Monat: Februar 2021

  • Newsletter MH-Consulting / Howard Chance – 28.02.2021

    Newsletter MH-Consulting / Howard Chance – 28.02.2021

    Newsletter MH-Consulting / Howard Chance - 28.02.2021Newsletter MH-Consulting / Howard Chance – 28.02.2021

    Die Zeit geht ins Land und am morgigen Montag haben wir bereits den 1. März. Die Corona-Lage ist unüberschaubar: nach deutlich sinkenden Zahlen von Januar bis Mitte Februar, stagnieren die Werte mit wieder leicht steigender Tendenz. Den „Wunschwert“ der Politik von 35 werden wir flächendeckend so schnell nicht erreichen können und schon gar nicht bis zum vermeintlichen Ende des 2. Lockdowns am 7. März 2021. Zu diesem Thema habe ich in der vergangenen Woche einen Artikel veröffentlicht, den man unter nachfolgendem Link findet:

    https://zukunft-rotlicht.info/2021/02/26/prostitution-2021-geordneter-neustart-wege-aus-der-pandemie/


    Öffnungs-Prognosen

    Hier kann man eigentlich nur falsch liegen und daher erspare ich mir heute auch ein konkretes Statement! Die Länder sind sich uneinig und die Konferenz am 3. März wird vermutlich einen ziemlichen hitzigen und langen Verlauf nehmen. „Die Bürgerinnen und Bürger haben die Schnauze voll!“, hörte man vom hessischen Ministerpräsidenten und bezogen auf die aktuelle Gemengelage müssen „Erleichterungen“ dringend herbei, bevor die Politik-Verdrossenheit weiter Oberhand gewinnt und die nahen Landtagswahlen in 14 Tagen zum „Tag der Abrechnung“ genutzt werden.

    Jens Spahn wurde innerhalb weniger Wochen vom beliebtesten Politiker Deutschlands zur Skandalgestalt und die Herren Scholz (SPD) und Altmeier (CDU) stehen stellvertretend für die Berliner Regierungskoalition am Pranger. Das Volk fühlt sich getäuscht, verarscht und hingehalten! Zündstoff für den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz (SPD / Grün regiert) und Baden-Württemberg (Grün / CDU regiert). SPD und CDU punkten gerade nicht und auch Angela Merkel ist wegen ihren stoischen Lockdown-Aussagen nicht mehr sonderlich beliebt! Wann kommt nun der „Masterplan“, der einen solchen Namen verdient?


    Prostitution und Öffnungschancen

    In einigen Stufenplänen kommt „die Prostitution“ schon vor und überraschenderweise sogar im Bundesland Hessen, wo seit einem Jahr geschlossen war und auch mit Klagen nichts zu erreichen war! Gehört Prostitution zu körpernahen Dienstleistungen? Kann man diesbezüglich den Gleichbehandlungs-Grundsatz einfordern? Werden sich die Landesregierungen an den Eilverfahrens-Entscheidungen der Gerichte aus 2020 orientieren oder sind wieder umfangreiche Klagen erforderlich? Bei unserer letzten Zoom-Konferenz wurde hierzu umfangreich gesprochen:

    Stephanie Klee vom BSD e.V. hat alle Landesregierungen angeschrieben und schon vielfach Rückmeldung erhalten. Einige Bundesländer bitten bezogen auf Prostitution noch um etwas Geduld und darum gebeten, nicht wieder sofort zu klagen! Womöglich kann man durch politische Arbeit diesmal mehr erreichen als im Vorjahr? Fragezeichen, aber sicher den Versuch wert! Aus diesem Grund wird die Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht diesen politischen Weg unterstützen und dabei auch zusätzliche Akzente setzen: nicht in Konkurrenz zum BSD e.V., sondern ausschließlich kooperativ und unterstützend. Daher wird dieses Thema auch in jeder zukünftigen Freitags-Zoom-Konferenz weiterverfolgt und koordiniert! Das Eisen ist noch nicht heiß, aber das Feuer ist bereits an!

    Registrierung / Anmeldung zur „Zoom-Konferenz Zukunft Rotlicht“ (jeden Freitag ab 20.30 Uhr) unter:
    https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S


    Überbrückungshilfe III / Gelder für Hygienemaßnahmen und für Digitalisierung / Zoom-Seminar

    Nach der Entrüstung über fehlende Zahlungseingänge, sind Bund und Länder inzwischen bei der Prüfung und bei der Auszahlung der diversen Hilfsgelder in Schwung gekommen. Die Auszahlungen zur Überbrückungshilfe II sind so gut wie abgeschlossen und ähnliches hört man auch zur November- und Dezemberhilfe. Was die Überbrückungshilfe III und die sogenannte „Neustarthilfe“ anbelangt, scheint die Bearbeitung recht schnell zu gehen. Seit etwa 14 Tagen konnte beantragt werden. Die beantragten Neustarthilfen sind in vielen mir bekannten Fällen bereits zu 100% überwiesen worden und bei den Überbrückungshilfen gab es auch bei nicht wenig Antragstellern 50% Vorleistung verbunden mit der Information, dass die anderen 50% im Juni rückwirkend gezahlt werden.

    Einige wichtige Details der Überbrückungshilfe III sind von vielen Antragstellern übersehen worden: so sind für den Bereich der Hygiene zusätzliche staatliche Subventionen möglich. Bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen von bis zu 20.000 Euro pro Monat können zur Umsetzung von Hygienekonzepten eingesetzt werden und das auch rückwirkend bis März 2020. Auch Investitionen in Digitalisierung können einmalig mit bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Was dies für unsere Branche heißt, bin ich gerade am eruieren und zu diesem Thema werde ich am kommenden Dienstag, 03. März 2021, ein erstes Informations-Seminar per Zoom anbieten, bei dem ich verschiedene Denkansätze präsentieren werde. Übrigens ist es u.U. sinnvoll den Antrag auf Überbrückungshilfe III aus diesem Grund noch einige Tage ruhen zu lassen, da man ja die zusätzlichen Gelder möglichst im „Abschlag“ erhalten und die Vorfinanzierung bis Juni vermeiden möchte! Eine Frage der Liquidität!

    Registrierung / Anmeldung zur „Zoom-Konferenz Überbrückungshilfe III – Hygiene- und Digitalisierung“ (Dienstag 03. März 2021 – 11.00 bis 13.00 Uhr) unter: https://zoom.us/meeting/register/tJUrcOGrrjkvGtHNzqSTaJGNL9KJbgElfjLZ


    Förderungen für die Aktionsgemeinschaft „Zukunft Rotlicht“:

    Ich danke allen, die sich in den vergangenen Wochen mit „Förderbeiträgen“ am Projekt beteiligt haben! Merci! Die Online-Spenden-Dose“ ist nach wie vor geöffnet und daher am Ende dieser Mail der kleine Reminder, für alle, die sich noch oder wieder beteiligen möchten: Bankkonto Marcus Heinbach – Postbank – DE 46 1001 0010 0487 5641 13. Alternativ kann auch der gerne der Online-Zahlungsdienst von PayPal verwendet werden: https://www.paypal.com/paypalme/howardchance Fördergelder können übrigens auch in die Überbrückungshilfe III eingerechnet werden, da ich für die Zahlungen Beratungsrechnungen ausstelle, die mit den staatlichen Förderungsleistungen absolut konform sind. Dass ich als „One-Man-Show“ manchmal bei der Buchhaltung und Quittierung etwas schludere, bitte ich zu entschuldigen!


