Branche zu schaden. Sandra Norak, Huschke Mau stehen Gewehr bei Fuss und werden zunehmend „eingesetzt“ um die Öffentlichkeit zu schockieren. Dazu werden Zitate aus Freierforen gesammelt und verbreitet, wogegen wir uns kaum wehren können. Effekthascherei, gezieltes Vorgehen, um die morbiden Ziele zu erreichen. In der Freitagsrunde haben wir beschlossen und weiter vehement zur Wehr zu setzen und dies werden wir auch tun! Der BSD ist federführend und auch der BesD ist bereits sehr aktiv, was Online-Konferenzen mit Sexkaufgegner anbelangt. Die politische Schiene wird in 2021 ein ganz wichtiges Gleis unserer Arbeit werden.

    Deutschlandreise – Betriebe und Gesichter der Sexarbeit

    Ich plane im Juni / Juli 2021 eine mehrwöchige Deutschland-Rundreise, bei der ich ausgewählte Betriebe, Betreiber und Sexworker(innen) besuchen möchte, die an Podcast-Beiträgen (mit oder ohne Gesicht) teilnehmen und damit der Branche eine Gestalt geben, die eben nicht der entspricht, die von den Medien kolportiert wird. Dazu Infos in den nächsten News!

    Dank und Ausblick

    Ich danke den Gruppen-Mitgliedern, die meine Aktionsgruppe und die gegenwärtigen Vorhaben durch die monatliche Gruppenspende wieder unterstützt haben und freue ich mich auch über (Neu-)Donations für den Juni 2021. Merci! Marcus Heinbach – Postbank – IBAN: DE46 1001 0010 0487 5641 13 – Betreff „IG Zukunft Rotlicht“. Der Paypal-Link dazu: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=94LDDBFKNPV8N

    Wir sehen und hören uns! – Eine gute Woche und gute Gedanken!

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Öffnungschaos steht bevor! – Kurzüberblick

    Prostitution 2021 – Öffnungschaos steht bevor! – Kurzüberblick

    Prostitution 2021 – Öffnungschaos steht bevor! – Kurzüberblick

    Die Prostitutionsbranche wartet auf Öffnungsperspektiven. In dieser Woche kam es zu überraschenden Bekanntmachungen in mehreren Bundesländern, die man nun genau betrachten und auswerten muss.

    NRW – Nordrhein-Westfalen – Richtungsweisend!

    Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland Nordrhein-Westfalen hat einen Stufenplan beschlossen, der jetzt gilt: die Ausübung der Prostitution und die Öffnung von Prostitutionsstätten ist möglich, wenn in einer Stadt oder einem Kreis die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 35 liegt. Dies gilt nach meiner Recherche momentan bereits in nicht wenigen Regionen in NRW, wie man der nachfolgenden Auflistung entnehmen kann:

    https://www.lzg.nrw.de/covid19/daten/laborbest_faelle_sars-cov-2.pdf

    In der nächsten Woche werden weitere Orte hinzukommen und man kann recht gut abschätzen, wo Öffnungen erfolgen können. Die Großstädte wie Köln, Düsseldorf, Dortmund liegen noch um die 50 und hier wird es noch etwas dauern, bis die Schwelle dauerhaft unterschritten wird.

    Wenn NRW „öffnet“, ist dies ein wichtiges bundesweites Signal, dem sich vermutlich in der kommenden Woche weitere Bundesländer anschließen werden. Fast überall laufen Verordnungen aus und ich werde versuchen am Wochenende eine detaillierte Übersicht zu erstellen.

    Kurz notiert dazu:

    Schleswig-Holstein

    In Schleswig-Holstein ist Prostitution, mit Ausnahme der Straßenprostitution, ab der kommenden Woche (31.5.) wieder erlaubt – unter strengen Auflagen. Nötig sind die Kontaktdatenerfassung, ein Hygienekonzept und Tests für Freier und Prostituierte. Weitere Infos in der Wochenend-Recherche.

    Sachsen-Anhalt

    Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist Prostitution bereits wieder erlaubt. Allerdings gibt es in dieser Region fast keine Prostitutionsstätten.

    Berlin

    In Berlin soll „Prostitution ohne GV“ ab 18.06.2021 wieder möglich sein, wenn man dies am 14.06.2021 in einer neuen Verordnung so beschließt!

