Blog by Howard Chance 2027

  • Zahlungslösungen für das Rotlicht – Dringender Bedarf vorhanden!

    Zahlungslösungen für das Rotlicht – Dringender Bedarf vorhanden!


    Zahlungslösungen für das Rotlicht – Dringender Bedarf vorhanden!

    MH-Consulting hat Partner gefunden, der mit der Branche arbeitet

    Situationsbeschreibung

    Seit Jahresbeginn habe ich von Kunden und Partnern vermehrt die Meldung von Kontenkündigungen und Vertragskündigung von Kreditkarten-Abrechnungs-Unternehmen bekommen. Wegen vermeintlich denkbarem wie abstraktem Geldwäsche-Verdacht und offensichtlich durch Vorgaben der BAFIN bestärkt, möchte die deutsche Kreditwirtschaft mit Rotlicht-Unternehmen nichts mehr zu tun haben.

    Bestandskunden, die bei ihrer Bank noch in der Kreide sind, haben manchmal aber nicht immer das „Glück“, keine Kontokündigung zu erhalten, aber für Neugründungen mit Rotlicht-Bezug werden in der Regel keine Geschäftskonten mehr eingerichtet.

    Der größte deutsche Anbieter für Kredit- und EC-Karten-Abrechnungen hat nicht wenigen Rotlicht-Kunden die Verträge gekündigt und es muss nun dringend Ersatz her, damit nach Auslauf des alten Vertrags noch Karten über Terminals abgerechnet werden können. Deutsche Anbieter scheuen, oh Wunder, die Rotlicht-Kunden und sonst sichere Umsätze sind schlagartig gefährdet.

    Die Einlieferung und Bareinzahlung von ehrlich erwirtschafteten Bareinnahmen wird ebenfalls zum Abenteuer und all dies wird zunehmend mit möglicher Geldwäsche und diesbezüglichen „Verschärfungen“ begründet und selbst der ungewöhnliche erbrachte Nachweis eines „Geldwäschebeauftragten“ löst den Knoten nicht wirklich.

    Es ist einigen wenigen meiner Kunden gelungen neue Konten bei lokalen Kreditinstituten zu eröffnen, jedoch wurde ich gebeten diese Institute nicht öffentlich zu benennen, da eine solche Nennung wieder zu „Rückzügen“ führen könnte. Viele Rotlichter fühlen sich inzwischen wie Schwerverbrecher trotz amtlicher Konzession und Unbedenklichkeits-Bescheinigungen der Finanzbehörden.

    Die versuchte Kontaktaufnahme zur BAFIN durch Branchenvertreter scheiterte, da die BAFIN zu persönlichen Dialogen im Einzelfall keine Zuständigkeit verspürt. Mit Verbänden würde man vermutlich kommunizieren, wenn diese denn zumindest im „Lobbyregister“ eingetragen sind und die Branche maßgeblich vertreten.

    Vorhandene Lösungen

    Für das Geschäftskonten-Problem habe ich noch keine Lösung! Es ist zwar möglich im EU-Wirtschaftsraum Online-SEPA-Konten zu eröffnen, mit denen man Geld erhalten und überweisen kann, aber damit ist es eben nicht möglich Bargeld auf das Konto einzuzahlen, da es ja bei diesen Instituten keine Geschäftsstellen gibt und alles nur virtuell abläuft. Einzahlung über das private Konto des Hausmeisters oder der Reinigungskraft sind auch keine Lösung, da die Vornahme von Bankgeschäften für Dritte nach den Bank-AGBs untersagt sind und zur Kontensperrung und Geldwäsche-Verdachts-Meldung führen können. Anschließende Hausdurchsuchung nicht ausgeschlossen!

    Neben einem speziellen Bankdienstleister, den ich auch nicht öffentlich aber u.U. privat nenne, gibt es die Möglichkeit Bargeld von einem Transportdienstleister abholen und über die Bundesbank einzahlen zu lassen. Aber dazu muss dann eben ein Bankkonto wo auch immer vorhanden sein, dass SEPA-Überweisungen ermöglicht. Mit dem Transportdienstleister bin ich im Moment im Kontakt. Richtig Bock auf Rotlicht hat man auch hier nicht und die angedachte Lösung eignet sich auch nur für Betriebe mit einem nicht unerheblichen Bargeld-Umsatz.

    Für den Bereich Kreditkarten-Abrechnung habe ich nun einen sehr engagierten Dienstleister aus der Schweiz kennengelernt, der das Rotlicht nicht scheut und der auch nicht durch die BAFIN beaufsichtigt und reglementiert wird. Erste Kunden haben jetzt Abrechnungsverträge abgeschlossen und dabei festgestellt, dass die Konditionen sogar noch besser sind als das gekündigte deutsche Pendant. Dass es Vorprüfungen gibt, muss sicher nicht gesondert erwähnt werden. Es gab in der Branche mit Kreditkarten-Abrechnungen und Co. durchaus schon negative Schlagzeilen und daher schauen die Dienstleister schon sehr genau hin.

    Ich stelle gerne Kontakt zu diesem Anbieter her und bitte bei Interesse um eine persönliche Nachricht per Mail an maxen2205@live.de oder per WhatsApp an 0176-77080604. Diskretion wird verlangt und zugesichert.

  • Rotlicht und Banking – Neue Entwicklungen und Perspektiven

    Rotlicht und Banking – Neue Entwicklungen und Perspektiven

    Rotlicht-Banking – Entwicklungen und Perspektiven aktuell

    Was die BaFin und der Bundesverband der Deutschen Banken im Schilde führen und welche Folgen dies für den Alltag hat

    Situationsbeschreibung

    Für Neukunden aus dem Erotikbereich ist es seit Jahren sehr schwierig und bisweilen sogar unmöglich ein Bankkonto in Deutschland zu erhalten. Wenn man dann noch UG mit wenig gezeichnetem Kapital ist, stellen sich alle bekannten Geschäftsbanken quer und weisen freundlich aber bestimmt zur Tür. Selbst alteingesessenen Betriebe, die seit Jahren Kontoverbindungen unterhielten, fanden Kündigungen im Briefkasten.

    Auch Betriebe, die Kreditkarten-Terminals bekannter Anbieter unterhalten, bekommen zunehmend Probleme. Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) hat die deutschen Zahlungsabrechner nämlich ultimativ aufgefordert „Risikogeschäfte“ (sogenanntes High Risk) nicht mehr abzurechnen. Rotlicht zählt dabei nach Auffassung der BaFin zu diesem Geschäftsbereich.

    Während selbständige Prostituierte in den Niederlanden ihre erotischen Dienstleistungen problemlos über Kreditkarten-Systeme abrechnen können, ist Rotlicht für die deutschen Finanzdienstleister ein „no go“.

