Kategorie: Allgemeine Themen

Das neue Prostitutionsgesetz für 2017 – Allgemeine Themen: Das Gesetz und seine Auswirkungen auf die Erotikbranche – Termine – Fakten – News – Herausgeber: Howard Chance

  • Newsletter – Howard Chance – Lage – Update – 16.12.2020

    Newsletter – Howard Chance – Lage – Update – 16.12.2020

    Newsletter - Howard Chance - Lage - Update - 16.12.2020
    Newsletter – Howard Chance – Lage – Update – 16.12.2020

    Newsletter – Howard Chance – Lage – Update – 16.12.2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    ich habe in den vergangenen Tagen mein Email-System überarbeitet und „personalisiert“ und dies auch in Vorbereitung auf ein neues „geschlossenes“ Kommunikations-System, das in diversen „Zoom-Konferenzen“ bereits angeregt wurde. Zur Realisierung benötige ich noch etwas Zeit, aber da ist der „Lockdown“ nun einmal unfreiwillig hilfreich. Was daraus wird, werden wir hoffentlich bald sehen. Nachfolgend nun die Themen der Woche im Kurzüberblick mit der jeweiligen Möglichkeit die Informationen über integrierte Links im Detail zu „studieren“:

    Harter Lockdown ab Mittwoch, 16. Dezember 2020 und die Prognose für unsere Branche

    Die Politik handelt wie immer spät und gezwungen! Die im Lockdown angedachten „Weihnachts-Lockerungen“ sind nachhaltig vom Tisch und nun wird das gesellschaftliche Leben stark eingeschränkt. Man will und muss „die Zahlen“ herunter bekommen und dabei sind viele „Mittel“ recht! Als Beobachter der „Lage“ ziehe ich meine persönliches Schlüsse und gebe eine Prognose für unsere „Branche“ ab: Der 10. Januar 2021 wird kein Tag des „Frohlockens“ sein, wenn man den Experten und Politikern gut zuhört! Wenn die Inzidenz nicht unter 50 liegt und dies für mindestens 7 Tage am Stück, werden „Maßnahmen“ sicher verlängert und alles, was „körpernah“ ist, wird sicher noch einmal gesondert betrachtet, bevor Politik und Behörden ihr OK geben werden. Wir haben unter dem gegenwärtigen „Regime“ einfach keine guten Karten. Meine ausführlichen Gedanken dazu, finden sich unter folgendem Link: https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/14/harter-lockdown-die-fakten-branchennews-14-12-2020/

    Deutschland einig Vaterland? – Der Diskurs in den sozialen Medien ist außer Kontrolle

    Man traut sich manchmal gar nicht mehr in „Facebook“: Was „Corona“ anbelangt, befinden wir uns im informativen „Overkill“! Was die einen für Fakten halten, ist für andere „Fake news“ und umgekehrt. Selten ging es in unserem Land so hitzig zu. All unsere Mathematik ist nur so lange logisch, wie man die Annahme, dass „1+1=2“ ist, akzeptiert. In unserer Rechtsordnung ist die „freie Meinungsäußerung“ ein hohes Gut. Selbst wenn man „Corona“ für einen „harmlosen Schnupfen“ hält oder die Existenz des Virus gar leugnet, kann man dies in Deutschland tun. Dennoch bergen solche Vergleiche die gleiche Gefahr, als wenn man Fußpilz mit Krebs verwechselt. Geht man gar von einer kompletten globalen Verschwörung aus, wäre ohnehin alles verloren und die Hoffnung auf unabhängige Gerichte wäre somit töricht! Es gibt gerade politisch umfangreiche Absurditäten, die aber nach meiner Einschätzung eher aus Unwissenheit und Agitation entstehen und weniger aus dem Vorsatz das eigene Land zu „vernichten“. Je mehr Unruhe entsteht, desto schwieriger wird es werden wieder einen klaren Blick für die Realität zu entwickeln.

    Ich weiß, dass ich nichts weiß … bezeugte Sokrates schon in der Antike

    Je älter ich werde, desto stimmiger wird diese Aussage für mich. Weisheit ist relativ und in unserer komplexen Welt kann man mit dem menschlichen Gehirn nur noch sehr eingeschränkt denken und dies merkt man auch bei der Verarbeitung der derzeitigen „Corona-Weisheiten“! Ist der „gesunde Menschenverstand“ überhaupt noch gesund und wenn ja: wie lange noch? Die Phase des „temporären Nichtstuns“ führt zu Grübeleien und man entdeckt immer neue „Theorien“, deren Wahrheitsgehalt man nicht prüfen kann, da man dabei Quellen vertraut, die möglicherweise „trübe“ sind. Manipulation ist allgegenwärtig? Schlimme Zustände und die Frage, wann „die Welt“ endlich wieder normal sein wird! Auch in meinem direkten Umfeld entdecke ich Merkwürdigkeiten, seltsame Verhaltensweisen und Abläufe jenseits jeglicher Norm. Es wirkt alles ein wenig wie „Endzeit“ und passt so gar nicht zum vielbeschworenen „Geist der Weihnacht“.

    Was machen Betreiberinnen und Betreiber aus der „zu vielen Zeit“? – Stichwort „Leni Breymaier“

    Abwarten und Tee trinken? Man kann ja nicht jeden Tag die Bude putzen! Einige haben sich ja nun entschlossen, der „Aktion Leni Breymaier“ beizutreten, wobei es darum geht rechtliche Schritte gegen die „zu laute“ Prostitutionsgegnerin zu ergreifen. Über 50 Betreiberinnen und Betreiber wollen den Strafantrag unterzeichnen. Ich warte jetzt auf die Rücksendungen, damit ich die Unterlagen Ende der Woche gesammelt nach Berlin senden kann. Die Deutsche Post lahmt momentan auch etwas, die Laufzeit von Briefen beträgt momentan in der Regel 3 Werktage! Unglaublich! Alle, die noch nichts von der Aktion wissen, können sich gerne über die Infoseite informieren und gerne weitere Infos über meine Mailadresse anfordern: info@mhconsulting.online

    MH-Consulting, Beratungen, Berichte und Projecting

    Ich gebe momentan den „Bürohengst wider Willen“, was meiner eigentlichen Natur deutlich widerstrebt. Keine Reisen seit vielen Wochen, dazu die dunkle Zeit, wo der Tag immer zu früh zu Ende geht. Es hat sich einiges angestaut und auch im familiären wie weiteren privaten Umfeld war es in diesem Jahr äußerst schwierig. Ich bin gespannt, was das neue Jahr 2021 bringen wird und arbeite bereits wieder an „neuen Visionen“, die den tristen Alltag in 2021 wieder freudiger machen sollen. Für alle Kundinnen und Kunden bin ich täglich im Einsatz und wir sehen uns sicher Ende der Woche mit der „Kerngruppe“ wieder im freitäglichen „Zoom-Chat“.

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    https://mhconsulting.online


    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Zukunft Rotlicht – Zoom-Konferenz-Termine zur Weihnacht

  • Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Harter Lockdown - Die Fakten - Branchennews - 14.12.2020
    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Die Bundesländer haben am gestrigen Sonntag mit der Bundeskanzlerin konferiert und der gesamten Republik den erwarteten „Harten Lockdown“ verordnet. Im Laufe des heutigen Montags werden die entsprechenden Landesverordnungen veröffentlicht werden, die in Deutschland bis mindestens 10. Januar 2021 gelten werden.

    Die Auflistung der Details erspare ich mir an dieser Stelle, da es ländertypische Besonderheiten gibt, die man unmöglich alle separat auflisten kann. Ich beschränke mich daher auf die „Fakten“, die unsere Branche betreffen und aus denen sich diverse Prognosen ableiten lassen:

    Alle körpernahen Dienstleistungen, denen man ja auch die Ausübung der Prostitution zuordnen kann, werden ab spätestens Mittwoch, dem 16. Dezember 2020, untersagt. Dabei ist natürlich wieder fraglich, ob man die Ausübung der Prostitution in den Verordnungen explizit erwähnt oder ob man dies „meint“, aber nicht ausformuliert. Hier werde ich in den kommenden Tagen natürlich wieder mit wachem Blick in die Verordnungen schauen.

    Das „Straßengeschäft“ am Frankfurter Bahnhof und an anderen Orten, wo es Sperrgebietsverordnungen gibt, wird kompliziert werden, da die „Gassen“ ja leer sein werden und so „Gunstgewerblerinnen“ zwangsläufig richtig auffallen werden und das erst recht, wenn es Sperrstunden gibt. Auch Hotels und Pensionen, die „Asyl für Prostitution“ boten, haben es nun merklich schwerer, zumal das Netz der Kontrollen immer engmaschiger greift, wie man diversen Presseberichten entnehmen kann.