  • Prostitution 2021 – Offener Brief – Öffnungsbestrebungen – Mai 2021

    Prostitution 2021 – Offener Brief – Öffnungsbestrebungen – Mai 2021

    Prostitution 2021 - Offener Brief - Öffnungsbestrebungen - Mai 2021Prostitution 2021 – Offener Brief – Öffnungsbestrebungen – Mai 2021

    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht hat am 23.05.2021 einen „Offenen Brief“ entwickelt, der an die Bundesregierung, die 16 Landesregierungen, an die lokale Politik, an Bürgermeister, Landräte und weitere Entscheidungsträger versendet werden soll.

    Dabei geht es darum, neuerlich auf bestehende Missstände hinzuweisen, gesunkene Inzidenzen zu bewerten und bei den nun anstehenden Öffnungen eine Gleichbehandlung mit anderen Branchen einzufordern. Es kann nicht sein, dass die Erotik-Branche weiter stigmatisiert und ignoriert wird.

    Der „Offene Brief“ kann als PDF über folgenden Link heruntergeladen werden und gerne per Einwurf, Brief oder Mail lokal weitergeleitet werden:

    https://1drv.ms/b/s!AvyT49a_e6kHyACyOHrEE90xG6zK?e=H6pzUg

    Alternativ gibt es eine mit Word / Open Office / Libre Office editierbare Vorlage, die kein Copyright hat und gerne frei verwendet werden kann:

    https://1drv.ms/w/s!AvyT49a_e6kHyAQ0tfpGz_-GEOlU?e=AFmw02

    Eine gute Woche wünscht Ihnen / Euch

    Howard Chance

  • One night in Frankfurt: erstaunlich viel Verkehr im Bahnhofsviertel!

    One night in Frankfurt: erstaunlich viel Verkehr im Bahnhofsviertel!

    One night in Frankfurt: erstaunlich viel Verkehr im Bahnhofsviertel!One night in Frankfurt: erstaunlich viel Verkehr im Bahnhofsviertel!

    „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.“

    Was schon in der Antike für die „Die Reise Urians“ (André Gide) galt, wo der namengebende Held mit seinen Gefährten von schönen liebestollen Frauen auf den chimärischen Inseln gefangen gehalten wurde, bestätigt sich auch immer wieder in der Gegenwart und bei meiner heutigen situativen Betrachtung spielt die allgemeine „Liebestollheit“ als Metapher eine geradezu herausragende Rolle.

    Die Tage rund um Himmelfahrt führten mich in der vergangenen Woche mit meinem großen Reisekoffer in die hessische Metropole Frankfurt am Main. Ein Ortstermin mit einem berichterstattenden Richter in der Pfalz, eine Gerichtsverhandlung im fränkischen Schweinfurt und zwei private Treffen mit Freunden im Rhein-Main-Gebiet standen auf dem Programm. Tagsüber war ich unterwegs, abends kehrte ich stets nach Frankfurt zurück.

    Als Vielreisender habe ich diverse Hotelkarten mit Bonusprogrammen in der Tasche, mit denen ich Sonderkonditionen bei namhaften Hotelketten erhalte. 4-Sterne für 50 € sind in der gegenwärtigen Situation schon mal möglich, doch diesmal verband ich meinen Aufenthalt mit einer Undercover-Recherche, bei der ich klären wollte, ob es im Frankfurter Bahnhofsviertel bezogen auf Prostitution wirklich so verwegen zugeht, wie es in Foren und Gesprächsrunden seit Monaten geschildert wird. So buchte ich über ein Hotelportal ein echtes Schnäppchen:

    Bahnhofsviertel: Komfort-Einzelzimmer im 3-Sterne-Haus für 25 €

    Der Frankfurter Hotellerie geht es gerade nicht gut: Übernachtungen sind nur für Geschäftsreisende erlaubt und bei jedem Check-Inn muss man diverse Formulare ausfüllen, mit denen man bestätigt geschäftlich unterwegs zu sein. Wenn man nicht, wie ich, selbständig ist, benötigt man sogar eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers, um das Zimmer beziehen zu können. Touristische Übernachtungen sind gar nicht zulässig und die Zahl der Geschäftsreisenden ist gerade sehr gering. Also quasi „Totentanz“ auf allen Fluren, wie ich es in einigen großen Business-Hotels in den vergangenen Wochen erlebte. 100 Zimmer und 5 Gäste, Notverwaltung durch einen Rezeptionisten, der nicht viel zu tun hat.

