Schlagwort: Prostitution

  • Prostitution 2017 – Im Märzen der Howard die Rösslein einspannt – Auf Reisen!

    Prostitution 2017 – Im Märzen der Howard die Rösslein einspannt – Auf Reisen!

    Prostitution 2017 - Im Märzen der Howard die Rösslein einspannt - Auf Reisen!
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Im Märzen der Howard die Rösslein einspannt – Auf Reisen!

    Nur wer den Acker bestellt, kann auch Früchte ernten! Dies alte Bauernweisheit kam mir spontan in den Sinn, als ich gestern am späten Abend meinen Koffer packte und die selbstverständlich selbst gebügelten Klamotten einpackte, die mich in den kommenden 14 Reisetagen durch die Republik begleiten werden. Für einen alten Mann eine ganz schöne Kraftanstregung. Eine Tournee mit anspruchvollem Hintergrund und vielen Terminen, die meine volle Aufmerksamkeit erfordern:

    Am Freitag, dem 3. März, ein erster Termin mit sympathischen wie innovativen erotischen „Jungunternehmerinnen“ in Berlin, am Samstag das anspruchsvolle Tagesseminar von Berlin Intim mit Betreibern aus der ganzen Republik und dann in der kommenden Woche eine Reise, die mich über Köln nach Stuttgart, Regensburg, Nürnberg und München führen wird. Leben aus dem Koffer mit Zwischenstopps in angenehmen Domizilen.

    Ja, ich könnte nebenbei inzwischen durchaus den Hoteltester machen, denn in den vergangenen Monaten kam ich auf über 50 Übernachtungen in kommerziellen Betten, wobei allerdings Einzelbelegung die vornehmliche Regel war. Ja, so richtig langweilig! Zwinker.

    Die Suche nach „neuen Erkenntnissen“ habe ich stets im Blick, Informationsmaterial ist immer im Koffer und im Austausch mit Mandantinnen und Mandanten entstehen oft kreative Prozesse, die dabei helfen, die Dinge richtig zu beleuchten!

    Bei meiner Arbeit geht es weniger um Ideologie, sondern vielmehr um Pragmatik! Ich bin kein Politiker, meine persönliche Meinung zum neuen Gesetz spielt keine Rolle und ich muss mich nicht zum Retter der Welt erklären, um etwas zu bewegen! Dieses fragwürdige Spiel überlasse ich meinen bekannten Freundinnen und Freunden in Frankfurt/Main, die sich bei Donald Trump scheinbar einige populistische Strategien abgeschaut haben und das Schwert der vermeintlichen „Wahrheit“ mit scharfer Klinge führen.

    Dass solide Mathematik nur funktioniert, wenn die Annahmen stimmen, wird dabei gerne vergessen: das Ergebnis muss stimmen und man kann dieses auch vorher bestimmen und dann einfach „zurückrechnen“? Es soll ja sogar Leute in der Branche geben, die auf diese Weise ihre Steuererklärung fertigen!

    Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft mehr Zeit in die praktische Arbeit zu investieren, denn damit verdiene ich mein Geld und Dispute kosten einfach zuviel Zeit. Auch wenn ich es manchmal liebe, Recht zu haben und im positiven Sinne zu „streiten“, bremst dies doch merklich meine Schaffenskraft und die Mandantinnen und Mandanten wollen einen Berater haben und keinen Demagogen, der als Rampensau durch die Foren hüpft! OK!

    Im Kopf muss eben eine „Evolution“ entstehen und auf dem Weg liegen noch viele Steine, an denen man stolpern kann, denn die „Kunde“ vom neuen Prostitutionsgesetz ist noch längst nicht überall „im Puff“ angekommen. Kein Wunder, wenn man an die sehr hohe Anzahl von fremdsprachigen Anbieterinnen denkt, die in Deutschland der Sexarbeit nachgehen.

    Wenn man in der kommenden Woche weniger von mir liest, ist dies eben der Tatsache geschuldet, dass ich ganztägig in Terminen bin und dann eben nur zwischen Tür und Angel Zeit finde, meine Blogs zu betreuen. Der „Notbetrieb“ bleibt natürlich gewährleistet und meine E-Mails beantworte ich natürlich wie immer gewissenhaft. Adel verpflichtet!

    Wir bleiben uns gewogen? Na, dass hoffe ich doch sehr! – Glück auf, Motor an!

  • Prostitution 2017 – Staatspuff oder VEB: Volkseigenes Bordell? – Denkbar?

    Prostitution 2017 – Staatspuff oder VEB: Volkseigenes Bordell? – Denkbar?

    Prostitution 2017 - Staatspuff oder VEB: Volkseigenes Bordell? - Denkbar?Prostitution 2017 – Staatspuff oder VEB: Volkseigenes Bordell? – Denkbar?

    Wer hat es erfunden? – Die Schweizer – Eidgenössische Verrichtungsanstalt?

    Die Idee kommt aus der Schweiz und ist nicht ganz neu: Staatlich betriebene „Prostitutionsanstalten“ (in der Schweiz heisst wohl alles irgendwie Anstalt) sollen nach Meinung einiger Schweizer Politiker ein geeignetes Mittel der Wahl sein, um Kriminalität und Auswüchse im Rotlicht-Milieu zu unterbinden.

    Ein Eros-Center, der von der Stadt oder einem städtischen Betrieb geführt wird, soll „Manager“ sowie „wuchernde Wirtschafter“ fernhalten: die Zimmermieten wären human und nicht dem maximalen Gewinnstreben unterworfen. Es gäbe Sozialräume und statt des fordernden Wirtschafters, würden sich Sozialarbeiter regelmässig um die Belange der Mieterinnen kümmern.