    Nach glaubwürdigen Berichten von Experten liegt die Schuld nicht bei den Kreditkarten-Unternehmen, sondern bei den deutschen Banken und den zuständigen Aufsichtsbehörden, die „katholischer als der Papst“ sind.

    Wenn man als größerer Betrieb darauf angewiesen ist Bargeld bei einem lokalen Geldinstitut einzuzahlen, muss man sich mitunter über Umwege behelfen, indem man die Privatkonten von Mitarbeitern nutzt, was aber mitunter einen „Geldwäsche-Verdacht“ auslöst, da der Mitarbeiter ja „Bankgeschäfte für Dritte“ vornimmt und damit gegen die AGBs der Bank verstößt.

    Da man Steuern nicht mehr bar bei der Finanzkasse einzahlen kann, müssen nicht wenige Betriebe den Weg zu den Niederlassungen der Bundesbank (frühere Landeszentralbanken) suchen, wo Bareinzahlungen auf Finanzamtskonten noch möglich sind. Alternativ wartet man regelmäßig auf den „Einarmigen“, nämlich den Vollstreckungsbeamten der Finanzbehörde, der Bargeld noch in Empfang nehmen darf. Das kostet natürlich Vollstreckungsgebühren und führt dann auch dazu, dass man keine positive „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ des Finanzamt mehr erhält.

    Neue Ansätze / Denkbare Lösungen

    Ausgelöst durch die dringende Anfrage eines Kunden, dem das Kreditkarten-Terminal gekündigt wurde, habe ich in den vergangenen Tagen einige informative Gespräche geführt, die nun zu ersten Ergebnissen führen.

    Es gibt „nicht-deutsche“ Anbieter, die an das IBAN-System angeschlossen sind und zumindest die Kreditkarten-Abrechnung ermöglichen. Eventuell ist auch die Einrichtung von europäischen Verrechnungskonten möglich, dies muss aber noch abschließend geklärt werden. Nun habe ich nicht vor die Identität des Anbieters an dieser Stelle zu veröffentlichen, da dies auch wieder zu viel Aufmerksamkeit und Rückziehern führen kann. Die Kollegen von RTO in Frankfurt haben diesbezüglich sehr hilfreiche Kontakte hergestellt, die sich als sehr hilfreich herausgestellt haben. Vielen Dank dafür!

    Zudem gibt es für größere Betriebe, die mit viel Bargeld zu tun haben, auch eine Inhouse-Safe-Lösung, die in Kooperation mit einem Geld-Logistiker zur Verfügung gestellt werden und die keine persönliche Einzahlung auf einem lokal nicht vorhandenen Konto erfordern.

    Eine „Frankfurter Interessengemeinschaft“ versucht sich übrigens momentan an einer Kontaktaufnahme und Verhandlungsmöglichkeit mit der BaFin. Hierzu ist aber eine Mitwirkung von Verbänden der Sexarbeit zwingend notwendig, um überhaupt in den Dialog zu kommen. Auch hier bin ich unterstützend tätig.

    Ich bin natürlich gerne bereit im persönlichen Gespräch die Details zu erläutern und Kontakte herzustellen. Diskretion first! Bei Interesse bitte ich um direkte Kontaktierung per E-Mai unter maxen2205@live.de oder per WhatsApp 0176-77080604.

    Womöglich werde ich in den kommenden Wochen auch einen Zoom-Chat zum Thema anbieten, zu dem es aber eine begrenzte „Öffentlichkeit“ geben wird.

    Natürlich haben alle erwähnten Aspekte nichts mit „Geldwäsche“ oder Ähnlichem zu tun und es ist auch nicht das Ziel fragwürdige Abrechnungskonten für Sexarbeitende zu etablieren!

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

  • Zukunft Rotlicht – Dornröschen lebt! – News – 12.07.2023

    Zukunft Rotlicht – Dornröschen lebt! – News – 12.07.2023

    Zukunft Rotlicht – Dornröschen lebt! – News – 12.07.2023

    Seit meinem verspäteten Neujahrsgruß habe ich mich ein wenig zurückgezogen und einige persönliche Dinge geklärt. Nun werde ich in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder präsenter sein und neben den üblichen Beratungsaktivitäten auch wieder einige neue Projekte starten.

    Kurzticker – Betrachtung Aktuelles

    Allgemein sind die Rotlicht-Geschäfte, nicht nur durch den heißen Sommer, sondern verhalten sich bis schwierig. Insgesamt betrachtet gibt es Grund zum Jubeln und Probleme mit Behörden und Bußgeldern gibt es sehr umfangreich.

    Finanzbehörden in Rheinland-Pfalz fordern von Betreibern mit Hinweis auf eine diesbezügliche Pflicht nach dem ProstSchG die kompletten Dienstleisterinnen-Aufzeichnungen für die vergangenen Jahre ein und konfrontieren dann die Damen mit den oft unversteuerten Umsätzen oder Erträgen.

    Es gibt viele turnusmäßige Erneuerungsanträge für erteilte Konzessionen, neuere baurechtliche Überprüfungen und leider auch wieder viel „politischen Willen“, um das Gewerbe generell „einzudämmen“ oder zu reglementieren.

    Illegale Angebote werden zunehmend verfolgt, allerdings sind es viel zu viel „Pilze“, die in der Corona-Zeit aus dem Boden gesprungen sind und so bleibt die „Reinigung“ von Stückwerk.

    Das ProstSchG befindet sich derzeit in der Evaluation und das von der Bundesregierung beauftragten Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. hat mit dem Projekt begonnen, wobei Ergebnisse erst Anfang Juli 2025 vorgelegt werden.

    Projekte / Veranstaltungen aktuell

    Am kommenden Freitag, den 14.07.2023, gibt es um 20 Uhr ein einstündiges „Security-Seminar“, das ein befreundeter Sicherheitstechniker gibt. Es geht um Geräte, die vor dem Abhören „durch den Feind“ schützen und für vernünftige Telefonate ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Der Zugang erfolgt über den nachfolgenden Zoom-Link des lieben Kollegen Thomas Schiller:

    Phone-Security-Seminar Doctor M. – Freitag 14.07. – 20 Uhr

    Zukunft Rotlicht-Tag 2023?

    Das Interesse an einem großen Rotlicht-Kongress ist momentan zu gering, um ein solches Großprojekt in Angriff zu nehmen. Unvergessen ist der Elan, mit dem der Kollege Christoph Rohr die letzte Großveranstaltung in Frankfurt organisierte und durchführte. Hunderte Arbeitsstunden und am Ende als Lohn nur die Hoffnung, keinen allzu großen Verlust gemacht zu haben. Weil nur bestimmte Personen „beim Drauflegen“ Geld verdienen und Christoph eindeutig nicht zu diesem Kreis gehört, ist ein Kongress gerade eher utopisch. Doch wie wäre es mit einem eintägigen Branchenmeeting an einem zentralen Ort, wo sich die Branche untereinander austauschen kann und wo das sonstige Rahmenprogramm das Hauptprogramm ist? Ich werde diese Idee mit den Kollegen in den nächsten Wochen einmal besprechen und dann das Ergebnis posten.