    MH-Consulting Unternehmensberatung nimmt wieder Fahrt auf!

    Nach einigen ruhigen Monaten ist mein Tisch wieder kräftig gefüllt und in den nächsten Wochen stehen auch erstmals wieder Beratungs-Reisen an! Es gibt Neugründungen, Firmenverkäufe, allgemeine Beratungen, Gutachten und Stellungnahmen, die auf Erledigung warten und ich freue mich sehr über die neuerliche „Konjunktur“. Wegen all diesen Dingen ist meine „Streitschrift Prostitution unter Corona“ leider immer noch nicht fertig … es kann sich aber nur noch um Wochen handeln! Die für das Pfingstwochenende geplante „Zusammenkunft“ der Zukunft-Rotlicht-Kerngruppe in Düsseldorf gibt es durchaus auch noch Hoffnung … die diesbezüglichen Schnelltest sind bereits geordert! Informationen dazu in einem der kommenden Newsletter!

    Wir hören uns, wir lesen uns! – Wir sind und wir bleiben gemeinsam am berüchtigten Ball!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht – Die Betreiber

  • Prostitution 2021 – Austausch, Fortbildung, Zoom-Konferenzen

    Prostitution 2021 – Austausch, Fortbildung, Zoom-Konferenzen

    Prostitution 2021 – Austausch, Fortbildung, Zoom-Konferenzen

    Die Corona-Zeit sinnvoll nutzen! – MH-Consulting mit zielführenden Online-Seminaren und Meeting am Start! – Jede Woche Termine im Dienst der Sache! – Alles für den Dackel! Alles für den Club!

    Wir nutzen die Zeit für Austausch, Fortbildung und die Entwicklung von gemeinsamen Öffnungs-Strategien und nutzen dabei „Zoom-Konferenzen“, um zumindest virtuell beieinander zu sein. Seit fast einem Jahr gibt es jetzt die wöchentliche Freitags-Konferenz und nun wird es auch thematische Seminare geben, die besondere Aspekte beleuchten sollen. Nachfolgend der aktuelle „Zoom-Terminkalender“ für die kommenden Tage:

    Freitag, 26.02.2021, 20.30 Uhr mit open end

    Zoom-Konferenz „Zukunft Rotlicht“ mit offenem Themenabend und allgemeinem Austausch zu den Themen der Woche

    Zoom-Registrierung / Zugang über:
    https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S


    Dienstag, 02.03.2021, 11.00 bis 13.00 Uhr

    Zoom-Konferenz zu Überbrückungshilfe III: Gelder für Hygienemaßnahmen und Online-Maßnahmen sichern! Sonder-Seminar by Howard Chance!

    Zoom-Registrierung / Zugang über:
    https://zoom.us/meeting/register/tJUrcOGrrjkvGtHNzqSTaJGNL9KJbgElfjLZ


     

    Freitag, 05.03.2021, 20.30 Uhr mit open end

    Zoom-Konferenz „Zukunft Rotlicht“ mit offenem Themenabend und allgemeinem Austausch zu den Themen der Woche

    Zoom-Registrierung / Zugang über:
    https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S


    Herzliche Grüße!

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 -Geordneter Neustart? Wege aus der Pandemie!

    Prostitution 2021 -Geordneter Neustart? Wege aus der Pandemie!

    Prostitution 2021 - Geordneter Neustart? Wege aus der Pandemie!Prostitution 2021 – Geordneter Neustart? Wege aus der Pandemie!

    Wenn man die täglichen RKI-Zahlen aufmerksam verfolgt, so stellt man fest. dass sich die Zahl der Neuinfektionen seit etwas mehr als einer Woche wieder leicht erhöhen. Am heutigen Freitag, 26.02.2021, haben wir etwa 1.000 mehr Neuinfektionen im Vergleich zu letzter Woche.

    Der von der Politik eingeforderte Wert von „35“ pro 100.000 Einwohnern, werden wir flächendeckend so bis zum vermeintlichen Ende des Lockdowns am 07.03.2021 nicht erreichen können. Die üblichen Experten und auch die Kanzlerin sprechen bereits von der „3. Welle“, die dann aber vermutlich die „Letzte“ sein wird. Hier gibt es „im Modell“ Parallelen zu „Referenz-Pandemien“ wie der „Spanischen Grippe“, wo der „Wellenverlauf“ quasi identisch war: eine „leichte“ 1. Welle gefolgt von einer 2. „massiven Welle“ und das Ende der Katastrophe nach einer 3. „mittelschweren Welle“. Womöglich gibt es hier einen biologischen Rhythmus, dem man bislang zu wenig Bedeutung beigemessen hat!

    Das die ständig propagierten „RKI-Werte“ nicht mehr Grundlage für alles Handeln sein dürfen, hat die Politik inzwischen eingesehen! Man kann den „harten Lockdown“ nicht mehr unendlich weiterführen. Das Volk braucht Perspektiven und die Wirtschaft braucht sie ebenfalls! Die Regierung verspricht Hilfen, diese kommen spät oder zu spät! Gastronomie, Einzelhandel und auch die Prostitutionsstätten pfeifen inzwischen aus dem letzten Loch!

    Auch wenn man 90 Prozent der Fixkosten ersetzt bekommt, gerät man immer weiter ins Minus, da ja ständig 10 Prozent der Kosten fehlen! Ohne vorhandene Rücklagen oder Kredite kann man die Kosten nicht vollständig bezahlen und das „Geld zum Leben“ hat man natürlich auch nicht! Die Empfehlung diesbezüglich das „Jobcenter“ aufzusuchen, klingt zynisch!

    „Corona-Olaf“ und „Corona-Peter“ haben die Lage ebenso wenig im Griff wie „Impf-Jens“ und die „strenge Mutti“! Auch der „Kanzleramts-Helge“ und der „Epidemie-Karl“ sind häufig ratlos und sehen im „Abwarten“ die „große Chance“! Doch das „weiter so“ wollen die Bürgerinnen und Bürger nun nicht mehr hören!

    Am 03. März 2021 werden zur nächsten „Bund-Länder-Konferenz“ Strategien und Pläne erwartet, wie man den Lockdown schrittweise aufheben kann, ohne dabei die 3. Welle neu zu befeuern! Feuer anmachen ohne das es brennt? Schwierig! Werden Schnell- und Selbsttests zum Heilmittel oder wurschteln wir uns sonst wie durch?

    Die Schulen sind bereits wieder auf, vornehmlich im Wechselunterricht. Ab Montag werden die Friseure folgen, wobei hier strenge Vorgaben den Normalbetrieb deutlich einschränken. Hier und dort dürfen auch die Gartencenter und Baumärkte starten und einige Bundesländer haben bereits eigene „Öffnungskonzepte“ entwickelt, die sich aber inhaltlich eher widersprechen als ergänzen!