    Das Betreiben von Prostitutionsstätten ist bundesweit seit Anfang November 2020 untersagt und hier wird sich bis „mindestens“ 10. Januar 2021 auch nichts ändern. Wenn alle „körpernahen Betriebe“ geschlossen zu halten sind, sind die Betriebe, wo bekanntlich die „größte Körpernähe“ besteht, natürlich inkludiert. Klagen auf „Gleichbehandlung“ sind jetzt sinnlos, wenn selbst Friseure in den meisten Bundesländern am kommenden Mittwoch wieder schließen müssen. „Klagen“ sind momentan auch kein Thema, da die Erfahrungen der vergangenen Wochen gezeigt haben, dass sich die Gerichte „politisch anpassen“ und die Maßnahmen der Regierungen zumindest im „Eilverfahren“ größtenteils billigen.

    Egal ob man „Realo“, „Merkel-Freund“, „Merkel-Feind“, „Regierungsgegner“ bis „Querdenker“ oder sogar „kruder Reichsbürger“ ist: die Maßnahmen der Regierungen werden jetzt durchgesetzt und gerade unsere Branche steht da unter besonderer Beobachtung. Die Kunden durch die Hintertür reinlassen oder aber organisierte „Haus- und Hotel-Besuche“ zu propagieren, wird immer gefährlicher und die verhangenen Bußgelde sind „würzig“, zumal dann auch die „persönliche Zuverlässigkeit“ in Frage gestellt werden kann. Im Ergebnis kann man dann nach dem „Lockdown“ nicht mehr öffnen, weil die Konzession „beim Teufel“ ist.

    Warum ziehe ich den 10. Januar 2021 als „Datum der Wiedereröffnung“ in Frage? Nun, ich habe die gestrigen Pressekonferenzen, die Verlautbarungen und die „Corona-Talk-Shows“ intensiv verfolgt. Kaum einer der Experten rechnet damit, dass man bis zum 10. Januar 2021 den gewünschten Insidenzwert von unter 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern bezogen auf 7 Tage „flächendeckend“ erreicht. Dazu müssten die „Weihnachtslockerungen“ gänzlich ausbleiben und die Zahl der Neuinfizierungen müsste  „schlagartig“ zurückgehen. Leider steigen die Werte gerade wieder und wir werden erst in 14 Tagen (also etwa um Silvester) wissen, wohin die Reise der Statistik geht. Bekanntlich sind die Infektionswerte immer 10 – 14 Tage alt und spiegeln eben ein zurückliegendes Infektionsgeschehen wider.

    Experten, Mediziner und Politiker rechnen momentan mit 3 – 4 Monaten der „Einschränkung“ und dabei wird dann auch oft von „schrittweisen Öffnungen“ gesprochen, wenn es die Werte wieder zulassen. Welches „Gewerbe“ da vermutlich wieder an letzter Stelle stehen wird, steht für mich ziemlich klar fest und vermutlich wird unsere Branche dann wieder zu „Klagen“ gezwungen sein. Vielleicht sind dann Bordellbesuche mit „Schnelltests“ eine zulässige Variante, denn auch die bald anlaufenden „Impfungen“ werden viel Zeit in Anspruch nehmen und die Probleme nicht schlagartig lösen. Der „Rüsselschoner“ wird noch lange zu tragen sein und hier wäre es vielleicht sinnvoll grundsätzlich Masken zu verwenden, die auch eine Schutzfunktion haben! Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum die Leute Billigmasken und Designer-Modelle tragen, die nicht wirklich schützen! Mit FFP2 wäre wirksamer Schutz möglich, während die schicke FC-Bayern-Maske aus Stoff alle Aerosole sträflich passieren lässt!

    Auch die Frage, warum es in einem halben Jahr Pandemie nicht gelungen ist, vulnerable Gruppen wie Altenheime und Ältere mit einem wirksamen Konzept zu schützen,  muss sich die Politik gefallen lassen! Geld alleine löst die Probleme nicht, wenn man ständig neue Infektionen riskiert, dabei aber vergisst Umstände zu verändern und Schutzausrüstung zu liefern. Die „Krisenstäbe“ arbeiten möglicherweise in die falsche Richtung? Das macht mir inzwischen Sorge, weil man sich ohne nachhaltiges Konzept immer wieder von Lockdown zu Lockdown hangelt!

    Ich habe den Eindruck, dass die Koordination der Maßnahmen momentan nicht wirklich gut funktioniert und sich „einer“ auf den „anderen“ verlässt, mit einem Ergebnis, was nicht zufrieden stellt! Ob sich unsere Branche hier „einbringen“ kann? Wäre einen Versuch wert! Weil: wir müssen das „Hamsterrad“ irgendwann mal wieder verlassen!

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

    Kontext-Artikel:

    Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

    Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!

  • Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

    Prostitution 2020 - Aktueller Status - 11. Dezember 2020
    Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

    Prostitution 2020 – Aktueller Status – 11. Dezember 2020

    Aktuelle Fallzahlen – Harter Lockdown – Weihnachten und Silvester – Klagen  gegen Gesetz und Verordnungen – November- und Dezemberhilfen sowie Überbrückungshilfen – Die Breymaier-Affäre und deren Folgen – Dies und das

    Von Zeit zu Zeit lohnt es sich den „aktuellen Status“ zu ermitteln. 14 Tage vor dem hochgelobten Weihnachtsfest ist es mal wieder an der Zeit eine Zusammenfassung vorzunehmen.

    Aktuelle Fallzahlen

    Da RKI meldet heute (Freitag, 11. Dezember 2020) knapp unter 30.000 Neuinfektionen in Deutschland und 598 Todesfälle. Dies sind die höchsten jemals ermittelte Werte und fast ganz Deutschland ist inzwischen „rote Zone“. Der Wunschwert von unter 50 pro 100.000 Einwohnern kann nach den Gesetzen der Mathematik in „absehbarer Zeit“ unmöglich erreicht werden. Lothar Wieler und weitere Virologen befürchten ein „exponentielles Wachstum“. Sollte der „R-Wert“, der momentan bei 1,03 liegt weiter steigen, sind auch deutlich höhere Neuinfektionswerte denkbar; erst wenn der Wert über längere Zeit unter 1,0 liegt, kann es zur „Entspannung“ kommen. Die Zahlen und deren Auswirkungen (nämlich volle Kliniken und womöglich eintretender medizinischer Notstand) alarmieren die Politik mehr und mehr und nicht wenige „Rudelführer“ preschen bereits wieder medial vor und fordern den möglichst sofortige Maßnahmen.

    Harter Lockdown

    Die „Light-Variante“ war nicht wirkungsvoll genug! Nur die „Variante heavy“ kann noch helfen und dazu soll das gesellschaftliche Leben zum Erliegen gebracht werden und man will die „sozialen Kontakte“ möglichst bei Null sehen. Schulen sollen deutlich früher in die Weihnachtsferien gehen, Betriebsferien werden angedacht und der gesamte Einzelhandel soll, mit Ausnahme von Supermärkten, Apotheken und Drogerien für mindestens 3 Wochen schließen. Dies alles in einer Zeit, wo die „Weihnachts-Geschäfte“ eigentlich „brummen“ und in einigen Branchen fast die Hälfte des Jahresumsatzes verbucht wird. Restaurants und Kneipen sollen natürlich auch geschlossen bleiben und über die Öffnung von körpernahen Dienstleistungsbetrieben und Prostitutionsstätten wird natürlich auch nicht im entferntesten nachgedacht. Ob das stetig noch stattfindende „erotische Werkeln im Graubereich“ beim Harten Lockdown noch möglich sein wird, ist fraglich. Wenn es zu Ausgangssperren kommt, wird es schwierig und die Polizeibehörden haben in den vergangenen Wochen fast täglich zugeschlagen und illegale Betriebe geschlossen. Wenn die Straßen leergefegt sind und die Nachbarn alle zu Hause sind, fallen „besondere Umstände“ vermehrt auf und die „Quittung“ kann dann sehr teuer werden! Was den Zeitraum des „Harten Lockdowns“ anbelangt, spricht man momentan von Weihnachten bis zum 10. Januar 2020. Aber ich bin davon überzeugt, dass diese 3 Wochen wieder nicht reichen werden, um erträglich Werte zu erzielen. Ohne wirkliche „Trendwende“ wird gerade die „Erotik“ nicht wieder öffnen und bis die bald startenden Impfungen eine Wirkung zeigen können, werden viele Monde in Land gehen. Ersparen wir uns also eine Prognose, die unter den gegenwertigen Umständen nicht mehr als Kaffeesatz-Leserei sein kann.