    Wenn man prognostiziert, dass durch das neue deutsche Prostituionsgesetz in den kommenden Jahren recht viele Kleinbordelle aus bau- und ordnungsrechtlichen Gründen von der Bildfläche und vorallem aus den Stadtzentren verschwinden werden, werden viele der jetzt tätigen Damen keine Arbeitsstätte mehr haben. Davon werden dann die Großbetriebe profitieren, die schon jetzt nahezu allen Anforderungen des neuen Gesetzes genügen und die sich keine Sorgen um ihren Fortbestand machen müssen.

    So kann es durchaus dazu kommen, dass „suchende Frauen“ nur noch in solchen Betrieben eine Bleibe finden werden und das die großen Anbieter dadurch in eine sehr machtvolle Position geraten, bei denen sie auswählen, diktieren und prächtig (mit)verdienen können. Ob da wirklich noch viel von gewünschter Unabhängigkeit übrig bleiben wird, stelle ich einmal provokativ und ahnend als Frage in den Raum.

    Vom Regen in die Traufe? Statt Arbeit in der heimeligen Atmosphäre eines Wohnungsclubs, dann in Etage 4, Zimmer 2a im Eroscenter, wo es weniger Zimmer gibt als Bewerberinnen? So oder so ähnlich kann das an einigen Orten der Republik schon ausgehen und da ist die Frage nach „öffentlichen Gebäuden“ für die Prostitution gar nicht mehr so abwegig. Dabei kann es sich ja dann auch um kleinere Einheiten handeln; dn Großpuff mögen nämlich viele Sexworker nicht wirklich!

    In der Schweiz wiesen die Gegner der „Initiative Volkspuff“ die Forderung scharf zurück, weil es überhaupt nicht zu vertreten sei, Steuergelder für eine indirekte Förderung der Prostitution zu „verschwenden“. Dabei wurde aber übersehen, das ein volkseigenes Bordell ja auch durchaus Gewinne erwirtschaften könnte und das es fast überall leerstehende städtische Gebäude in Gewerbegebieten gibt, die seit Jahren nicht genutzt werden und die sich für den angedachten Zweck durchaus eignen dürften.

    Doch selbst wenn eine Gemeinde oder eine Stadt die Idee begrüssen würde, stellt sich die Frage, ob eine solche Wettbewerbs-Verzerrung überhaupt zulässig wäre, da man den freien Wettbewerb jederzeit unterlaufen könnte und die verbleibenden privaten Mitbewerber kaum Chancen hätten zu den (angenommen) städtisch günstigen Tarifen Arbeitsraum anzubieten. Ausserdem könnte der berühmte „politische Wille“ auch möglichst viele private Anbieter mit scharfen Kontrollen und Auflagen vertreiben, um die „städtischen erotischen Betriebe“ in die „Pole-Position“ zu bringen.

    Das VEB: Volkseigene Bordell bleibt wahrscheinlich sowohl bei den findigen Eidgenossen, wie auch in deutschen Landen ein interessantes Denkmodell, das aber niemand wirklich in Angriff nehmen wird

  • Prostitution 2017 – Sexsteuer-Automat in Bonn defekt – Sexworkerinnen jubeln!

    Prostitution 2017 – Sexsteuer-Automat in Bonn defekt – Sexworkerinnen jubeln!

    Prostitution 2017 - Sexsteuer-Automat in Bonn defekt - Sexworkerinnen jubeln!
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Sexsteuer-Automat in Bonn defekt – Sexworkerinnen jubeln!

    Seit einigen Tagen ist der wohl einzige deutsche „Sexsteuer-Automat“, der von der Stadt Bonn in der dortigen Immenburg am „Strassenstrich“ installiert wurde, defekt! Sexworkerinnen, die für für ihre „Schicht“ ein Tagestagesticket zum Preis von 6 € ziehen müssen, um der Vergnügungssteuer-Satzung der Stadt Bonn zu genügen, freuen sich, weil man eben bares geld spart und es noch keine „Huren-Parkscheibe“ gibt, die man stattdessen
    auslegen oder anheften kann.

    Wer jetzt denkt, dass ich hier einen leicht verfrühten April-Scherz mache, der irrt: in Bonn wurde wirklich ein Parkticket-Automat umprogrammiert und schon vor einigen Jahren seiner besonderen Bestimmung übergeben. Ob man inzwischen auch mit Handy-App zahlen kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Allerdings ist das Klima auf dem Bonner Strassenstrich ansonsten nicht so gut, wie jetzt der Bonner Generalanzeiger berichtet: trotz eines Sicherheitsdienstes, den die Stadt Bonn bereitgestellt hat, fühlen sich viele Damen unwohl und eben überhaupt nicht sicher! Nun ist es aber nicht so, dass die Freier und deren Verhalten dafür verantwortlich sind! Vielmehr haben sich wohl die Damen regelmässig in den Haaren, weil die Zahl der Kunden eher überschaubar ist, dafür aber ständig „neue Kolleginnen“ auf dem Strassenstrich erscheinen.

    Zu wenig Brot für alle und zudem auch noch ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen, bei dem es bisweilen zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kommt!

    Wer ein Ticket zieht, darf „anschaffen“ gehen und die aus früheren Zeiten bekannten „fest verteilten Laternen“, die von örtlichen Stenzen vergeben wurden, gibt es schon lange nicht mehr. Theoretisch kann sich jede Bonner Hausfrau, die von Finanzsorgen geplagt ist, auf den Weg zum Automaten machen und dann ihr „Glück“ versuchen; wobei dies natürlich auch für Damen, Herren und Transen aus anderen Städten möglich ist.

    Beim Bonner Strassenstrich handelt es damit eindeutig um einen öffentlich bewirtschafteten Freiluft-Puff, der ein wenig Geld in die klamme Stadtkasse bringen soll.