    So ist am kommenden Mittwoch wieder mit Abstimmungschaos und langen Verhandlungen zu rechnen. Man muss kein Orakel befragen, um dies zu erkennen! Die Anzahl der Köche ist zu groß, um aus den vorhandenen Zutaten einen schmackhaften Brei zu kochen. Zudem sind wir regional bereits im Wahlkampf und nicht wenige Politiker sprechen inzwischen „dem Volk“ nach dem Maul, um kurzfristig notwendige Wähler-Stimmen zu gewinnen. Kritisieren ist dabei natürlich immer einfacher, als zu „regieren“! Dies weiß ein jedes „Milchmädchen“!

    Neben den politischen Beratungen, sind auch diverse „Klagewellen“ wieder unterwegs: Einzelhändler, Hotels, Einzelhandel und körpernahe Dienstleister klagen bereits wieder vor den Verwaltungsgerichten und „Erfolge“ im Sinne der sogenannten „Gleichbehandlung“ sind nicht unwahrscheinlich! Auch wenn das neue „Pandemie-Gesetz“ viel Spielraum für die Regierung gibt, bleibt das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit erhalten! Gewaltenteilung ist hier das Stichwort!

    Was den Bereich der Prostitution anbelangt, sind Prognosen immer besonders schwierig! Prostitution ist die körpernahste aller Dienstleistungen und damit liegt die Messlatte besonders hoch. Die „Penetration“ erzeugt einen Minus-Abstand und der Staat tut sich damit schwer! In der 1:1-Konstellation kann Hygiene gewahrt werden, aber das muntere Treiben in Clubs und Laufhäusern kann momentan noch nicht unbeschwert stattfinden. Hier wird es unsere Aufgabe sein vorhandene Hygiene-Konzepte konsequent zu verfolgen und in den politischen Dialog mit den Entscheidungsträgern zu gehen. Verhandeln statt klagen! Dieser Weg wird in der gegenwärtigen „Welle“ vermutlich erfolgsversprechender sein als der juristische Streit! Viele „Hauptsache-Verfahren“ aus dem letzten Jahr laufen noch bei den Gerichten und in den „Eilverfahren“ wurden bereits wichtige Normen definiert!

    Gemeinsam mit dem BSD e.V. wird auch die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht in den kommenden Wochen den politischen Kontakt suchen und dabei seriös argumentieren. Wir müssen uns jetzt „aufstellen“ und darüber diskutieren wir heute und in den kommenden Wochen auch immer wieder in unserer wöchentlichen „Zoom-Konferenz“, zu der man sich jederzeit gerne anmelden kann:

    https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S

    Für heute verbleibe ich mit den besten Grüßen

    Ihr / Euer

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht – News

    Prostitution 2021 – Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht – News

    Prostitution 2021 - Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht - News

    Prostitution 2021 – Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht – News

    Seit März 2020 betreibe ich in Kooperation mit meinem Geschäftspartner und Freund Christoph Rohr die „Zukunft-Rotlicht-Gruppen“ in Facebook und bei Zoom. Es gab bereits über 50 Live-Konferenzen, die Aktion „Leni Breymaier“ wurde bei uns koordiniert und wir haben den stetigen Anspruch den Austausch zwischen Verbänden, Sexworkerinnen, Betreiberinnen und Betreibern zu fördern und im Ergebnis auch Ziele zu erreichen. Durch die Corona-Situation fallen die bekannten und beliebten „Zukunft-Rotlicht-Kongresse“ als Präsenzveranstaltungen momentan aus. Solang dies so ist, sind die Gruppen und ihre Veranstaltungen die zentrale Plattform unserer Arbeit. Wenn es wieder geht, legen wir auch offline wieder los!

    Kooperationen und Aktionsgemeinschaften

    Mit dem BSD e.V. pflegen wir engste Kontakte und auch mit dem BesD e.V. sind wir über einige bekannte Aktivistinnen verbunden. Die in Facebook entstandenen Gruppen haben auf der Betreiber-Seite über 560 Mitglieder, im offenen Bereich sind über 1.700 Mitglieder in der Gruppe informativ organisiert! Auch wenn es durchaus, wie überall, „Karteileichen“ gibt, sind die „Zukunft Rotlicht“- Gruppen in Facebook ein breites Bündnis und auch die größten Gruppen ihrer Art für die Branche.

    Bei der letzten Aktion „Leni Breymaier“ haben sich über 50 Betriebe zu einer Aktionsgemeinschaft zusammengefunden und dieser Gedanke soll sich nun in der nahen Zukunft weiter entwickeln. Die Aktionsgemeinschaft ist dabei ausdrücklich kein weiterer „Verband“, sondern ein Zusammenschluss von „Gleichgesinnten“, die gemeinsame Ziele verfolgen, dabei aber keinen dogmatischen Charakter entwickeln sollen. Freie Rede und freie Meinung sind dabei wichtig, solange man den anderen Höflichkeit und Respekt erweist und sich an die Regeln des „Miteinanders“ hält.

    Gemeinsam mit den schon genannten Verbänden der Sexarbeit wollen wir weiter nachhaltig kooperieren, gemeinsame und individuelle Ziele erreichen und an der Bildung einer gemeinsamen Lobby arbeiten. Dass Interessen sehr verschieden sein können, haben wir jüngst beim „Karlsruhe Papier“ erlebt und eine Wiederholung wollen wir dringend vermeiden.

    Kampf gegen Selbstgefälligkeit und grenzenlosen Egoismus

    Wir als Gruppenbetreiber distanzieren uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich von den Bestrebungen einzelner bekannter Akteure, die in der „Corona-Zeit“ eigenwillige „Aktionen“ initiiert haben und gerade auf bestem Weg sind, der Branche und ihrer Außenwirkung nachhaltig zu schaden! Wer einen Verband und dessen Vorstand aus nicht nachvollziehbaren „Eigeninteressen“ verklagt, ist in unserer Mitte nicht mehr willkommen und muss zukünftig mit „Isolation“ und entschiedener Missachtung rechnen! Solidarität gilt nämlich in beiden Richtungen und „Selbstdarsteller“ sollten ihr Ego in der gegenwärtigen Situation einmal in die Garderobe hängen. Das „Rotlicht“ hat seine eigenen Regeln und „Unsportlichkeit“ hat in dieser speziellen Welt keinen Platz!

    Aktuelle Ziele und Aufgaben

    1. Gruppen und Zoom-Konferenzen

    Zentraler Punkt unserer Kooperation wird nach wie vor der Betrieb der Gruppen und der wöchentliche persönliche Austausch in der Zoom-Konferenz sein. Freitags treffen sich seit einem Jahr regelmäßig zwischen 25 und 40 „Stamm-Chatter“ zum Austausch. Natürlich ist die Gruppengröße zum direkten Austausch schon sehr groß, aber bislang schaffen wir es noch und viele Konferenzen enden im privaten Bereich erst spät in der Nacht. Sollten die „Runden“ noch größer werden, werden wir die Plattform erweitern und entsprechende zusätzliche „Interessensräume“ schaffen, was bei Zoom mit den Profi-Tools problemlos möglich ist.

