Schlagwort: Prostitutionsstätte

  • Prostitution 2018 – Kurznotizen der Woche by Howard Chance

    Prostitution 2018 – Kurznotizen der Woche by Howard Chance

    Prostitution 2018 - Kurznotizen der Woche by Howard Chance

    Prostitution 2018 – Kurznotizen der Woche by Howard Chance

    Ich war in dieser Woche in „Klausur“, um Akten zu bearbeiten und um neue Projekte für 2018 zu planen. Dabei hat mich eine heftige Erkältung erwischt, die aber jetzt wieder am abklingen ist. Also wieder mit (fast) Vollgas in den neuen Monat Februar! Heute einige meiner „Wahrnehmungen“ der Woche unter der Überschrift „kurz notiert“:

    Ruhe oder Sturm? Fast täglich klingelt das Telefon!

    Der Januar 2018 war für mich eher ruhig! Die meisten Betriebskonzepte wurden im Kundenauftrag „pünktlich“ eingereicht und landeten in der Regel auf großen Stapeln, zu deren geplanter Bearbeitungszeit ich im nächsten Absatz noch etwas schreiben werde. Es gab die „Kolleginnen“ und „Kollegen“, die dann im Januar festgestellt haben, dass die notwendigen Unterlagen noch nicht erstellt wurden, was in den meisten Bundesländern (außer Bayern und NRW) nicht zum Problem wurde, da die Behörden noch „Kulanz“ zeigen und selbst noch nicht wissen, was sie mit den Unterlagen anfangen sollen! Auch die Kontrolle der „Huren-Ausweise“ findet, wenn überhaupt, nur sehr „rudimentär“ statt, da die flächendeckende Ausstattung noch nicht gegeben ist.

    Lediglich bei den Finanzbehörden in NRW ist schnelles Handeln zu erkennen: nur wenige Wochen nach der „Registrierung“ beim Amt tauchen „Erhebungsbeamtinnen und -beamten“ auf, die neue „Steuerbürgerinnen“ suchen und gerne deren „Steuerhistorie“ hinterfragen. Wenn es ums Geld geht, hat es der Staat bekanntlich immer eilig und man will zumindest die „Düsseldorfer Taler“ (nach dem gleichnamigen „Düsseldorfer Verfahren“ haben, wobei man sich lokal noch uneinig ist, ob dieses „Modell“ langfristig noch eine Zukunft haben wird. Im Moment will aber in NRW niemand wirklich daran rütteln. Mal abwarten, ob es da irgendwann einmal eine bundesweit einheitliche Lösung geben wird?

    Bearbeitungsfristen „Betriebskonzepte“ / „Huren-Ausweise“ in NRW

    Momentan bin ich fast täglich mit Behörden vornehmlich in NRW in Kontakt, da ich dort die meisten Kundinnen und Kunden habe und weil ich die „Konzessionierungen“ natürlich immer bis zum „Ende“ begleite und dabei auch direkt im Auftrag „verhandle“. Die Ämter in den Großstädten sind arg belastet: für die „Huren-Ausweise“ und die notwendigen Beratungen sind Termine bis in den Mai 2018 vergeben und die „Betriebskonzepte“ existenter Betriebe liegen oft „auf Halde“, da die „Huren-Ausweise“ Priorität haben. Gesetzlich vorgegebene Bearbeitungsfristen gibt es wohl nicht und die „Genehmigungsfiktion“ wir wahrscheinlich nicht greifen, da der Fortbestand der Betriebe bis zur abschließenden Würdigung garantiert ist. Die „Nervosität“ der Betreiber bleibt natürlich bestehen, weil man eben nicht weiß, was noch kommt und wie die „Sache“ ausgeht!

    Erste Bearbeitungsergebnisse / Probleme und Auflagen in NRW

    Bei den Konzepten, die momentan schon in amtlicher Bearbeitung sind, deuten sich, wie schon erwartet, erhebliche Probleme mit dem „Baurecht“ an. Ordnungsämter verlangen Nutzungsänderungen oder gar neue Baugenehmigungen und die Kolleginnen und Kollegen auf den Bauämtern verstehen nicht warum und wie, da „Prostitutionsstätten“ baurechtlich nicht eindeutig definiert sind. Dass „bordellartige Betriebe“ nach der Rechtsprechung keine „Vergnügungsstätten“ mehr sind, sondern „normale Gewerbebetriebe“, ist vielen Ämtern nicht bekannt und so fehlt es fast überall an einer einheitlichen Linie! Muss ein Gewerberaum bis ins letzte Detail definiert sein, um genehmigt zu werden? Gibt es baurechtlich einen Unterschied zwischen einem Massagestudio und einem thailändischen Massagestudio oder gibt es baurechtlich Unterschiede zwischen freiberuflich und gewerblich genutzten Flächen? Fragen über Fragen, die momentan der Klärung bedürfen!

    Nachbesserungen bei Betriebskonzepten / Unvollständige Unterlagen

    Einige Zeitgenossen (und hier spreche ich nicht nur von NRW!) haben ihre Betriebskonzepte scheinbar flugs beim Bier ausgefüllt und handschriftlich schnell mal Angaben gemacht, die das Amt nicht lesen kann und die in einigen Fällen überhaupt nicht dem entsprechen, was der Gesetzgeber fordert. Oder man hat ein Konzept eingereicht, was in der Theorie allen Anforderungen entspricht, aber vor Ort überhaupt nicht „gelebt“ wird!

    Dafür gibt es schon den Begriff des „Alibi-Konzepts“, was dann aber leider keiner Überprüfung standhält! Die Leute, die Konzepte prüfen, sind meistens keine „Greenhorns“ und erst recht keine „Sonderschüler“, denen man ein salzige Hühnersuppe als süßen Pudding verkaufen kann! OK, man kann es versuchen, man wird aber damit recht schnell auf die Nase fallen und hat dann das Problem umfangreiche „Nachbesserungen“ vorzunehmen.

    In fast jedem Konzept wird von den „selbständigen Dienstleisterinnen“ gesprochen, die auf eigene Rechnung eigenverantwortlich arbeiten und die eigentlich mit dem Betreiber nichts zu tun haben! Gleichzeitig findet man dann die Homepage des Unternehmens, wo dann von „unseren Damen“ gesprochen wird, deren Anwesenheit garantiert wird und die natürlich alle den gleichen „Festpreis“ bieten, weil die Damen sich als „WG“ darauf verbindlich geeinigt haben! Hat man das Gesetz womöglich nicht gelesen? Der Verdacht liegt nah!

    Wenn Behörden dann intensiv nachfragen, bricht das auf dem Bierdeckel virtuell produzierte Kartenhaus schnell zusammen und „Nachbesserungen“ sind mal wieder vorprogrammiert! Ich habe inzwischen eine ganze Reihe von solchen „Akten“ auf dem Tisch!

    Auch die „Anpassung der Betriebsabläufe“ wird zukünftig ein wichtiges Thema werden und unser Ausbildungsinitiative  „Fachwirt(in) für Erotikbetriebe“ (Bordellfachwirt(in) BRD) soll hier zu einer wirklichen Hilfe werden! Die Informationen dazu werden auch im Laufe des Monats zur Verfügung gestellt!

    Rotlicht-Kongress Frühjahr 2018 in Vorbereitung

    Was war, was ist, was kommt! Der Markt ist in Bewegung und das Jahr 2018 wird einschneidend sein! Wir stehen erst am Anfang der Umstellungen und treffende Prognosen sind schwierig! Die Seminare, die von der Rotlicht-Akademie, von MH-Consulting und den Berufsverbänden in 2017 angeboten wurden, hatten vornehmlich informativen Charakter.

    Das Gesetz wurde vorgestellt, Anforderungen und mögliche Auswirkungen wurden diskutiert. Während sich die Verbände primär auf den „Protest“ spezialisierten und eher „politisch“ aktiv wurden, setzten die Rotlicht-Akademie, Berlin Intim, MH-Consulting und weitere „gewerbliche“ Anbieter eher auf die „Praxis-Arbeit“. Beide Aspekte sind wichtig und wir wollen im Rahmen einer „überparteilichen Arbeitsgemeinschaft“ im April 2018 einen „Rotlicht-Tag“ im Rhein-Main-Gebiet ins Leben rufen, wo die Branche miteinander ins Gespräch kommen kann und soll.