    Und hier können chronisch arme Städte und Gemeinden doch auf eine schräge Idee kommen und eine alte Tradition neu beleben: im Mittelalter und auch später standen „Hurenhäuser“ oft unter städtischer Verwaltung und wäre es wirklich abwegig, wenn man nun unter den Vorgaben des neuen Prostituionsgesetzes „öffentliche Bordelle“ errichten würde? Mit dieser Fragestellung werde ich mich in den kommenden Wochen nochmals intensiver beschäftigen!

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2016/11/02/nachgefragt-die-besteuerung-von-sexworkern-in-deutschland/

  • Prostitution 2017 – Infoseminar neues Prostitutionsgesetz am 8. April 2017 in Herford

    Prostitution 2017 – Infoseminar neues Prostitutionsgesetz am 8. April 2017 in Herford

    Prostitution 2017 - Infoseminar neues Prostitutionsgesetz am 8. April 2017 in Herford
    Bildquelle: Pixabay

    Am Samstag, dem 8. April 2017, findet in Herford (Ostwestfalen) ein Informationsseminar zum neuen deutschen Prostitutionsgesetz statt:

    Das neue Prostitutionsgesetz in Theorie und Praxis

    Informations-Seminar für Sexworkerinnen, Club-Betreiber, Vermieter von Hostessenwohnungen, Escort-Services, Partyveranstalter und Co.

    Am 1. Juli 2017 wird in Deutschland ein neues Prostitutionsgesetz Inkrafttreten, das die Rotlichbranche massgeblich verändern wird:

    • Sexworker(innen) müssen sich bald amtlich registrieren und gesundheitlich beraten lassen, um ihrer Tätigkeit weiter legal nachgehen zu können!
    • Clubs, Bordelle und Terminwohnungen, aber auch erotische Massage-Institute, werden zu „Prostitutionsstätten“, die demnächst eine behördliche Erlaubnis beantragen müssen!
    • Baurechtliche Überprüfungen von „geduldeten Betrieben“ sind nun gesetzlich bindend vorgeschrieben! Kennen Sie den Status Ihres Objekts?
    • Die Vermittlung von sexuellen Dienstleistungen (Escort) ist nur noch mit vorliegender Genehmigung zulässig!
    • Flatrate- und Gangbang-Veranstaltungen werden zukünftig nicht mehr erlaubt sein!
    • Es wird eine generelle Kondompflicht für alle gewerblich üblichen Praktiken eingeführt! Freier und Sexworker können empfindlich bestraft werden!
    • Werbeverbote und weitere Auflagen werden zwangsläufig kommen!


    Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich auf die neue Situation frühzeitig vorzubereiten!

    In Kooperation mit OWL Erotik informiert der Publizist und Unternehmensberater Howard Chance, der mit seiner Beratungsgesellschaft bereits zahlreiche Betriebe in Deutschland bei der Umsetzung des neuen Gesetzes unterstützt, im Rahmen des Branchenseminars über die Inhalte des Gesetzes und erläutert, welche Vorbereitungen zu treffen sind, um nicht Mitte des Jahres in Schwierigkeiten zu geraten. Chance war über viele Jahre in leitenden Funktionen in der Rotlicht-Szene beschäftigt und hat eine umfangreiche Publikation und ein Webportal mit über 150 Artikeln zum neuen Gesetz veröffentlicht:


    Als weiterer Dozent konnte Herr Heiko Bender, Psychologischer Berater und Life-Couch, gewonnen werden, der ebenfalls vielfältige Erfahrungen in der Branche besitzt und mit diversen kommunalen Beratungsstellen in NRW in Kontakt steht. Herr Bender wird zu Fragen des öffentlichen Umgangs mit der Prostitution und den daraus resultierenden Problemen, Stellung nehmen und wichtige Impulse zum Umgang mit Behörden geben:

    Vom Howard-Chance-Team wir zudem ein sehr erfahrener Bauexperte aus Frankfurt/Main anwesend sein, der in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche große Bauprojekte in der Rotlicht-Branche geleitet hat und der die Bauvorschriften und deren Anwendung bis ins Detail kennt! Auch von ihm sind wichtige Informationen zu erwarten.

    Nach den einleitenden Vorträgen, ist eine große Diskussionsrunde vorgesehen, bei der Sie Fragen zu den Themen stellen können. Howard Chance wird dabei vom OWL Erotik-Team unterstützt, also von engagierten Leuten, die örtliche Gepflogenheiten und Tendenzen kennen. Die Veranstaltung hat rein informativen Charakter, stellt keine Rechtsberatung dar, eine solche kann aber auf Wunsch vermittelt werden. Sprechen Sie gerne beim Seminar die Herren Niederkleine und Chance an.

    Veranstaltungsort:

    Hotel Waldesrand****, Zum Forst 4 in 32049 Herford
    https://www.hotel-waldesrand.de/

    Seminarzeit:

    Samstag, 8. April 2017 von 12.00 bis 16.30 Uhr mit einer Raucherpause, danach gibt es die Möglichkeit zum weiteren Austausch oder zum gemeinsamen Abendessen. Herr Chance wird
    bis in den späten Abend vor Ort sein und freut sich auf intensiven Gedankenaustausch!

    Seminargebühr:

    60 € pro Person

    Anmeldung:

    Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf bei OWL Erotik!
    Kontaktinfo: Herr Dirk Niederkleine – Phone 0176-83025912 –  niederkleine@owlerotik.de
    Wir weisen darauf hin, dass die Plätze limitiert sind und daher eine frühzeitige Anmeldung
    empfohlen wird!

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/04/03/programm-seminar-herford/

  • Prostitution 2017 – Skurril – Geht der Trend jetzt zur mietbaren Gummipuppe?

    Prostitution 2017 – Skurril – Geht der Trend jetzt zur mietbaren Gummipuppe?