    2. Politische Arbeit und diesbezügliche Statements

    Bezogen auf die gegenwärtigen und zukünftigen „Öffnungsbestrebungen“ sollen politische Ziele formuliert und kommuniziert werden! Dabei soll die Interessengemeinschaft in Kooperation mit den befreundeten Verbänden eigene und gemeinsame Papiere verfassen, die regional und überregional kommuniziert werden! Dazu gehört auch die Kontaktaufnahme Ministerien, Behörden und den Medien. Aktuell ist die „Aktion Bouffier“ in Planung und auch in meiner Heimat NRW ist es bald an der Zeit Akzente zu setzen, um den Verantwortlichen Impulse zu geben. Die Inhalte der Maßnahmen werden wir „freitags“ gemeinsam abstimmen, wobei natürlich das demokratische „Mehrheits-Prinzip“ gelten wird!

    3. Themenbezogene „Sonder-Seminare“

    Die Themen „Baurecht“, „Ordnungsrecht“ und „Steuerrecht“ sind stark nachgefragt und inhaltlich sehr komplex. Man hört dies, man hört das, man kann aber als „Laie“ viele Denkansätze nicht nachvollziehen. Zudem gibt es unglaublich viele Einzel- und Sonderfälle, die mit regionalen Gegebenheiten oder unterschiedlicher Rechtsprechung in den 16 Bundesländern zu tun haben.

    Allerdings ist Rechtsberatung im Internet ein schwieriges Feld, da diese zugelassenen Rechtsanwälten und Steuerberatern vorbehalten ist. Als Berater können wir zwar Fälle allgemein schildern und Erfahrungswerte kommunizieren, explizite Beratung in „Zoom-Chats“ ist allerdings sehr grenzwertig. Der Gedanke ist daher für Sonderseminare Dozenten einzuladen, die zur Rechtsberatung befugt sind. Mindestens einmal im Monat soll eine solche Sonderveranstaltung stattfinden, wobei die Themen natürlich vorab zur Diskussion gestellt werden.

    4. Der ergänzende „Dienstleistungs-Pool“

    Wir haben in unseren Gruppen Mitglieder mit den verschiedensten Talenten, z.B. einen Betreiber der zusätzlich als Versicherungsmakler tätig ist und hier für das Rotlicht hilfreich tätig werden kann, es gibt ein Gruppenmitglied, dass Corona-Schnelltest und diverse Hygieneartikel zu guten Preisen besorgen kann, es gibt Vermittler für Rotlicht-Immobilien, mit der von Christoph Rohr gegründeten Zustellanschrift.de gibt es eine umfangreiche Lösung für Sexworker(innen) und selbst die Themen „Rotlicht-Banking“ und „Digitale Abrechnung von Sexdienstleistungen“ können kompetent bedient werden. Rechtsanwälte und spezialisierte Steuerberater sind ebenfalls Mitglieder der Netzwerks und wir ahnen jetzt noch gar nicht, welche Synergien noch entstehen können! Arbeiten wir daran!

    Kostenpflicht für Gruppe und Zoom? – Unter Corona nach dem „Freiwilligkeits-Prinzip“

    Schon bei der „Breymaier-Aktion“ zeigte sich, dass es momentan nicht allen Mitgliedern der Gruppe unter Corona möglich ist, Kostenbeiträge zu Aktionen zu leisten! Hilfen kamen nicht, die persönlichen Rücklagen sind erschöpft! Kann passieren! Andererseits gab es eine ganze Reihe von „Gebern“, die durch großzügige „Gaben“ für andere quasi mit bezahlten und damit meinen Aufwand ein Stück weit finanzierten.

    Die Nachfrage nach „Unternehmensberatung“ ist zwar in der Krise recht groß, aber wenn Gelder fehlen, fragt man nicht nach und vertraut dem Schicksal. Die Anzahl der gegenwärtigen Mandate ist daher im Vergleich zu den Vorjahren eher überschaubar, aber dennoch nicht hoffnungslos!

    Die im Herbst zunächst angedachte generelle „Gebührenpflicht“ für die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht soll jetzt ab 15. Februar 2021 soll jetzt in einem „Freiwilligkeits-Prinzip“ aufgehen, bei dem man, wenn man denn kann, einen Kostenbeitrag leistet.

    Angedacht ist dabei für 2021 ein freiwilliger Monatsbeitrag von 20 Euro, über den man natürlich eine ordnungsgemäße Rechnung bekommen kann. Wenn man nur 10 Euro erübrigen kann, ist niemand böse und wer besonders gut aufgestellt ist, kann auch gerne mehr geben. In schwierigen Zeiten ist Solidarität mehr denn je gefragt und wir alle müssen sehen, wo wir bleiben.

    Zahlungen sind dabei jederzeit über mein persönliches Bankkonto Marcus Heinbach – Postbank – DE 46 1001 0010 0487 5641 13 möglich. Alternativ kann auch der gerne der Online-Zahlungsdienst von Paypal verwendet werden: https://www.paypal.com/paypalme/howardchance

    Wir hören uns, wir lesen uns! – Wir sind und wir bleiben am Ball!

    Ihr / Euer Howard Chance

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Corona-Schnelltests für gewerbliche Selbstanwender

    Prostitution 2021 – Corona-Schnelltests für gewerbliche Selbstanwender

    Prostitution 2021 – Corona-Schnelltests für gewerbliche Selbstanwender

    Die Politik will testen, die Firmen wollen ihre Mitarbeiter testen und nun gibt es solche Corona-Schnelltests bald auch für die private Selbstanwendung. Der Staat hat diesbezüglich die Medizinverordnung geändert.

    Über eine Geschäftspartner sind bereits jetzt solche Tests ohne Abstrichnotwendigkeit in Nase und Rachen für Gewerbetreibende erhältlich

    Die Tests werden in 25-er-Packungen verkauft. Aktueller Tagespreis 7,50 € pro Stück = 187,50 € pro Packung. Versand in Deutschland.

    Informationen zum Produkt finden sich unter:

    https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2021/02/Joinstar-Antigen-Schnelltest_compressed.pdf?media=1787225536

    Wer Interesse hat, kann mich gerne unter der Mailadresse maxen2205@live.de oder über 0163-9618115 per WhatsApp kontaktieren. Ich stelle dann den Kontakt zum Geschäftspartner her.

    Liebe Grüße von Howard Chance

  • News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    News by Howard Chance – Lagebericht – 12.02.2021

    Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

    eine aufregende Woche liegt mal wieder hinter uns! Der Karneval fällt in diesem Jahr flächendeckend aus, stattdessen befassen wir uns weiter mit dem Dauerthema „Corona“ und der Jahrestag des ersten Lockdowns rückt dabei immer näher.

    Die Corona-Lage und die diesbezüglichen Beschlüsse von Bund und Ländern

    Trotz sehr positiver Entwicklung bei den Infektionszahlen, hat die Bund-Länder-Konferenz „bei Mutti“ den harten Lockdown um weitere 3 Wochen, nämlich bis zum 7. März 2021, verlängert. Die Zahlen entwickeln sich gut, aber scheinbar noch nicht gut genug! Statt erwarteter Lockerungen wird das gesellschaftliche Leben noch einige Wochen länger stillstehen! Kein Risiko eingehen, Risiko herauf beschwören? Manchmal ist man sich nicht sicher, was die Regierung will und ob wir es nicht nach wie vor einfach mit einer „Fahrt im Nebel“ zu tun haben. Bei Schulen und Friseuren gibt es jetzt „Sonderrechte“: Schulen werden als „Ländersache“ behandelt und fallen in den regionalen Verantwortungsbereich; Friseure sind jetzt die „Hygieneretter“ und sollen schon am 1. März 2021 flächendeckend öffnen dürfen!