    Aktuelle Entwicklungen, Berichte aus verschiedenen Bundesländern und Gesetzes-Initiativen sollen vorgestellt werden. Welche Erfahrungen gibt es? Wohin geht die Reise? Neben Vorträgen von Experten aus unterschiedlichen Bereichen, soll es verschiedene thematische Arbeitsgruppen geben. Ganz wichtig ist der Interessengemeinschaft der direkte Austausch der Branchenvertreterinnen und Branchenvertreter! Auch polarisierende und prägend „Bewegungen“ wie „Dona Carmen e.V.“ sind uns herzlich willkommen. Kontroversen sind durchaus erwünscht und wichtig! Man kann nicht immer einer Meinung sein, sitzt aber im selben Boot und rudert „eigentlich“ in die gleiche Richtung!

    Die gegründete Arbeitsgemeinschaft wird den „Rotlicht-Tag 2018“ wohl noch in diesem Monat ausschreiben und ich werde die Ergebnisse dann gerne hier präsentieren!

    https://zukunft-rotlicht.de

    Termine / Reisen Howard im Februar 2018

    Nach meiner Klausurwoche bin ich in den kommenden Tagen wieder auf Tour und zwar am 02. und 03. Februar nach Frankfurt/Main, am 05. Februar nach Düsseldorf und Hannover, dann am 06. Februar zur JOYclub-Tagung nach Leipzig. Berlin steht vom 07. bis 10. Februar auf dem Plan. Wer kurzfristig noch einen Termin vereinbaren möchte, schreibe mir bitte per Mail: howard.chance@t-online.de

    Autor: Howard Chance – Publizist und Unternehmensberater – www.rotlicht-berater.de

  • Prostitution 2018 – Die Suche nach den Huren von Remscheid!

    Prostitution 2018 – Die Suche nach den Huren von Remscheid!

    Prostitution 2018 - Die Suche nach den Huren von Remscheid!Prostitution 2018 – Die Suche nach den Huren von Remscheid!

    Manchmal muss ich durchaus schmunzeln, wenn ich den Pressespiegel zum neuen Prostituiertenschutzgesetz lese und inhaltlich für mich auswerte! So ging es mir heute, als ich einen Bericht im „Remscheider Generalanzeiger“ las, bei dem der Redakteur Dresen berichtet, dass sich ganze „19 Sexarbeiter“ in Remscheid bei den Behörden gemeldet haben. Man vermutet aber eine viel größere Anzahl an Sexworkern und will sich nun auf die Suche nach diesen machen!

    Nun kenne ich die Stadt Remscheid durch meine frühere Tätigkeit in Solingen-Burg und behaupte fast alle erotischen Adressen dort zu kennen und zwar auch die privaten, die kein Schild an der Tür haben! Hätte man mich um eine Schätzung gebeten, hätte ich spontan die Zahl 20 genannt. In welchen Schränken jetzt noch Damen versteckt sein sollen, wird mir ein Rätsel bleiben, aber das Ordnungsamt wird ja nun kräftig suchen und vermutlich nichts finden!

    Mit der „großen Dunkelziffer“ kann man in Großstädten sicher argumentieren, aber in beschaulichen bergischen Städtchen wie Remscheid und auch Solingen, fand und findet Prostitution nur im ganz kleinen Rahmen statt und die Gründung von „Sonderabteilungen“ erscheint vor diesem Hintergrund geradezu absurd. Wenn man einmal das „Sittendezernat in Wuppertal“ gefragt hätte, das auch für den Bereich Remscheid zuständig ist, wäre meine Zahl wahrscheinlich umgehend ratifiziert worden! Aber: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

    Ich kenne in Südwestfalen noch eine weitere mittlere Kreisstadt, die sich intensiv auf das neue Gesetz vorbereitet hat, wo es Schulungen für die Behörden gab und wo man dem „Ernstfall“ gewappnet entgegen sah. Das einzige Probleme: im ganzen Kreisgebiet scheint es nur 2 Damen zu geben, die dem Gewerbe nachgehen. OK, selbst bei einer Dunkelziffer von 100% sind die behördlichen Mühen doch eher vergebliche Liebesmüh! Wenn ich mich nicht irre!

    Nennt man das jetzt „Schilda“ oder übertriebenes Bemühen? Da fällt mir abschließend folgender makabere Spruch ein: „Ein schönes Kind! Leider tot!“

  • Prostitution 2018 – Dayuse-App – Luxushotels für sündige Stunden?

    Prostitution 2018 – Dayuse-App – Luxushotels für sündige Stunden?

    Prostitution 2018 - Dayuse-App - Luxushotels für sündige Stunden?

    Prostitution 2018 – Dayuse-App – Luxushotels für sündige Stunden?

    Der Begriff „Stundenhotel“ hat ja einen sehr „einschlägigen“ Klang und ich kenne am Kölner Eigelstein mehrere brüchige „Herbergen“, in denen Zimmer „stundenweise“ an die Kundschaft gebracht werden! Wenn man dort „aus Versehen“ übernachtet, so wundert man sich, dass nebenan die Türen knallen, die verstärkten Bettgestelle quietschen und komische Geräusche durch die Flure hallen. Die Ausstattung hat schon bessere Tage gesehen und wenn unter dem Bett schon mal ein altes Kondom „verwest“, ist auch der rustikale fischige Geruch schnell erklärt! Ja, ich habe das schon einmal „erlebt“ und erzähle an dieser Stelle leider nicht, warum und wieso!

    Dann gibt es auch die erotischen Seitensprungzimmer, die teilweise aufwendig gestaltet sind, SM-Möbel enthalten und relativ eindeutig bestimmten „Zwecken“ dienen: Chef trifft Sekretärin nach Dienstschluß, Escort-Lady bietet Location und so weiter und so fort! Hier quietscht und knallt (SM) es und niemand rümpft die Nase. Mit Getränke-Bereitstellung und Reinigungsservice manchmal keine kostengünstige Sache und zudem weiß die Nachbarschaft, was hier passiert! Entdeckung durch neugierige Blicke nicht ausgeschlossen!

    Nun kommen wir zu einer relativen neuen App, die den „besonderen Markt“ erobern möchte,
    nämlich die stundenweise Anmietung von Hotelzimmern in „ganz normalen“ Häusern, die man auf den ersten Blick nicht mit „Schlüfrigkeit“ in Verbindung bringt. Zwar haben mir bekannte Escort-Damen in NRW schon von „Tageszimmern“ berichtet, die man in den Metropolen anmieten kann, aber ein flächendeckendes Angebot war bislang nicht erkennbar!

    Dayuse.com will hier Abhilfe schaffen und listet ein fettes Angebot von Hotels bis hin in die Luxusklasse, wo man stundenweise „verkehren“ kann!

    Das schreibt man so natürlich nicht auf die Webseite, aber welchen Zweck sollte die Kurzzeitvermietung sonst haben? 2 Stunden Rausch ausschlafen? Teuer duschen oder ein stylisches Mittagsschläfchen halten? Ich habe eher den diskreten Seitensprung oder aber das
    vormittägliche Escort-Date auf dem Schirm! Wenn man zwischen 11 und 13 Uhr in einem Hotel sexeln will, muss man das Zimmer normalerweise 2 Tage buchen, da der Check-In um 14 oder 15 Uhr beginnt und der Check-Out zwischen 11 und 12 Uhr liegt.

    Wenn man als Anbieterin Kaufmich, Poppen oder Die Börse mit dem neuen App-Dienst kombiniert oder als Escort-Agentur zusätzlichen Service bieten möchte, könnte Dayuse.com
    eine interessante „Bereicherung“ sein und die Hotels, die sich dem System angeschlossen haben oder noch werden, wissen auch welche spezielle Nutzung hier erfolgt!