    Anders die Situation in der von mir gewählten 40-Zimmer-Herberge in der Münchener Straße, wo schon bei meinem Eintreffen deutlich mehr Geschäftigkeit herrscht als in den Business-Hotels in erster und zweiter Reihe. Neben dem freundlichen Portier, der weder meinen Ausweis sehen will, noch nach dem geschäftlichen Zweck meines Aufenthalts fragt, sind mehrere Reinigungsdamen hektisch am Diskutieren und im Frühstücksraum sitzen in der Nachmittagsstunde Herren im Jogging-Outfit, die pausenlos telefonieren und sich einen Kaffee nach dem anderen hineingießen. Masken, die ja verbindlich vorgeschrieben sind, sehe ich keine, diese stören schließlich auch beim Kaffee-Genuss!

    Ich bekomme meinen Schlüssel, den Code fürs W-Lan und ab geht es in den 5. Stock, wo mein Zimmer auf mich wartet. Komfort für nicht einmal 25 €? Das kann nicht sein. Doch, Überraschung: statt eines Einzelbetts erwartet mich ein Doppelbett in einem frisch renovierten Raum, der echten 3-Sterne-Standard bietet und auch über ein sauberes und gepflegtes Bad verfügt. Das W-Lan ist sehr schnell, ein Flachbild-Fernseher der neuesten Generation steht bereit und auch ein Kühlschrank ist vorhanden. Es gibt nichts zu meckern, ganz im Gegenteil: hier kann man gut verweilen und selbst der Schreibtisch und der dazu gehörende Stuhl haben Büro-Qualität. 2 Gratis-Drinks stehen auf dem Tisch. Passt! Etwas verwunderlich finde ich die große Anzahl von Handtüchern, die im Badezimmer vorhanden sind. Mehrere Sets. Naja. Wahrscheinlich eine Zwischenlagerung.

    Mein erkundender Abendspaziergang im Revier

    Einige Telefonate und Beantwortung von eingegangenen E-Mails. Gegen 20 Uhr war es Zeit für den Abendspaziergang und für eine kurze Visite bei „Rewe to go“. Beim Verlassen des Hotels entdeckte ich zwei Damen in etwas zu engen Leggings, die mit dem Portier diskutieren und dabei den Raum mit viel zu süßem Parfum benebelten. Neben dem Presswurst-Effekt waren auch die T-Shirts zu knapp und betonten so zusätzlich die üppigen Formen. Man sprach spanisch mit Akzent und zwinkerte mir freundlich zu. Oh, Touristinnen aus Südamerika mit zweifelhaftem Ruf! Dürfen die hier laut Corona-Verordnung übernachten?

    Vor dem Hotel die übliche Hektik. Es gibt in der Nachbarschaft noch 4 oder 5 weitere kleine Hotels, ein Corona-Test-Station, Kioske, Döner-Stores, einen Rossmann und eine Moschee im Hinterhof. Ein Multi-Kulti-Publikum mit jeder Menge herumstehender Leute, die in Gruppen von 5 bis 10 Personen rauchend diskutieren und dabei gerne die Maske heruntergezogen haben oder überhaupt keine dabeihaben. Auch auf der Kaiserstraße, wo die Maskenpflicht täglich von 8 bis 22 Uhr plakativ ausgeschildert ist, interessiert man sich nur mäßig für die staatliche Anordnung.

    Obdachlose und Drogenabhängige stolpern einem über die Füße, alle 100 m wird man von Geldsammlern belästigt und vor jedem Kiosk und jeder Eisdiele sieht man Gruppen von Gunstgewerblerinnen, die eindeutig auf Kundschaft warten. Männer mit Bierflaschen für den Vatertag in der Hand werden angesprochen, einsame Herren verstecken sich in den Ecken und selektieren das Angebot an Damen.

    Bei einem bekannten geschlossenen chinesischen Massage-Salon, der sich in einem Bürohaus befindet, wird alle 5 min geklingelt. Einmal nach rechts schauen, einmal nach links und mutig läuten. Es wird nicht geöffnet, aber der Klingler wird prompt von zwei osteuropäischen Damen angesprochen, die den Vorgang beobachtet haben. Man hakt sich unter und schiebt den möglichen Kunden um die nächste Ecke, um intensiv weiter zu verhandeln.

