Monat: Dezember 2021

  • Grosse Aufregung in NRW – Swingerparties verboten – Prostitution nicht!

    Grosse Aufregung in NRW – Swingerparties verboten – Prostitution nicht!

    Grosse Aufregung in NRW – Swingerparties verboten – Prostitution nicht!

    In einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ hat die Landesregierung am gestrigen Abend eine geänderte Coronaschutzverordnung veröffentlicht, die wenige Stunden nach der Veröffentlichung, nämlich seit heute morgen um 0 Uhr ihre Wirkung entfaltet.

    Seit 30.12.2021 0 Uhr ist der Betrieb von Swingerclubs in NRW, aber auch die Veranstaltung von Swingerparties in Bordellen und Prostitutionsstätten untersagt.

    Wichtig: Prostitution und der „normale Betrieb“ von Prostitutionsstätten sind in Nordrhein-Westfalen definitiv nicht untersagt!

    Zum Hintergrund: in diversen Swingerforen waren für den Silvesterabend Swingerparties in Swingerclubs aber auch in Bordellbetrieben (Untervermietung für Swingerparty) mit sehr hohen Anmeldezahlen veröffentlicht worden. Mehrere Discotheken-Betreiber hatten sich dann wegen Ungleichbehandlung beim Land NRW beschwert. Das Land handelte mit Verordnungs-Update, nachdem die Swingerclubs natürlich schon für Silvester eingekauft hatten.

    Die aktuelle Verordnung findet sich unter:

    https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/211229_coronaschvo_ab_30.12.2021_lesefassung.pdf


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  • Kurzmeldung: Beschlüsse der MPK ändern für Prostitution nichts!

    Kurzmeldung: Beschlüsse der MPK ändern für Prostitution nichts!

    Kurzmeldung: Beschlüsse der MPK ändern für Prostitution nichts! – Bordelle bleiben auf!

    Die Beschlüsse der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (genannt Merkel II) ändern für den Betrieb von Prostitutionsstätten und die Ausübung der Prostitution vermutlich nichts. Ich schreibe an dieser Stelle bewußt „vermutlich“, da die Bundesländer durchaus in der Lage sind „andere Maßnahmen“ zu erlassen und die Beschlüsse „anzupassen“. Daher ist es nach wie vor wichtig die Landesverordnungen im Auge zu behalten.

  • Frohes Fest? – Weihnachten 2021 zwischen Hoffen und Bangen – Ein Gruß!

    Frohes Fest? – Weihnachten 2021 zwischen Hoffen und Bangen – Ein Gruß!

    Frohes Fest? - Weihnachten 2021 zwischen Hoffen und BangenFrohes Fest? – Weihnachten 2021 zwischen Hoffen und Bangen – Ein Gruß!

    Omikron versaut die Feiertage – Medien auf Coronawelle – Boostern statt Beten – Erotikbranche diesmal nicht die Buhabteilung der Nation – Chaos allenthalben

    Denk ich an Deutschland in der Nacht, werd ich um den Schlaf gebracht!

    Auch in diesem Jahr muss man sich wieder die Frage stellen, ob es zum Fest etwas zu feiern gibt, da man Feiern, zumindest im größeren Rahmen wieder verbieten will und dafür noch in der Weihnachtswoche eine MPK-Krisensitzung anberaumt hat, die, während das Volk auf Erleichterungen hoffte, mal wieder „Verschärfungen“ auf der Agenda hat. Was auch sonst? Nachdem die Vereinbarungen der letzten Ministerpräsidenten-Konferenz mal wieder nicht flächendeckend umgesetzt wurden und sich diverse „föderale Sonderwege“ ergeben haben, setzt man sich nun wieder in die beliebte Videoschalte bei Glühwein und Gebäck, um neue Maßnahmen zu beraten, deren lokale Umsetzung dann wie immer ziemlich fraglich sein wird.