    Prostitution 2017 - Skurril - Geht der Trend jetzt zur mietbaren Gummipuppe?
    Bildquelle: rs-dolls.com

    Prostitution 2017 – Skurril – Geht der Trend jetzt zur mietbaren Gummipuppe?

    Eine ebenso revolutionäre wie skurrile Idee flattert gerade werbewirksam durch den Internet-Blätter-Wald und fast alle großen Portale berichten darüber: in Barcelona hat nämlich das angeblich erste „Sex-Puppen-Bordell“ der Welt eröffnet, wo sich der Herr mit Niveau und besonderer Neigung mit Real-Dolls aus Silikon erotisch die Zeit vertreiben kann. Eine sehr hygienische Sache, da man Silikon nach dem „Verkehr“ gut reinigen kann und diverse gefühlsechte Einsätze durchaus spülmaschienentauglich sind, wie die Hersteller der „Figuren“ auf Nachfrage bestätigen! Super: kein dämlicher Smalltalk, keine Wiederworte. So eine „Doll“ ist schon toll und von Fremdgehen kann man auch nicht wirklich sprechen!

    Die Firma Lumidoll, die in Barcelona die Puppen an den Mann bringt, betont, dass alle Modelle „sehr devot sind“, was ja auch bei Silikon nicht wirklich wundert. Ausserdem sind die
    Gliedmaßen verstellbar und so sind unterschiedliche „Positionen“ möglich. „Besser als mit einer normalen Frau!“, soll der Sex sein, weil es bei der Puppe eben keine Tabus gibt und sie durch die strapazierfähige Verarbeitung auch so einiges aushält. Und da so eine Puppe in der Luxus-Ausführung schon mal 10.000 Dollar kostet und man(n) ja auch gerne mal die Hautfarbe wechselt, ist das Mieten eine tolle Sache und so unkompliziert! Wenn man sich denn erst einmal in das Etablissement hinein traut, was den einen oder anderen schon mal einige Überwindung kosten dürfte.

    Die Rückkehr der Seemannsbräute anno 2017!

    Die Idee mit den Sex-Puppen ist übrigens gar nicht so neu, wie man jetzt vermutet: in Japan gibt es neben „Schlüpfer-Aroma-Automaten“ schon seit Jahren den „Doll-Escort“, wo man sich eine „Puppe auf Zeit“ ins Haus bestellt. Ein Lieferdienst bringt die zu allem bereite Dame
    und holt sie am nächsten Tag wieder ab. Neben der Miete, zahlt man eine Pauschale für die Grundreinigung und das notwendige Flutschi und schon geht es zur Sache. Vorbei die Zeiten, wo man Puppen aus Schlauchboot-Folie mühsam aufblasen musste und dann, durch das nicht vorhandene Gewicht, das Problem hatte, nicht richtig stossen zu können, weil das Modell keinen Widerstand bot und quer durchs Bett rutschte. Die Real Dolls wiegen 40 bis 50 Kilo und sind auch bei hartem Sex ein Fels in der Brandung!

    Für Freunde der „Sodomie“, solche Ferkel soll es ja wirklich geben, sind bei sehr speziellen japanischen Anbietern angeblich auch Silikon-Esel und Hunde-Imitate erhältlich. Wer das nötige Kleingeld hat, kann Maßanfertigungen in Auftrag geben und auf Wunsch natürlich auch die Anzahl der vorhandenen „Löcher“ erweitern, wenn man sich beispielsweise zu einem Silikon-Gangbang verabredet und von einem flotten Fünfer träumt.

    Löst die neue Geschäftsidee nun einige der Probleme, die das neue Prostitutionsgesetz verursacht? Theoretisch ist das eine Marktlücke, die aber eher nicht zu unserer Kultur passt. Ausserdem ist zu befürchten, dass man für den gewerblichen Einsatz einer Love-Doll in unserer Republik gleich ein TÜV-Zertifikat und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Gesundheitsamtes benötigt, um seine „Puppe“ in den „Verkehr“ zu bringen!

  • Prostitution 2017 – Stadt Stuttgart will Zahl der Bordelle halbieren – Beobachtungen

    Prostitution 2017 – Stadt Stuttgart will Zahl der Bordelle halbieren – Beobachtungen

    Prostitution 2017 - Stadt Stuttgart will Zahl der Bordelle halbieren - Beobachtungen
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Stadt Stuttgart will Zahl der Bordelle halbieren – Beobachtungen

    Nicht in jeder deutschen Stadt gibt es bislang offizielle „politische Vorgaben“, wie man die unliebsame Prostitution wirksam eindämmen, verlagern oder gar beseitigen will. Durch das bevorstehende neue Prostitutionsgesetz, kommt da Thema zwar vielerorts zwangsläufig auf die Agenda von Stadträten, Parlamenten und Verordnetenversammlungen, aber von den Inhalten der Unterredungen und internen Absprache , erfährt der interessierte Bürger meistens nichts. Erst, wenn alles spruchreif ist, treten Verwaltung und Politik in die Öffentlichkeit und verkünden, was denn so geplant ist und wie man Dinge konkret umsetzen wird.

    In der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist der Kampf gegen besondere Formen der Prostitution schon seit Jahren ein Thema. Duldungen von Bordellbetrieben wurden bereits aufgehoben, weil Stadt und Verwaltung untragbare Zustände entdeckt hatten. Im bekannten und sehr zentral gelegenen Leonhardsviertel wurden nahezu alle erotischen Zimmervermietungen mit wirksamer baurechtlicher Argumentation geschlossen.