    Wir hören, sprechen und lesen uns!

    In diesem Sinne wünsche ich allen das Beste für die Zukunft!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

    Telefon und WhatsApp: 0176-77080604

  • Phone-Security-Seminar Doctor M. – Freitag 14.07. – 20 Uhr

    Phone-Security-Seminar Doctor M. – Freitag 14.07. – 20 Uhr

    Phone-Security-Seminar Doctor M. – Freitag 14.07. – 20 Uhr

    Feind oder Freund hört mit? – Strategien und Technik um IMSI-Catcher zu umgehen – Kostenloses Online-Seminar mit Doctor M.

    Unsere gesamte Kommunikation ist inzwischen digital: Daten werden über Messenger ausgetauscht, Telefonate laufen als Datenpakete über Mobilfunk und oft stellt sich die Frage, ob vertrauliche Inhalte auch wirklich vertraulich bleiben.

    Gerade in „sensiblen Branchen“ wie der unseren ist der Gedanke „Feind hört oder liest mit“ nicht unbegründet und manchmal ist „der kleine Mann im Ohr“ kein falscher Gedanke!

    Ein Bekannter von mir, nennen wir ihn „Doctor M.“, hält zu diesem Thema am Freitag, dem 14.07.2023 um 20 Uhr ein kostenloses Info-Seminar und stellt dabei legale Geräte vor, die in sensiblen Bereichen für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen.

    Wer am kostenlosen Seminar teilnehmen möchte, kann mir gerne eine Mai schreiben: maxen2205@live.de

    Die notwendigen Zugangsdaten werden dann von mir zeitnah verschickt.

    Die Mitglieder der Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht können sich auch über nachfolgenden Link anmelden:

    https://www.facebook.com/events/254941947246666/?acontext=%7B%22event_action_history%22%3A[%7B%22mechanism%22%3A%22surface%22%2C%22surface%22%3A%22groups_highlight_units%22%7D]%2C%22ref_notif_type%22%3Anull%7D

    Der direkte Zoom-Link für Freitag: https://rotlicht.de/s/out/5lbz

    Herzliche Grüße von Howard

    https://www.zukunft-rotlicht.info

     

  • Zukunft Rotlicht – Howard Chance wünscht ein gutes neues Jahr 2023

    Zukunft Rotlicht – Howard Chance wünscht ein gutes neues Jahr 2023

    Zukunft Rotlicht – Howard Chance wünscht ein gutes neues Jahr 2023

    Jahresende und Jahresanfang wurden verpennt? – Ja, so ähnlich! – Jedenfalls erfolgt mein Neujahrgruß heute mit sehr deutlicher Verspätung.

    Ich habe mich schon oft über die weihnachtlichen Feiertage mit Infekten gequält und auch in diesem Jahr blieb ich leider davon nicht verschont. Vom 22.12. bis ins neue Jahr war ich deutlich angeschlagen und konnte auch mein Sportprogramm nicht absolvieren. Kein Corona, aber eine fiese Erkältung, die einfach nicht verschwinden wollte. Aber nun ist der Infekt überstanden und ich bin, wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen, wieder an der Arbeit.

    Mein persönlicher Jahresrückblick 2022

    Bis in den April 2022 hinein, hatte unsere Branche mit Corona und den Folgen der Pandemie zu kämpfen und nach allem, was ich in den vergangenen Wochen gehört habe, hat sich die Situation noch immer nicht wieder normalisiert, wobei sich die Frage stellt, was die Norm eigentlich ist. Zu unterschiedlich sind die Regionen und die Angebote. Daher ist es auch mehr als schwierig allgemein verbindliche Aussagen zu treffen. Anfragen mit dem Inhalt „und wie läuft es in der Branche?“ kann man nicht seriös beantworten, da einem einfach der Überblick fehlt. Klar, in meiner Heimat NRW, wo ich mich ständig bewege und auch im Großraum Frankfurt, wo ich im letzten Quartal 2022 einige besondere Aufträge hatte, kann ich Aussagen treffen, ansonsten ist mein Wissen aber reines „Stückwerk“. Von sensationell erfolgreichen Betrieben habe ich nicht gehört, allerdings gibt es viele Betreiber, die zumindest eine gewisse „Erholung“ sehen. Dienstleisterinnen sind aus unterschiedlichen Gründen „Mangelware“, Angebot und Nachfrage stehen in einem deutlichen Missverhältnis: es gibt mehr „Jobangebote“ als „Jobanfragen“ und viele Damen, die geschickt agieren und den richtigen Ort wählen, verdienen sogar richtig gut. Dass dies natürlich besonders im „Graumarkt“ gilt, muss nicht gesondert erwähnt werden.

    Behörden nehmen Fahrt ab – Umfangreiche Kontrollen und „Maßnahmen“

    Ab Mitte des Jahres 2022 wurden die Behörden im Bereich der Prostitution recht aktiv und es gab vermehrte Kontrollen, bei denen nicht wenige Missstände aufgedeckt wurden. Mal waren es Bagatellen, wie nicht mitgeführte Prostitutionspapiere oder Nachlässigkeiten bei Anwesenheitslisten oder Dokumentationen, aber es gab auch komplexe Razzien und Einsätze der Zollfahndung, die u.a. auch für Schwarzarbeit im Bereich der Prostitution zuständig ist. Viele Betreiberinnen und Betreiber hatten sich daran gewöhnt, dass Kontrollen zur Corona-Zeit selten stattfanden und daraus gefolgert, dass dies so weiter gehen würde. Bei fehlenden Dienstleisterinnen stieg in nicht wenigen Betrieben die Risikofreude, die sich dann aber schon mal rächte. Auch illegale Betriebe wurden vermehrt entdeckt und Hinweisen darauf wurde auch endlich nachgegangen. Nicht überall, aber doch mit steigender Tendenz. Viele Konzessionen, die 2018 oder 2019 erteilt wurden, wurden im Jahr 2022, wie es im ProstSchG konkret vorgeschrieben ist, turnusgemäß neuerlich geprüft. Aber auch hier gibt es Regionen, wo die Behörden diese Pflicht brav erfüllen und andere Gemarkungen, wo man den lieben Gott einfach einen guten Mann sein lässt! Auch die Finanzbehörden versuchen wieder das Steueraufkommen in unserer Branche maßgeblich zu steigern. Ich befürchte, dass der Anteil von Dienstleisterinnen, die Steuererklärungen machen, verschwindend gering ist und gerade reisende Damen, die nur einige Monate in Deutschland verweilen, spielen „Risiko“ und hoffen darauf, dass trotz Doppelbesteuerungsabkommen und Daten-Erfassung in den Betrieben kein Steuerbescheid und keine Schätzung erfolgen. Die Erfahrung gibt den Damen dabei sogar recht, denn wer soll sich überhaupt darum kümmern? Corona, Personalmangel, Überbrückungshilfen und Änderungen im Steuerrecht schränken die Finanzbehörden stark ein und davon profitieren natürlich besonders Personen, die schon mangels Wohnsitzes nur schwer zu greifen sind. Die Finanzämter müssen Prioritäten setzen und wenn man Personal einsetzt, muss sich dies rechnen. Es ist wenig effizient Sexdienstleisterinnen hinterher zu laufen, die eine vom Finanzamt festgesetzte Summe dann „mangels vorhandener Masse“ eh nicht bezahlen können.