    Die Düsseldorfer Altstadt war am vergangenen Wochenende gefüllt mit reisefreudigen Niederländern, die in der Heimat einen Lockdown der härteren Art erlebten und daher auf die Weihnachtsmärkte in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt „auswichen“ und dabei die eine oder andere Portion „Omikron“ im Gepäck hatten? Zudem erleben wir in NRW momentan eine „Hurenwanderung“ aus den Niederlanden, da Prostitution dort momentan nicht möglich ist. Allerdings sind die niederländischen Kolleginnen in den meisten Fällen nicht im Besitz eines deutschen Hurenpasses und können einen solchen auch nicht so einfach erlangen.

    Subunternehmer aus Osteuropa sind fleißig auf unseren Baustellen tätig und wundern sich, dass man Ihnen Impfbescheinigungen und Tests abverlangt; Mädels im Gewerbe bekommen von Ordnungsämtern erklärt, dass Impfungen mit russischen Vakzinen zwar in einigen europäischen Impfpässen eingetragen werden, dass diese Impfungen aber in der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkannt werden. Zweimal geimpft und womöglich in Deutschland geboostert? Mit „ungeeigneten Vakzinen“ in der Kette, gilt man schlichtweg als „nicht immunisiert“! Wohl dem Betreiber, der die „Covid-Check-App“ verwendet, damit die digitalen Zertifikate prüfen kann und so möglichen Ärger vermeidet.

    Olaf Merkel meets Karl Lauterbach … wer regiert die Republik?

    Der Regierungswechsel war recht lautlos: Olaf Scholz (genannt Merkel) übernahm die stoische Ruhe der Jahrhundertkanzlerin und wirkt momentan wie der „leise Ritter von eher trauriger Gestalt“, während der Gesundheitsminister (genannt Karl der Große) sich als das Gesicht der Regierung und der Pandemie überhaupt entpuppt. Tägliche Statements, Inventuren, Modellierungen und ein informativer Output, den die Bürger nicht verarbeiten können. Südafrikanische Studien, britische Prognosen kombiniert mit Statements der neuen Expertenkommision im Kanzleramt, kommentiert von Herrn Wieler vom RKI und einem Stiko-Chef, der seine eigenen Kinder vorerst nicht impfen lassen würde.

    Zu wenig Impfstoff, wahrlich heldenhafte Neubeschaffung über Nacht und ein General als Koordinator, der den heiss ersehnten Stoff mit Bundeswehr-Lastern aus anderen EU-Staaten abholen lässt, damit die Boosterungen nicht an Fahrt verlieren. Bundesminister Karl kauft alles und Neu-Finanzminister Lindner macht den Staatssäckel auf, um sich später keine Vorwürfe machen zu müssen, dass er das vermeintlich impfwillige Volk im Stich gelassen hätte. Die Opposition wittert Verstöße gegen die Haushaltsordnung und bringt Prüfverfahren auf den Weg. Impfrekorde hier, Horror-Szenarien dort: man verliert total den Überblick und findet so manche Chaos-Theorie mehr als bestätigt! Pandemie-Bewältigung ist nicht so einfach und man will ja auch noch politisch punkten und mit den Erfolgen in 2022 Landtagswahlen gewinnen.

    Bürgerliche Freiheit: Fehlanzeige, aber sowieso entbehrlich?

    Die FDP punktete bei der Bundestagwahl vornehmlich mit Freiheitsrechten, gab diese aber während der Regierungsbildung mehr und mehr auf, um sich dann aber geschwind wieder über einen nicht geringen Anteil von Parlamentariern gegen eine „Allgemeine Impfpflicht“ zu positionieren, die von Experten eingefordert wird. In diesem Wirrwarr macht Freiheit keinen Spaß, da eine solche ja auch nicht zu erlangen ist. In der Corona-Zeit haben wir Einschränkungen durch Verordnungen, die dem Freiheitsbegriff total widersprechen und wir müssen uns im Sinne der Pandemiebekämpfung „fügen“, uns Maßnahmen unterwerfen, die dann und wann sinnlos sind oder zumindest sinnlos erscheinen.