    Im Jahr 2015 hatte der Stuttgarter Baubürgermeister Matthias Hahn verkündet, die Anzahl der Bordelle zu halbieren. Ein politisch motivierter Willen, der auch von Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Die Grünen) unterstützt wird. Bekämpfung der Armutsprostitution und gleichzeitige Erhöhung der Lebensqualität in der Stuttgarter Altstadt, waren und sind die erklärten Ziele der Stuttgarter Politik und diese Ziele wurden im Leonhardsviertel schon weitgehend erreicht, wenn auch mit diversen Mühen und Verwaltungsverfahren, die sich zum Teil über Jahre hinzogen. Denn Rechtsmittel sind fast immer möglich und dann beginnt ein langer Weg über die Instanzen.

    Das Leonhardsviertel wurde jetzt erfolgreich „zurückerobert“, aber die Stadt geht, wie aktuelle Presseberichte belegen, auch in anderen Gegenden weiter gegen illegale Bordellbetriebe vor, die sich sogar in reinen Wohngebieten angesiedelt haben, wo es keine Aussicht auf Genehmigung gibt. Nach wie vor ist es üblich, einfach eine Wohnung anzumieten, Mädels dort einzuquartieren und dann entsprechende Werbung zu schalten.

    So wird innerhalb von wenigen Tagen aus einer 2-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung eine neue erotische Adresse, in der sich dann schnell neugierige Kunden einfinden. Nachbarschaft hin, Nachbarschaft her: die Vermieter erzielen hohe Mieten und der Betreiber der Location verdient ebenfalls ordentlich, so lang das Spiel eben funktioniert und das Ordnungsamt nicht vorstellig wird. Und selbst, wenn dies passiert, kann man mit geschicktem Agieren die Schließung noch für Wochen und Monate hinauszögern, wenn man weiß, wie Widersprüche funktionieren.

    Der Rubel rollt dann noch eine ganze Weile weiter und wenn man irgendwann dann doch schließen muß, zieht man einfach mit dem Betrieb um und das Procedere beginnt von vorne.

    Das neue Prostitutionsgesetz wird hier ab dem 1. Juli 2017 einschneidende Veränderungen mit sich bringen und das „Puff Hopping“ beenden! Wenn ich nämlich nach dem 1. Juli 2017 eine neue Prostituionsstätte eröffne, benötige ich als Betreiber eine Erlaubnis. Habe ich diese nicht, kann das Amt sofort einschreiten und ein amtliches Siegel auf meine roten Türe kleben! Betriebe, die schon vor dem 1. Juli 2017 bestehen, haben da etwas mehr Glück, da sie von den Übergangsregelungen profitieren. Doch auch hier kann es, wenn auch deutlich später, zum Existenzverlust kommen, wenn im Prüfverfahren baurechtliche Unmöglichkeiten zum Vorschein kommen!

    Stuttgart ist ein Vorreiter, andere Städte haben ähnliche Pläne in der Schublade und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis aus anderen Regionen der Republik ähnlich Meldungen eintreffen werden! Jeder Betreiberin und jeder Betreiber sollte dringend die baurechtliche Situtation des eigenen Betriebes sehr frühzeitig überprüfen oder überprüfen lassen, damit im Zweifelsfall noch ausreichend Zeit bleibt nach Alternativen Ausschau zu halten. Hier gilt, wie fast immer, der gute alte Spruch von „Gorbi“:

    Wer zu spät kommt, den straft das Leben!

  • Prostitution 2017 – Philip Siegel – 3 Zimmer, Küche, Porno – Buchvorstellung

    Prostitution 2017 – Philip Siegel – 3 Zimmer, Küche, Porno – Buchvorstellung

    Prostitution 2017 - Philip Siegel - 3 Zimmer, Küche, Porno - BuchvorstellungProstitution 2017 – Philip Siegel – 3 Zimmer, Küche, Porno – Buchvorstellung

    Der Buchautor Philip Siegel, Fernsehredakteur und freier Autor, befasst sich in seinem neu erschienenen Buch „3 Zimmer, Küche, Porno“ mit der interessanten Frage, warum immer mehr Menschen in die Sexbranche einsteigen. Pornografie ist zu einem Freizeitabenteuer geworden, Mitbürger wie du und ich präsentieren sich virtuell äusserst freizügig im Internet und haben damit mitunter mehr Erfolg, als die etablierten „Profis“, denen dadurch ganz schön die finanzielle Puste ausgeht.

    In den vergangenen Jahren ist hier ein ganz eigener Kosmos entstanden, der die Pornobranche total verändert hat: wurden in den Zeiten von Gina Wild, Teresa Orlowski und Kelly Trump noch aufwendige Sets und ein großes Filmteam eingesetzt, reicht heute manchmal die digitale Amateurkamera vom Discounter und da private Wohn- oder Schlafzimmer für die erfolgreiche Produktion von anzüglichen Clips.

    So wird aus Bäckerei-Fachverkäuferin Uschi B. plötzlich „Lolette Lamour“ und Kranfahrer Siggi aus Oer-Erkenschwick, entwickelt in seiner Freizeit die Figur des „Magic Hammers“, der mit seiner enormen Standkraft und imposanter Technik betört.

    Indem man die Konsumenten und Kunden in die Produktionen einbezieht und damit immer neue „Amateur-Stars“ entstehen, wächst die Branche ständig und es gehört in Deutschland scheinbar inzwischen zum guten wie frivolen Ton, einmal in einem Porno mitgespielt zu haben. Aufrufe zu anzüglichen Castings gibt es hundertfach und dabei vermischen sich auch
    die Grenzen zwischen rein darstellender Pornografie und handfester Prostitution, wenn nämlich „Casting- oder Drehgebühren“ erhoben werden, die dann den Darstellerinnen direkt
    oder indirekt zugute kommen.