    Einzelne Bundesländer (wie Schleswig-Holstein) preschen bereits einen Tag nach dem virtuellen Gipfel im Kanzleramt hervor und wollen auch andere körpernahe Dienstleistungen (Nagel- und Fußpflege) bereits früher öffnen und auch Baumärkte haben dort plötzlich unbedingte Priorität! Während die Schulen für uns als Erotikbranche nicht wirklich relevant sind, sind es körpernahe Dienstleistungen sehr wohl. Hier lagen im vergangenen Jahr einige interessante und erfolgreiche Klageansätze, die man vermutlich auch diesmal wieder auf Erfolgsaussichten prüfen muss!

    Zwar gibt es durch das neue „Pandemie-Gesetz“ eine deutlich veränderte Rechtslage, aber der Gedanke der „Gleichbehandlung“ bleibt natürlich bestehen. Die bekannten „Rechtsgelehrten“ unser Branche machen sich bereits intensive Gedanken, was wann zu tun ist und ab welchem Zeitpunkt juristische Schritte wieder Sinn machen. Über all diesen Erwägungen schwebt natürlich der berühmte „Inzidenzwert“, der nun nach dem Willen der Regierung innerhalb eines Bundeslands für 7 Tage unter 35 liegen muss. Statt bislang 50 Neuinfektionen pro 100000 Bürgern, dürfen es nun nur noch 35 sein. Dabei bleibt offen, ob die vorzeitigen Öffnungen der Friseure etc. auch in Regionen stattfinden dürfen, wo der Wert zum Stichtag noch über 35 liegt.

    Wenn die „Mutanten“ zuschlagen, können erreichte günstige Zahlen innerhalb weniger Tage wieder zu exponentialen Anstiegen führen und so ist auch überhaupt nicht sicher, ob die Zahlen innerhalb der nächsten 3 Wochen „günstig“ bleiben oder ob es zu einer neuen „Wellenbewegung“ kommt, die dann neue „Maßnahmen“ erfordert. Die Lage ist extrem nervig, unüberschaubar und man wagt kaum noch Prognosen. Was man heute vermutet, kann morgen schon wieder „Käse“ sein. Umstände die deutlich auf das Gemüt schlagen, zumal die täglichen Talkshows und Veröffentlichungen Unmengen von Experten und Theorien verbreiten, die sich oft widersprechen und zunehmende „Unsicherheit“ verbreiten! Dass diese Unsicherheit einigen auf den Kopf schlägt, ist ja kein Wunder und wir nehmen es ja auch in sozialen Medien mehr und mehr wahr! Overkill!

    Das Rotlicht-Gewerbe in der Corona-Krise

    Den „Puff“ haben momentan sicher die wenigsten politisch oder gesellschaftlich auf dem Zettel und daher muss auch sehr sorgfältig geprüft werden, an welchem Punkt man geplante politische Aktivitäten startet und in welcher Form man dies dann tut. In der von mir initiierten freitäglichen „Zoom-Konferenz Zukunft Rotlicht“ wird vielfältig debattiert, wobei die „Arbeitsergebnisse“ nicht immer befriedigend sind. Die Verbände BSD e.V. und BesD e.V. sind regelmäßig mit Vorstandsmitgliedern vertreten und wir haben gemeinsame Pläne, um die Wiedereröffnung bald wieder zu unterstützen.

    Dummerweise nutzen aber auch die Sexkauf-Gegner die „freie Zeit“, um uns von der Seite zu attackieren. Leni Breymaier ist nicht allein; neue „Bewegungen“ fallen vom Himmel, die „Dialoge“ werden unverschämter und deutlich aggressiver. Die Parteien diskutieren über „Verschärfung der Prostitutionsgesetze“ und über das zum Glück nicht wirklich bewollte „Sexkaufverbot“ und die hochbetagte Alice Schwarzer steigt natürlich auch mit in den Ring, um „altbewährte Mythen“ neu zu beleben. Neben dem Kampf ums Überleben, muss sich „das Rotlicht“, das ja nicht einheitlich vertreten wird, gegen Aktionen wehren, die der Branche „ans Fell“ wollen.

    Ob man nun sinnbildlich der „Volksfront von Judäa“ angehört oder der „Judäischen Volksfront“ ist nicht wirklich entscheidend. Bereits etablierte Verbände treffen auf Bewegungen, die sich nach dem Motto „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich nen Arbeitskreis!“ formieren. Es entstehen übereilte „neue Konzepte“, die dem Staat ohne Not Zugeständnisse machen, die dieser überhaupt nicht einfordert! Querdenker wollen das ProstSchG reformieren, während sie zeitgleich vom Untergang reden und vermeintliche Willkür verspüren. So schüttet man das Kind mit dem Bade aus, kann sich dabei aber auf „Aktivismus“ berufen, der der Branche aber nicht nützt!

    Viele Zeitgenossinnen und Zeitgenossen sind inzwischen „Bluna“, ohne es jedoch zu merken! Anekdoten über „die gute alte Zeit“ haben zwar dann und wann ihren Platz, aber ich bin inzwischen der Meinung, das die „Wichtigen Themen“ wieder die Oberhand gewinnen sollten. Unsere Branche ist es nicht gewöhnt dauerhaft zielorientiert zu arbeiten. In unseren Konferenzen schweifen wir oft ab und vermischen dabei wichtiges mit banalem Gedöns. Bei der Organisation von Demonstrationen im vergangenen Jahr waren die Online-Meetings und die Gruppen hilfreich, ebenso bei der „Aktion Breymaier“! Kann das nicht auch beim „Öffnungsgedanken“ und bei der sonstigen politischen Arbeit so sein?

    Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Mit genügend Wind fährt das Segelboot und diesen Wind machen wir intern ja bereits eine ganze Weile. Wann erzielen wir Ergebnisse? Wie bündeln wir unsere Interessen und wie schaffen wir es weniger „chaotisch“ zu agieren? Momentan schlägt das „Diakonie-Puff-Siegel“ hohe Wellen, im EU-Parlament will man den Menschenhandel im Bereich Prostitution mit „Verschärfungen“ angehen und die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert ebenfalls weitere Restriktionen. Von „Sexkaufverbot“ ist zwar nicht die Rede, aber weitere Überwachungsmechanismen und eine Altersgrenze von 21 statt 18 Jahren wird bereits breit diskutiert.

    Die Zukunft Rotlicht-Gruppen und deren Mitglieder müssen sich entscheiden, ob sie sich am politischen Wirken beteiligen oder lediglich den Öffnungsgedanken unterstützen. Ich selbst bin natürlich, so weit es meine eigentliche Arbeit zulässt, auch bei den politischen Aufgaben gerne dabei. Ich wünsche mir mehr gezieltes Arbeiten und weniger blinde Agitation. Es geht schließlich vornehmlich nicht um die Bekämpfung der Langeweile, sondern wohl oft auch um die Existenz. Füße stillhalten? Eher nicht! Wer jetzt „schludert“, darf sich später nicht wundern! Das neue Konzept der „Zukunft Rotlicht“-Gruppen werde ich in den kommenden Tagen vorstellen.