    Fügen ist etwas, was der kritische Bürger nicht mag und der Protest geht dabei so weit, dass Corona-Leugner auf dem Sterbebett die Gefährlichkeit von Covid weiter leugnen und dann die merkwürdige Überzeugung quasi als „Corona-Märtyrer“ mit ins selbstgeschaufelte Grab nehmen. Diese Form der grundgesetzlich verankerten „Meinungsfreiheit“ hat für die „Nachwelt“ wenig Nutzen und beinhaltet die Gefahr, dass Nachahmer ein ähnliches Schicksal erleiden. Impfverweigerer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere Bürgerinnen und Bürger und gefährden mit ihrer persönlichen Freiheit automatisch die Gesundheit anderer.

    Rotlicht spielt bei der Pandemie-Bekämpfung keine wesentliche Rolle

    Basierend auf den Erfahrungen des letzten Jahres, hat sich unter den „Rotlichtern“ ein gewisser Verfolgungswahn deutlich manifestiert. Sobald in den Medien von „Maßnahmen-Verschärfungen“ die Rede ist, geht man davon aus, dass Rotlicht-Betriebe umgehend geschlossen werden. Doch die Beobachtung ist eine andere: zwar sind die „2-G-plus-Regeln“, die momentan in vielen Bundesländern gelten nicht verhältnismäßig im Vergleich zu ähnlichen Branchen, aber ein kompletter Lockdown der Branche hat nur dort stattgefunden, wo die Inzidenzen unglaublich durch die Decke geschossen sind.

    Prostitutionsverbote sind momentan die absolute Ausnahme und Gängelungen finden eher auf Ordnungsamtsebene statt in der gesetzgebenden Landespolitik statt. Man lässt „uns“ ein Stück weit gewähren und man hat die zuvor herrschende fundamentalistische Betrachtung, dass Rotlicht ein Pandemietreiber sei, ein Stück weit aufgegeben, nachdem man festgestellt hat, dass es in der Branche keine Massenausbrüche gab. 1:1-Arbeit ist möglich und wird auch unter den jetzt angedachten Verschärfungen weitestgehend möglich bleiben. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Beschränkungen für die offiziellen Betriebe dem illegalen Bereich deutlich in die Hände spielt!

    Was machen Damen ohne Impfung oder Herren, die mit 2 G und Plus nichts zu tun haben möchten? Diese Personengruppen suchen und finden sich in Internetportalen oder auf der Straße oder im Gebüsch, verabreden sich „privat“, entgehen so der staatlichen Kontrolle und Aufsicht und denken natürlich nicht einmal im Traum daran Steuern zu bezahlen oder Hygienestandards einzuhalten. Die „erotische Schattenwelt“ und der diesbezügliche „Graumarkt“ dürften unter Corona die Marktführerschaft bereits übernommen haben und die neuen Strukturen haben sich dermaßen etabliert, dass ein Weg zurück sehr schwierig sein wird.

    2022 – Der Kampf um die (verlorenen) Pfründe geht weiter

    Meine diesjährige Weihnachtsbotschaft ist eine Beschreibung der gegenwärtigen Umstände, die Prognose für das kommende Jahr wird dann in der Neujahrs-Botschaft folgen. Nach dem Rückblick kommt dann die gefühlte Prognose, die sich schwierig gestalten wird und wo die unabsehbaren weiteren „Corona-Wellen“ wieder eine gewichtige Rolle spielen werden. Dass es auch im kommenden Jahr um die „Pfründe“, also um die Verteilung der Umsätze zwischen „sauber“ und „unsauber“ gehen wird, ist klar und dieser „Kampf der Welten“ kann nur gelingen, wenn die Branche an einem Strang zieht und man sich nicht mit unnötigen Kleinkriegen gegenseitig das Leben noch schwerer macht, als es do schon ist.