    Weihnachten und Silvester 2020

    Trautes Heim, Glück „allein“! Das Weihnachtsfest mit 10 Personen wird es wohl nicht geben und auch die Silvesterfeiern werden nicht wie gewohnt auf Straßen und Plätzen möglich sein. Zuviel Alkohol, zu viel Volk! Wir werden uns damit abfinden müssen, dass Traditionen einmal ausfallen. Das Angela Merkel und Michael Müller öffentlich in besondere Theatralik verfallen und mit möglicherweise „sterbenden Großeltern“ argumentieren, hat einen komischen Beigeschmack, mahnt die „Normalbürger“ aber dennoch zur Vernunft. Was nicht sein muss, muss nicht sein! Die „Einschläge“ kommen gerade näher und ich habe in meinem Umfeld auch von Erkrankungen gehört, die zum Glück nur leicht bis mittelschwer verliefen; andere gute Bekannte berichten aber auch von Todesfällen in der Familie. Corona ist kein Fußpilz, sondern eine schwere Infektion, gegen die es nach wie vor kein wirksames Medikament gibt. Also hilft nur Disziplin, auch wenn es 3 schwere Monate werden sollten!

    Klagen gegen Gesetz und Verordnungen

    An „unserer Klagefront“ ist es ruhig geworden und auch die kürzlich angedachte erneute Klage im Saarland kann man beim „Harten Lockdown“ vorerst nur auf Eis legen. Wenn vor oder zu Weihnachten alle Geschäfte geschlossen werden, kann man ja nicht mehr auf „Gleichbehandlung“ klagen. Zudem wurde in der vergangenen Woche ein „Eilverfahren“ gegen das neue „Pandemiegesetz“ vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof negativ beschieden. Auf den „ersten Blick“, der im Eilverfahren nun einmal zählt und Maßstab der Beurteilung ist, fand man keine schwerwiegenden handwerklichen Fehler. Aber ein Hauptverfahren wird diesbezüglich im kommenden Jahr noch folgen. Welcher Richter will momentan auch weitere „Unruhe“ verursachen? Einschnitte in die Grundrechte sind einstweilen „hinzunehmen“. Die „vermeintliche Verfassungskrise“ landet in der Wertung momentan hinter der „Gesundheitskrise“ und die Rechtsprechung unterstützt an dieser Stelle eindeutig die Regierung. Die „Gewaltenteilung“ ist zumindest temporär ausgesetzt, was die „Querdenker“ schockiert, die „Normalbürger“ aber wenig stört, wenn es um „greifbare Gefahren“ für sich selbst oder Angehörige geht. Vom Prinzip her ist die Aufhebung der Gewaltenteilung zwar „Unrecht“, aber der Zweck heiligt in diesem Fall die Mittel. So sehr man auch „prinzipiell“ dagegen protestieren und klagen mag: im Ergebnis gibt die Regierung die Linie vor und wird dabei nicht gebremst. Dass man die „Störung“ nicht wünscht, zeigt sich auch darin, dass man die „Querdenker“ in Baden-Württemberg jetzt vom Verfassungsschutz beobachten lässt. Ob wir jetzt wirklich eine „Bananenrepublik“ sind, wie vielfach behauptet wird, mag jede und jeder für sich selbst entscheiden!

    November- und Dezemberhilfen sowie Überbrückungshilfen

    Wenn man durch Verordnung geschlossen wird, ist es wichtig, dass der Staat mit wirksamen Hilfen einspringt, um Unternehmenspleiten und persönliche Katastrophen zu verhindern. Die entsprechenden „Pakete“ sind am Start, aber die „Abwicklung“ gestaltet sich „schwierig“. Wenn man „Novemberhilfen“ erst Ende November beantragen kann, dann im Dezember nur ein „50% Abschlag“ kommt, wird es schnell „eng“, was die Liquidität anbelangt. Auch bei den regulären Überbrückungshilfen hakt es gewaltig und einige Steuerberater haben bei den Anträgen keine „Meisterleistungen“ vollbracht. Trotz vorhanden „Datev-Tools“ und Schulungen ist so manche Berechnung „seltsam“. Ich kenne Fälle, wo außer dem Steuerberater-Honorar nichts übrig blieb und wo beim Beantragen der Novemberhilfe sogar ein „Minus“ entstand. Ganz zu schweigen von den Honoraren, den Stundensätzen und dem unterstellten Aufwand. Einige Kolleginnen und Kollegen der „steuerberatenden Zunft“ sollten hier rot werden … dauerhaft! – Zumindest sind die Monate November und Dezember nun erst einmal gesichert und Finanzminister Scholz wird auch im Januar noch einmal in den „Talersack“ packen müssen, um Unmut und Pleiten abzuwenden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies auch geschehen wird!

    Die Breymaier-Affäre und deren Folgen

    Das „Breymaier-Interview“ der „Funke-Medien-Gruppe“ war „monströs“! Diesmal ist die „rührige Abgeordnete“ und Prostitutionsgegnerin deutlich über jegliche Grenze des guten Geschmacks hinaus gegangen und daher hat sich jetzt eine Gruppe von über 50 Betreiberinnen und Betreibern formiert, die jetzt gemeinsam rechtlich gegen Frau Breymaier vorgehen werden. Die entsprechende Aktion ist angelaufen und ich koordiniere gerade die „Maßnahmen“. Da ein gewisser „Überraschungs-Effekt“ eintreten soll, poste ich zum Thema gerade nur „sehr verhalten“. Ich bin aber für konkrete Anfragen per Mail dankbar, die ich wie immer gern beantworte. Nächste Woche gibt es dann „mehr Info“. Ich danke an dieser Stelle Stephanie Klee ganz herzlich, die für eine „breite Front“ gesorgt hat und die Frau Breymaier aus politischen Diskussionen bereits gut kennt. Die Dame ist kein „Wonneproppen“, sondern in der Wahl ihrer Mittel sehr böse. Es muss etwas geschehen! Wir geben Vollgas in der Angelegenheit! Leni Breymaier: Es reicht!

    Zum Abschluss: Dies und das!

    Ich wünsche allen eine möglichst erträgliche Zeit! – Die Gemüter sind „erregt“ und die Dialoge in den sozialen Medien sind teilweise „unter der Gürtellinie“. Die Diskussionskultur hat unter Corona deutlich gelitten und es ist manchmal ein unnötiger Kampf. Wir sollten uns auf die gegenseitige Solidarität besinnen und unsere Ziele weiter gemeinsam verfolgen! Es wird auch eine „Nach-Corona-Zeit“ geben!

    In diesem Sinne eine herzliches „Glück Auf!“

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

    Update 14.12.2020:

    https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/14/harter-lockdown-die-fakten-branchennews-14-12-2020/

  • Projekt Breymaier – Stand 16.12.2020 – Ablauf

    Projekt Breymaier – Stand 16.12.2020 – Ablauf

    Projekt Breymaier – Stand 16.12.2020 – Ablauf

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    die „Aktion Breymaier“ ist momentan in vollem Gange. Es haben sich über 50 Betreiberinnen und Betreiber gefunden, die die Aktion unterstützen. Die Aktion wird nur gut und zieltreffend, wenn sie koordiniert und durchdacht durchgeführt wird. Dass sich jetzt „Gruppen“, die gar nicht am Projekt beteiligt sind, damit „beschäftigen“, stört den Ablauf erheblich.

    Die Aktion wurde durch Stephanie Klee (BSD e.V.) und mich initiiert und wir behalten uns daher das Recht vor, dazu Auskünfte zu geben oder eben nicht! Dass sich jetzt einige Damen und Herren aufgemacht haben, um den „Burgfrieden“ zu stören, ist verwunderlich, aber wohl der Tatsache geschuldet, dass „einige“ zu viel Zeit haben.

    Zur Aktion wird es in den kommenden Tagen eine Pressemeldung geben, die dann für „Klarheit“ sorgen wird. Mehr gibt es zum Thema „öffentlich“ momentan nicht zu sagen!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

  • Achtung – Böse Erpressermail unterwegs im Netz

    Achtung – Böse Erpressermail unterwegs im Netz

    Achtung - Böse Erpressermail unterwegs im Netz
    Achtung – Böse Erpressermail unterwegs im Netz

    Achtung – Böse Erpressermail unterwegs im Netz

    Folgende E-Mail hat eine Lady aus dem Norden mir heute zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ein sehr böser Zeitgenosse, der sich hinter einer Protonmail-Adresse versteckt. Polizei und Ordnungsbehörden wurden bereits verständigt:

    Gesendet: Freitag, 04. Dezember 2020 um 08:29 Uhr
    Von: „notyourdream“ <notyourdream@protonmail.com>
    An: „bizarre“ <bizarre@gmx.de>
    Betreff: Treffen

    Guten Tag,

    ich weiß das Du trotz des Corona Lockdown sexuelle Dienstleistungen anbietest.