    Nicht jede Produktion, die unter dem Label „Amateur“ firmiert, hat auch wirklich „Amateur“ im Karton: oftmals ist die Produktion der Haupt-Broterwerb oder die Produktion ist ein Zusatzprodukt von Prostitution oder sonstiger realer Sexarbeit.

    Der Gesetzgeber hat die „darstellende erotische Kunst“ nicht unter Prostitution eingeordnet, aber der Finanzminister langt natürlich trotzdem zu, da nach der exitierenden deutschen Abgabenordnung prinzipiell jeder in Deutschland verdiente Euro steuerpflichtig ist. Da die Amateurclips in den meisten Fällen über große Portale vermarktet werden, die per Überweisung Kundengelder weiterleiten, ist die steuerfreie schwarze Nebeneinnahme, die sich bei Prostitution recht einfach erzielen lässt, im Cam-Sektor eher nicht die Norm, weil eben verwertbare Belege und Buchungen entstehen.

    Philip Siegel geht mit seinem Buch „Drei Zimmer, Küche, Porno“ auf eine einzigartige Entdeckungsreise, in dem Normalität und Exzentrik oft nur eine Wohnungstür voneinander entfernt liegen. Er blickt hinter die Kulissen einer verborgenen Branche, die unser Verhältnis zur Sexualität sowohl spiegelt als auch immer stärker beeinflusst.

    Wenn man bei der Reise durch das Internet plötzlich seine spröde Nachbarin entdeckt, die hingebungsvoll fremde Geräte entdeckt oder wenn ein Bundespolizist wegen eines ungenehmigten Porno-Nebenjobs mit disziplinarischen Konsequenzen zu rechnen hat, sind wir in der Realität von „Porno 4.0″ angekommen!

    Das Buch ist sehr lesenswert, interessant geschrieben und zeigt, wie intensiv der Autor in die Szene eingestiegen ist. Begleiten Sie ihn bei seinen Einblicken? Reizt Sie das Thema unter Umständen persönlich? Dann sollten Sie die Lektüre nicht verpassen:


    Philip Siegel: Drei Zimmer, Küche, Porno – Campus-Verlag – Erschienen Februar 2017

  • Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Prostitution 2017 - Da simmer dabei, das ist prima! - Erst Berlin, dann Süddeutschland
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Da simmer dabei, das ist prima! – Erst Berlin, dann Süddeutschland

    Nachdem ich gestern das so stürmisch wie karnevalistische Rheinland gestern wieder verlassen habe und mich in diesem Jahr dafür entschieden habe, dem Karneval eher fern zu bleiben, werde ich am kommenden Wochenende meinen Schreibtisch aufräumen, liegengebliebene Akten bearbeiten und mich dann intensiv auf die Aufgaben der nächsten Woche vorbereiten, denn am kommenden Wochenende ist Berlin angesagt, wo das von vielen herbeigesehnte Fachseminar „Rotlicht trifft Blaulicht“ stattfinden wird, wo sich Experten aus der Branche einfinden werden, um die aktuelle Lage und deren Auswirkungen intensiv zu diskutieren. Das Team von Berlin Intim ist hier ein bundesweiter Vorreiter und ich freue mich sehr, in diesem Jahr dabei zu sein! Da simmer dabei, das ist prima!

    Howard Chance vom 2. bis 6. März 2017 in Berlin

    Natürlich werde ich im Rahmen meiner Berlinreise auch einige Individualtermine in der Hauptstadt wahrnehmen, wo es wieder um vielfältige Beratungsthemen gehen wird. Gerade in Berlin gibt es Unmengen von Prostitutionsstätten, die sich in Wohngebieten befinden und deren Nutzung von der „Gnade“ und der „Duldung“ der Ämter und Behörden abhängig ist. Die Ungewißheit, was hier in diesem Jahr noch passieren wird, lässt einige Mitbürger schon länger nicht mehr schlafen, was man ja sehr gut nachvollziehen kann.

    Howard Chance vom 7. bis 11. März in Köln, Stuttgart, Regensburg, Frankfurt/Main

    Direkt nach den hoffentlich erfolgreichen „Berliner Tagen“ geht es für mich dann über eine Zwischenstation in Köln direkt weiter in den Süden der Republik, wo es auch Beratungsbedarf und entsprechende Mandate gibt, die meinen ganzen Einsatz erfordern. Momentan gibt es noch einige denkbare freie Termine, die Tendenz ist aber deutlich abnehmend. Eine frühe Anfrage ist daher zu empfehlen.

    Seminar für die Branche in OWL im April 2017 geplant!

    Gemeinsam mit dem Kooperationspartner OWL-Erotik arbeite ich gerade an der Organisation
    eines Seminars im Raum Ostwestfalen-Lippe, das vermutlich in der ersten oder zweiten Aprilwoche stattfinden wird. Auch hierzu gibt es in Kürze weitere Informationen.

    Neues Strategiepapier, neue Allianzen … in Vorbereitung

    Stillstand liegt mir bekanntlich fern. Dementsprechend arbeite ich momentan auch an neuen Strategiepapieren und am schmieden von neuen Allianzen. Die Ergebnisse werden dabei womöglich überraschen? Die heiße Phase hat begonnen und da will „mann“ natürlich gewappnet sein. Da ich kein „Glücksritter“ bin, sondern fundiert arbeite, dauert es manchmal eben ein bisschen länger, was Sie mir hoffentlich nachsehen! Gut Ding, will halt Weile haben!

  • Howard Chance @ Huffington Post: Prostitution: Warum der deutsche Freier demnächst „unfreier“ wird!

    Howard Chance @ Huffington Post: Prostitution: Warum der deutsche Freier demnächst „unfreier“ wird!

    Prostitution: Warum der deutsche Freier demnächst "unfreier" wird!
    Bildquelle: Pixabay

    Huffington Post: Prostitution: Warum der deutsche Freier demnächst „unfreier“ wird!