    In 2022 startet die Evaluierung des Prostituiertenschutzgesetzes und auch das Thema „Sexkaufverbot“ ist noch lange nicht vom Tisch. Momentan gibt es, coronabedingt, einen „Waffenstillstand“, der aber trügerisch ist und koordinierter „Lobbyismus“ ist zunehmend erforderlich. Dabei sind Taten und Aktionen gefragt und weniger das endlose Abspulen alter Floskeln in den eigenen Reihen und Konferenzen.

    Schlusswort in eigener Sache – IG Zukunft Rotlicht – Dick im Geschäft?

    Die Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht war auch in diesem Jahr eine Plattform für Information und Meinungsaustausch und hat in der Summe gesehen mindestens 75% meiner diesjährigen Arbeit ausgemacht. Menschen wurden zusammengeführt, Kooperationen und Freundschaften sind entstanden, unzählige Zoom-Konferenzen, aber auch private Treffen fanden statt und haben der Branche viele Gesichter gegeben. Man konnte Informationen „konsumieren“, sich aber auch aktiv einbringen und Standpunkte beziehen.

    Für mich als Initiator und Verweser wurde die Interessengemeinschaft nicht, wie von bösen Zungen geunkt wurde, zum „dicken Geschäft“, wo man mit über 1.500 Mitgliedern monatlich um die 10.000 € einfährt. Das vorläufige „Jahresergebnis“ liegt bei um die 5.000 € p.a. und nicht pro Monat, von den 1.500 Mitgliedern waren lediglich 150 aktiv und es kam zu kleinen bis großen Zuwendungen von insgesamt 38 Personen bzw. Unternehmen. In der Summe gesehen ein „450-€-Job“ mit überschaubarem Stundenlohn und mit zunehmend leerer Kasse am Jahresende.

    An dieser Stelle ein herzlichen Dank an alle, die meine Arbeit in diesem Jahr großzügig unterstützt haben, ein Dank an die immer hilfsbereiten Kollegen Christoph Rohr von www.rotlicht-akademie.de Thomas Schiller von www.rotlicht.de für die Bereitstellung der Plattform und abschliessend (mal wieder) der Aufruf zur weihnachtlichen Donation an alle, die jetzt zum Jahresende noch einen kleinen Beitrag leisten möchten.

    Donations sind jederzeit gerne möglich unter meinem PayPal-Account https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=94LDDBFKNPV8N oder per Überweisung an M. Heinbach – Postbank – IBAN: DE46 1001 0010 0487 5641 13

    Trotz allem oder gerade deswegen: Frohe und gesegnete Weihnachten!

    Ich wünsche Ihnen und Euch auch in der schwierigen und gerade wenig positiv geprägten Zeit ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, dabei bleibende Gesundheit und Zuversicht! Es kann nur besser werden!

    „Es ist Zeit, für das, was war, Danke zu sagen, damit das, was kommt, unter einem guten Stern beginnt.“

    Ihr / Euer Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

    Branchennews – Informationsdienst – Zukunft Rotlicht – Info 2022

    https://zukunft-rotlicht.info/2022/01/03/prostitution-2022-ein-gutes-neues-jahr-rueckblick-ausblick-projekte/

  • Prostitution 2021 – MPK – 21.12.2021 – Beschlussvorschlag

    Prostitution 2021 – MPK – 21.12.2021 – Beschlussvorschlag

    Prostitution 2021 – MPK – 21.12.2021 – Beschlussvorschlag

    Der Beschlussvorschlag für die morgigen Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Merkel liegt vor.

    Informationsbereitstellung per PDF:

    https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2021/12/mpk2112.pdf?media=1786978676

  • Prostitution 2021 – Eilmeldung: Testpflicht für Geboosterte entfällt!

    Prostitution 2021 – Eilmeldung: Testpflicht für Geboosterte entfällt!

    Prostitution 2021 – Eilmeldung: Testpflicht für Geboosterte entfällt! – Flöte gepfiffen!