    Wer heute abend (Freitag, 12.02.2021, 20:30 Uhr) beim Zoom-Chat dabei sein möchte, registriere sich bitte unter https://zoom.us/meeting/register/tJwrd-uvrD4jEtGTrWC-LOYbo_EMJhoQKa-S. Alle bereits registrierten Dauer-Teilnehmer brauchen dies natürlich nicht zu tun! Herzliche Einladung an Betreiber(innen) und Sexarbeiter(innen)

    Meine Kontext-Artikel der Woche

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution in Deutschland

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Last Info – Corona-Schnelltest – Corona-Selbsttests

    Durch einen interessanten geschäftlichen Kontakt, gibt es jetzt für Gewerbetreibende die Möglichkeit zuverlässige Schnell- und Selbsttests in Deutschland zu kaufen. Es gibt Packungen mit 25 Tests, wobei ein Test momentan für 7,50 € angeboten wird. Kleinste Abnahmemenge sind 25 Tests. Bei größeren Mengen gibt es Staffelpreise. Lieferungen können sehr kurzfristig erfolgen. Wer Interesse hatte, möge mir bitte unter maxen2205@live.de schreiben. Ich stelle dann gerne den Kontakt zum Händler her!

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance / Marcus Heinbach / MH-Consulting

    Rückfragen gerne per WhatsApp unter 0151-71885164

    howard.chance@t-online.de

    https://zukunft-rotlicht.info

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht in der Corona-Krise

    Facebook-Gruppe Zukunft Rotlicht – Die Betreiber

  • FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    FAQ – Bedeutet die Pandemie das Ende der Prostitution?

    Meistens ist die Presseberichterstattung zum Thema „Bordelle, Prostitution und Corona“ relativ belanglos. Es werden immer wieder die gleichen Argumente geliefert und „das große Ganze“, was auch immer das sein mag, geht dabei häufig verloren. Razzien, Aufspürung illegaler Betriebe und sogenannte „Home-Stories“ gehören zum Handwerk des Boulevard-Journalismus. „Sex and Crime“ verkauft sich stets gut und erst recht zur Corona-Zeit, wo Nachbarn auf Nachbarn schauen und wo Denunziation schon mal zum guten Ton gehört.

    Beim Thema der „Prostitution“ muss man allerdings gerade deutlich differenzieren: die Prostitution als Ausübung einer persönlichen Dienstleistung  ist nämlich in 4 von 16 Corona-Landesverordnungen (Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt)gar nicht verboten und in einem weiteren Bundesland, nämlich Niedersachsen, sind lediglich erotische Massagen und Straßenprostitution explizit untersagt. So sind in den fünf genannten Bundesländern Hausbesuche oder Empfang in der eigenen Wohnung prinzipiell möglich, wobei lokale Ordnungsbehörden dies gerne schon mal anders sehen oder „eigene Gesetze“ anwenden oder ableiten, die es in den Verordnungen aber gar nicht gibt!

    Eindeutig ist die Sachlage allerdings bei den Prostitutionsstätten, deren Betrieb in allen 16 Bundesländern untersagt ist! Gleiches gilt auch für den Betrieb von Prostitutionsfahrzeugen, für die Prostitutionsvermittlung und für Prostitutionsveranstaltungen. Alle diese genannten Tätigkeiten sind Prostitutionsgewerbe, die dem Prostituiertenschutzgesetz unterliegen und die mit einer Erlaubnispflicht (Konzession) versehen sind.

    Wirklich weniger Kontakte? Ich habe deutliche Zweifel!

    Die Corona-Verordnungen hatten „Kontaktvermeidung“ zum Ziel, was aber dann zumindest in den 5 Bundesländern, die Prostitution als solches nicht ausdrücklich untersagten, zur Farce geriet. Wenn man nicht in der dafür geeigneten und hygienisch dafür präparierten Prostitutionsstätte arbeiten darf, ist es bezogen auf die Ansteckungsgefahr bezüglich Corona völlig unsinnig mit der staatlichen Verordnung quasi einen „Graumarkt“ zu schaffen, bei dem die gewünschte Kontaktverfolgung in keiner Weise gewährleistet werden kann und bei der der Schutzgedanke des ProstSchG zerstört wurde.

    Not macht bekanntlich erfinderisch und Gier tut es auch!

    Während es bundesweit sehr viele Dienstleisterinnen gibt, die keine staatliche Unterstützung erhalten und dementsprechend „weiterarbeiten“ müssen, um irgendwie „riskant“ zu überleben, gibt es andererseits auch Dienstleisterinnen, die die Gunst der Stunde nutzten, um sich mit dem Argument der „Illegalität“ und der „starken Nachfrage“ bei begrenztem Angebot in Hochpreis-Segmente bewegten, um eben mit Corona richtig Kasse zu machen. An solchen Profit-Orgien haben sich dann natürlich auch einige ruchlose Betreiber beteiligt, wobei der Schuss dann oft nach hinten los ging. Spätestens wenn die Tür des Bordells amtlich versiegelt wird, ahnt man, wo man steht. Auf Wiedersehen Konzession! Bußgeld! Feierabend!

    Steht durch die Pandemie das Ende der Prostitution in Deutschland unmittelbar bevor?

    Der erwähnte Artikel der FAZ stellt diese Frage und man sollte dies eher als rhetorisches Mittel verstehen. Die richtige Frage wäre an dieser Stelle, ob das Ende der Prostitution in ihrer jetzigen Form bevorsteht! Seit fast einem Jahr sind die deutschen Prostitutionsstätten durch Corona stark beeinträchtigt. Die meisten Betriebe waren zu geschätzten 75% der Tage geschlossen und in Hessen mit der Hochburg Frankfurt am Main waren es sogar 100%.

    Wurde etwa in dieser Zeit in Deutschland nicht gewerblich gepimpert? Fand Prostitution etwa nicht statt?

    Wer diese Frage mit „Ja“ beantworten würde, müsste mit großer Blindheit geschlagen sein. Solange die Lust existiert, wird es (gewerbliche) Angebote geben, um diese zu befriedigen. Intelligente Sexarbeiterinnen haben natürlich die Kontaktdaten der Stammkunden im Handy; die Stammkunden sind genauso organisiert und wenn man sich „kennt“ kann man geschäftliche Treffen als „privat“ deklarieren. Wenn man dann nicht offensichtlich gegen Kontaktbeschränkungen verstößt und diskrete Haus- oder Hotelbesuche vereinbart, ist das Risiko der Entdeckung minimal. Wenn solche Arrangements zustande kommen, sind beide Seiten zufrieden!