    Meine bewältigten Aufgaben im Jahr 2022

    Neugründungen hatte ich nur ganz wenige auf dem Tisch, jedoch gab es Betriebsverkäufe, Umfirmierungen oder der Bezug neuer Betriebsräume. Hauptsächlich beschäftigte ich mich aber mit Ergänzungen von Betriebskonzepten, Neustart- und Überbrückungshilfen, Bußgeld- und Baurechtsverfahren sowie mit außergerichtlichen Vereinbarungen mit Behörden. Meine publizistische Arbeit ruhte weitestgehend und auch die Zoom-Konferenzen schwänzte ich regelmäßig, da die thematischen Ansätze, vorsichtig formuliert, nicht mehr erkennbar waren.
    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht wird Stand Dezember 2022 von einer Person und von einem Unternehmen unterstützt. Vereinbarte Provisionen für Überbrückungshilfen kamen oft nur auf wiederholte Nachfrage; im Beratungsgeschäft war die Anzahl von Personen, die unentgeltliche Informationen einholen wollten, deutlich höher als die der treuen Kundinnen und Kunden, denen die Beratung etwas wert ist. Zudem ist der dauerhafte Aufenthalt im Rotlicht im gesetzteren Alter nicht ganz so unterhaltsam, wie es sich der Erotikfreund mitunter vorstellt. Man(n) wird nicht jünger und meine Lebenssituation hat sich maßgeblich geändert!

    Mein Ausblick für 2023

    Im letzten Quartal 2022 habe ich den Entschluss gefasst, mich im Beratungsgeschäft breiter aufzustellen und zunehmend krisensichere Aufgaben außerhalb der Erotikbranche zu übernehmen. Was mein Portal anbelangt, so werde ich dieses im Jahr 2023 als geschlossenen Branchen-Informationsdienst ausbauen und hierzu habe ich bereits eine neue Domain konnektiert, wo es dann einen Mitgliederbereich geben wird. Das Erscheinen meines Handbuchs Prostitution, dass für November 2022 angekündigt war, hat sich neuerlich verzögert. Zunächst zog die mit dem Vorab-Druck beauftragte Druckerei „überraschend“ um und verschluderte den Auftrag, dann wurde ein inhaltliches Update der Hauptausgabe notwendig, an dem ich aktuell arbeite. Ich hoffe Mitte Februar liefern zu können und ich danke an dieser Stelle allen Vorbestellern für ihre Geduld. Die Nachfrage nach einem Rotlicht-Kongress erscheint momentan gering, aber mit Rechtsanwalt Knop wurde für Frühjahr 2023 eine Online-Seminar-Reihe mit hoffentlich interessanten Themen angedacht. Hierzu dann in Kürze mehr, wenn das Thema final spruchreif ist. Es wird bei mir im Jahr 2023 „stiller“, aber vermutlich deutlich effizienter werden und ich habe durch einige positive Entwicklungen auch Zeit meinen Hobbies und weiteren Notwendigkeiten nachzugehen.

    Nicht mehr „allzeit bereit“, aber natürlich weiterhin erreichbar!

    Diverse aufgelaufene Post, werde ich in den kommenden Tagen bearbeiten und mich dann aktuellen Aufträgen widmen, die „drängen“. Wer mir schreibt bekommt immer eine Antwort und an interessanten Projekten und Kooperationen bin ich nach wie vor sehr interessiert. Lebenszeit ist relativ und dies wurde gerade erst wieder in dieser Woche deutlich, als mein langjähriger Freund Hans Issel (Gheishas Erkelenz) von jetzt auf gleich „im Dienst“ aus dem Leben gerissen wurde und das in einem Alter, wo man eigentlich noch auf den zweiten oder dritten Frühling wartet. RIP lieber Hans!

    „Die Zeit ist eine große Lehrerin. Schade nur, dass sie ihre Schüler umbringt.“ 

    In diesem Sinne wünsche ich allen das Beste für die Zukunft!

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://www.zukunft-rotlicht.info

  • Zukunft Rotlicht 2022 – Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!

    Zukunft Rotlicht 2022 – Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!

    Zukunft Rotlicht 2022 - Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!Zukunft Rotlicht 2022 – Es grüßt Euch der rasante Nikolaus!

    Ein vorweihnachtlicher Gruß von Howard Chance

    Ehe denn das Jahr vergeht, der Nikolaus vor der Türe steht. Eine alte Tradition aus der Jugend war es in der Nacht zum 6. Dezember einen Stiefel geputzt vor die Tür zu stellen und dann am nächsten Morgen nachzuschauen, was der Mann mit der roten Mütze „geliefert“ hat. Schon in frühen Kindesjahren war mir klar, dass die Eltern, die Oma oder die berühmte Tante Else hinter den kleinen Präsenten steckten und selbst der bei der Nikolauszentrale bestellte unrasierte stotternde Student, vermochte mich nicht wirklich zu überzeugen.

    Von draußen vom Walde komm ich her? Es weihnachtet sehr? Naja. Der Klimawandel sorgt schon seit Jahren dafür, dass es bei uns im Winter selten schneit und die Winterwunderwelt und weiße Weihnachten zumindest im deutschen Flachland nicht mehr stattfindet. Stattdessen gibt es in der Vorweihnachtszeit eine fragwürdige Fußball-Weltmeisterschaft im Orient, bei der mit einer enormen Energieverschwendung Stadien gekühlt werden und das gekühlte Sponsoren-Bier leider nicht verkostet werden kann.

    Hansis DFB-Buben haben sich früh verabschiedet und die Fußball-Nation Deutschland steht vor einem Scherbenhaufen. Eine Unachtsamkeit im Japan-Spiel und das Desaster war perfekt! Kann passieren, erschüttert aber scheinbar das deutsche Volk doch immens. Fußball ist halt kein Spiel, sondern bitterer Ernst und für viele deutsche Bürgerinnen und Bürger ein Sinnbild für das Staatsgebilde als solches.