    Achtung Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom 14.12.2021 wurde Stand heute 20.12.2021 nur in 4 von 16 Bundesländern umgesetzt!

    Eine Nachricht, die wohl dafür sorgt, dass in den erotischen Betrieben wieder mehr Kunden auflaufen werden: die Gesundheitsministerkonferenz hat beschlossen, dass für Personen die geboostert sind, zukünftig die 2-G-Regel gelten wird und kein zusätzlicher Test beigebracht und vorgewiesen werden muss.

    Achtung: als geboostert und zusätzlich immunisiert gilt man, wenn die Booster-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Ab dem 15 Tag nach der dritten Impfung gilt die Testpflichtbefreiung und dies wohl bundesweit. Ausgenommen könnten evtl. Hochinzidenz-Hotspots sein. Für Pflegeeinrichtungen und ähnliches gilt die Testbefreiung übrigens nicht! Zum Glück ist Erotik nicht Pflege im Sinn dieser Vereinbarung.

    Es ist wie immer ratsam abzuwarten, wie die vereinbarte Regelung in Länderrecht umgesetz wird. Obacht! Abweichungen sind leider stets möglich! So war es! – Es wurde Stand 20. Dezember 2021 lediglich in 4 von 16 Bundesländern umgesetzt!

  • Newsletter – MH-Consulting – Howard Chance – 07.12.2021

    Newsletter – MH-Consulting – Howard Chance – 07.12.2021

    Newsletter – MH-Consulting – Howard Chance – 07.12.2021

    Zurück auf 0? – Der erwartete Lockdown für die Branche fällt zum Glück wohl aus, aber die Einschränkungen durch Testpflichten führen faktisch nun zu ziemlich schlechten Geschäften.

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

    Advents- und Weihnachtsfreude will angesichts der aktuellen Corona-Situation einfach nicht aufkommen. Statt heimelig zusammen zu feiern und schöne Stunden miteinander zu verbringen, befindet sich unsere Branche mal wieder im absoluten Krisen-Modus. Statt dem üblichen weihnachtlichen Coca-Cola-Truck schauen wir auf Impfmobile und die Zahl der Gäste in den Betrieben ist größtenteils sehr „überschaubar“.

    Man hält den Betrieb aufrecht, investiert in Schutzmaßnahmen, gewährleistet umfangreiche Hygienekonzepte und hofft auf das Frühjahr 2022, wo dann hoffentlich vieles wieder besser wird. Das Geschäft mit der Lust stagniert, da viele Bürger verunsichert sind und der Staat gerade hilf- und planlos wirkt. Die Corona-Politik ist uneinheitlich und schwierig, die Lage in Westen und Osten extrem unterschiedlich. Der „Lockdown für Ungeimpfte“ scheint unvermeidbar, wenn „das System“ weiter funktionieren soll.

    1. Lagebericht zu den Landesverordnungen – Stand 06.12.2021

    Zum Glück hat sich der erwartete „Lockdown für die Branche“ bislang nicht bewahrheitet. Allgemeine Schließungen für Bordellbetriebe, wie sie beispielsweise In NRW erwartet worden waren, haben sich nicht bestätigt. Geschlossen wurde bislang nur in Regionen, wo es angesichts der Inzidenz- und Hospitalisierungs-Zahlen unvermeidbar war. Eine allgemein „negative Gesinnung“ gegenüber der Branche ist momentan nicht zu verzeichnen. Den aktuellen Bericht zum Thema findet sich unter:
    https://zukunft-rotlicht.info/2021/12/06/prostitution-2021-unter-corona-der-lagebericht-update-06-12-2021/