    Erotische Angebote auf der Straße

    Zwischen dem sogenannten Kaisersack und dem vielleicht 300 m entfernten Eiscafé Richtung City zähle ich mehr als 50 Damen, die eindeutig der Prostitution nachgehen. In den Nebenstraßen dürften es noch einmal so viele sein. Solo-Workerinnen, aber auch Teams mit 2 bis 5 Ladies sind am Start. Jede Nische ist besetzt, jeder Hauseingang wird genutzt und dazu hört man ein beständiges Palaver. Auffällig sind auch Gruppen von osteuropäischen Herren, die Kaffee oder Bier in der Hand haben und mit etwas Abstand beobachten, was die Frauen der gleichen Nationalität so treiben. Es wird gewunken und gestikuliert, man kennt sich.

    Die ständig vorbeifahrenden Fahrzeuge von Polizei und Ordnungsamt, deren Aufgabe es wäre, die viel zu großen Ansammlungen gemäß der Corona-Verordnung aufzulösen, finden keine Beachtung. Warum denn auch? Hunderte von Leuten kann man weder gleichzeitig noch nacheinander ermahnen, zumal sich die Szenerie ständig ändert. Die anwesenden Personen befinden sich zudem ständig in Bewegung und es macht den Eindruck, als hätte man sich irgendwie miteinander arrangiert. Corona hin, Corona her. Egal!

    Nach meinem Einkauf im „Rewe-to-go“ erwischt auch mich die erste charmante Attacke. Eine üppige Dame rempelt mich seitwärts versehentlich an, entschuldigt sich und erkundigt sich nach meinem Befinden und nach meinem Beziehungsstatus. „So allein, junger Mann. Bisschen Spaß?“ 50 Euro soll der kleine Spaß kosten, der große Stundenspaß soll mit 100 Euro entlohnt werden und dazu sei noch ein Zimmer zu zahlen, dass sich in der Nähe meines Hotels befinden soll. Noch eine Freundin dazu für den flotten 3-er? Auch kein Problem und schon wird eine zusätzliche Dame herangewinkt. Ganze Nacht? Bevor es zu weiteren Missverständnissen kommt, drehe ich dankend ab und laufe zurück Richtung Münchener Straße, wobei sich zeitweilig zwei andere Damen an meine Fersen heften, um womöglich ein neuerliches Vorstellungs-Gespräch zu führen. Unauffällig geht anders.

    Mein erotischer Hunger hält sich in Grenzen

    Als ich bei einem Döner-Grill eine Hähnchenbox bestelle, kommt die Anmache von Steuerbord: „Oh, wie geht’s? Hast Du Hunger?“ Habe ich vermutlich, sonst würde ich ja nichts bestellt haben. „Bist Du von hier?“ „Nein“ „Bisschen Spaß?“ Als ich verneine, bin ich die Damen erst mal los, treffe diese aber wenig später genau vor meinem Hotel wieder. Sie sind in ein Gespräch mit zwei stark angetrunkenen Herren verwickelt, denen offensichtlich „nach Spaß“ ist und die sodann gemeinsam mit den Damen ins Hotel wanken und dabei bereits mit unsittlichem „Grabschen“ begonnen haben. Bloß keine Zeit verlieren!

    Der Portier gibt 2 Schlüssel aus und treibt die Gruppe zur Eile an: raus aus dem Eingang und schnell in den Aufzug, damit die diskrete Atmosphäre des Hauses gewahrt bleibt. Dass zwei kleine Scheine den Besitzer wechseln, soll nicht verschwiegen werden. Auch ein Portier muss leben! Frech wie ich nun einmal bin, flötete ich im Vorbeigehen kurz „Fremdenverkehr“ in Richtung Rezeption, was der nette Herr mit Wurzeln auf dem Balkan sofort verstand. Mit breitem Grinsen meinte er: „Jasmin. Zimmer 627. Gute Freundin“. Das war vermutlich eine Empfehlung und ich als Hotelgast muss vermutlich keine zusätzliche Zimmer-Erotik-Gebühr bezahlen? Haha, auch noch Geld gespart.

    Gezielte Anmache im schmalen Aufzug

    Im Aufzug begegne ich dann einer weiteren Lady, die gerade ins Haus gehuscht ist und einen großen Pizza-Karton in der Hand hat. Sie bietet mir Pizza an und regt an, den von mir mitgeführten „Äppler“ gemeinsam zu verkosten. „Erst Trinken, dann Sex“. Sie grinst, hat aber mit meiner abschlägigen Antwort nicht gerechnet. „Du keine Geld?“ „Doch, aber will ich behalten.“ „Mi amor. 301. Klopfen.“ Alles klar, ich bin nun für den Notfall eingewiesen, bevorzuge es aber den Abend allein zu verbringen. Auch in Etage 5, wo ich aussteige, ist es nicht so ruhig wie zuvor. Vor dem Aufzug steht ein Herr mit Blaumann und Bierflasche, der keine Maske trägt und orientierungslos wirkt. 2-Promille-Syndrom.