    Falls man sich als Dienstleisterin natürlich im Sperrgebiet auf die Straße stellt oder in einem Hotel 10 Herren am Tag empfängt , ist dies nur möglich, wenn die Behörden die Brille nachhaltig beschlagen haben oder wenn sich das Hotel nicht über den Dauerbesuch wundert, bei dem täglich 10 Sätze Handtücher und Bettwäsche verbraucht werden. Dass nicht wenige Hotels inoffiziell „umschulten“ und aus dem Übernachtungsbetrieb flugs eine Absteige machten, ist bei fehlenden sonstigen Gästen auch kein Wunder.

    Sexkaufverbot! Das passt ja gerade gut!

    Im Prinzip findet die Prostitution in der Corona-Zeit ähnlich statt, wie in den europäischen Ländern, wo Prostitution offiziell verboten ist! Man „schafft“ im Verborgenen, man verzichtet (zwangsläufig) auf die grellen Lichter, wird genügsamer oder gierig und passt das persönliche Angebot den Erfordernissen an. Wenn der Sexverkauf verboten ist, erwartet der Staat natürlich auch keine Steuern und die eingesammelte „Pauschalabgabe“ (Düsseldorfer Verfahren) entfällt unter Corona natürlich auch völlig! Im Bereich der Prostitutionsbetriebe und der persönlichen Prostitution sind für 2020 und mindestens das erste Halbjahr 2021 keine Steuereinnahmen zu erwarten. Was die Betriebe anbelangt, wird es wohl massive Verlustvorträge geben oder es kommt sogar zur Insolvenz, da die Überbrückungshilfen ja nur einen Teil der Fixkosten decken. Wenn man 90% bekommt, fehlen immer noch 10%, die man zusammensammeln muss und von einem Gewinn kann man ja gar nicht reden.

    Auch wenn viele Bordellbetreiber dies vehement bestreiten, haben sich viele Sexarbeiterinnen in der Not deutlich „emanzipiert“ und neue „Geschäftsmodelle“ entwickelt, um weiter arbeiten zu können. So stellt sich die Frage, wie viele Damen nach Ende des Lockdowns wirklich in ihre „Stammhäuser“ zurückkehren. Diesbezüglich fehlt uns die notwendige Glaskugel! Dass Prostitution auch ohne „offizielle Betriebe“ funktioniert, zeigt sich eben in den Ländern, wo der Sexkauf und Sexverkauf verboten sind. Meine Lieblings-Metapher: Das Wasser sucht sich seinen Weg!

    Nicht von ungefähr, fahren die Prostitutionsgegner(innen) gerade in dieser Zeit die großen Kanonen auf, um „die Prostitution abzuschaffen“ inklusiv Verweis auf das „Nordische Modell“, wo man den Kunden an den Kragen geht und wo es natürlich keine offiziellen „Lusthäuser“ gibt! „Was zu ist, kann gleich zu bleiben!“, lautet die abgefahrene Botschaft. Man wird nicht müde alte Behauptungen zu extremieren und eine gesamte regulierte Branche als „Verbrecher“ zu charakterisieren. Der Zweck heiligt schon die Mittel! Zum Glück finden die Forderungen nicht das erwünschte Gehör, aber das Thema als solches ist noch lange nicht vom Tisch!

    Haben die Bordellbetreiber und die Sexarbeiter in Deutschland wirklich die gleichen Interessen?

    Diese Frage zu stellen, kommt möglicherweise der „Blasphemie“ nah, doch auch unangenehme Aspekte müssen dann und wann einmal angesprochen werden. Ein Kollege, mit dem ich neulich abstrakt diskutierte, äußerte einen interessanten Vergleich: in der Corona-Zeit ging es zwangsläufig dem Einzelhandel an den Kragen. Die Kunden bevorzugten den Online-Handel und die Big Player wie Amazon und Ebay haben jetzt noch das Lachen im Gesicht. Ohnehin wird die Einkaufswelt seit Jahren immer digitaler und dieser Umbruch ist nicht aufzuhalten. Immer mehr „Zwischenhandel“ verschwindet und damit werden auch attraktivere Preise für den Endkunden möglich.

    Auch im „Sex-Business“ gibt es nun Entwicklungen, die Betreiberinnen und Betreiber beunruhigen dürften. Die schon beschriebenen „emanzipierten Damen“ stellen sich mitunter die Frage, ob es notwendig ist „teure Zimmer“ in Bordellbetrieben anzumieten, wenn es, wie in der Corona-Phase aufgezeigt, auch „private Möglichkeiten“ gibt, um gewerblich zu „verkehren“! Die „Preis-Leistungs-Analyse“ ist schnell gemacht. Waren „gut eingelaufene Adressen“ vor Corona ein sicherer Ort für einen guten Verdienst, ist dies nach dem Lockdown erst einmal nicht mehr so, zumal der Staat für die offiziellen Betriebe Auflagen wie Kontaktnachverfolgung vorschreibt, was den meisten Gästen nicht schmecken dürfte!

    Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Nachfrage es nach dem Lockdown geben wird! Kurzarbeit oder gar Jobverlust sind allgegenwärtig und dies dürfte sich auf die Kaufkraft auswirken. Außerdem hat es der Staat geschafft beim Bürger ein „allgemeines Unwohlsein“ nachhaltig zu implementieren. Corona macht zur Zeit wenig Lust auf käufliche Lust! Schon bei den Öffnungen nach dem 1. Lockdown wurde „verhaltener Besuch“ festgestellt und viele Großbetriebe hatten durch die gerichtlich erlaubte „1:1-Konstellation“ im Vergleich zu früheren Zeiten kaum Gäste.

    Der „große Verkehr“ blieb aus und ich vermute, dass es auch nach diesem Lockdown nicht anders sein wird! Momentan wissen wir ja auch gar nicht, welche behördlichen Auflagen in der „ersten Zeit“ kommen werden: wird ein Schnelltest pflichten, müssen Sexarbeiterinnen unter Umständen eine „Impfung“ nachweisen, um arbeiten zu dürfen?  Wir wissen es nicht!

    Verbände, Allianzen, Aktionen & Co.

    Die Corona-Zeit ist eine Zeit der „Online-Zoom-Konferenzen“! Wir arbeiten viel virtuell, tauschen uns aus und versuchen so das Beste aus der öden Zeit zu machen! Die bekannten Verbände der Sexarbeit sind aktiv, Interessengemeinschaften entwickeln Öffnungsstrategien oder arbeiten an einer Erweiterung des ProstSchG und dies in der Hoffnung dem Staat Angebote zu machen, die dieser kaum ablehnen kann.

    Im Kampf gegen das „Sexkaufverbot“ lehnt man sich hier manchmal ein wenig zu weit aus dem Fenster. Wenn man dem Staat „Angebote“ macht, um ein möglichst baldige Öffnung zu erreichen, kann es nämlich passieren, dass man sich als Branche „Auflagen“ erteilt, die man dann schlimmstenfalls nie wieder los wird!