    2. Die „Booster-Aktion“ NRW aktuell

    Die momentan in vielen Bundesländern eingeführte „2-G-Plus-Regel“ erschwert den Betrieb von Bordellbetrieben erheblich: nur wenige genesene oder geimpfte Kunden sind bereit zusätzlich vor einem Testzentrum anzustehen und Selbsttests unter Aufsicht werden oft nicht akzeptiert. In 4 Bundesländern wird aus „2-G-Plus“ jetzt wieder „2-G“, wenn der Nachweis über eine „Booster-Impfung“ vorgelegt wird. Eine solche Regelung wollen wir jetzt auch in NRW erreichen und ich starte heute eine entsprechende Initiative:
    https://zukunft-rotlicht.info/2021/12/06/prostitution-2021-booster-aktion-nrw-jetzt-erleichterungen-einfordern/

    3. Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht – Perspektive 2022

    Die „Interessengemeinschaft Zukunft Rotlicht“ wird im Januar 2022 auf ein neues Fundament gestellt werden. Zoom-Konferenzen sollen wieder thematische Inhalte haben und nicht nur, wie gegenwärtig, dem privaten Plausch dienen. Dazu werde ich ein neues Konzept entwickeln, das hoffentlich wider Zuspruch finden wird. Neben dem thematischen Austausch wird es in 2022 auch wieder politische Initiativen geben. Dazu ist auch die Gründung einer weiteren Gruppe geplant, zu der „aktive“ Betreiberinnen und Betreiber eingeladen werden. Mehr dazu dann in einem Sondernewsletter Mitte des Monats.

    Genug Information für heute … nun geht es wieder an die Arbeit!

    Herzliche Grüße

    Howard Chance

    Phone 0151-71885164

    https://www.prostitution2021.online


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  • Prostitution 2021 unter Corona – Der Lagebericht – Update – 06.12.2021

    Prostitution 2021 unter Corona – Der Lagebericht – Update – 06.12.2021

    Prostitution 2021 unter Corona - Der Lagebericht - Update - 06.12.2021Prostitution 2021 unter Corona – Der Lagebericht – Update – 06.12.2021

    Befürchtete Bordellschließungen sind größtenteils ausgeblieben. Die Auflagen sind stark einschränkend, aber ein Großteil der Betriebe ist weiterhin geöffnet.

    Nordrhein-Westfalen überrascht mit neuer Landesverordnung

    Ich habe das vergangene Wochenende damit verbracht mir die Updates der bisher veröffentlichten Landesverordnungen anzusehen. Mein Hauptaugenmerk lag dabei zunächst auf der Verordnung meines Heimat-Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, wo nach der Ministerpräsidenten-Konferenz eine landesweite Schließung der Bordelle befürchtet worden war, da in diversen Pressemeldungen für NRW von einschneidenden Maßnahmen bei „Clubs und Discotheken“ die Rede war.

    Überraschenderweiße wurde im neuesten Update der Landesverordnung deutlich differenziert: während Clubs und Discotheken (quasi als Tanzstätten mit Versammlung von Personen) geschlossen wurden, dürfen Bordelle und bordellartige Betriebe aber auch Swingerclubs mit der 2 G plus – Regel weiter geöffnet bleiben. Die Befürchtung, dass „unsere Branche“ mal wieder „als erste“ dran sein würde, wenn Schließungen anstehen, hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.

    Noch in dieser Woche werden wir in Nordrhein-Westfalen versuchen, die „Booster-Lösung“, die inzwischen in Niedersachsen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz praktiziert wird, bei der Geimpfte und Genesene, die „geboostert“ wurden und über einen entsprechenden Nachweis verfügen, bei Bordellbesuchen keinen zusätzlichen Test benötigen. 2 G plus sorgt für sehr verhaltenen Besuch und es ist für die kommenden Wochen sogar schon zu befürchten, dass bei steigendem Testverhalten nicht genügend Testkits zur Verfügung stehen werden. Die vermeintlich „vorbeugenden Maßnahmen“ der Gesundheitsministerien waren wie immer deutlich zu spät und man kann nur hoffen, dass der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Lage mit Hilfe des neuen Krisenstabs in den Griff bekommt.