    Er sucht etwas, hat etwas verloren und vermutet, dass ich sein Problem lösen kann. Er rappelt an verschiedenen Türen, schimpft mit sich selbst und verunsichert einen älteren Herrn, der seine Zimmertür öffnet, den nackten Oberkörper kurz herausschiebt und sogleich von einer Damenstimme zurückgerufen wird. „Mi amor!“. Der blaue Blaumann dreht ab, rennt mich dabei fast über den Haufen, verschwindet im Treppenhaus und stolpert dann mit Schwung die Treppen hinunter. Ein Rumpeln verdeutlicht, dass es im Zwischengeschoß einen Einschlag gab, aber das war nun wirklich nicht mein Thema.

    In meinem Zimmer höre ich bei geöffnetem Fenster angeregte Gespräche von nebenan. Der „nackte Oberkörper“ war am jammern. Ihm waren wohl die Taler ausgegangen und dies fand seine „Gespielin“ auf Zeit nicht witzig. Erst Liebe und dann zahlen? Das kann gewaltig schiefgehen! Ich hörte „EC-Automat“ und „Bank“. Wenig später verließ das Duo das Zimmer und wart nicht mehr gesehen. Dafür erregte ein fliegender Pizza-Karton und ein ausgeleerter Aschenbecher meine Aufmerksamkeit. Diese Artikel flogen nebst einiger benutzter Kondome an meinem Fenster vorbei Richtung Basement. Ägyptische Müllentsorgung wie in Kairo!

    Mäßige Einhaltung der Ausgangsbeschränkung im Viertel

    Nach Verzehr meines Wellness-Salats zeigte die Uhr 21.45. Zeit für einen 2. Rundgang, schließlich ist ja ab 22 Uhr Ausgangssperre und diese gilt natürlich auch im Bahnhofsviertel. Also Haare kämen, FFP-2-Maske auf und ab „uff de Gass“. Gesagt, getan. An der Rezeption wieder munteres Treiben. Auffällige Damen, die, von ihren jugendlich wirkenden Managern begleitet, einchecken. Schichtende. Gleich 4 Duos und Damen, die ich bis dahin noch nicht gesehen hatte. Nicht die üblichen osteuropäischen Familien, sondern Latinas mit Freund?

    Auch vor den Nachbar-Hotels ähnliche Szenen: man rückt von der Straße aus ein und dabei wird offensichtlich, dass die privaten Sexworkerinnen wohl in den Hotels wohnen und ihre Arbeit mit dauerhafter Unterkunft verbinden. Die beobachteten Hotels sind die „Eros-Center“ der Corona-Zeit und Geschäftsleute wie ich werden lediglich zur Tarnung beherbergt!

    Die Kaiserstraße ist um 22 Uhr bereits relativ leer. Nur noch einzelne Nachtschwärmer sind nach Schließung der Kioske zu sehen, dazu die üblichen Viertel-Bewohner, die im Park und um den Karlsplatz herum nächtigen. Die Polizeiautos fahren auf und ab, unternehmen aber sonst nichts. Vereinzelt sind noch Damen zu erspähen, die sich hinter Bäumen verstecken oder aber in Fahrzeugen mit ausländischen Kennzeichen sitzen. Hier und da ein Schreihals, einige Besoffene, die den Weg nicht finden, aber absolut keine Party-Atmosphäre wie in normalen Zeiten. Also zurück zum Hotel und zwar auf direktem Weg. Das Personal hat gewechselt. Den Nachtportier habe ich noch nicht gesehen und er ist zunächst sehr misstrauisch, als ich eintrete. „Ihre Zimmernummer? – Hotelgast?“ – Nachdem ich den Schlüssel vorgezeigt habe und er meinen Namen im Computer gecheckt hat, wird er entspannter und erzählt mir von einem Notarzt-Einsatz. Ein betrunkener „Kunde“ sei im Treppenhaus gestürzt und habe sich dabei das Bein gebrochen. „Nur noch Theater!“.

    Im Gespräch berichtete er mir von den „Zuständen“ im Haus. Er sei 70 Jahre alt und seit 10 Jahren als Nachtportier im Haus tätig. Die weiblichen Hotelgäste (er sagte „Nutten“) würden seit über einem Jahr das Überleben des Hauses sichern, normale Gäste gebe es kaum, dafür aber jede Menge „Puff-Schleicher“, die den Eingang belagern würden.