    Um es mit Murphys Gesetz zu sagen: „Was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen!“ Liegt in der Natur der Sache und ist zutiefst logisch. Der Deutsche neigt zum Jammern, wenn auch oft auf hohem Niveau. Angewandter Pessimismus trübt die Sinne und so übersehen wir leicht, dass es uns vergleichsweise sehr gut geht. Die Heizungen laufen, Energie steht, wenn auch deutlich teurer, nach wie vor zur Verfügung und scheinbar ist es dem Staat doch gelungen noch genügend Energie zu mobilisieren. 

    Kanzler Schol-tse regiert mit einschlafendem Wesen und die Ampel pendelt zwischen rot und grün. Neue US-Tarnkappen-Jets müssen für immenses Geld gekauft werden, um im Fall der Fälle die sinnentleerte nukleare Teilhabe zu gewährleisten; ein Bürgergeld ist das neue Schild am „Hartz 4“. Der Bundesklabautermann sucht weiter nach gefährlichen Coronaviren und der Bundeswirtschaftsminister plant nun ein BWL-Praktikum, um das Prinzip einer Insolvenz zu verstehen, während der Truppe die Munition ausgeht und der Bundesfinanzminister eine Vorfinanzierung verweigert.

    Der „Coca-Cola-Weihnachtstruck“ brannte jüngst ab, in Stuttgart gibt es nun einen Tampon-Automaten auf dem Herren Klo und überhaupt kratzt man sich täglich am Kopf, wenn man die täglichen Nachrichten verfolgt. Aktivisten werfen Essen auf Kunstwerke oder kleben sich auf Fahrbahnen fest, dieweil in der Ukraine ein völlig sinnloser brutaler Krieg tobt und eine neue große Flüchtlingswelle droht, die Städte und Gemeinden neuerlich fordert.

    Die Lebensmittel sind teuer und die 5 Euro für die Glühwein-Brühe entwickeln sich zum Standard auf den Weihnachtsmärkten, die durchaus gut besucht und auch gut beleuchtet sind. Eine Energiepreis-Bremse, die keiner versteht; aus Black Friday wird Black Week; Lieferengpässe allenthalben und das Fazit: „da bleibe ich doch lieber ganztägig im Bett!“

    Die Wissenschaft hat auch herausgefunden, dass die allgemein schwierigen „Umstände“ auf das Gemüt und auf die Hose wirken. Unlust ist die Folge und die spürt man momentan auch in unserer Branche: waren die Weihnachtswochen in „der guten alten Zeit“ ein Garant für gute Umsätze, so fällt die Konjunktur in diesem Jahr weitestgehend aus. Den einen fehlt das Geld, andere haben keine Lust und so dümpelt das Erotik-Geschäft so vor sich hin. Nach Corona nun die „allgemeine Krise“ mit vielen Gesichtern.

    Lassen wir uns davon verrücktmachen? Dies mag jede und jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst bin kein Freund der „Miesmacherei“ und versuche nach wie vor der Situation auch etwas Positives abzugewinnen. Persönlich brauche ich kein „Winter Wonderland“ und auch keine weihnachtliche Berieselung. Was für mich zählt sind Freundschaften, intensiver Austausch und die Vermeidung von jeglichem Stress und Ärger. Statt Weihnachtsgans, die mangels Maße in diesem Jahr preislich vergoldet wird, tut es auch die sportliche „Kalua Bowl“ und statt Punsch mit Farbstoff und Glykol, bevorzuge ich den trockenen Bordeaux in stilvollem Ambiente.

    Der heilige Nikolaus von Myra gilt übrigens, so ergab meine heutige Recherche, der Legende nach, als ein aktiver „Prostitutionsverhinderer“ der Frühzeit: er spendete einer armen Familie mit 3 jungfräulichen Töchtern Goldmünzen, damit die Töchter heiraten konnten und so die anstehende Prostitution zur Finanzierung der Familie vermieden werden konnte. Klingt seltsam und ist vermutlich von Mutter Kirche erfunden worden. Legenden eben … Doch zurück zu dem, was im Moment wirklich zählt … der Advent!

    Der Begriff Advent steht für Ankunft und ich wünsche Euch, dass Ihr dort ankommt, wo Ihr im Leben hinwollt.

    Liebe Grüße von Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Newsletter – MH-Consulting – Howard Chance – 28.10.2022

    Newsletter – MH-Consulting – Howard Chance – 28.10.2022

    Aktive Behörden – Stern TV und John Heer – Lagebild Corona und sonstiges

    Einen schönen guten Tag aus Düsseldorf!

    Bei spätsommerlichen Temperaturen gehen wir auf Halloween und das Monatsende zu und erfreuen uns, dass wir die Heizung noch nicht auf Hochtouren laufen lassen müssen. Immerhin!

    Halt! Wer da? – Intensive Behörden-Aktionen in NRW und RP

    Die ablaufende Woche war bei mir durch vielfältige behördliche Kontrollen bei Kunden geprägt: in mehreren Orten in NRW, aber auch in Rheinland-Pfalz gab es ordnungspolizeiliche Maßnahmen diverser Art. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass man sich von behördlicher Seite inzwischen wieder mehr für das Thema Prostitution interessiert und das die Vorgehensweise mitunter „ruppiger“ wird. Vorhandene Polizeigesetze werden ausgereizt, neben Polizei und Ordnungsämtern sind auch Zoll und Steuerfahndung integriert.

    Dabei wird sowohl die illegale Prostitution angegangen, aber auch die konzessionierten Betriebe berichten von befremdlichen „Besuchen“. Einige ahnungslose Ordnungsämter interpretieren das ProstSchG nach eigenem Gusto und weichen vom Gesetz meilenweit ab; der ein oder andere Polizist schießt in Rambo-Manier über seine Befugnisse hinaus und versteht „law and order“ anders, als es der Bürger in Uniform eigentlich tun sollte. Der behördliche „Corona-Schlaf“ scheint beendet und da gibt es in der Beratung und bei den Branchen-Anwälten wieder viel zu tun!

    Prostitution verbieten? – Stern TV brüskiert John Heer

    Die Sexkaufgegner(innen) blasen im übertragenen Sinn weiter zum Kampf und finden in diversen Medien-Redaktionen inzwischen eifrige Steigbügelhalter, die ihre journalistische Recherchepflicht stark vernachlässigen, um einem Sexkaufverbot den Boden zu bereiten. Ein sehr unschönes Beispiel war die Stern-TV-Live-Sendung vom vergangenen Sonntag, wo unser Stuttgarter Kollege John Heer in übler Manier vorgeführt wurde.