    Und Kontrollen der Ordnungsbehörden muss man wohl auch nicht sonderlich fürchten, wenn es sich um renommierte Häuser handelt, bei denen man ohne konkrete Verdachtsmomente sicher keine Türen eintreten wird! Die Hotels werden nämlich nicht zu „Prostitutionsstätten“, bei denen aus amtlicher Sicht immer „Tag der umgehend zu öffnenden Tür“ angeordnet werden kann.

    Damit will ich natürlich nicht zu „Ordnungswidrigkeiten“ animieren! Warum auch? Meinereiner berichtet halt gerne und zieht Dayuse.com ganz sicher den „Eigelstein-Herbergen“ vor, wo der anschließende „Pickel am Arsch“ nicht ausgeschlossen ist! Und: kalter Bauer macht sauer!

    Die deutsche Webseite von Dayuse finden Sie unter:

    https://www.dayuse.de

  • Prostitution 2018 – Beobachtungen, Bündnisse, Aktionen, Kongress

    Prostitution 2018 – Beobachtungen, Bündnisse, Aktionen, Kongress

    Prostitution 2018 - Beobachtungen, Bündnisse, Aktionen, KongressProstitution 2018 – Beobachtungen, Bündnisse, Aktionen, Kongress

    Informationsstand: 28. Januar 2018 – Autor: Howard Chance

    Von Zeit zu Zeit ziehe ich gerne temporäre „Fazite“, die dann eine Gegenwartsbeschreibung beinhalten, die natürlich subjektiv und nicht allgemein verbindlich sein kann! Darum der Hinweis: „Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker oder besser Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater“. Zwinker!

    Hurenausweis-Kontrollen / Betriebs-Besichtigungen / Amtliche Verfügungen

    Ich hatte für den Monat Januar 2018 zumindest im gut präparierten Nordrhein-Westfalen mit einer Vielzahl von Kontrollen gerechnet, besonders was die nicht gemeldeten Erotikbetriebe und die „Hurenausweisen“ anbelangt. Die Befürchtung, dass die zuständigen Ordnungsämter in Deutschlands größtem Bundesland schnell aktiv werden könnten, hat sich bislang nicht bestätigt und ich habe durch persönliche Gespräche mit Behördenvertretern auch erfahren, warum dies so ist:

    Man hat Prioritäten gesetzt und will zunächst die Gesundheitsberatungen, die ordnungsamtlichen Beratungsgespräche und die Ausstellung der „Ausweise“ vornehmen, bevor man dann im März/April 2018 in die Prüfung von eingereichten Betriebskonzepten und in weitere Ermittlungen zu nicht gemeldeten „Wohnungen“ und „Betrieben“ einsteigen wird. Dies gilt ausdrücklich nicht für alle Kreise und Städte, sondern explizit für die „Hochburgen“ an Rhein und Ruhr, wo Hunderte von Beratungsterminen anstehen! In Gebieten, wo es wenig Prostitution gibt, können die Prozesse viel schneller in Gang kommen!

    Einige „rote Karten“ gab es aber schon von diversen Bauämtern in NRW, wo man umfangreiche „Nutzungsänderungen“ fordert oder aber solche bereits kategorisch abgelehnt hat! Hier müssen die betroffenen Betreiber nun abwägen, ob der Kampf mit den Ämtern lohnt oder ob es möglicherweise alternative Objekte gibt, bei denen die Lage günstiger erscheint. Beratung ist oft notwendig und erfolgt natürlich in diesem Bereich recht intensiv!

    Datenschutz bei der amtlichen Registrierung! Fehlanzeige?

    Während mir ein Behördenmitarbeiter letzte Woche versicherte, dass in seinem „Kreis“ keine automatische Kooperation mit dem Finanzamt erfolgt, wurde ich an einem anderen Ort mit der Realität konfrontiert. Ich habe ja einigen Kundinnen und Kunden angeboten meine Büroadresse für die amtliche Zustellungen zu verwenden und die Kundinnen und Kunden haben „ihren“ Damen dazu geraten diese Adresse als „Zustellanschrift“ zu verwenden. Das Resultat: einen Monat nach dem „Behördengespräch“ stand nun eine Steuerfahnderin in der Kanzlei, um eine bestimmte Sexworkerin persönlich zu sprechen! Woher hat die Fahnderin bloß die Adresse? Wenn man den Gesetzestext liest, findet man auch den Passus mit der automatischen Datenweitergabe! Also eigentlich keine wirkliche Überraschung!

    Die „Verwaltungsvorschift Land Baden-Württemberg“ erweitert Bundesgesetz umfangreich!

    Der Kollege Christoph Rohr, mit dem ich letzte Woche in Ulm intensiv getagt habe, hat mir vor etwas mehr als einer Woche die Verwaltungsvorschrift zum Prostituiertenschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg geschickt und es ist schon erstaunlich wie umfangreich das Bundesland das Bundesgesetz erweitert und zwar natürlich nicht unter dem „Schutzaspekt“ sondern unter dem Aspekt der „Regulierung“! Es war mir noch nicht möglich die Vorschrift intensiv zu prüfen, aber die Dinge, die ich beim ersten „Überfliegen“ gefunden habe, sind schon ausreichend, um die Brisanz zu erkennen: neben recht hohen Gebühren für die amtlichen Dienstleistungen, wird nahezu jedes zu prüfende Detail aufgelistet und den Ämtern werden sehr vielfältige „Waffen“ in die Hand gegeben, um Prostitution zu verhindern!
    Den Betreibern in BaWü empfehle ich die Lektüre des Dokuments

    Bündnisse / Koalitionen / Rotlicht-Kongress 2018

    Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ gibt es momentan bereits ein Bündnis der Rotlicht-Akademie von Christoph Rohr, des Steuerberater-Konsortiums um Christian Deák und der MH-Consulting by Howard Chance. Dahinter steht es weiteres Netzwerk von Rechtsanwälten, Marketing-Fachleuten und Experten für verschiedene spezielle Bereiche. Unsere Themen sind so komplex, dass man nur im Netzwerk zu guten Ergebnissen kommt und daher gibt es jetzt eine wöchentliche „Telefonkonferenz“ der „Koalitionsführer“, bei denen Entwicklungen besprochen und gemeinsame Projekte geplant werden. Christoph und Howard diskutieren „aktuelle Fälle“ und landesspezifische Besonderheiten, Christian analysiert die steuerrechtlichen Aspekte, es geht um die „Zustellanschrift.de“ und um den geplanten „Rotlicht-Kongress“ im Frühjahr 2018 im Rhein-Main-Gebiet, den wir gerade mit vielen Mühen in die berühmten „trockenen Tücher“ bringen möchten! Weitere Infos folgen!

    Aufgaben und Aktionen by Howard Chance – Beratung, Monitoring und Co.

    Viele Kundinnen und Kunden denken, dass ich meine „intensiven Beratungen“ inzwischen weitestgehend abgeschlossen habe! Dabei wird aber völlig vergessen, dass es in 13 von 16 Bundesländern noch keine „endgültige Umsetzung“ gibt und dass es „umfangreiche Gebiete“ gibt, wo man Betriebskonzepte noch nicht eingefordert hat und wo auch von Seiten der Betreiberinnen und Betreiber noch keine Unterlagen vorbereitet wurden. Außerdem müssen bereits eingereichte Konzepte möglicherweise noch „verteidigt“ werden und auch bei Neugründungen und Betriebsübernahmen bin ich nach wie vor beteiligt! An Arbeit mangelt es nach wie vor nicht, zumal ja auch noch meine neue Publikation „Handbuch Prostitution 2018“ in Vorbereitung ist! Hierfür benötige ich einige ruhige „Klausurphasen“, bei denen das Telefon für einige Tage stumm bleibt. Ich bin aber stets per Mail oder Whatsapp zu erreichen und antworte in der Regel innerhalb weniger Stunden.