    Howard Chance ist Gastautor bei der „Huffington Post“ und hat zu vorgenanntem Thema in den vergangenen Tagen einen neuen Artikel veröffentlicht, der sich mit den Auswirkungen des neuen deutschen Prostitutionsgesetze für die Gäste und Freier von Sexworkern beschäftigt. Dabei geht es um die bisherige Freiheit, die ab 1. Juli 2017 zur Unfreiheit werden wird, weil eben erhebliche Bußgelder und Strafen drohen, wenn man gegen die Kondompflicht verstößt oder aber, was schon jetzt strafbar ist, die Dienste von Zwangsprostituierten in Anspruch nimmt. Sie finden den nagelneue Artikel unter dem Link:

    http://www.huffingtonpost.de/howard-chance-/prostitution-deutschland-gesetz-freier_b_14739460.html

  • Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Prostitution 2017 - Reisen, Karneval und neue Projekte - Howard´s Woche
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    Prostitution 2017 – Reisen, Karneval und neue Projekte – Howard´s Woche

    Die Karnevals-Session 2017 nähert sich ihrem diesjährigen Höhepunkt (climax carnevalis): am kommenden Donnerstag, dem 23. Februar, werden die wilden Weiber die Rathäuser in den Hochburger übernehmen und mal wieder Krawatten kürzen. Danach kommen Rosenmontag, Veilchendienstag und der unvermeidliche Aschermittwoch, an dem, zumindest für eine gewisse Zeit, mal wieder „alles vorbei“ sein wird. Obwohl ich Arbeit bis unter´s Dach habe, kann ich mich der Narretei doch nicht ganz verschließen und halte mich im entsprechenden Zeitraum auch in der Nähe meiner alten Wahlheimat Köln auf, um mir bei passender Gelegenheit dann auch mal die obligatorische Pappnase aufzusetzen!

    Aber, da viele Gewerbetreibende in der Branche das „alles vorbei“ in diesem Jahr eher auf das neue Prostitutionsgesetz projizieren, ist der karnevalistische Spaß sehr verhalten, was man unter dem Eindruck einer möglichen Existenzgefährdung ja auch gut verstehen kann! Allerdings gilt hier auch die gute alte Weisheit:

    Es wird nicht ganz so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

    Gerade in der letzten Woche, wo ich in Norddeutschland und kurz auch im Rhein-Main-Gebiet unterwegs war, traf ich auf sehr engagierte Betreiber, die sich den Aufgaben stellen, die das neue Gesetz verursacht. Hier sind Prozesse in Gang gekommen, die den Blick auf die Zukunft richten und die sich nicht auf allgemeine „Jammerei“ beschränken. Womit wir bei der zweiten Weisheit des Tages sind:

    Nur im Tun liegt wirklich Segen!

    Worauf soll man warten? Auf amtliche Post in einigen Monaten? Auf Kontrollen und Gängelungen? Lässt man erst mal alles liegen und hofft darauf, eventuell nicht entdeckt zu werden?

    Wenn ein gutes Einkommen oder gar die Existenz auf dem Spiel steht, ist der „Kopf im Sand“ nicht die geeignete Maßnahme und es gibt viele Dinge, die man vorbereitend schon einmal überprüfen kann! Nur wenn man den eigenen Status kennt, kann man Beurteilungen vornehmen und entsprechende Vorbereitungen treffen.

    Bei solchen Vorbereitungen und Analysen unterstütze ich inzwischen eine ganze Reihe von Betrieben und Unternehmungen in ganz Deutschland. Tendenz steigend! Jeden Tag kann ich dabei mein vorhandenes Wissen erweitern und im Austausch mit den Kunden entstehen dabei auch oft neue Denkansätze, die mir zuvor, warum auch immer, verborgen geblieben waren. Ständiges Hinzulernen und Erkennen, sind in der Unternehmensberatung ein Schlüssel zum Erfolg, auch wenn einem dabei der Kopf manchmal massiv dröhnt!

    Wenn es diese Woche nach Köln, Düsseldorf und weiter in den Süden der Republik geht, habe ich wieder viele neue Gedanken im Gepäck, die womöglich neue Perspektiven eröffnen? Das wird sich zeigen und spätestens beim Workshop „Rotlicht trifft Blaulicht“ in Berlin, werde ich mich diesbezüglich mit den Kolleginnen und Kollegen diesbezüglich austauschen.

    Auch mit „Pappnase“ behalte ich natürlich alles im Blick und schaffe es, trotz meines nomadenhaften Lebens, Analyse und Auswertung nicht zu vernachlässigen. Zu vielen heiß diskutieren Themen, habe ich neueste Informationen in Kopf und Koffer, die ich gerne teile.

    Wir schaffen das, gemeinsam! Meint Howard!

     

  • Prostitution 2017 – Der Status – Februar 2017 – Die Kurzzusammenfassung

    Prostitution 2017 - Der Status - Februar 2017 - Die Kurzzusammenfassung
    Bildquelle: Pixabay

    Prostitution 2017 – Der Status – Februar 2017 – Die Kurzzusammenfassung

    Bevor eine neue Howard-Reise durch die Republik beginnt, möchte ich heute den aktuellen Status der Vorbereitungen auf die Gesetzeseinführung kurz darstellen, um allen Betroffenen einen kurzen Überblick zu geben, was momentan passiert oder eben noch nicht passiert:

    Die Mühlen der Behörden mahlen noch immer langsam und in persönlichen Gesprächen habe ich erfahren, dass Unterlagen zum neuen Prostitutionsgesetz nach wie vor Mangelware sind. Interessant war, dass diverse deutsche Ordnungsbehörden und auch Amtsmitarbeiter privat zwischenzeitlich auf mein Buch zurückgreifen, um sich in die Materie einzuarbeiten. Wer hätte das nun wieder gedacht?