    Nach dem Motto „5 gegen John“ musste sich der engagierte Betreiber böswillige Unterstellungen anhören, wurde als Ausbeuter bezeichnet und gefragt, ob er nun Vermieter oder Zuhälter oder aber beides sei. Nach einem erkennbaren Drehbuch wurde er unterbrochen, seine Statements wurden abgewürgt und man musste staunen, wie ruhig er die Anfeindungen ertrug.

    Mit sachlicher Diskussion hatte all dies wenig zu tun und die Sendung verfestigte mal wieder allgemeine Klischees, deren Fakten wenig belastbar erscheinen! – Mein ausführlicher Kommentar zum Stern TV-Case findet sich unterfolgendem Link: https://zukunft-rotlicht.info/2022/10/25/prostitution-verbieten-uebles-spiel-zu-lasten-von-john-heer/

    Die Branche muss sich dringend überlegen, wie man der Gegenseite Paroli bietet, ohne dabei ständig in die Rechtfertigungsrolle gedrängt zu werden. Momentan geht es nach der Devise „wer sich verteidigt, klagt sich an“ und die Plus-Punkte gehen an die vermeintlichen „Gutmenschen“, die beständig mit Not und Elend argumentieren und die Zwangsprostitution und Menschenhandel als „den Normalfall“ bezeichnen. Negativ-Kampagnen liegen im Trend und die Kombination aus „sex and crime“ verspricht mehr Zuschauerzahlen als der Bericht über saubere uns selbstbestimmte Sexarbeit.

    MH-Consulting – Veränderungen zum Monatswechsel

    Ich erwarte in der kommenden Woche die Auslieferung der ersten 100 Subskriptions-Drucke meines neuen Buches und bin parallel dazu mit diversen Kundenprojekten befasst. Meinen Branchen-Informationsdienst „Zukunft Rotlicht Online“ werde ich aufrechterhalten, gleichzeitig aber auch neue Wege außerhalb der Branche gehen. Durch diverse persönliche Veränderungen ist es an der Zeit mich breiter aufzustellen. Der Zusammenhalt der Branche hat nach Corona wie erwartet stark abgenommen und ebenso die Unterstützung angedachter Aktionen. Vermutlich landen wir wieder im „Eigenbrödeln“ und im angewandten „Separatismus“? So zumindest meine persönliche Prognose …

    Coronalage in Deutschland – Hygienekonzepte etc.

    Nach einigen „steilen Coronawochen“, die in Medien aber kaum erwähnt wurden, entspannt sich die Lage bundesweit wieder und die Bundesländer sehen größtenteils keine Veranlassung Verordnungen wie die Maskenpflicht in Innenräumen zu erlassen. Möge es bitte so bleiben!

    Mein präventiv erstelltes betriebliches Hygienekonzept, dass der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums folgte und wo ich für Bestandskunden personalisierte Vorlagen erstellte, löste bei nur unter 10% der Empfänger einen Dank aus und bei der erbetenen kleinen Kostenbeteiligung wurde es dann nochmal dünner. So ist die Branche, so ist das Leben. In Konsequenz werde ich zukünftig nur noch die Kunden ansprechen, die meinen Einsatz zu schätzen wissen.

    https://zukunft-rotlicht.info/2022/10/13/achtung-corona-regeln-neue-arbeitsschutzverordnung-seit-1-oktober/

    Abschließend wünsche ich allen ein schönes letztes (?) Altweibersommer-Wochenende und sende

    herzliche Grüße von Haus zu Haus

    „Möge der Kürbis mit Euch sein!“

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

    Phone and WhatsApp: 0176-77080604

    Donations Zukunft Rotlicht Online:
    https://zukunft-rotlicht.info/mitgliedschaft-interessengemeinschaft-zukunft-rotlicht-info-2021/

  • Prostitution verbieten? – Übles Spiel zu Lasten von John Heer!

    Prostitution verbieten? – Übles Spiel zu Lasten von John Heer!

    Prostitution verbieten? – Übles Spiel zu Lasten von John Heer!

    Stern TV mit klarer Tendenz: Sexkaufverbot muss her!

    Am Sonntagabend, 23.10.2022, staunte man als Branchenkenner nicht schlecht, als es in der Sonntagsausgabe von Stern TV um die Frage „Prostitution verbieten?“ ging. Dem bekannten und engagierten Stuttgarter Bordellbetreiber, der der Live-Runde im Studio wegen einer Corona-Infektion aus seinem Büro zugeschaltet war, standen gleich4 Studiogäste und der Moderator als „Prostitutionsgegner(innen)“ gegenüber und versuchten John Heer durch hämische Kommentare und Fragen sowie durch unfaire Anspielungen medial in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Man unterstellte ihm die Augen vor der Situation seiner Mieterinnen bewusst zu verschließen, man fragte ihn auf unverschämte Art und Weise, ob er nun Vermieter oder Zuhälter sei und man sah in ihm quasi den Nachfolger des Paradise-Chefs Jürgen Rudloff, der seinerzeit im Fernsehen auch schöne Worte gefunden hatte, bevor er dann wegen diverser Verfehlungen im Gefängnis landete.

    Von der lockeren Atmosphäre in Heer´s Haus, über das sich das Kamerateam gewundert hatte, war in der Live-Sendung keine Rede mehr. Man nahm seine vermeintlich hohen Mieten ins Visier und man ließ ihn thematisch nicht ausreden. Die Tatsache, dass John Heer die Umsätze der Damen, die ja im Haus selbständig tätig sind, nicht kennt und diese nach dem ProstSchG auch nicht „abfragen“ darf, wurde belächelt und in Frage gestellt. Ausbeutung ist die Devise! Basta!

    Die absurde Behauptung, dass täglich über eine Million deutsche Männer ins Bordell gehen, wurde erneut verbreitet, ohne dafür eine seriöse Quelle zu nennen. Auch die Behauptung, dass nahezu alle Damen im Gewerbe nicht freiwillig arbeiten, wurde vermeintlich wissenschaftlich postuliert und man entdeckte schnell wieder die üblichen Phrasen, die Huschke Mau und das Umfeld der Prostitutionsgegner regelmäßig ins Feld führen.

    Vermeintliche Fakten, die man gar nicht überprüfen kann, werden so für die Zuschauerinnen und Zuschauer irgendwann zur „Wahrheit“; widersprechende Fakten will man nicht zur Kenntnis nehmen und fällt den Leuten, die dies versuchen, einfach ins Wort. Themenwechsel, wenn es spannend wird!

    Dazu bringt man „Einspieler“ von umfunktionierten WC-Häuschen nahe des Berliner Straßenstrichs, die scheinbar die „Wirklichkeit“ in der deutschen Prostitution widerspiegeln? Die sauberen, gepflegten und sicheren Zimmer bei John Heer sind hingegen nur „Wucherzimmer“ und daher nicht der Rede wert!