    Ich grüße heute aus Nürnberg (Bayern) mit dem berühmten Pott-Gruß á la Müntefering:

    „Glück auf!“

    https://www.facebook.com/howard.chance.7/posts/1230821083728606?pnref=story

  • Prostitution 2018 – Howard Chance bei JOYclub-Tagung in Leipzig

    Prostitution 2018 – Howard Chance bei JOYclub-Tagung in Leipzig

    Prostitution 2018 - Howard Chance bei JOYclub-Tagung in Leipzig

    Prostitution 2018 – Howard Chance bei JOYclub-Tagung in Leipzig

    Ich bin dem JOYclub in verschiedenen Funktionen freundschaftlich verbunden und werde auch in diesem Jahr am großangelegten Clubbetreiber- und Veranstalter-Treffen in Leipzig teilnehmen, dabei im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zum Prostituiertenschutzgesetz halten und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganztägig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

    Erotikparties und Prostitution sind in Kombination erlaubnispflichtig und der Gesetzgeber hat hier sehr einschneidende Regeln formuliert. Wenn ein Swingerclub gewerbliche Damen zur „erotischen Unterstützung“ einsetzt, wird dieser Swingerclub automatisch zu einer genehmigungspflichtigen „Prostitutionsstätte“. Veranstaltet man Herrenüberschuß- oder gar Gangbang-Parties, benötigt man neben einer grundsätzlichen Genehmigung auch eine Erlaubnis für jeden einzelnen Veranstaltungstag!

    Der JOYclub hat Ende Dezember 2017 gewerbliche Profile von Callgirls und sonstigen gewerblichen Sexanbietern gelöscht, dennoch gibt es im Portal durchaus noch „Prostitution im Verborgenen“ und manche „Naturgeilheit“ entsteht erst, wenn Partyveranstalter Prämien ausloben oder großzügige „Reisekosten“ bieten. Man denke nur an die „Hausdamen“, die so manche Swingerclubs inoffiziell „bereitstellen“, um das nicht findende Männerherz zu erfreuen oder an die „Luststuten“, die ihr gewerbliches Studio verlassen, um außer Haus diverse Dienstleistungen zu erbringen!

    Eine Grauzone, die ich im Leipzig beleuchten möchte! Zwar stehen Swingerclubs und Veranstalter nicht unbedingt im primären Fokus der Behörden, aber hier und da gab es schon Ansätze bekannte „Institute“ mit recht eindeutigem Veranstaltungsangebot generell als „Prostitutionsstätte“ zu betrachten. Da kann es dann schnell „unlustig“ werden und ich möchte die früheren Kolleginnen und Kollegen hier gerne nachhaltig aufklären.

    Am Dienstag, dem 6. Februar 2018, findet die diesjährige „JOYclub-Konferenz“ als geschlossene Veranstaltung für gemeldete Mitglieder statt.

    Die Ergebnisse und Informationen, die ich dazu erarbeitet, werde ich aber nach der Tagung auch für die „Allgemeinheit“ zur Verfügung stellen! Und „Hausbesuche“ in Clubs und bei Veranstaltern habe ich natürlich auch im „Programm“!

    Ob man „swingt“ oder eben nicht, entscheidet sich am „roten Licht“?

    In diesem Sinne grüßt online aus der Ferne

    Howard oder ehemals „Onkel Marcus aus Solingen“

    https://www.facebook.com/howard.chance.7/posts/1226736874137027?pnref=story

     

  • Prostitution 2018 – Berliner Zeitung – 1248 von 8000 Prostituierten registriert

    Prostitution 2018 – Berliner Zeitung – 1248 von 8000 Prostituierten registriert

    Prostitution 2018 - Berliner Zeitung - 1248 von 8000 Prostituierten registriert

    Prostitution 2018 – Berliner Zeitung – 1248 von 8000 Prostituierten registriert

    Das Geschäft mit der käuflichen Liebe ist seit jeher ein undurchsichtiges. In Bordellen, in Wohnungen und auf der Straße geschieht vieles im Verborgenen. Verlässliche Angaben darüber, wie viele Frauen und Männer in Berlin anschaffen gehen und ob sie dies freiwillig tun, gibt es kaum. Das neue Prostituiertenschutzgesetz will hier Transparenz schaffen und Zwang aufdecken – es stößt jedoch bundesweit auf scharfe Kritik. Dennoch liefert eine erste Auswertung einige Erkenntnisse zum Milieu in Berlin.

    Wie die Senatsgesundheitsverwaltung auf Anfrage der Berliner Zeitung mitteilt, haben sich bisher 1248 Prostituierte bei den Behörden gemeldet, wie es das neue Gesetz verlangt. Von Bordellbetreibern gingen 162 Anzeigen eines Gewerbes ein. Nach den Regeln soll sich jeder, der mit Sex Geld verdient, beim Amt registrieren. Hinzu kommt eine Gesundheitsberatung. Bordellbetreiber müssen ein Betriebskonzept schreiben und dürfen nur noch angemeldete Personen beschäftigen.

    Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/29517802 ©2018

    Kontext-Diskussion:

    https://www.facebook.com/howard.chance.7/posts/1225208704289844?pnref=story

  • Prostitution 2018 – Leonberg – Stadt schließt 5 Bordellbetriebe?

    Prostitution 2018 – Leonberg – Stadt schließt 5 Bordellbetriebe?

    Prostitution 2018 - Leonberg - Stadt schließt 5 Bordellbetriebe?

    Prostitution 2018 – Leonberg – Stadt schließt 5 Bordellbetriebe

    Das Baurecht macht vieles möglich, wie das Beispiel „Leonberg“ nun nachhaltig verdeutlicht: nach 16 Jahren der „Duldung“ hat die Stadt Leonberg nun „durchgegriffen“ und die Betreiber der 5 städtischen Bordellbetriebe, die sich in Wohn- und Mischgebieten befanden, davon „überzeugt“ den Geschäftsbetrieb einzustellen! Es hat gereicht, den Betreibern frühzeitig mitzuteilen, dass die Erteilung einer Erlaubnis nicht in Aussicht steht und die amtlichen „Mitteiler“ waren dabei scheinbar sehr überzeugend!

    Wenn der „politische Wille“ nicht „will“, so wie es in Leonberg offensichtlich der Fall war, scheuen viele Rotlicht-Unternehmer den Kampf gegen Windmühlen, zumal Rechtsmittel und
    Klagen gegen die Stadt ja auch ein teures „Vergnügen“ werden können.

    Leonberg wurde jetzt auf dem „kleinen Dienstweg“ Ende des Jahres 2017 eine „bordellfreie Stadt“ und das Amt kann in diesem Bereich ganz entspannt in die Zukunft schauen. 

    Wenn man es genau betrachtet, hat die Stadt Leonberg die Bordelle gar nicht „dicht gemacht“, nein, die Betreiber haben von selbst die Flügel gestreckt! Daher ist die gewählte Schlagzeile einfach völlig falsch!

    Es war ganz anders: Selbstmord statt Mord, liebe Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion! Der zuständige „Schlagzeiler“ sollte hier sorgfältiger arbeiten!

    Ähnliche „Aktionen“ hat es, wie man mir persönlich berichtete, beispielsweise auch in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) gegeben, wo das Ordnungsamt schon Mitte 2017 informative Besuche in erotischen Betrieben durchgeführt hat. Auch dort wurden „Empfehlungen“ ausgesprochen, wenn Probleme ansatzweise erkennbar waren.

    Ob die Rechtslage in Leonberg und in Leonberg „wirklich“ so eindeutig war, kann man natürlich in Frage stellen. Wenn man aber an Gerichte, Anwälte, Zeit, Geld und die berühmte „hohe See“ denkt, kann man es einigen Zeitgenossen nicht verdenken, dass der „Mut zum Kampf“ nicht sonderlich ausgeprägt war. Gerade wenn Betriebe eh nicht mehr „der Burner“ sind und man eben keine Schubkarren von Geld mehr aus diesen fährt, ist der „Abschied“ manchmal die geradezu sinnvolle Alternative! Oder?