    Ich möchte das Du mir bis heute 15.30 200€

    in Monero auf folgendes Wallet sendest: (Die Adresse musst Du eintragen wenn Du sendest)

    47qgzPsaPijcfem7W32jgSJs8qSzvugjHNW9648VkV8i4AvHgijnkvjU71d1ZdEGAY5qxU69vLpMMbQ134tpoDHo89Gjoe3

    Sollte das nicht geschehen , werde ich Sie bei der Stadt sowie dem Ordnungsamt und der Polizei melden.
    Deine Daten :Kontakt. Lady …..

    Du bekommst die Währung Monero XMR hier : 200 € sind 1.7646502 XMR

    https://changenow.io/?from=eur&to=xmr&amount=200

    Du kannst Die Währung mit Kreditkarte kaufen .
    und das ist die sende Adresse

    47qgzPsaPijcfem7W32jgSJs8qSzvugjHNW9648VkV8i4AvHgijnkvjU71d1ZdEGAY5qxU69vLpMMbQ134tpoDHo89Gjoe3

    Sollte ich bis 15.30 keine Zahlung haben ,werde ich dafür sorgen , das Du des Öfteren Besuch von der Stadt /Ordnungsamt erhälst.

    Sollte ich von dir nichts mehr hören , schreibe ich der Stadt und dem Ordnungsamt .
    Sollte die Währung eintreffen bleibt die Sache unter uns, und darauf kannst Du dich verlassen und das für immer!

    Bedenke wenn Du eine Corona Hilfe beantragt hast wird es richtig böse…..

    https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-10-30_coronaschutzverordnung_vom_30._oktober_2020.pdf
    Deine Entscheidung 😉

    Kontext-Artikel:

    https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/11/prostitution-2020-aktueller-status-11-dezember-2020/

     

  • Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!

    Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!

    Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!

    Leni Breymaier ist eine ausgewiesene Prostitutionsgegnerin und scheut scheinbar inzwischen vor nichts zurück, um die gesamte Bordell-Branche in Deutschland pauschal zu kriminalisieren und zu verunglimpfen.

    So erschien am vergangenen Dienstag, dem 1. Dezember 2020, und am Mittwoch, dem 2. Dezember 2020, in Publikationen der „Funke-Medien-Gruppe“ (Berliner Morgenpost und WAZ) ein Artikel von Alessandro Peduto mit dem stolzen Titel:

    „Steuermillionen für Bordellbetreiber“

    2 Politikerinnen, nämlich Leni Breymaier von der SPD (Bundestagsabgeordnete) und Dagmar König von der CDU (Mitglied im Bundesvorstand von ver.di) äußern sich „kritisch“ zu den Novemberhilfen und sonstigen Überbrückungshilfen, die Bordellbetrieben wegen der staatlich angeordneten temporären Schließung zustehen.

    Zitat: „Es könne nicht sein, dass der Staat Kriminelle unterstützt indem er Steuergeld an Bordelle ausreicht, in denen Frauen mit Gewalt zur Prostitution gezwungen werden und es zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt.“

    Wer der beiden Damen diese Äußerung tat, lässt sich im vorliegenden Artikel nicht zuordnen, aber der Autor hat sich diesen Satz sicher nicht selbst ausgedacht. Während Dagmar König noch differenziert und nicht alle Bordellbetreiber für kriminell erachtet. legt Leni Breymaier eine echte Granate nach, indem sie folgendes ausführt:

    Zitat: Bordelle seien formal Betriebe „wie eine Schreinerei oder ein Schuhgeschäft. So werden sie auch bei den Wirtschaftshilfen betrachtet“. Allerdings werde ausgeblendet, was in Bordellen tatsächlich los sei, „es sind eben keine Betriebe wie alle anderen. Dort finden tagtäglich unvorstellbare Menschenrechtsverletzungen statt. Es geht hier um massive Gewalt, Misshandlung und Ausbeutung von Frauen“. Viele glaubten, so Breymaier, dass in der Prostitution Selbstbestimmtheit herrsche und Zwang die Ausnahme sei, „aber Zwang ist die Regel“. Viele Frauen müssten 20 bis 30 Freier pro Tag bedienen und dürften keinen ablehnen, sonst würden sie von ihrem Zuhälter „windelweich“ geschlagen. „Das ist die kriminelle Wirklichkeit in einer Branche, die wir gerade mit Steuergeld unterstützen.“ Die Frauen gingen „kaputt dabei, während die Bordellbetreiber den wegen des Corona-Lockdowns entgangenen Umsatz vom Staat erstattet bekommen“.

    Unglaublich! Es gibt nach Frau Breymaiers „Meinung“ also in der Branche nicht einzelne schwarze Schafe, nein, die ganze Herde ist schwarz, sie spricht nicht von einzelnen Betrieben, sondern von „Bordellen“, die keine Betriebe wie alle anderen seien. In „den Bordellen“ finden, so die „Expertin“, tagtäglich unvorstellbare Menschenrechtsverletzungen statt“. „Zwang ist die Regel“? – „Kriminelle Wirklichkeit einer Branche? – Man lese selbst und staune! – Alle Bordellbetreiber, egal ob klein oder groß sind Gangster und „Zuhälter“, die „windelweich“ prügeln? – Findet Ihr Euch in dieser Beschreibung wieder? – Echt zum kotzen!

    Was Frau Breymaier hier macht, ist Verleumdung im Sinne von § 187 StGB, wobei Verleumdung sich auch gegen Personengruppen, wie etwa eine Branche, richten kann. Die Rechtsprechung ist hierzu uneindeutig. Dass die Aussage der Frau Breymaier „wider besseren Wissens“ erfolgt, ergibt sich aus der wohl unstrittigen Tatsache, das Frau Breymaier kaum ein Bordell von innen kennt und falls sie doch Umstände kennen sollte, die strafrechtlich brisant sind, hätte sie wohl entsprechende Anzeigen gestellt. Sollte sich ein Staatsanwalt der Sache annehmen, käme Frau Breymaier in erhebliche Erklärungsnot, da selbst die Polizeistatistiken andere Ergebnisse attestieren.

    Es ist an der Zeit, dass sich unsere Branche gegen solche „Anfeindungen“ wehrt und dass man zumindest versucht strafrechtlich dagegen vorzugehen. Der „Vorgang“ muss aktenkundig werden und da Frau Breymaier ja auch nicht nur privat, sondern auch in ihrer Funktion als Bundestagsabgeordnete handelt, sind neben einer Strafanzeige auch Meldungen an die SPD-Bundestagsfraktion, den SPD-Parteivorstand und an den Präsidenten des Deutschen Bundestags notwendig. Letzter könnte sich mit der „Immunität“ der Abgeordneten beschäftigen müssen, weil Frau Breymaier eventuell auf den „Indemnitäts-Anspruch“ pochen wird, der aber bei Äußerungen außerhalb des Parlaments nicht „zieht“!

    Auch bei Staatsanwaltschaften ist man, wie bei Gericht, „auf hoher See“, aber nach meiner Einschätzung ist eine Strafanzeige mit medialer Begleitung das momentane Mittel der Wahl, um Frau Breymaier und der sicher interessierten Öffentlichkeit aufzuzeigen, wo in Deutschland die rechtlichen Grenzen liegen.

    Ich bereite in Absprache und in Kooperation mit einigen Betreiberinnen und Betreibern, die sich nicht öffentlich als „Kriminelle“ beschimpfen lassen möchten, eine Strafanzeige vor, die nächste Woche an die Staatsanwaltschaft in Berlin übermittelt werden soll.

    Wer sich als Betreiberin oder Betreiber aktiv an der Anzeige beteiligen möchte, die/der möge mich kontaktieren! – Aktion läuft! – Ich treffe mich am Montag mit einem Medienrechtler in Köln und bringe die „Vorlage“ dann am Dienstag in den Umlauf. Unser Ziel ist es mindestens einen Betreiber pro Bundesland dabei zu haben! – Aktion „Stoppt Leni Breymaiers Verunglimpfungs-Kampagne“.

    Der Leni Breymaier-Skandal: Politikerin kriminalisiert gesamte Branche!