    Informationen zur „NRW-Booster-Aktion“ gibt es auf folgender Sonderseite:

    Prostitution 2021 – Booster-Aktion NRW – Jetzt Erleichterungen einfordern!

    Ob wir diese Aktion auf andere Bundesländer ausweiten, ist momentan noch nicht geklärt. Ich informiere dazu in den nächsten Tagen, wenn im Büro wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist.


    Eine Situationsübersicht zu den Bundesländern – Stand 06.12.2021 – Achtung: Veränderungen sind jerderzeit möglich, ich prüfe regelmäßig!

    Baden-Württemberg Alarmstufe II – 2 G plus für Kunden – Geboosterte Kunden dürfen mit 2 G in die Bordellbetriebe.

    Bayern Sonderbegriff „Prostitutionsstätten“. 2 G für Kunden

    Berlin 2 G Regel für Kunden

    Brandenburg 2 G Regel für Kunden

    Bremen 2 G Regel für Kunden

    Hamburg 2 G plus Regel für Kunden

    Hessen 2G plus für Kunden

    Mecklenburg-Vorpommern Negativer Corona-Test notwendig

    Nordrhein-Westfalen 2G-Plus-Regel für Kunden

    Niedersachsen Warnstufe II – 2G-Plus-Regel für Kunden – Geboosterte Kunden dürfen mit 2 G in die Bordellbetriebe.

    Rheinland-Pfalz 2G-Plus-Regel für Kunden – Geboosterte Kunden dürfen mit 2 G in die Bordellbetriebe.

    Saarland 2G-Plus-Regel für Kunden und Dienstleisterinnen.

    Sachsen Prostitution als solches und die Betreibung von Prostitutionsstätten ist untersagt!

    Sachsen-Anhalt 2 G für Kunden

    Schleswig-Holstein 2G für Kunden

    Thüringen Prostitutionsstätten sind vorübergehend geschlossen, aber erlaubt, wenn lediglich maximal 2 Personen an der Erbringung / Inanspruchnahme beteiligt sind.


    Die aktuellen RKI-Zahlen von Dienstag, dem 07.12.2021:

  • Prostitution 2021 – Booster-Aktion NRW – Jetzt Erleichterungen einfordern!

    Prostitution 2021 – Booster-Aktion NRW – Jetzt Erleichterungen einfordern!

    Prostitution 2021 – Booster-Aktion NRW – Jetzt Erleichterungen einfordern!

    Aktion der Woche – Eingabe an die Landesregierung NRW – Vereinfachter Zugang zu Bordellbetrieben mit Booster-Impfung wie in anderen Bundesländern

    Da wir als „Aktionsgemeinschaft Zukunft Rotlicht“ über gute Kontakte zur Landesregierung in Nordrhein-Westfalen verfügen, bringe ich in dieser Woche eine sogenannte „Booster-Aktion“ an den Start, bei der ich die Landesregierung und das Gesundheitsministerium in NRW anschreiben und dabei auf die inzwischen in 4 Bundesländern praktizierte Zugangsregelung hinweisen werde, bei der nachweislich „geboosterte“ Personen mit der 2-G-Regel Bordellbetriebe besuchen dürfen und keinen zusätzlichen Test vorlegen müssen. Eventuell kann man eine solche Regel auch für die Dienstleisterinnen durchsetzen? Ich werde es zumindest versuchen.

    So werde ich spätestens morgen einen Schriftsatz entwickeln und einreichen. Dafür bitte ich um Unterstützung.

    Der Schriftsatz vom 13.1.2021: https://usercontent.one/wp/zukunft-rotlicht.info/wp-content/uploads/2021/12/laumann-1312-neu.pdf?media=1786978676

    Eine Ausweitung auf weitere Bundesländer ist vorgesehen. Dies wird aber einige Tage dauern, da mein Schreibtisch momentat überquillt.