    Den Artikel zu „Leonberg“ finden Sie in den Stuttgarter Nachrichten unter:

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rotlicht-alarm-in-leonberg-stadt-macht-alle-fuenf-bordelle-dicht.a534f233-cb9f-4189-8eac-92dd7a838be5.html

    Kontext:

    https://www.facebook.com/howard.chance.7/posts/1223916107752437?pnref=story

  • Prostitution 2018 – Bild – Berliner Behörden haben von Sex keine Ahnung

    Prostitution 2018 – Bild – Berliner Behörden haben von Sex keine Ahnung

    Prostitution 2018 - Bild - Berliner Behörden haben von Sex keine Ahnung

    Prostitution 2018 – Bild Online – Berliner Behörden haben von Sex keine Ahnung

    Bild ist bekanntlich stets für eine provokante Schlagzeile offen und so ist der obige Titel nicht ungewöhnlich. Einige deftige Hintern zur Garnierung und das Thema wird rund? Aber lassen wir einmal die Kalauer, denn die Lage ist in Berlin „behördlich ernst“, denn man hat die Umsetzung des neuen Prostituiertenschutzgesetzes einfach viel zu spät auf die Agenda gesetzt! Stellenausschreibungen bis 26. Januar 2018, mit denen man Personal für die Umsetzung des Gesetzes sucht, sprechen da eine deutliche Sprache!

    Bei den Berliner Bezirksämtern, die Betriebskonzepte prüfen und die irgendwann die notwendige Erlaubnis für Betreiber von „Prostitutionsgewerben“ erteilen sollen, sind fast keine Anträge eingegangen; die gesetzliche Frist (31. Dezember 2017) hat man mehr oder weniger verstreichen lassen und auch bei den „Hurenausweisen“ gibt es wenig Licht am Horizont! 

    Keine Ahnung hat man wohl, weil man keine Ahnung haben wollte?

    Anders kann man sich die Situation nicht erklären und mit „arm aber sexy“ sammelt man in diesem Zusammenhang auch keine Punkte! Eine Millionenstadt mit unzähligen Erotikbetrieben reguliert man nicht einfach mal so „nebenbei“, aber das scheint der Berliner Landesregierung nicht so wichtig zu sein. Es gibt wohl wichtigere Dinge?

    Aber lesen Sie selbst die komplette Meldung der Bild-Redaktion:

    http://www.bild.de/regional/berlin/prostitutionsgesetz/berlins-behoerden-haben-von-sex-keine-ahnung-54510152.bild.

    Kontext:

    https://www.facebook.com/howard.chance.7/posts/1223861244424590?pnref=story

  • Prostitution 2018 – Informationsportal zum neuen Prostituiertenschutzgesetz

    Prostitution 2018 – Informationsportal zum neuen Prostituiertenschutzgesetz

    Prostitution 2018 - Informationsportal zum neuen Prostituiertenschutzgesetz Herzlich Willkommen bei Prostitution 2018, dem stets aktuellen Informationsportal zum neuen Prostituiertenschutzgesetz

    Um die Fülle der Informationen zu kanalisieren, haben wir heute diese neue Übersichtsseite in die Präsenz integriert. Bei über400 Beiträgen seit Oktober 2016 wurde dies notwendig, da man sonst in der Informationsflut versinkt. „Prostitution 2018“ hieß bis Ende Dezember 2017 noch „Prostitution 2017“ und dieser Titel ist noch immer aktuell, da das neue ungeliebte Gesetz ja am 1. Juli 2017 in Kraft getreten ist und wir das Jahr 2017 auf immer damit verbinden werden! Beide Präsenzen, nämlich www.prostitution2017.de und die nun neue Domain www.prostitution2018.de sind parallel erreichbar, verweisen aber auf den gleichen Inhalt, der täglich aktualisiert und erweitert wird.

    Zur Startseite des umfangreichen Blogs gelangen Sie immer über nachfolgende URL:

    http://www.prostitution2017.de

    Der Notruf bei Problemen mit Ämtern und Behörden und bei akutem Beratungsbedarf:

    0151-71885164 (Howard Chance – auch WhatsApp)

    Die Präsenz wird vom Publizisten Howard Chance und der Unternehmensberatung MH-Consulting Marcus Heinbach & Partner betrieben und hat dabei folgende Themenschwerpunkte:

    Informationen und Artikel zum „Prostituiertenschutzgesetz“

    Artikel von Howard Chance und Gastautorinnen und -autoren zu aktuellen Entwicklungen bei der Umsetzung des neuen Gesetzes. Fast täglich neue Inhalte und dabei immer am Puls der Zeit! Versprochen!

    Zum Bereich Aktuelle News und Themen


    Sachstandsbericht Prostituiertenschutzgesetz

    Regelmässiges Update, wenn sich neue Entwicklungen zum Thema ergeben! Die Berichterstattung wurde in 2017 begonnen und stetig fortgeführt! Die Meldungen haben dabei immer einen „Time-Print“ by Howard Chance

    Zur Übersicht Basis-Informationen



    Der Gesetzestext in HTML-Version

    Der Gesetzestext zum nachlesen, recherchieren etc. Unkommentierte Version als Abschrift. Abschrift done by Howard Chance. ProstSchGesetz ungeschönt! Eigentlich ein recht einfaches juristisches Machwerk!

    Direkt zum Gesetzestext



    Hinweise auf die Beratungsangebote von MH-Consulting

    MH-Consulting: Beratungen und Situationsanalysen zum Prostituiertenschutzgesetz bundesweit. Konzeptentwicklung, Unterstützung durch Rat und Tat! Schulungen, Seminare und diverse Zusatzleistungen!

    Zu den Beratungsangeboten



    Besondere Partnerschaften / Kooperationen

    Steuerberater Christian Deák
    Information zur Steuerberatung

    Rotlicht-Akademie by Christoph Rohr
    www.rotlicht-akademie.de

    Zustellanschrift.de by Christoph Rohr
    https://zustellanschrift.de/

    Zukunft Rotlicht – Der Kongress in Frankfurt am Main
    https://zukunft-rotlicht.de


     

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/01/03/das-neue-prostitutionsgesetz-2017-die-wichtigsten-basics/

  • Prostitution 2018 – Herr Dr. Geil vom Amt – Anmassung und Verfehlung

    Prostitution 2018 – Herr Dr. Geil vom Amt – Anmassung und Verfehlung

    Prostitution 2018 - Herr Dr. Geil vom Amt - Anmassung und Verfehlung

    Prostitution 2018 – Herr Dr. Geil vom Amt – Anmassung und Verfehlung

    Im Rahmen meiner bundesweiten Beratung habe ich stetigen Kundenkontakt und werde daher sehr oft über „Merkwürdigkeiten“ und „Verfehlungen“ informiert, die den Laien verwundern, den Fachmann aber nicht wirklich überraschen! Einige Behörden-Mitarbeiter geben sich schon redlich Mühe, den Ruf des Amtes zu ramponieren und wenn die Thematik „Prostituiertenschutzgesetz“ für die großen Medien interessanter wäre, würde es an einigen Stellen der Republik sicher mächtig krachen!

    Ich berichte heute von einer „Gesundheitsberatung“ in einer deutschen Großstadt, bei der ein amtlicher „Gesundheitsberater“ bei der Beratung einer dominanten Dienstleisterin mächtig in Wallung geriet und dann völlig am Thema vorbei „zur Tat“ schritt. Bewerten Sie ein Stück weit selbst, was in der Amtsstube geschah und wofür diese „Beratung“ gut sein könnte!

    Ein sehr fragwürdiger Termin auf dem Amt im Januar 2018

    Er: Frau D. (wie Domina), mein Name ist Dr. Geil vom Gesundheitsamt. Was führt Sie heute zu mir?“

    Sie: Na, das neue „Prostituiertenschutzgesetz“! Die Gesundheitsberatung ist ja Pflicht!

    Er: Ah, deshalb kommen Sie?

    Sie: Ja, deswegen haben wir beide ja den heutigen Termin telefonisch vereinbart!