    Rückmeldungen bitte an howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info/

    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

    Harter Lockdown – Die Fakten – Branchennews – 14.12.2020

  • Prostitution 2020 – Zieldatum 10. Januar 2021 – Lockdown-Verlängerung

    Prostitution 2020 – Zieldatum 10. Januar 2021 – Lockdown-Verlängerung

    Prostitution 2020 - Zieldatum 10. Januar 2021 - Lockdown-Verlängerung
    Prostitution 2020 – Zieldatum 10. Januar 2021 – Lockdown-Verlängerung

    Prostitution 2020 – Zieldatum 10. Januar 2021 – Lockdown-Verlängerung

    Überraschung? – In einer „regulären“ Video-Konferenz der Bundesländer mit der Bundesregierung, wurde der in der vergangenen Woche beschlossene fortgesetzte „Lockdown“ heimlich, still und leise bis (mindestens) 10. Januar 2021 verlängert oder um es ganz korrekt zu sagen: es wurde beschlossen, dass die Bundesländer ohne weitere Konferenz die jetzt geltenden Maßnahmen per Landesverordnungen bis (mindestens) 10. Januar 2021 verlängern mögen.

    Kaum ist die Tinte unter den „Dezember-Verordnungen“ trocken, wird schon wieder nachjustiert. Wer die Macht hat, der hat halt die Macht! Basta!

    Wie es momentan ausschaut, werden fast alle Bundesländer dem „Vorschlag“ bzw. der „Verabredung“ folgen. Lediglich in Mecklenburg-Vorpommern denkt die Ministerpräsidentin über vorzeitige Lockerungen nach, da die Inzidenzwerte in dünn besiedelten Land sehr niedrig sind und man daher anders verfahren kann als in „Hot-Spot-Regionen“.

    Wenn das so weiter geht, wird „Corona“ zur unendlichen Geschichte, bei der die Hoffnungen nun wohl nur noch auf der „Impfung“ liegen, deren Wirksamkeit und Dauer noch abzuschätzen ist!

    Wir als „Puffologen“ stehen momentan ganz hinten in der Schlange und müssen uns die kommenden Wochen „artfremd“ beschäftigen, um nicht dem „Wahnsinn“ zu verfallen. Mentale Auflösungserscheinungen bemerkt man bereits im eigenen Umfeld, aber auch in den diversen Facebook-Gruppen. Das stört inzwischen den „Betriebsfrieden“ erheblich und die „Konflikte“ haben sich deutlich verschärft. Dies betrifft leider auch die wöchentliche „Zoom-Konferenz“, bei der „Querdenken“ nun zum Standardprogramm gehört. Manche mögen dies, viele eher nicht!

    Zum Glück gibt es aktuell neue pragmatische Aufgaben, die uns hoffentlich für eine gewissen Zeit sinnvoll beschäftigen werden. Ich schreibe dazu später noch einen weiteren Thread und hoffe auf Ihre / Eure aktive Beteiligung! Gemeinsam gehen wir wie immer weiter!

    Ihr / Euer Howard

    https://zukunft-rotlicht.info

    Die Zeiten ändern sich schnell. Daher nachfolgend der Hinweis auf die aktuelle Version nämlich das Informations-Update vom 14.12.2020:

    https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/14/harter-lockdown-die-fakten-branchennews-14-12-2020/

  • Prostitution 2020 – Der Newsletter – 01. Dezember 2020

    Prostitution 2020 – Der Newsletter – 01. Dezember 2020

    Prostitution 2020 – Der Newsletter – 01. Dezember 2020

    Liebe Freundinnen und Freunde, verehrte Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Damen und Herren,

    heute mein aktueller Newsletter, der sich mit den aktuellen politischen Entwicklungen beschäftigt und der aus Analysen resultiert, die ich am vergangenen Wochenende vorgenommen habe:

    Die neuen Corona-Schutz-Verordnungen der 16 Bundesländer

    Seit dem heutigen 1. Dezember 2020 sind in den 16 Bundesländern neue „Corona-Schutz-Verordnungen“ in Kraft getreten, die den „Lockdown-Light“ bis mindestens 20. Dezember 2020 verlängern und unsere Branche damit „geschlossen“ halten. Nach wie vor ist die persönliche Prostitution nicht in allen Bundesländern verboten, die Prostitutionsstätten sind es aber bundesweit. Einige Verordnungsgeber sehen also in der persönlichen Prostitution wohl keine „direkte Corona-Gefahr“, während Betriebe, die sogar die 1:1-Konstellation gewährleisten können, zumindest „abstrakt gefährlich“ sind? Das verstößt gegen jegliche Gesetze der Logik, lässt sich aber ohne neuerliche „Klagen“ vermutlich nicht ändern? Ich wähle an dieser Stelle bewusst das „?“, weil ich den Denkstrukturen nicht mehr folgen kann und mich frage, in welchem Gehirn die Störung vorliegt? Ich stelle damit nicht die Gefährlichkeit von „Corona“ in Frage, sondern lediglich die Art der ergriffenen „Schutzmaßnahmen“, bei denen es für den Bereich der Prostitution in einigen Ländern so ist, dass man die „riskanteste Form“, nämlich die ungeschützte wie unkontrollierte persönliche Prostitution ohne Kontaktnachverfolgung und Dokumentation, „zulässt“ oder zumindest „duldet“, während die „schützenden Betriebe“ geschlossen sind und sich eben, wie ich, am Kopf kratzen. Die Regierungen wissen, dass sich Prostitution immer einen Weg sucht und da die meisten Sexarbeiterinnen keine Rücklagen und keinen Anspruch auf Sozialleistungen oder staatliche Überbrückungshilfen haben, ist es mehr als klar, dass in der Grauzone „gewerkelt“ wird, weil es in vielen Fällen ums „Überleben“ geht. Hier stellt sich im Ergebnis die Frage, ob der Staat und seine Organe nicht grob gegen ihre Pflicht verstoßen und durch das Verbot der Prostitutionsstätten nicht das „Corona-Risiko“ erhöhen, statt es zu senken. Ähnlich ist es ja auch mit den „verordneten“ Weihnachtsöffnungen, bei denen man für etwas mehr als eine Woche die erfolgsversprechenden „Kontakt-Limitierungen“ aufhebt, um „romantisch“ Weihnachten zu feiern. Dass es dann im Januar wieder höhere Zahlen geben wird, steht für Experten außer Frage. Oder macht das Corona-Virus auch „Weihnachts-Ferien“? Entweder habe ich eine ernste Lage und ziehe den Lockdown solange durch, bis die Werte merklich sinken und die Impfungen einsetzen, oder ich sorge dafür, dass die Bundesrepublik noch möglichst lange mit der Pandemie zu kämpfen hat! Frohes Fest, ungemütliches Frühjahr 2021! – Die Übersicht mit den aktuellen Verordnungen finden Sie / findet Ihr unter folgendem Link:

    https://zukunft-rotlicht.info/2020/12/01/prostitution-2020-lockdown-light-fortsetzung-und-folgen/

    Klagen gegen die aktuelle Verordnung oder besser warten?

    Mit dieser Frage haben sich diverse „Zoom-Meetings“ und auch „unsere Branchen-Anwälte“ in der vergangenen Woche befasst. Die erst Phase des Lockdowns ist ja bereits vorbei und die Bundesregierung ist gerade dabei die „Novemberhilfen“ auszuschütten, die für viele Betreiberinnen und Betreiber wohl momentan „das bessere Geschäft“ sein dürften. Selbst wenn man öffnen dürfte, hätte man das Problem kurzfristig Dienstleisterinnen und auch Gäste zu finden. Die „Panikmache“ ist im vollem Gang und zudem ist es gerade auch extrem schwierig abgelaufene Papiere zu verlängern. Die 75% Umsatzkompensation, die es ja auch im Dezember nochmals geben soll, ist da für viele die bessere Option, zumal die Aussichten mit Klagen kurzfristig Erfolge zu erzielen als gering eingeschätzt werden. Der Blick auf die Inzidenzzahlen verheißt vielerorts nichts Gutes und die Gerichte sind momentan sehr zögerlich bei der Ermöglichung von Öffnungen. Im abgelaufenen November hat im Bereich der Prostitutionsstätten nicht ein Gericht in Deutschland einem Öffnungsbegehren im Eilverfahren zugestimmt, was aber nicht bedeutet, dass die noch anhängigen „Hauptverfahren“ auch scheitern werden. Dass sind sehr komplexe juristische Themen, die für den einen oder anderen Kläger bezogen auf möglichen „Schadenersatz“ wichtig erscheinen mögen, die aber für eine baldige Öffnung wenig Relevanz haben. Im Kontext stellt sich ohnehin die ethische Frage, ob man öffentlich die Öffnung von Bordellen einfordern sollte, wenn gleichzeitig über „Verschärfungen“ nachgedacht wird, weil das Gesundheitssystem schwere Schwächen hat. Die berühmte „Puff-uff-These“ wird die Öffentlichkeit, die jetzt auf Weihnachten programmiert ist, eher verärgern und womöglich ein Echo auslösen, was der Branche dann nachhaltig schadet? Auch hier wieder mein „Fragezeichen“! Natürlich sind „die Anwälte“ weiter am Ball und spätestens wenn die staatlichen Hilfen Anfang 2021 reduziert werden oder die Infektionszahlen merklich sinken, wird zu prüfen sein, wie der Staat mit „uns“ umgeht. Auch unter dem neuen Pandemie-Gesetz bleibt der Rechtstaat erhalten und Unrecht bleibt Unrecht, wenn unbegründete Benachteiligungen stattfinden. Und nur unter diesem Aspekt wurden im vergangenen Jahr Öffnungen erzielt, nicht etwa wegen des „Parlaments-Vorbehalts“, der wegen der neuen Gesetzgebung nun eine untergeordnete Rolle spielen dürfte!