    Zu diesen „Selbstgeißelungen“ gehören Auflagen, die die Sexarbeit erschweren und die die Arbeitsbedingungen im Milieu verkomplizieren. Sexarbeitserlaubnis nur für Damen, die Deutsch oder Englisch sprechen, die einen deutschen Wohnsitz haben, steuerlich gemeldet sind und mindestens 21 Jahre alt sind? Würde es von staatlicher Seite solche Anforderungen geben, wäre der „Markt der Sexdienstleisterinnen“, der ja stark migrantisch geprägt ist, schlagartig „leergefegt“. Man würde mit einem solchen rigiden Vorgehen die Branche „schrumpfen“, das Preisgefüge nach dem Prinzip „Angebot und Nachfrage“ anheben und letztendlich eine „Marktbereinigung“ erzielen, die viele Betriebe die Existenz kosten würde! Die Sexkaufgegner(innen) würden dies vermutlich als „Etappensieg“ feiern oder sogar Zugeständnisse machen!

    Wenn man „Corona“ und „Sexkaufverbot“ thematisch zu sehr vermischt, geht man den Gegnern auf den ausgeschmierten Leim und erzeugt sogar „Rechtfertigungsmomente“, für die es gar keinen Grund gibt! Man darf die Prostitutionsverbote unter Corona nicht als generellen Angriff auf die Branche werten und sich nicht selbst schwächen! Es bedarf der Vernunft, um sich nicht selbst eine Falle zu stellen!

    Öffnungsstrategien sind das eine, eine generelle Neuausrichtung der Branche ist das andere. „Step by step“ sollte die Maxime sein. Das „Nordische Modell“ wird weder bei den anstehenden Landtagswahlen noch bei der Bundestagswahl ein Thema sein. Vor der Evaluierung des ProstSchG gibt es keine Notwendigkeit zum Handeln, auch wenn es in der Presse mitunter anders dargestellt wurde.

    Nur 16 von über 700 Bundestagsabgeordneten fordern das Verbotsmodell, der Landtag von NRW, vom dem Bundesland in dem jeder 4. Bundesbürger lebt, wird ein „Nein“ zum „Nordischen Modell“ beschließen und selbst die Bundes-SPD, deren Vorstand die Vorzeige-Gegnerin Leni Breymaier angehört, hat sich gegen die „Verbots-Initiative“ positioniert. Die Fakten sprechen für sich! Lassen wir uns also nicht zu sehr auf ein Nebengleis führen, was uns unnötig Energie raubt!

    Das jetzige Ziel muss es eindeutig sein „Öffnungen“ zu erreichen, wenn andere körpernahen Dienstleistungen wieder erlaubt werden! Die „Gleichbehandlung“ muss rechtzeitig eingefordert und notfalls auch wieder eingeklagt werden! Wir müssen den Kontakt zur Politik halten, intensivieren oder neu aufbauen! Das ist das Gebot der Stunde, um keine Zeit zu verlieren und um Existenzen zu sichern!

    Pragmatische Arbeit statt Jammerei und Selbstaufgabe!

    In diesem Sinne „Glück auf!“

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Prostitution 2021 – Lockdown-Fortsetzung Februar – Prognose

    Am morgigen Mittwoch, dem 10. Februar 2021, findet der nächste „Bund-Länder-Gipfel“ statt, bei dem über die weiteren „Corona-Maßnahmen“ nach dem 15. Februar 2021 beraten werden soll.

    Stand heute (09. Februar 2021) haben wir einen deutschlandweiten Inzidenz-Wert von etwas unter 75 und der R-Wert liegt bei etwa 0,94. Da es am gestrigen Montag wieder einmal zu „Übermittlungsfehlern“ kam, werden erst die morgigen Werte wieder korrekt sein!

    Dennoch ist die Trendwende seit Jahresbeginn deutlich erkennbar, die eine Grafik des RKI verdeutlichen mag, bei der die täglichen Neuinfektionen in eine Kurve übertragen wurden:

    Die Werte stiegen Ende September / Anfang Oktober 2020 stark an, erreichten Mitte Dezember Höchstwerte und dann flachte das Infektionsgeschehen „fast linear“ ab. Bis Mitte März 2021 kann, sofern sich die Mutationen nicht ausbreiten, ein bundesweiter Durchschnittwert von unter 50 Neuinfektionen entstehen.

    Also noch weitere 4 Wochen Geduld? Die strengeren Lockdown-Maßnahmen haben, wie das Bild zeigt, Wirkung gezeigt und dies kann durchaus als Erfolg gewertet werden, auch wenn viele Bürger natürlich stetig kritisieren und relativieren.

    Die morgigen Beratungen von Bund und Ländern werden den Lockdown jetzt nicht sofort beenden, da der festgeschriebene Zielwert von „7 Tage unter 50“ noch nicht erreicht wurde und bis zum 15. Februar 2021 auch nicht erreicht werden kann. Ob man den Lockdown für weitere 2 oder sogar 4 Wochen festschreibt, wird sich morgen zeigen. Der Weg führt dann vermutlich zu „Stufenplänen“ und man wird versuchen die Bevölkerung mit diesen für eine hoffentlich letzte Durststrecke zu motivieren!

    Was diese Entwicklung für die Prostitutionsbranche bedeuten wird, ist noch nicht abzusehen. Schließlich haben wir 2020 erlebt, dass die Bundesländer im Bereich der Prostitution völlig unterschiedlich agierten und dass die meisten „Öffnungen“ erst nach Gerichtsurteilen erfolgten. In den Bundesländern, wo Gerichte unter dem Aspekt der „Gleichbehandlung mit körpernahen Dienstleistungen“ entschieden haben, dürften die „Sprüche“ einen gewissen Bestand haben, zumal ja auch noch „Hauptsache-Verhandlungen“ anhängig sind, die die erfolgten „einstweiligen Entscheidungen“ nochmals auf die Richtertische bringen können. Vermeintlich schlecht sieht es lediglich in den Bundesländern aus, wo es bislang (wie z.B. in Hessen) nur ablehnende Beschlüsse gab.

    Sobald körpernahe Dienstleistungen in einem Bundesland wieder erlaubt werden, sind die Betreiberinnen und Betreiber, aber auch die Interessenverbände wieder gefragt, um klare Appelle an die Landesregierungen zu stellen und dabei auch auf die Urteile aus 2020 zu verweisen. Die Rechtsauffassung der Gerichte dürfte sich kaum geändert haben und Nachweise, dass Prostitution „Superspreading“ ist, es in diesem Bereich vermehrte Risiken gibt, können nicht erbracht werden und dies auch, weil überwachte Prostitutionsstätten seit einem Jahr überwiegend geschlossen waren und sich die Sexarbeit im Verborgenen entfaltete. Das Verborgene wurde nicht überwacht und daher gibt es weder positive noch negative Zahlen, mit denen man argumentieren könnte. Wenn man „der Prostitution“ aber keine „Wirkung“ nachweisen kann, müsste die „Gleichbehandlung“ gerichtlich durchsetzbar sein!

    Was sollte die Branche nun tun? Es ist an der Zeit Vorbereitungen zu treffen und die lokale Lage zu analysieren! Im Gegensatz zu den „Pessimisten“ der Branche, gehe ich nicht von einer „generellen Willkür“ aus, sondern sehe mittelfristig, also spätestens zu Ostern gewisse Öffnungsperspektiven!

    Man muss jetzt raus aus der eingetretenen Lethargie und gemeinsam perspektivisch denken. Jammern hilft nicht! Es gilt aktiv zu bleiben oder aktiv zu werden! Warum warten? Starten!

    Ihr / Euer

    Howard Chance