    Er: Interessant. Ja gut, Sie haben Glück! Ich bin hier in der Behörde der Experte für die „besonderen sexuellen Dienste“! Sie verstehen? Alle Sachen, die über das „Normale“ hinaus gehen! Die „Extreme“ … Sie verstehen?

    Sie: Aha. Sie machen da Unterschiede … bei der Gesundheitsberatung?

    Er: Natürlich! Schon allein wegen der Hygiene. Und die Beratung hier ist ja erst der Anfang!

    Sie: Der Anfang wovon?

    Er: Ja, ich werde Sie ja nicht nur beraten, sondern auch weitreichend betreuen! Sie brauchen mich sozusagen und ich finde es gut, dass der Gesetzgeber endlich Nägeln mit Köpfen gemacht hat!

    Sie: Moment! Hier soll eine einstündige Gesundheitsberatung stattfinden!

    Er: Ja, aber das wird nicht ausreichen! Wir sollten unsere Telefonnummern austauschen, damit wir dann ständigen Kontakt halten können! Der Beginn eines Prozesses …

    Sie: Davon steht aber nichts im Gesetz, mit Verlaub!

    Er: Das sagen Sie! Aber man kann ja nicht alles ins Gesetz schreiben! Ich habe da klare Vorstellungen und gebe mir viel Mühe! Welche Profile haben Sie denn in den üblichen Erotikportalen und wo ist Ihre Location? Gibt es Fotos? Wie ist denn der Künstlername?

    Sie: Sagen Sie mal … was haben meine Profile und meine Location mit der Beratung hier zu tun und warum macht sich Ihre Kollegin ständig Notizen?

    Er: Was sein muss, muss sein! Das ist nur zu Ihrem Besten! Glauben Sie mir! Prostituierte müssen vom Amt durchaus ein wenig geführt werden! Ohne dauerhafte Begleitung wird das nichts!

    Sie: Ich bin durch das für mich unerfreuliche Gesetz zur „Prostituierten“ gestempelt worden, bin seit vielen Jahren als Domina tätig und muss von Ihnen sicher nicht geführt werden! Sie könnten fast mein Sohn sein!

    Er: Da gehen unsere Meinungen einfach auseinander! Aber das ist ja nicht schlimm! Sie werden verstehen, dass ich das alles unter dem Aspekt der Hygiene sehen muss!

    Sie: Ich weiß wirklich nicht, was Sie damit meinen!

    Er: Na, ich meine, dass wir uns einmal in der Location treffen sollten. Vor Ort! Da kann man sich dann alles mal anschauen! Dann kann man die verschiedenen Praktiken auch besser amtlich bewerten! Ich bin da auch lernfähig!

    Sie: Und das dient dann meiner Gesundheit? Können wir vielleicht mal zur Beratung kommen?

    Er: Wir haben doch Zeit! Ich interessiere mich für die dunklen Bereiche der Lust und würde mir hier mehr Austausch mit Ihnen wünschen!

    Sie: Ich habe keine Zeit! Ich benötige den Beratungsschein … und gut ist! 

    Er: Na, so einfach ist das nicht! Ich habe ja die Pflicht mögliche Mißstände zu erkennen! Sie müssen es schon mir überlassen, wie ich berate!

    Sie: Sie beraten ja überhaupt nicht! Sie haben eher ein privates Interesse an BDSM!

    Er: Natürlich! Ich sehe: wir verstehen uns!

    Sie: Ich verstehe, dass Sie Ihre privaten Neigung hier zum Gegenstand des Gesprächs machen! Besuchen Sie doch mal ein SM-Seminar, damit Sie Ihren Horizont erweitern!

    Er: Also, Sie wollen mich falsch verstehen! Wir haben hier schon Möglichkeiten in die Tiefe zu gehen, wenn uns Umstände verdächtig vorkommen! Wir sind „das Amt!“

    Sie: Was für Umstände, bitte?

    Er: Ich habe den Eindruck, dass Sie mir hier Dinge verschweigen wollen! So kommen wir nicht weiter. Ich werde in Ihrer Akte ein Vermerk anlegen, dass Sie mir Auskünfte verweigern! Frau Schmidt (Kollegin) notieren Sie das bitte!

    Sie: Was? Sind Sie im falschen Film? Sie wollten bzw. sollten mich in geschützter Atmosphäre beraten. Was hier stattfinden, ist ein Verhör und fast Nötigung! Das kann Ihre Kollegin gerne auch in der sicher „illegalen Akte“ notieren!

    Er: Sie scheinen Probleme mit Autoritäten zu haben! Das erlebe ich bei Prostituierten jeden Tag! Sie sind da leider keine Ausnahme!

    Sie: Autoritäten? Ich sehe Sie als amtlichen Dienstleister! Und diesen Dienst erbringen Sie in merkwürdigster Art und Weise!

    Er: Ich bin der einzige Experte in der ganzen Behörde! Mir macht man nichts vor! Sie machen sich mehr und mehr verdächtig! Leider …

    Sie: Ich glaube es ist besser das Gespräch hier zu beenden! Wer ist Ihr Vorgesetzter? Ich werde mich an eine höhere Stelle wenden!

    Er: Nun bin ich doch überrascht! Wir sind doch fast durch! Ich muss einfach ein wenig
    provozieren! Das ist Psychologie! Ich bin mein eigener Vorgesetzter. Eben: der Experte!

    Sie: Ja, Ihre Kompetenz ist überwältigend! Der Zweck heiligt wohl die Mittel? Ich will mir nicht vorstellen, was hier abgeht, wenn eine junge ängstliche Sexworkerin auf diesem Stuhl sitzt!

    Er: Ach, die sind viel zugänglicher! Die zweifeln meine Autorität nicht an! Das machen nur solche Leute wie Sie, die es faustdick hinter den Ohren haben!

    Sie: Zugänglicher? Das scheint wohl Ihre spezielle Intention zu sein!


    OK? Die unerschrockene Domina bekam nach dem etwa einstündigen Termin die Beratungsbescheinigung,kann sich jetzt im gleichen Ort beim Ordnungsamt „vorstellen“ und
    ich werde natürlich berichten, wie es im speziellen Fall weitergeht!

  • Prostitution 2018 – Presseschau zum 1. Januar 2018 by Howard Chance

    Prostitution 2018 – Presseschau zum 1. Januar 2018 by Howard Chance

    Prostitution 2018 - Presseschau zum 1. Januar 2018 by Howard Chance

    Prostitution 2018 – Presseschau zum 1. Januar 2018 by Howard Chance

    Die schlichte Tatsache, dass zum 31. Dezember 2017 die „Übergangsfristen“ des neuen Prostitutionsgesetzes enden bzw. geendet haben , ist vielen Zeitungen und Online-Portalen die ein oder andere Meldung wert! Bei einigen Medien gibt es sogar „Leitartikel“, die für die Betroffenen eher nach „Leidartikel“ klingen Es gibt mal wieder recht sachliche, aber auch einige recht skurrile Meldungen, die ich als persönliche Auswahl einmal weitergebe und auch nicht weiter kommentiere! Auch Meldungen von Organisationen und Verbänden schließe ich in die bunte Sammlung ein. Prost Neujahr, meine Damen und Herren!

    03.01.2018 – Nordwest-Zeitung

    Spitzel im Rotlicht-Viertel

    Ermitteln ungarische Polizisten illegal in Bremerhaven?

    Die Ungarin Erzsébet Schmitz verwaltet Bordelle in Bremerhaven. Polizisten aus ihrem Heimatland sollen sie illegal in Deutschland ausgespäht und abgehört haben … Die Ungarin verwaltet die Häuser, kassiert von den Prostituierten Miete. Alles sauber, alles genehmigt, alles legal. In Deutschland zumindest.

    In Ungarn, der Heimat von Erzsébet Schmitz, sieht man das anders. Nach ungarischem Recht ist die Unterstützung der Prostitution mit dem Betrieb eines Bordells eine Straftat. Der dritte Paragraf des ungarischen Strafgesetzbuchs regelt, dass das ungarische Strafrecht auch für im Ausland begangene Handlungen von ungarischen Staatsbürgern gilt. Bei einer Verurteilung in der Heimat drohen Erzsébet Schmitz bis zu zehn Jahre Haft.