    Frau Mau läuft vor einem bekannten Leipziger Bordellbetrieb auf und ab, erzählt dabei eine Geschichte über ihren Liedgeschichte und dabei entsteht unweigerlich der Eindruck, dass der abgebildete Betrieb damit etwas zu tun haben könnte? Die dortigen Betreiber werden sich sicher freuen!

    Das „Nordische Modell“ verspricht das Heil! Damen können Prostitution „legal“ anbieten, wenn der Freier dann darauf eingeht, drohen ihm Geldstrafen bis Gefängnis! Dass die offizielle schwedische Statistik die „Arbeit in der Grauzone“ nicht erfassen kann, wird verschwiegen. Was taugt diese Statistik? Nichts!

    Stern TV spulte ein Drehbuch ab, bei dem schon vor der Sendung feststand, dass man 4:1 spielt. Klares Foul zum Nachteil von John Heer, der sich auf eine sachliche Diskussion vorbereitet hatte und dann in übler Art und Weise malträtiert wurde!

  • Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 13.10.2022

    Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 13.10.2022

    Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 13.10.2022

    Praxistipp: Auf den aktuellen Jugendschutzgesetz-Auszug achten!

    Es ist ärgerlich, wenn man wegen einer „blöden Formalie“ Bußgeld bezahlen muss. Dies ist einem befreundeten Kioskbesitzer in Düsseldorf passiert, der nicht den „neuesten Auszug“ aus dem Jugendschutzgesetz in seinem Betrieb hängen hatte. Die „Lappalie“ kostete ihn 178,50 Euro und das Risiko besteht auch für die Betriebe unserer Branche. Infos dazu sind verfügbar unter:
    https://zukunft-rotlicht.info/2022/10/07/auszugs-upgrade-jugendschutzgesetz-bussgelder-moeglich/

    Seminar in Planung – Prostitutionsstätten im Mischgebiet?

    Ein Revisionsurteil des Bundesverwaltungsgerichts die Rechtslage bezüglich bordellartiger Betriebe in Mischgebieten maßgeblich. Statt Typisierung wird nun Einzelfallprüfung verlangt und einige Baubehörden sind sogar in Wohngebieten jetzt kompromissbereit. Dazu plane ich in Kooperation mit Rechtsanwalt Guntram Knop ein Seminar:
    https://zukunft-rotlicht.info/2022/10/10/rechtsprechung-bverwg-prostitution-im-mischgebiet-etc-seminar/

    Achtung Corona – Neue Arbeitsschutzverordnung seit 1. Oktober!

    Kaum jemand hat mitbekommen, dass es seit dem 1. Oktober 2022 eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung gibt, die Arbeitgeber zur Erstellung eines neuen Hygienekonzepts verpflichtet. Alle Kundinnen und Kunden von MH-Consulting habe das präventive „Light Konzept“ bereits am Wochenbeginn verschickt. Das entsprechende Muster kann unter nachfolgendem Link angesehen werden und ich personalisiere dieses gerne individuell für den jeweiligen Betrieb. Einfach kurze Nachricht an mich oder WhatsApp an 0176-77080604:
    Infopage zur Arbeitsschutzverordnung

    Herzliche Grüße von Haus zu Haus

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Achtung Corona-Regeln! – Neue Arbeitsschutzverordnung seit 1. Oktober!

    Achtung Corona-Regeln! – Neue Arbeitsschutzverordnung seit 1. Oktober!

    Achtung Corona-Regeln! – Neue Arbeitsschutz-verordnung seit 1. Oktober!

    Bundesarbeitsministerium hat bereits eine Verordnung erlassen – Die Bundesländer arbeiten bereits an Landesverordnungen – Inzidenz ist sehr hoch

    Der Krieg in der Ukraine und daraus resultierenden Energie- und Kostenprobleme überschatten das Thema Corona seit Februar 2022. Aber das Virus interessiert sich nicht für diese Themen, sondern versucht seine Existenz weiter viral zu sichern.

    Ich selbst war auch trotz oder wegen komplettem Impfschutz 3 Tage „positiv“, allerdings mit einem recht milden Verlauf, der einer Erkältung ähnelte. Auch im Bekanntenkreis gab es zahlreiche Infektionen von mild bis mittelschwer. Unser Freund Karl Lauterbach kommt medial nur noch sehr selten vor und auch die wöchentlichen Konferenzen des Robert-Koch-Instituts finden nur noch wenige Zuschauer. Das Schreckgespenst Corona wurde durch das Gespenst Krieg ersetzt!

    Dennoch ist die Corona-Lage gerade nicht sehr erfreulich. Auch wenn große Lockdowns nicht mehr vorgesehen sind und das neue Infektionsschutzgesetz die Verantwortung nahezu gänzlich auf die Bundesländer übertragen hat, berichten die Krankenhäuser und Ärzteverbände gerade über eine stark zunehmende Hospitalisierung, die dann nötig wird, wenn es zu schweren Verläufen kommt.

    Zwar ist ein neuerlicher großer Lockdown nicht mehr zu erwarten, aber im Sinne der Volksgesundheit sollte der Spruch „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ unbedingt beherzigt werden. Wie die Auswertung des Münchener Oktoberfestes zeigte, sorgen Menschenansammlungen und massenhafte Kontakte zwangsläufig zu Infektionen und auch wenn es sich im vergangenen Jahr so anfühlte: Corona ist nicht zu Ende und man sollte weiter eine gewisse Vorsicht walten lassen.

    Gerade in größeren Erotikclubs ist es verheerend, wenn plötzlich das halbe „Personal“ hustet und man den Betrieb nicht wegen eines Lockdowns, sondern wegen „kranken Damen“ vorläufig einstellen muss. Wer wie ich viel Zug fährt, kennt die Personal- und Zugausfälle der vergangenen Wochen. Der allgemeine Krankenstand ist hoch und verursacht in Wirtschaft und Gesellschaft vielfältige Schwierigkeiten.

    In mehreren Bundesländern sind nun die Planungen zum Coronaschutz wieder angelaufen. Neben den bereits bundesweit geltenden Regeln im Personenverkehr der Busse und Bahnen, spricht man bereits wieder über Maskenpflicht in Innenräumen und von der Notwendigkeit von Testungen. Eine genaue Benchmark gibt es zwar nicht, aber eine solche wird sicher in den nächsten Wochen kommen.

    Wie wir wissen, sind die körpernahen Dienstleistungen dann schnell wieder im Fokus und auch bei größeren Zusammenkünften wird es sicher wieder einige Auflagen geben, um dem Virus ein wenig Einhalt zu gebieten.