    Wie viel Verschwörung ist erträglich? – Die sozialen Medien entgleiten?

    Unsere Branche ist auf Facebook vertreten, auch WhatsApp-Gruppen sind weit verbreitet und dem täglichen „Overkill“ an Informationen sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben das hohe Gut der Meinungsfreiheit. Doch was uns im „Web“ so alles begegnet, ist kaum noch zu bewerten oder zu prüfen. Die deutschen Leitmedien werden von einigen Zeitgenossen als „gleichgeschaltete Lügenpresse“ dargestellt, es werden „Studien“ aus fremden Ländern präsentiert, die beispielsweise vor dem „Corona-Risiko beim Ausstoß von Flatulenzen“ warnen. Der Staat wird in harten Form kritisiert, Doktoren wird unterstellt, keine zu sein und „quere Gedanken“ sind mittlerweile „hip“. Die Impfgegner formieren sich ebenso wie die Bürger mit dem „Aluhut“, der den „5-G-Strahlen“ entgegenwirkt, die angeblich das Virus zusätzlich beflügeln. Zwangsimpfungen per „Chemtrail“ soll es geben und es wird dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis unsere Gesellschaft „zombisiert“ wird? Die geheime Weltregierung macht einen guten Job und der „Overkill“ sorgt dafür, dass wir alle jeglichen Überblick verlieren. Wenn wir bei den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft 10 Millionen heimliche Bundestrainer haben, ist es nicht verwunderlich, wenn jetzt 10 Millionen Hobbyvirologen die Bühne betreten. Nun gut: Gedankenspiele und Analysen sind notwendig, sollten aber nicht zu einer neuen „Religion“ werden. Dann versinken wir nämlich im Chaos und das gesellschaftliche Leben wird immer bizarrer werden. Doch ob der Appell an den „gesunden Menschenverstand“ nutzen wird? Ein weiteres „Fragezeichen“!

    Gruppen-Aktivitäten – Zoom-Meeting & Co.

    Nach umfangreichen Erörterungen im Zoom-Meeting von vergangenem Freitag hat die „Kerngruppe“, also etwa 25 Personen, die regelmäßig am offenen Meeting teilnehmen, angeregt eine neue geschlossene Gruppe zu errichten, bei der alle Mitglieder(innen) geprüft werden sollen. Es besteht der Verdacht, dass es eine gewisse Unterwanderung geben könnte, bei der unsere „Arbeit“ ausspioniert und der „Gegenseite“ damit wichtige Informationen zugehen. Das ist alles noch „abstrakt“, führt jetzt aber dazu, dass ich mit dem Kollegen Christoph Rohr intensiv darüber nachdenke, wie man ein System schaffen kann, wo wir „geschützt“ miteinander kommunizieren. Über das „wie“ und „wo“ werde ich Ende der Woche mit einem Sondernewsletter berichten. Die Woche ist sehr arbeitsintensiv, zumal ich am morgigen Mittwoch, 01.12.2020, gemeinsam mit dem Kollegen „Wulf Gang“ an der TU München virtuell zum Thema „De Puff muss uff! – Bordellerie 2.0“ referiere. Das Thema werden wir dann demnächst auch in den Gruppen aufgreifen. Beitrag ohne „Fragezeichen“

    Ich wünsche allen einen hoffentlich gesegneten Advent und weiterhin viel Gesundheit!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance – Consultant

    Phone: 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht – Die Betreiber

    https://mhconsulting.online

  • Prostitution 2020 – Lockdown light – Fortsetzung und Folgen

    Prostitution 2020 – Lockdown light – Fortsetzung und Folgen

    Prostitution 2020 - Lockdown light - Fortsetzung und FolgenProstitution 2020 – Lockdown light – Fortsetzung und Folgen

    Am heutigen Montag, 30.11.2020, endet der von der Regierung verordnete „Lockdown light“. Wer aber nun mit Lockerungen gerechnet hatte, wurde bereits in der vergangenen Woche eines besseren belehrt: der Lockdown wird nun ab morgen bis mindestens 20. Dezember 2020 verlängert und sogar in Bezug auf Kontakte deutlich verschärft, um die immer noch massiv hohen Neuinfektionszahlen wirksam zu bekämpfen.

    So hat es die „Bund-Länder-Runde“ beschlossen, wobei sich bereits wieder „Sonderwege“ abzeichnen, da einige „Landesfürsten“ in Teilbereichen ihre „Autonomie“ wahren möchten. Die Lage ist verwirrend und unübersichtlich! Besonders die angekündigte temporäre „Weihnachtsöffnung“, die in der Weihnachtswoche erfolgen soll, wird inzwischen von vielen Bürgern als „wenig sinnvoll“ betrachtet, da diese „Vergünstigung“ eine weitere „Welle“ im Januar auslösen kann, was sicher nicht sinnvoll ist und die Situation dann unnötigerweise weiter verschärfen würde! Wo bleibt hier die Logik? So fragt man sich gerade öfters.

    Es ist nun natürlich nicht meine Aufgabe, hier den gesamten Maßnahmen-Katalog zu listen. Ich habe mich mit meinem „Online-Lehrstuhl der Puffologie“ darauf spezialisiert die Folgen der neuen Verordnungen für das Berufsfeld der Bordellbetreiberinnen und -betreiber und der Sexarbeiter(innen) zu analysieren, liefere aber nachfolgend erst einmal die Links zu allen Landesverordnungen, die mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorliegen und die ich bereits soweit möglich am Wochenende analysiert habe.

    Bei Besonderheiten, die etwas mit „körpernah“ zu tun haben, habe ich jeweils einen Kurzkommentar hinzugefügt, wobei aber völlig offen ist, was nach Ablauf der jetzt geltenden Verordnungen geschieht: werden die Verordnungen nach dem 20.12.2020 bezüglich „körpernah“ und „Prostitution“ verlängert oder nicht? Wird anhand der dann existenten Inzidenzwerte entschieden oder muss sich unsere Branche auf einen „langen Winter“ einstellen? – Wir wissen es leider nicht!

    Die 16 Landesverordnungen mit Stand vom 30.11.2020

    Baden-Württemberg

    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

    Beschränkung zum Betrieb von Prostitutionsstätten etc. endet am 20.12.2020.


    Bayern

    https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-683/

    Beschränkung zum Betrieb von Prostitutionsstätten etc. endet am 20.12.2020.


    Berlin

    https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/

    Verbot des Betreibens von Prostitutionsstätten etc. und das Verbot der persönlichen Prostitution tritt am 22. Dezember 2020 außer Kraft!


    Brandenburg

    https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8913

    Beschränkung zum Betrieb von Prostitutionsstätten etc. endet am 21.12.2020.


    Bremen

    https://www.gesetzblatt.bremen.de/fastmedia/832/2020_11_30_GBl_Nr_0134_signed.pdf

    Beschränkung zum Betrieb von Prostitutionsstätten etc. endet am 20.12.2020.


    Hamburg

    https://www.hamburg.de/verordnung/14687880/2020-11-27-rechtsverordnung/

    Verbot für Prostitutionsgewerbe und Ausübung der persönlichen Prostitution endet am 20.12.2020.