    Aber dafür braucht man Beweise. Und die wollten sich ungarische Ermittler offenbar in Bremerhaven selbst beschaffen.

    Straftat in Ungarn – Pols und Schmitz erzählen, dass der ungarische Polizeioberstleutnant Peter R. und ein unbekannter Kollege erstmals 2013 in der Lessingstraße aufgetaucht seien, Prostituierte befragt und Ausweise kontrolliert hätten. Sie selbst wollen davon erst zwei Jahre später erfahren haben, durch Zeugenaussagen bei einem Prozess in Ungarn.

    Nun ist es so, dass ausländische Strafverfolgungsbehörden auf deutschem Hoheitsgebiet keine Befugnisse haben, schon gar nicht für verdeckte Ermittlungen.

    Den gesamten Artikel lesen:

    https://www.nwzonline.de/blaulicht/bremerhaven-oldenburg-spitzel-im-rotlicht-viertel-ermitteln-ungarische-polizisten-illegal-in-bremerhaven_a_50,0,2206963431.html


    29.12.2017 – Frankfurter Rundschau

    Prostituiertenschutzgesetz

    Maximale Verunsicherung der Frauen

    Das Prostituiertenschutzgesetz ist erst ein paar Monate gültig, muss aber schon nachgebessert werden. Denn es hilft kaum. Der Leitartikel.

    Es war nicht gerade eine Meisterleistung der Legislative, das umstrittene Prostituiertenschutzgesetz, das seit einem halben Jahr in Kraft ist. Ein kühnes Versprechen, wie sein Name sagt: Schutz vor Gewalt und sexueller Ausbeutung. Schnelle Wunder hat niemand erwartet. Aber dass vielerorts bisher wenig bis nichts passiert ist, das ist selbst für seine Befürworter – gelinde gesagt – irritierend.

    Ende Dezember läuft die Frist ab, innerhalb derer sich alle Sexarbeiterinnen, die Männer sind hier mitgemeint, gesundheitlich beraten lassen und ihre Tätigkeit anmelden müssen. Bordellbetreiber brauchen ein polizeiliches Führungszeugnis und müssen bei Kontrollen nachweisen, dass sie sich etwa an neue Schutz- und Hygienevorschriften halten – vom Notrufsystem bis hin zu getrennten Toiletten für Prostituierte und Freier.

    Das Gesetz wurde im Juli 2016 beschlossen, anderthalb Jahre hatten Länder und Kommunen also Zeit, die Umsetzung zu regeln und zu organisieren. Zeit, die sie zumeist nicht genutzt haben.

    Gesundheitsberatung? Fehlanzeige! Irgendwann im Frühjahr, heißt es in Berlin und nicht nur dort. Ordnungsämter landauf und landab zeigen sich überfordert oder unwillig, solange Ministerien in den Landeshauptstädten Antworten schuldig bleiben. Wer trägt eigentlich die Kosten für zusätzliche Mitarbeiter: Sozialpädagogen, Ärzte, Gesundheitsberater? Wer schult Verwaltungsangestellte für sensible Gespräche mit einer Klientel, deren Lebenswirklichkeit ihnen komplett fremd ist? Gibt es Dolmetscherinnen? Viele Armutsprostituierte aus Osteuropa sprechen kein Deutsch.

    Den gesamten Artikel lesen unter:

    http://www.fr.de/politik/meinung/leitartikel/prostituiertenschutzgesetz-maximale-verunsicherung-der-frauen-a-1416009


    29.12.2017 – Spiegel Online

    Anmeldepflicht für Prostituierte und Bordellbetreiber

    Auf dem Papier

    Es ist früh am Abend, in der Hamburger Herbertstraße ist noch nicht viel los. Die meisten Stühle in den Schaufenstern sind leer. Eine blonde Frau hat schon Platz genommen und wartet auf einen Freier. Sie hält sich ihr Handy vors Gesicht. Erst als man an die Scheibe klopft, blickt sie auf.

    Was sie von dem neuen Prostituiertenschutzgesetz hält? „Die Mädels hier finden das alle scheiße, kannst du ruhig aufschreiben“, sagt sie. Es sei kein Schutzgesetz, sondern ein Unterdrückungsgesetz, das mit Repressalien arbeite. Dann schließt sie das Fenster.

    Im Juli 2017 ist das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten. Es soll die Frauen im Milieu besser schützen: mit einer Kondompflicht und Beratungsgesprächen. Außerdem gilt eine Anmeldepflicht für Bordellbetreiber und Prostituierte. Am 1. Januar 2018 endet die Übergangsphase: Dann muss jede Frau einen speziellen Ausweis dabeihaben, wenn sie arbeitet. So will der Gesetzgeber Transparenz schaffen. Kann das gelingen?

    Eine Stunde Zeit für Beratungsgespräch – Fabio Casagrande hat 60 Minuten Zeit, um herauszuhören, ob die Frau, die vor ihm sitzt, ausgebeutet wird. Der Sozialarbeiter führt für ein neu geschaffenes Amt in Hamburg die Anmelde- und Beratungsgespräche mit Prostituierten. Sie dauern eine Stunde, darin klärt Casagrande über Hilfsangebote auf, spricht über Krankenversicherung und steuerliche Fragen. Wenn die Frau kein Deutsch spricht, wird per Video ein Dolmetscher zugeschaltet.

    Nebenher muss Casagrande auf Indizien achten, die auf eine Zwangslage hinweisen. „Das ist eine enorme Herausforderung“, sagt er. In Abstimmung mit Hilfsorganisationen und der Polizei habe man dazu einen Fragenkatalog entwickelt. Was er genau fragt, will er nicht verraten.

    Den gesamten Artikel lesen unter:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/prostitution-sexarbeiterinnen-hadern-mit-anmeldepflicht-a-1185266.html


    28.12.2017 – Westfalen-Blatt

    Prostituiertenschutzgesetz: Übergangsfrist läuft ab

    Nur wenige Sexarbeiterinnen gemeldet

    Mit dem Jahreswechsel endet in NRW die Übergangsregelung für das Prostituiertenschutzgesetz, dann müssen sich alle Sexarbeiterinnen angemeldet haben. Doch wie der Kreis Herford künftig Bordellbetreiber und Arbeiterinnen kontrolliert, ist noch offen.

    Vertrauen schaffen in der Zusammenarbeit mit den Behörden, das sei laut Kreisdezernent Paul Bischof zunächst das Ziel: »Wir werden nicht bei jedem Besuch sofort die Polizei mitnehmen.« Verunsicherung in der Szene bleibt. Allerdings sei auch noch nicht klar, wie die Kontrollen aussehen werden, mit denen der Kreis sowohl die rechtmäßige Anmeldung der Bordelle durch die Betreiber, als auch die Anmeldung der Sexarbeiterinnen überprüfen will. »Aber wir werden sicherlich eine Checkliste haben.«

    Doch die Verunsicherung in der Szene bleibt, wie es aus der Prostituierten- und Ausstiegsberatungsstelle Theodora in Herford heißt. »Es kursieren falsche Informationen«, sagt Pfarrerin und Einrichtungsleiterin Birgit Reiche von der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, zu der Theodora gehört. Einige Frauen hielten das gesundheitliche Beratungsgespräch für eine Zwangsuntersuchung. Andere hätten Angst, dass die bei der Anmeldung erfassten Daten in ihre Heimatländer weitergeleitet würden.

    Den gesamten Artikel lesen unter:

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Herford/Herford/3103770-Prostituiertenschutzgesetz-Uebergangsfrist-laeuft-ab-Nur-wenige-Sexarbeiterinnen-gemeldet


    29.12.2017 – WAZ

    Hurenausweis

    Aufschrei im Essener Rotlichtviertel gegen „Hurenausweis“

    Essen. Prostituierte der Stahlstraße in Essen hängen Protest-Flugblatt ins Fenster. Darin lehnen sie die seit Juli gesetzlich vorgeschriebene Meldepflicht ab.