    Völlig überrascht wurde ich gestern bei der Internet-Lektüre von einer sehr aktuellen Corona-Arbeitsschutz-Verordnung des Bundesarbeitsministeriums, die am 28. September 2022 verkündet wurde und die ab 1. Oktober 2022 verbindlich gilt. Mit dieser Verordnung werden Arbeitsgeber verpflichtet für ihren Betrieb neuerlich ein Hygienekonzept für Beschäftige zu erstellen, bei dem Abstandsregeln wieder eingeführt werden, wo es u.a. um Kontaktvermeidung, Homeoffice und Bereitstellung von Masken, Desinfektionsmitteln, Corona-Schnelltests und entsprechende Information der Belegschaft geht.

    Die Pflicht gilt natürlich auch im Erotikbereich für alle Betriebe, die Servicekräfte, Wirtschafter, Hausmeister und Reinigungskräfte oder aber auch Bürokräfte und ähnliches beschäftigen. Für die Damen, die in der Regel als selbständige Dienstleisterinnen arbeiten, gilt die Regel formaljuristisch nicht, da eben kein Beschäftigungsverhältnis vorliegt und auch die Kundschaft ist von der Verordnung nicht betroffen. Klingt merkwürdig … ist aber so!

    Die Verordnung von Minister Heil verursacht erst einmal kein Unheil, aber dennoch kann man die „Pflicht“ durch ein kleines überschaubares Konzept erfüllen. Von Bußgeldern ist zwar in der Verordnung keine Rede, aber sicher besteht grundsätzlich die Möglichkeit diese doch irgendwie zu verhängen.

    Alle Kundinnen und Kunden von MH-Consulting habe das präventive „Light Konzept“ bereits am Wochenbeginn verschickt. Das entsprechende Muster kann unter nachfolgendem Link angesehen werden und ich personalisiere dieses gerne individuell für den jeweiligen Betrieb. Einfach kurze Nachricht an mich oder WhatsApp an 0176-77080604:

    Musterdatei PDF laden

    Allgemeine Informationen zur Verordnung gibt es unter:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/corona-arbeitsschutzverordnung-1744496

    Verkündung und Verordnung im Wortlaut:

    https://www.bundesanzeiger.de/pub/publication/bq1LW6ThhoX92kKSbKq/content/bq1LW6ThhoX92kKSbKq/BAnz%20AT%2028.09.2022%20V1.pdf?inline

    Beste Grüße von Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

     

     

     

     

  • Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 10.10.2022

    Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 10.10.2022

    Newsletter – Howard Chance – MH-Consulting – 10.10.2022

    Aktuelle Tipps und Informationen – Kurz notiert

    Praxistipp – Auf aktuellen Jugendschutzgesetz-Aushang achten!

    Es ist ärgerlich, wenn man wegen einer „blöden Formalie“ Bußgeld bezahlen muss. Dies ist einem Kioskbesitzer in Düsseldorf passiert, der nicht den „neuesten Auszug“ aus dem Jugendschutzgesetz in seinem Betrieb hängen hatte. Die Lappalie kostete ihn 178,50 Euro und das Risiko besteht auch für die Betriebe unserer Branche. Infos dazu unter:

    Auszugs-Upgrade – Jugendschutzgesetz – Bußgelder möglich!

    Seminar in Planung – Prostitutionsstätten im Mischgebiet?

    Ein Revisionsurteil des Bundesverwaltungsgerichts änderte die Rechtslage bezüglich bordellartiger Betriebe in Mischgebieten maßgeblich. Statt Typisierung wird nun Einzelfallprüfung verlangt und einige Baubehörden sind sogar in Wohngebieten jetzt kompromissbereit. Dazu plane ich in Kooperation mit Rechtsanwalt Guntram Knop ein Seminar:

    Rechtsprechung BVerwG – Prostitution im Mischgebiet etc. – Seminar?

    Buch-Subskription – Noch 25 Exemplare zum Sonderpreis

    Meine Vorverkaufsaktion war recht erfolgreich. Von den 100 Büchern, die im Vorverkauf zum Sonderpreis zur Verfügung stehen, sind bereits 75 vorbestellt bzw. vorverkauft. 25 sind noch vorab kaufbar:

    Buch-Subskription bis 15.10. – 75% der ersten Charge bereits verkauft!

    Herzliche Grüße von Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Rechtsprechung BVerwG – Prostitution im Mischgebiet etc. – Seminar?

    Rechtsprechung BVerwG – Prostitution im Mischgebiet etc. – Seminar?

    Rechtsprechung BVerwG – Prostitution im Mischgebiet etc. – Seminar?

    Das Revisionsurteil 4 C 5.20 des Bundesverwaltungsgerichts aus 2021 war eine bahnbrechende Entscheidung, die die Rechtslage bezüglich der Betreibung von Prostitutionsstätten in Mischgebieten maßgeblich verändert hat. Zum Urteil selbst habe ich ja bereits im Februar 2022 einen umfangreichen Artikel veröffentlicht, der unter nachfolgendem Link gerne nachgelesen werden kann:

    Prostitution 2022 – Urteil BVerwG – Wohnungsbordell im Mischgebiet

    Das Urteil hatte inzwischen bundesweit Auswirkungen auf viele anhängige und auch neue Verfahren, bei denen es um die baurechtliche Zulässigkeit von bordellartigen Betrieben in Mischgebieten geht. Die Einzelfallprüfung ist nun grundsätzlich einforderbar und die zuständigen Baubehörden und Gerichte mussten sich mit dem Urteil intensiv beschäftigen.

    Baurechtsämter revidierten teilweise ihre Rechtsmeinung und Gerichte ordneten die Einzelfallprüfung in einigen Verfahren an und dabei kam es dann auch mehrfach zu der überraschenden Einschätzung, dass durch die Rechtsprechung auch in Wohngebieten eine prostitutive Nutzungsänderung möglich sein kann! Ich formuliere dies hier recht vorsichtig, um nicht falsche Hoffnungen zu wecken.

    Rechtsanwalt Guntram Knop, mit dem die Rotlicht-Akademie und auch das Portal Zukunft Rotlicht eng kooperieren, ist momentan in mehreren Baurechts-Verfahren mandatiert und konnte hier im persönlichen Gespräch von Novitäten berichten.

    Mein Gedanke ist es nun gemeinsam mit Herrn Knop für die Branche ein Präsenz-Seminar im Raum Frankfurt am Main anzubieten, bei dem es um dieses und artverwandte Themen gehen soll. Dabei soll die Teilnehmerzahl, anders als bei unserem Kongress auf 15 bis 20 Personen beschränkt sein, um eine intensive Arbeit zu ermöglichen.

    Ich gebe den Gedanken heute an dieser Stelle einfach einmal weiter, um das Interesse der Branche abzuklären, bevor eine konkrete Terminierung erfolgt. Wer von Ihnen / Euch konkretes Interesse hat, wird um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an maxen2205@live.de gebeten.

    Herzliche Grüße von Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info