    Hessen

    https://www.hessen.de/sites/default/files/media/20-11-26-auslegungshinweise_cokobev_korrektur2_0.pdf

    In Hessen wurde die Öffnung von Prostitutionsstätten vor dem 2. Lockdown nicht wieder erlaubt. Zwar läuft die Verordnung für die 2. Phase des 2. Lockdowns am 20.12.2020 ab, es gibt aber noch eine weitere Verordnung die bis 31. Januar 2021 gilt und in der die Öffnung von Prostitutionsstätten untersagt ist! Spezialfall!


    Mecklenburg-Vorpommern

    https://www.regierung-mv.de/static/Regierungsportal/Portalredaktion/Inhalte/Corona/Corona-Verordnung.pdf

    Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde die Prostitution und der Betrieb von Prostitutionsstätten seit dem 1. Lockdown im März nicht wieder erlaubt. Was nach dem Ablauf der Verordnung am 20.12.2020 passiert ist ungewiss!


    Niedersachsen

    https://www.niedersachsen.de/download/161342

    Die Verordnung läuft am 20.12.2020 ab.


    Nordrhein-Westfalen

    https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/coronaschutzverordnung_-_coronaschvo_vom_30.11.2020.pdf

    Die Verordnung läuft am 20.12.2020 ab.


    Rheinland-Pfalz

    https://corona.rlp.de/fileadmin/msagd/Gesundheit_und_Pflege/GP_Dokumente/Informationen_zum_Coronavirus/13._CoBeLVO.pdf

    Die Verordnung läuft am 20.12.2020 ab.


    Saarland

    https://corona.saarland.de/DE/service/massnahmen/verordnung-stand-2020-11-27.html

    Achtung: Im Saarland sind körpernahen Dienstleistungen mit Ausnahme der Prostitution laut Verordnung wieder erlaubt! Eine Klage könnte erfolgreich sein! Dies kann erst recht der Fall sein, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind!


    Sachsen

    https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html#a-8223

    Die Verordnung des Freistaats Sachsen läuft bis zum 28.12.2020!


    Sachsen-Anhalt

    https://coronavirus.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/Geteilte_Ordner/Corona_Verordnungen/Dokumente/3_AEVO_Achte_SARS-CoV-2-EindV-Lesefassung_27112020_nachKabinett.pdf

    Verordnung momentan nur als „Entwurf“ veröffentlicht!


    Schleswig-Holstein

    https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201129_Landesverordnung_Corona.html

    Achtung: In Schleswig-Holstein sind körpernahen Dienstleistungen mit Ausnahme der Prostitution laut Verordnung wieder erlaubt! Eine Klage könnte erfolgreich sein! Dies kann erst recht der Fall sein, wenn die Inzidenzzahlen niedrig sind! Verordnung läuft am 20.12.2020 ab!


    Thüringen

    https://corona.thueringen.de/verordnungen

    Verordnung gilt bis 20.12.2020.


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  • Zukunft Rotlicht – 25.11.2020 – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Zukunft Rotlicht – 25.11.2020 – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Zukunft Rotlicht – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

    Am heutigen Mittwoch, dem 25.11.2020, wird der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ begangen, bei dem die Themen Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat und sonstige Gewalttaten von Menschenrechtsverbänden thematisiert und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt werden.

    „Die Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.“ (Jean-Paul Sartre)

    Die Bekämpfung dieser oft perfiden Art von Gewalt ist eine sehr wichtige staatliche Aufgabe und verdient unsere Unterstützung. Gerade als „Rotlicht-Branche“ ist eine deutliche Positionierung unglaublich wichtig, da unsere Gegner ja momentan alles versuchen, um die Prostitution als solches zu bekämpfen.

    Dabei wird auch immer wieder versucht der Sexarbeit mit unsachlichen Argumentationen zu unterstellen, generell Gewalt gegen Frauen auszuüben. Zwangsprostitution wird als „Regelfall“ unterstellt, der „Missbrauch“ soll generelle Methode sein, die selbstbestimmte Sexarbeit ist Folge einer psychischen Erkrankung.

    Als Berater der Rotlicht-Branche, früherer Betreiber von Erotik-Locations und Moderator mehrerer Facebook-Gruppen, in denen sich Sexarbeiterinnen und Betreiber versammeln, widerspreche ich den Thesen der „Sexarbeitsgegner“ und rufe an dieser Stelle und an diesem Tag zu einem offenen Dialog auf, bei dem sachlich diskutiert wird und bei dem man sich den konkret Problemen annimmt, die vorhanden sind. Existente Gewalt im Bereich des Rotlichts muss entschieden bekämpft werden und die meisten Betreiberinnen und Betreiber werden dies sicher ganz klar unterstützen.

    Das deutsche „Rotlicht“ besteht nicht vornehmlich aus „Schmuddel“ und die Fürsorge für Sexworkerinnen und Sexworker ist vielen in der Branche wichtig! Die oft unterstellte „Rustikalität“ mag es in Teilbereichen geben, dass dies aber das absolute Grundprinzip der Branche ist, muss ausdrücklich verneint werden.

    Leider landen immer wieder „Skandalgeschichten“ in den Medien, denn mit dem „normalen Alltag“ macht man nun mal keine öffentlichkeitswirksamen Schlagzeilen. Jeder dieser Fälle ist ein Fall zu viel, keine Frage!

    „Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.“ (Albert Einstein)

    Aufgabe der Branche wird es sein, solche Missstände aktiv mit zu bekämpfen und dies nicht nur aus Image-Gründen. Entsprechende Aktivitäten sind hier bereits in Entwicklung und hier sind auch besonders die Verbände der Sexarbeit gefragt, die sich schon seit langem intensiv mit dem Thema beschäftigen.

    Packen wir es gemeinsam an!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

     

  • Zukunft Rotlicht – Zoom-Meetings – Freitag 20.11. – Montag 23.11.

    Zukunft Rotlicht - Zoom-Meetings - Freitag 20.11. - Montag 23.11.Zukunft Rotlicht – Zoom-Meetings – Freitag 20.11. – Montag 23.11.

    Herzliche Einladung zu den nächsten Zoom-Meetings von „Zukunft Rotlicht“, die aus aktuellem Anlass diesmal „gesplittet“ werden. Neben dem üblichen Wochenmeeting, gibt es auch einen Workshop und eine weitere „private Veranstaltung“ für Betreiberinnen und Betreiber aus dem Saarland.

    Freitag, 20.11.20 – Traditionelles Freitagsmeeting – 20.30 Uhr

    Wir behandeln heute die Folgen den Lockdowns2 und diskutieren über die ergangenen Urteile der Gerichte. Es gab wichtige Entscheidungen von Verwaltungsgerichten, von Oberwaltungsgerichten und auch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Außerdem sprechen wir auch über die neue Gesetzgebung, die durch die Änderung des Infektionsschutzgesetzes entstanden ist. Auch „Offene Themen“ sind wie immer willkommen.

    Montag, 23.11.20 – Novemberhilfen für Sexworkerinnen – 14.00 Uhr

    Ab Mittwoch, 25.11.20, sollen die „Novemberhilfen“ des Bundes online beantragbar sein und zwar für Soloselbständige, die bis zu 5.000 € geltend machen wollen, auch ohne Hinzuziehung eines Steuerberaters. So sind Hilfsgelder auch für Sexworkerinnen denkbar, wenn diese in Deutschland steuerlich geführt sind und über ein Elster-Zertifikat verfügen oder dieses jetzt noch beantragen können. Ich werde das Verfahren am kommenden Montag in einem Workshop erklären und lade alle, die daran interessiert sind herzlich zur Teilnahme ein.

    Der Zugang zu beiden Online-Meetings:

    https://us02web.zoom.us/j/87995900439?pwd=QjFDUnFoMlJ4WWRSaVJ4eGtlOXFxQT09

    Meeting-ID: 879 9590 0439
    Kenncode: 820304

    Herzliche Grüße

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info/

  • Prostitution 2020 – Lockdown 2 – Situationsbericht – 16.11.2020

    Prostitution 2020 - Lockdown 2 - Situationsbericht - 16.11.2020Prostitution 2020 – Lockdown 2 – Situationsbericht – 16.11.2020

    Montag, 16.11.2020 – 3. Woche des Lockdown 2 – Heute Konferenz Bundesregierung und Länder – Verschärfungen statt Lockerungen? – Klagewelle dürfte beendet sein! – Update Infektionsschutzgesetz noch diese Woche? – Fakten, Fakes und unnötige Diskussionen

    Die 3. Woche des Lockdowns beginnt

    Die Infektionszahlen haben jetzt wohl das sogenannte „Plateau“ erreicht: die Zahl der täglichen Neuinfektionen nimmt nicht zu, stagniert oder nimmt sogar leicht ab. Dennoch sind die 7-Tages-Werte immer noch sehr hoch und von den Werten, wo man über „Lockerungen“ nachdenkt, ist man in vielen Regionen des Landes noch weit entfernt. Erst wenn der 7-Tages-Wert unter 50 sinkt, soll ein „normales Leben“ wieder möglich sein. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Wert mit 42 am niedrigsten, während Berlin mit 206 das aktuelle RKI-Ranking anführt. Entspannung sieht anders aus und wenn man die Mathematik bemüht, wird man schnell feststellen, dass der notwendige 50-er-Wert in den Regionen, wo man momentan zwischen 100 und 200 liegt, bis Ende des Monats nicht erreicht werden kann. Womöglich könnte man in den Regionen, wo der Wert schon jetzt günstig ist, Ende November lockern. Ob man dies dann „regional“ tut, bleibt abzuwarten. Flächendeckend wird es nicht möglich sein; soviel steht schon jetzt fest!