    Um die 10 Damen würden im Haus dauerhaft und in Begleitung wohnen. Dazu käme mindestens die gleiche Anzahl von „Tagesgästinnen“, die für einen Obolus von 25 € pro halbe Stunde ein Zimmer wie in einer „Steige“ anmieten würden. Aufzeichnung und Einhaltung der Corona-Regeln = Fehlanzeige!

    Als Mann vom alten Schlag würde er am liebsten kündigen, aber seine wirtschaftliche Situation lasse dies nicht zu. Verständlich. Ihm ist das muntere Treiben einfach zu viel. Es geht ihm zunehmend auf die Nerven. Warum er mir dies erzählt? Frust und allgemeiner Redebedarf vermutlich. Der Chef darf dies wohl nicht erfahren.

    Ein stillschweigendes Agreement mit den Behörden? – Gesetze gelten nicht?

    Betrunkene gestürzte Gäste, die streng genommen gar nicht im Haus sein dürfen, kann man dem Rettungsdienst schlecht erklären, aber Einsätze von Ordnungsamt und Polizei sind trotzdem äußerst selten. Nachforschungen bezüglich Prostitution hat es angeblich in den vergangenen 12 Monaten nicht gegeben, obwohl man schon beim Vorbeifahren sehen kann, was hinter der Fassade abgeht.

    Man hat das neue Geschäftsmodell schleichend eingeführt und das nicht nur in einem Hotel, sondern in „ganz vielen“ (Zitat). Zwischen den Hotelbesitzern gibt es sogar eine gewisse „Solidarität“, man warnt sich gegenseitig vor „windigen Mieterinnen“ und vor „Razzien“. Auch eine Art Sicherheitsdienst gibt es wohl und dieser besteht in der Regel aus den „Managern“ der Damen, die sich untereinander kennen und den ganzen Tag über in der Nähe abhängen.

    Der direkte Empfang im Zimmer ist von den Häusern untersagt. Man muss die Kunden auf der Straße einfangen oder diese telefonisch in die Nähe lotsen. Direkt vor dem Hotel wird nicht gekobert, diese Aktivitäten finden einen Block weiter statt. So schützt man das „private Eros-Center“ zumindest ein wenig, wenn dieser Schutz überhaupt nötig ist?

    Ein direktes Agreement mit den Behörden gibt es zwar nicht, aber eine spürbare Inaktivität kann trotzdem vermeldet werden. Wenn keine konkrete Anzeige erfolgt und niemand gerade tot im Bett liegt, passiert nach Aussagen des Portiers gar nichts.

    Politische Anweisungen zur Duldung sind nur bedingt denkbar, aber das Verhalten der Ordnungsbehörden irritiert zunehmend! Die offiziellen Erotik-Betriebe sind seit über einem Jahr geschlossen, die hessische Politik sieht in der „offiziellen Prostitutionsausübung“ ein hohes Corona-Infektions-Risiko. Gleichzeitig duldet man in Frankfurt am Main den vermutlich größten Straßenstrich Deutschlands und „erlaubt“ es indirekt Beherbergungsbetrieben gegen jegliche „Corona-Regeln“ und gegen die gültige Sperrgebiets-Verordnung zu verstoßen.

    Dass Escort-Damen mit ihren Gästen schon einmal Hotelzimmer für ein Schäferstündchen im Sperrgebiet zweckentfremden, ist die eine Sache. Wenn die Prostitution aber organisiert wird und die jeweilige Hotelleitung dabei zielführend mitwirkt, sind die Grenzen der Toleranz deutlich überschritten. Eindeutige Hinweise aus dem Viertel wurden nicht verwertet und die berühmte „3-Affen-Strategie: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen!“ scheint in der Banken-Metropole trefflich zu funktionieren.

    Das „Prostituiertenschutzgesetz“ ist unter Corona scheinbar außer Kraft gesetzt und auch die „Corona-Verordnungen“ werden nicht umgesetzt, wenn man einen solchen Schmelztiegel wie das Bahnhofsviertel nach eigenen Gesetzen handeln lässt. Wenn sich dann, aus Versehen, ein Hotspot entwickeln sollte, ist das Geschreie vermutlich groß.

    Das Erotik-Geschäft am Frankfurter Bahnhof floriert, die „prostitutive Graukultur“ bekommt täglich Nährboden und die geprüften Betreiberinnen und Betreiber, denen die Öffnung ihrer Häuser nach wie vor verboten sind, wundern sich ebenso wie die interessierten Betrachter über den unregulierten „Verkehr“, bei dem Gesetze und Verordnungen nicht gelten.