    Die Stahlstraße, Essens Rotlichtviertel nahe dem Limbecker Platz, gilt als eine der ältesten Bordellmeilen Deutschlands. Ein Ort, an dem Männer seit jeher für Geld Sex kaufen können: in 17 Häusern und bei mehr als 100 Frauen. Seit einem halben Jahr sind diese verpflichtet, sich beim Ordnungsamt den so genannten „Hurenausweis“ ausstellen zu lassen. Ein umstrittenes Dokument, das viele Frauen nervt und die Branche verunsichert. „Aufschrei“ ist ein Protest-Flugblatt überschrieben, das die meisten Frauen der Stahlstraße jetzt demonstrativ in ihre Fenster gehängt haben.

    „Wir, die Prostituierten, wollen uns hiermit wehren und Hilfe suchen“, heißt es darin. Die Frauen selbst bezeichnen sich sarkastisch als „horizontale, ohnehin malträtierte, kleine Minderheit“.

    Einer, der die Stimmung unter den Prostituierten wohl am besten einzuschätzen vermag, ist Hans-Joachim Rottermann. Dem 60-Jährigen gehörten neben dem Betrieb in der Stahlstraße auch Häuser in Dortmund, Bochum und Hagen. Ein Rotlicht-Imperium, mit dem er einst die Nummer eins in Nordrhein-Westfalen war, das er inzwischen aber innerhalb der Familie in andere Hände gelegt hat. Er sagt: „Die Frauen in der Stahlstraße und anderswo sind durch den Hurenausweis verunsichert, es herrscht ein Klima der Unruhe.“

    Den gesamten Artikel lesen unter:

    https://www.waz.de/staedte/essen/aufschrei-im-essener-rotlichtviertel-gegen-hurenausweis-id212961833.html


     

  • Prostitution 2017 – Mentaler Overkill? – Chaos pur – Last minute!

    Prostitution 2017 – Mentaler Overkill? – Chaos pur – Last minute!

    Prostitution 2017 - Mentaler Overkill? - Chaos pur - Last minute!Prostitution 2017 – Mentaler Overkill? – Chaos pur – Last minute!

    Ich hatte mich ja schon in meinem letzten Newsletter mit „weihnachtlicher Romantik“ beschäftigt und der Feststellung, dass diese in diesem Jahr bei mir völlig ausbleibt. Zwar habe ich im Vorbeigehen schon die Weihnachtsmärkte in Speyer, Köln, Düsseldorf, Essen und Frankfurt/Main gesehen und war sogar live vor Ort, als in Baden-Baden die mondäne Weihnachtshütte vor dem „Löwenbräu“ in Baden-Baden errichtet wurde (an dieser Stelle nochmals ein Gruß an den lieben Jürgen, der zum festlichen Braten geladen hatte!).

    Bei den Meldungen, die ich momentan aus vielen Regionen der Republik erhalte, vergeht einem allerdings der kindliche Blick, weil sich das erwartete Chaos bestätigt! Nachfolgend einmal aktuelle „News“ und „Merkwürdigkeiten“, natürlich nur als „Appetitanreger“ ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit:

    Das Land Niedersachsen denkt angeblich darüber nach bei „Handentspannung“ eine Kondompflicht zu verordnen. Begründung: Infektionsgefahr (Bundesinfektionsschutzgesetz)!
    Kann man Dienstleisterinnen und Kunden nicht komplett in Gummi einschweissen?

    Einige Gesundheitsämter in NRW verlangen bei der Beratung die Vorlage von Krankenkassen-Karten. Ohne Mitgliedschaft in einer deutschen Krankenkasse keine Beratung, keine Bescheinigung, kein Ausweis! Und zusätzlich Drohung mit Meldung an die Sozialversicherungsträger! Krankenkassenpflicht!

    Ein Ordnungsamt in NRW schreibt „deutschen Wohnsitz“ vor! Sonst kein Huren-Ausweis! Steht im Gesetz zwar anders, aber scheinbar egal! Das Amt hat immer recht?

    In ländlichen Distrikten von Rheinland-Pfalz will man auf den Ämtern keine „Meldungen“ haben und schickt Leute weg, die alle Unterlagen beisammen haben!

    Mir wurde gestern das Foto eines Huren-Ausweises geschickt, wo die Gültigkeit für Deutschland, Österreich und die Schweiz bescheinigt wird. Diplomatische Verwicklungen? Auch die fiktive Gültigkeit „Wuppertal und Deutschland“ klingt merkwürdig: demnach gehört Wuppertal nicht (mehr) zu Deutschland?

    In einer Landesmetropole „müssen“ alle Konzepte „persönlich“ zur Amtleitung gebracht werden und ausserdem will die Amtsleitung alle „Prostituierten“ kennenlernen und aushorchen, bevor der Antrag bearbeitet wird.

    Eine andere Fachkraft macht Hausbesuche in Bordellbetrieben und rät den Hausdamen sich schnell einen neuen Job zu suchen! Heftig!

    In Baden-Württemberg nimmt man bei ordnungsamtlichen Kontrollen jetzt schon mal ein SEK mit und simuliert eine Terrorübung, in dem man halbnackte Damen mit der Flinte bedroht! Cobra 6 – Die Helden schlagen zu!

    Man wirft dort auch Leute aus Mietwohnungen, die seit Jahren mit Meldeanschrift bewohnt werden und überwiegend dem „Wohnen“ dienen: Koffer packen und raus!

    Die Frage eines Ordnungsamtsmannes über meine Hotline, ob man unter „Laufhäusern“ die amerikanischen Lovemobile bzw. Mobilhomes versteht, war dann mal ebenso lustig, wie die
    Frage eines Betreibers, der ein Open-Air-Kondom ohne Spitze entwickelt hat und darauf besteht, dass nirgendwo im Gesetz definiert ist, dass ein „intaktes“ Verhüterli verwendet werden muss!

    Was ist überhaupt mit „Schlucken“? Auch nicht verboten! Genau wie „Kondome aussaugen“! Ja, sehr lecker! Such die Lücke und Du findest sie! Garantiert! Applaus!

    Wenn sich die Massage-Fachkraft bei der Massage in den Kunden verliebt, was ja scheinbar täglich vorkommt, und die Beiden „nach“ der gewerblichen Massage Sex ohne Kondom haben, kann das Amt doch nichts sagen? Da spielt dann sicher auch keine Rolle, dass die
    Fachkraft mit Asylpapieren unterwegs ist! Wann kommt schon mal der Zoll? Egal!

    Dass in den großen Anzeigeportalen die „Adressen“ häufig nicht mehr benannt sind und man die Dienstleisterinnen dann an Bushaltestellen vor der Tür kennen lernt, ist auch ein absolutes Erfolgsmodell! Kreativität wird es richten!

    Die Liste könnte noch viel länger werden, aber meine Birne ist mit anderen Sachen gefüllt und ich bin um seriöse wie sichere Lösungen bemüht und habe sicher nicht die Absicht im Kundenauftrag Behörden zu verladen. Mag zwar lustig sein, aber im Ergebnis kassiert man damit als Betreiber irgendwann die rote Karte! In den Abgrund mit Ansage, ist nicht mein Ding!

    Ich werde die kommenden zwei Wochen intensiv für die Erstellung von Betriebskonzepten nutzen und dabei hauptsächlich auf dem Düsseldorfer und Oberhausener Bürostuhl sitzen! Für umfangreiche Reisen bleibt momentan kein Zeit: es gilt Papier zu fressen und Inhalte zu produzieren!

    Natürlich gönne ich allen Glühwein und Naschwerk, kann mich aber in diesem Jahr daran absolut nicht beteiligen! 100% Voll-Last! Ausgebucht sowieso!

    Liebe Grüße heute aus Frankfurt/Main

    Howard

    Kontext-Artikel:

    Prostitution 2017 – Presseschau aktuell – Deutschland divers

    http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2017/12/08/prostitution-2017-presseschau-aktuell-deutschland-divers/