    Konferenz Angela Merkel und Ministerpräsidenten – Merkel-Knigge

    Am heutigen Montag, 16.11.2020, findet die nächste Videoschalte zwischen der Bundeskanzlerin und den 16 Ministerpräsidenten statt und bereits im Vorfeld wurde berichtet, dass dieser Gipfel diesmal auf 2 Stunden begrenzt sein wird, da es eben nicht der richtige Zeitpunkt für neue Entscheidungen ist. Die Zahlen sind zu hoch, um vorzeitig zu lockern. Man will eine Bestandsaufnahme vornehmen, deren Ergebnis eigentlich schon feststeht. Für großen Unmut sorgt bereits der neue „Merkel-Knigge“ mit angedachten „Verschärfungen“, die in einer neuerlichen Beschlussvorlage für die heutige Videoschaltkonferenz gelistet sind. Kontakt nur noch zu einem anderen Haushalt ist ein absolutes Reizthema und auch die weiteren „denkbaren Einschränkungen“ sind alles andere als lustig. Nach der Konferenz ist vor der Konferenz: am Mittwoch, dem 25.11.2020, soll nochmals getagt werden und an diesem Tag kommt dann wohl „die Stunde der Wahrheit“!

    Heilmittel „Impfstoffe“ – Durchbruch und Zeitfragen

    In der vergangenen Woche wurde vom ersten Durchbruch bei einem Impfstoff berichtet und die Experten sind durchweg begeistert. Im 1. Quartal 2021 wird es mit den Impfungen losgehen, aber bis man die notwendige Zahl an Bürgerinnen und Bürgern geimpft hat, wird wohl ein halbes bis ein dreiviertel Jahr ins Land gehen. Perspektivisch haben wir also noch in ganz 2021 mit Einschränkungen zu rechnen, wie führende Politiker und Experten prognostizieren. Haben wir es nicht schon geahnt?

    Ein Blick auf die gegenwertige „Klagewelle“ – Game over!

    Ich habe eine Woche lang die Urteile der deutschen Oberverwaltungsgerichte beobachtet und analysiert. Bis auf Rheinland-Pfalz, wo sich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts getan hat, gibt es in allen anderen Bundesländern „unanfechtbare“ Entscheidungen. Außer im Saarland, in Bayern und in Hamburg, wo einige Eilanträge Erfolg hatten, wurden diese breit abgelehnt und zwar sowohl beim Aspekt der „Ungleichbehandlung“, wo mit der Kompensation durch den Staat in Form von wirtschaftlichen Hilfen argumentiert wurde, wie auch beim bemängelten „Parlamentsvorbehalt“, der dann Ende vergangenen Woche selbst in einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts als eher „relativ“ bewertet wurde. Das „positive Urteil“ in Bayern wurde durch eine Veränderung der Verordnung quasi aufgehoben; die positive Entscheidung in Hamburg wurde durch eine Eilverfügung einstweilen blockiert. Im Ergebnis sind wir, was unsere Branche anbelangt, momentan beim „Game over“! Noch anhängige Eilverfahren dürften kaum mit anderem Inhalt „glänzen“: körpernah ist weitestgehend ein „no go“ und die Öffnung von Prostitutionsstätten dürfte mal wieder die „letzte Maßnahme“ sein, die der Staat ermöglichen wird. Schade für alle Klägerinnen und Kläger, die nun abermals Geld verbrannt haben, aber man hätte auf die erfahrenen Branchen-Anwälte hören sollen, die den jetzigen Zeitpunkt für eine Klage als „sehr unklug“ betrachtet hatten und die nur dann geklagt haben, wenn die „Kundschaft“ ausdrücklich darauf bestand! Eine Übersicht der Klageergebnisse der vergangenen Wochen findet sich auf meiner „Sonderseite Klagen im Eilverfahren vor Oberverwaltungsgerichten“. Was „Klagen allgemein und zukünftig“ anbelangt, kann es „bald“ deutlich schwieriger werden, da sich die Gesetzgebung rasch verändern wird:

    Infektionsschutzgesetz wird erweitert! – Paragraph 28a wird wohl verabschiedet!

    Am 18. November 2020 wird die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes wohl im Deutschen Bundestag verabschiedet. Am gleichen Tag findet eine Sondersitzung des Bundesrates statt, wo der Bundesrat dem Gesetzgebungsvorhaben der Bundesregierung zustimmen soll und wird. Der neue Paragraph 28a, der von vielen Verfassungsrechtlern bereits bemängelt wird, führt vermutlich zu einer Legalisierung der zukünftigen „Corona-Verordnungen“, die bislang ohne Beteiligung der Parlamente beschlossen wurden. Das ändert sich nun und wird zunächst einmal Bestand haben. Selbst wenn man das Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht angreift, was sehr wahrscheinlich ist, wird es eine ganze Zeitlang die Rechtsprechung prägen. Ausgang ungewiss! Klagemöglichkeiten zunächst eingeschränkt!

    Fakten, Fakes und unnötige Diskussionen

    Die aktuellen Berichte, Links und Diskussionen auf Facebook und in unseren Gruppen zeigen, wie blank die Nerven einiger Protagonisten liegen: für die einen gibt es Corona gar nicht, andere sprechen von wenig Gefahr. Die Weltverschwörung wird erwähnt, die Impfung soll Nanopartikel enthalten, die eine völlig Kontrolle ermöglichen. Mutationen sind bereits unterwegs und der Staat erfindet überlastete Krankenhäuser. Es stirbt niemand? Mit ein paar Toten kann man leben? Auslese der Natur versus Verschwörungstheorien. Tausende Hobby-Virologen sind am Start und ereifern sich ohne Ende! Leugner, Schwarzmaler und Lobbyisten. Der Sumpf lebt und erzeugt täglich neue „Bilder“! Der Umgang wird ruppiger und auch im Alltag geht es vor der Tür rustikal zur Sache! Die „Masken fallen“ auch im übertragenen Sinn und manchmal schaut man in eine „fiese Fratze“! Man fordert die Meinungsfreiheit für sich selbst ein, verweigert diese aber dem „Gegner“? So funktioniert Demokratie nicht! Wenn dann noch persönliche Angriffe und Beleidigungen hinzu kommen, ist das „Ende der Fahnenstange“ erreicht!

    Erotik-Branche wohin? – Muss der Puff jetzt uff?

    Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen und Ansätze. Manche, die klagen, wollen „aus Prinzip“ öffnen; manche haben erkannt, dass die Freude am gewerblichen „Bumsen“ gerade nicht so recht vorhanden ist und dass es betriebswirtschaftlich schlauer ist die „November-“ und möglicherweise „Dezember-Hilfe“ in Anspruch zu nehmen, anstatt die Notreserven in Klagen zu investieren, die gerade krachend scheitern. Die Geschmäcker sind verschieden, aber selbst hartnäckige „Puff-Uff-Votanten“ sind momentan verstummt. Zwar ist „geschützter Verkehr“ wahrscheinlich nicht gefährlicher als eine üppige neue Dauerwellen-Erschaffung beim Frisör, dennoch kommt man in der gesellschaftlichen Debatte mit der „Puff-Uff-Forderung“ gerade nicht auf den Thron der Sympathie. Klar, im Untergrund und bei Tante Lieschen privat, wird nach wie vor gepimpert, dies aber eben in der Grauzone und mit angezogener Handbremse. Der Trieb findet ebenso seinen Weg, wie es der Geldbedarf tut und der Staat schaut an vielen Stellen einfach weg oder hat sich anderen Aufgaben verschrieben! Darum erspare ich mir heute auch jegliche ethische Bewertung!

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info