    Was kann und muss in Hessen unbedingt verbessert werden?

    Hessen ist neben Mecklenburg-Vorpommern das einzige Bundesland, wo die Prostitutions-stätten seit 14 Monaten durchgehend geschlossen sind. Alle Öffnungsschritte der anderen 14 Bundesländer wurden nicht vollzogen. Interessant ist, dass vermutlich ein Drittel der Prostitution nur in der Metropole Frankfurt stattfindet. Eine höhere Laufhaus-Dichte gibt es bundesweit nicht. Die Schließung der markanten Frankfurter Betriebe hat Symbolcharakter und dies sicher auch über die Landesgrenze hinaus.

    Merkwürdigerweise ist man nur bei den offiziell genehmigten Betrieben streng und konsequent. Vor der „Bundesnotbremse“ wurde Escort akzeptiert, Haus- und Hotelbesuche waren kein Problem und selbst die völlig absurden und bekannten Zustände am Bahnhof wurden selbst unter der Notbremse nicht einmal ansatzweise unterbunden. Die verbotene „Parallelwelt“ wurde inzwischen zur Normalität und es wird vermutlich lange dauern, bis die frühere geordnete Struktur wieder hergestellt werden kann.

    Es bleibt zu hoffen, dass sich Hessen bei den bundesweit demnächst anstehenden Lockerungen für die „Vernunft“ entscheidet und nicht weiter Zustände konserviert, die nicht weiter tolerabel sind.

    Ihr / Euer Howard Chance

    Die PDF-Version des Artikels gibt es zum Download unter:

    https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2021/05/onenightinfrankfurt.pdf?media=1787225536

  • Prostitution 2021 – Inzidenz – Briefaktion – Imagekampagne

    Prostitution 2021 – Inzidenz – Briefaktion – Imagekampagne

    Prostitution 2021 - Inzidenz - Briefaktion - ImagekampagneProstitution 2021 – Inzidenz – Briefaktion – Imagekampagne

    Die Inzidenz entwickelt sich zunehmend positiv – Impfen geht voran!

    Nach den Katastrophen-Nachrichten der vergangenen Monate, machen die jetzt vorliegenden sinkenden Inzidenz-Zahlen im Bundesdurchschnitt Hoffnung auf den Vollzug von Öffnungsschritten noch im laufenden Monat Mai. Ein Wert von bundesweit unter 100 wurde bereits am Freitag, dem 14.05.2021, erreicht, am heutigen Dienstag, dem 18.05.2021, liegt die Inzidenz bei 79,0 und hat sich damit innerhalb einer Woche fast halbiert; der R-Wert liegt konstant unter dem magischen Faktor von 1 und die deutschen Impfaktivitäten laufen mittlerweile auf Hochtouren. Die umfassende Übersicht über die Bundesländer, die Kreise und Städte findet man ständig aktualisiert beim RKI unter dem Link:

    https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

    Die nächste „Schwelle“ wird der 50-er Wert sein, der bereits in Schleswig-Holstein und auch in Hamburg unterschritten wurde und der bundesweit nach Schätzungen in den kommenden 14 Tagen erreichbar sein kann. Nach 5 Tagen unter einer Inzidenz von 100 sind erste Öffnungsschritte möglich, wenn es dann unter 50 geht, kehrt eine gewisse Normalität zurück.

    Bei den bereits angekündigten „Öffnungs-Perspektiven“ kommt der Begriff „Prostitution“ nach wie vor selten vor; im Sinn der Gleichbehandlung muss der Staat jedoch ab einem bestimmten Punkt liefern, um die Rechtstaatlichkeit zu wahren. Wir wollen dies gemeinsam „politisch“ vorbereiten und daher ist nun die folgende Maßnahme geplant:

    1. Die „Offene-Brief-Aktion“ der Branche

    Nach wie vor wird die „graue Prostitution“ geduldet. Wenn man kein Aufsehen erregt, schauen die Behörden bei Wohnungs- und Hotelprostitution weg, obwohl laut der „Bundesnotbremse“ körperliche Dienstleistungen aller Art bei einer Inzidenz von über 100 verboten sind und der Umkehrschluss, dass diese unter 100 automatisch erlaubt sind, ein fataler Trugschluss ist. Es gibt nämlich neben der Bundesnotbremse auch noch die individuellen Verordnungen der Bundesländer, die parallel gelten.