    Einige Städte und Gemeinden verbinden die Einführung des neuen Gesetzes offensichtlich mit vorbereitenden Recherchen und haben ihre Bauämter instruiert, bereit jetzt diverse Nachforschungen anzustellen. Dabei wird beispielsweise in Berlin momentan der vorliegende „Bestand“ überprüft, wobei die Ordnungs- und Bauämter vermehrt „geduldete“ Etablissements aufsuchen und diese mit den amtlichen Bauplänen abgleichen.

    In einigen Fällen scheint dies rein aufklärenden Charakter zu haben, in anderen Fällen gibt es aber auch schon die Aufforderung, Nutzungsänderungen zu beantragen oder eine rechtswidrige Nutzung einzustellen! Das mag einige Betreiber verwundern, weil das neue Gesetz ja erst zum 1. Juli 2017 Inkrafttreten wird, aber das Baurecht gilt ja schon „ewig“ und deswegen können solche Maßnahmen jederzeit erfolgen. Wann ein Bauamt einschreitet, entscheidet die Behörde selbst, aber auch politische Anweisungen sind nicht ausgeschlossen!

    Die Sexworker-Verbände sind in den vergangenen Monaten sehr aktiv geworden und haben eine Vielzahl von Infoportalen für ihre Zielgruppe ins Leben gerufen. Nach dem Dornröschen-Schlaf in 2016, wurde hier inzwischen der Ernst der Lage erkannt und es wird nun auf allen sozialen Kanälen Gas gegeben! Prima!

    Mein Lieblingsverein Dona Carmen e.V. aus Frankfurt/Main ist die militante Speerspitze der angestrebten „Verfassungsbeschwerde“, die immer wieder angekündigt wird, aber nur in einem Eilverfahren Sinn machen würde. Unter dem Motto „schon bald werden wir etwas aus Karlsruhe hören“ wird zum bedingungslosen Widerstand aufgerufen, wobei man aber aus Karlsruhe (Sitz des Bundesverfassungsgerichts) erst etwas hören wird, wenn eine Eingabe erfolgt ist, was nach meinem Wissenstand momentan nicht der Fall ist! Wer sich nicht wäscht, wird nicht sauber und wer nichts einreicht, der bekommt auch keine Antwort!

    Und was passiert in den erotischen Stuben und Betrieben der Republik? Hier macht man sich Sorgen, weil das neue Gesetz viele Unwägbarkeiten beinhaltet und weil noch immer nicht abzuschätzen ist, wie die vorgesehenen Maßnahmen wirken werden und wann man mit diesen zum ersten Mal konfrontiert sein wird. An diesem Zustand wird ich auf die Schnelle auch sicher wenig ändern!

    So packe ich heute wieder meinen rollenden Koffer und reise zunächst in den Großraum Bremen, dann ins Rhein-Main-Gebiet und bin natürlich in der nächsten Woche pünktlich zum Start der intensiven Karnevals-Phase in meiner alten Kölner Wahlheimat zu finden, wo man beim „Alaaf“ hoffentlich auch mal ein wenig abschalten kann.

  • Prostitution 2017 – Howard´s Buch bei Amazon – Platz 39: Mafia und Organisiertes Verbrechen!

    Prostitution 2017 – Howard´s Buch bei Amazon – Platz 39: Mafia und Organisiertes Verbrechen!

    Prostitution 2017 - Howard´s Buch bei Amazon - Platz 39: Mafia und Organisiertes Verbrechen!


    Prostitution 2017 – Howard´s Buch bei Amazon – Platz 39: Mafia und Organisiertes Verbrechen!

    Beitragsdatum: 12. Februar 2017 – Autor: Howard Chance (Publizist)

    Schon ziemlich unglaublich, was man bei internen Recherchen manchmal so feststellt: ich beobachte meine Buchverkäufe bei Amazon & CO. eher beiläufig, wenn zwischendurch einmal Zeit ist oder eine Quartalsabrechnung ansteht. So machte ich es eben und entdeckte bei der thematischen Amazon-Einordnung, auf die ich natürlich überhaupt keinen Einfluss habe, einen eher humoresken Aspekt:

    Howard Chance: Das Prostitutionsgesetz 2017 – Todesstoß für das Rotlichtgewerbe – Verkaufsrang 39 in der Rubrik „Mafia und Organisiertes Verbrechen“ – Ungla

    https://www.amazon.de/gp/bestsellers/books/1026212/ref=pd_zg_hrsr_b_1_5_last#2

    Huch, der zuständige Redakteur hat Humor oder aber die Intention meines Buches komplett falsch verstanden. Die Einordnung in „Deutsche Politik“ ist ja recht schmeichelhaft, aber mit dem organisierten Verbrechen habe ich und hat mein Buch nun so gar nichts zu tun! Was sollen denn da Leute denken? Und ob das ein Anreiz ist, eine Fachpublikation zu erwerben?

    Ich werde jedenfalls in den nächsten Tagen mal nachfragen, warum man mich überhaupt unter „Kriminalität“ gelistet hat oder ob dies eine jener neuen intelligenten Software-Applikationen erledigt hat, die vielleicht nach Stichworten im digitalen Text gesucht hat? Oder ist möglicherweise sogar Donald Trump daran schuld?

    Sollte die geschätzte Kundin oder der geschätzte Kunde da nicht besser direkt beim Verlag bestellen, wo es solch hirnrissige Einordnungen ganz sicher nicht gibt?

    http://www.bod.de/buch/howard-chance/das-neue-prostitutionsgesetz-2017/9783743101692.html

    Dies heute einfach einmal als humoreske kurze Zwischenmeldung aus dem Alltag eines immer bemühten Autors. Hurra und Glück auf!