    Die Öffnung von Prostitutionsstätten wird momentan (noch) nirgendwo angedacht und hier ist es nun unsere dringliche Aufgabe die Politik und die lokalen Behörden zu „erinnern“. Wir sollten darauf drängen der deutschen Erotik-Betreiber-Branche eine Öffnungs-Perspektive zu geben, mit der man planen kann. Es kann doch nicht sein, dass die Landesregierungen Stufenpläne entwickeln und unsere Branche beharrlich „aussparen“.

    Prostitution kann nicht in Außenbereichen stattfinden, aber wenn wir mit der 1:1-Kontaktregel argumentieren, die im vergangenen Jahr der Schlüssel zum Erfolg war, dürften Schnelltest oder Impfnachweise „eigentlich“ für eine behutsame Öffnung der Betriebe ausreichen. Wichtig ist es auch über eine präventive Impfung der Dienstleisterinnen nachzudenken und diese möglicherweise dazu zu „animieren“. Ob der deutsche Staat die Sexworker(innen) als „Risikogruppe“ einstuft und auch für ausländische Damen kostenlose und „frühe“ Impfungen anbietet, ist zu hinterfragen, möglichweise sind auch Vorab-Impfungen in den Heimatländern sinnvoll, um denkbaren „Vorschriften“ zuvorzukommen.

    Ziel der „Offenen-Brief-Aktion“ ist aber zunächst einmal mit der Politik und mit den Behörden in Kontakt zu kommen. Dabei sucht jede Betreiberin / jeder Betreiber die Adresse der örtlichen Lokalpolitiker (Bund, Land, Kreis, Stadt) und der Ordnungsbehörde / Bürgermeisteramt heraus und bedenkt diese postalisch, per Mail oder Fax mit einer vorbereiteten Informationsschrift.

    Die Informationsschrift wird im Lauf dieser Woche (Deadline: 21.05.2021) als Word- und HTML-Dokument erstellt und kann dann entsprechend personalisiert bzw. individualisiert werden. Die Facebook-Gruppen Zukunft Rotlicht werden automatisch informiert und mein Mailverteiler erhält die Vorlagen ebenfalls ohne besondere Anforderung. Wer hier bislang noch nicht registriert ist, kann mir gerne über folgende Mailadresse schreiben: maxen2205@live.de

    2. Angedachte Imagekampagne der Branche

    Neben der „Corona-Situation“ müssen wir gegenwärtig auch die leidigen Themen „Sexkaufverbot“ und „Sisters“ auf dem Schirm haben. Hier sind die bekannten Prostitutionsgegner(innen) unter dem Aspekt der Gunst der Stunde in den Ring gestiegen, um eine geschwächte Branche mit unsachlichem Vortrag zu attackieren. Man inszeniert vermeintlich großes Kino und präsentiert in „Dokumentationen“ und Talkshows „Berufs-Leidtragende“ und sucht die platte Effekthascherei.

    Es geht um eine perfide „Meinungsmache“ mit Not und Elend, wobei man amtliche Statistiken und Polizeiberichte verschweigt und dabei unterstellt, dass es so gut wie keine selbstbestimmte Sexarbeit in Deutschland gibt.

    Selbstbestimmte Sexarbeit ist die Regel, kriminelle Strukturen sind die Ausnahme! Diese wichtige und belegbare Information müssen und wollen wir der Öffentlichkeit „nachhaltig“ vermitteln und hier sind mediale Kurz-Video-Statements angedacht, bei denen Sexworker(innen) und Betreiber(innen) im Rahmen eines Pod-Casts Gesicht zeigen und unsere Botschaft aufnehmen. Die Veröffentlichung erfolgt dann auf diversen Youtube-Kanälen, die bereits eingerichtet sind und nun auf „Futter“ warten. Die Facebook-Betreiber-Gruppe hat dem Projekt bereits zugestimmt und Thomas Schiller (www.rotlicht.de) und ich werden dies dann technisch umsetzen.

    Konkrete Vorschläge und Anregungen gibt es am kommenden Freitag, 21.05.2021, 20.30 Uhr, in der regulären Zoom-Konferenz Zukunft Rotlicht, die man über den  nachfolgenden Link erreicht:

    https://zoom.us/j/92903084994?pwd=b0lrOCtlSDBTeTQ4bUhaemNzNURPdz09

    Meeting-ID: 929 0308 4994 – Kenncode: 008048

    Ihr / Euer Howard Chance