    Liebe Grüße von

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Auswirkung der MPK-Beschlüsse auf die Prostitution

    Prostitution 2021 – Auswirkung der MPK-Beschlüsse auf die Prostitution

    Prostitution 2021 – Auswirkung der MPK-Beschlüsse auf die Prostitution

    Unsicherheit in der Branche – Wie werden die Bundesländer die Beschlüsse in die Coronaschutzverordnungen konkret umsetzen? – Stehen jetzt Schliessungen von Bordellbetrieben an?

    Direkt der gestrigen Ministerpräsidenten-Konferenz erhielt ich zahlreiche Anrufe und WhatsApp-Nachrichten von Kundinnen und Kunden aus der gesamten Republik, die sich sich die Frage stellten, welche Auswirkungen die neuen Beschlüsse auf die Betriebe der Bordellwirtschaft und die Prostitution allgemein haben werden.

    Wichtigste Grundregel Nr. 1 – Lockdown für Ungeimpfte im Bordell

    Bordelle und bordellartige Betriebe dürfen bundesweit nur noch von Kunden besucht werden, die mindestens geimpft und genesen sind (2 G). In vielen Bundesländern ist sogar 2 G plus vorgeschrieben: getestete und genesene Personen müssen zusätzlich einen aktuellen Test vorweisen, um Bordelle betreten zu dürfen. Was die Dienstleisterinnen selbst anbelangt, gibt es erhebliche länderspezifische Unterschiede: mal reicht 3 G aus, mal wird inzwischen auch hier 2 G oder 2 G plus vorgeschrieben. Auch was „Selbsttestungen unter Aufsicht“ anbelangt, gibt es deutliche Differenzen: einige Bundesländer stimmen diesen zu, andere explizit nicht durch genaue Definition in den Verordnungen. Fazit: bezogen auf die Kunden haben wir deutschlandweit einen „Ausschluss der Ungeimpften“ und für ungeimpfte Dienstleisterinnen wird es in den legalen Betrieben zunehmend schwerer. Dass es „im grauen Untergrund“ nun wieder zu steigender Konjunktur kommen wird, ist offensichtlich!

    Werden Bordellbetriebe erneut den Clubs und Discotheken zugeordnet?

    Ab einer lokalen Inzidenz von über 350 sollen Clubs und Discotheken präventiv geschlossen werden und die 350 sind in vielen Regionen des Landes gerade vorliegend. Mit Clubs und Discotheken sind in der Regel gastronomische Betriebe gemeint, in denen es zu einer Vielzahl von Kontakten kommt, wo Menschen oft alkoholisiert ausgelassen feiern und dabei keine Abstände einhalten und Aerosole ein leichtes Spiel haben. In Bordellbetrieben ist dies fast nie der Fall, wenn man einmal von FKK-Clubs absieht, wo die Besuchsfrequenz dennoch deutlich niedriger ist, als in den bekannten „Dance-Schuppen“. Doch das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat Bordellbetriebe und Swingerclubs im vergangenen Jahr in der Landesverordnung immer wieder den Clubs und Discotheken zugeordnet und damit ein vermeintliches Risiko konstruiert, das es faktisch in 95% der Fälle gar nicht gab. In Bayern hat man hier differenziert, es sind trotz offizieller „Bordellschliessung durch Landesverordnung“ weiter erotische Handlungen im „Prostitutionsstätten light modus“ möglich, wenn dort primär „1:1-Kontakte“ stattfinden.

    Wir brauchen Geduld, denn die Politik hat es mal wieder nicht wirklich eilig!

    Ministerpräsidenten-Konferenzen mussten erzwungen werden. Man hatte es in den vergangenen 4 Wochen selten eilig und auch Maßnahmen, die hätten umgesetzt werden können, wurden verzögert. Keiner will den „schwarzen Peter“ haben und so war „Abwarten“ das Mittel der Wahl. Die Beschlüsse vom gestrigen Donnertag sollen in geänderte Länderverordnungen einfließen, aber da heute schon wieder Freitag ist, wird sich in den meisten Bundesländern vor nächster Woche wohl nichts tun. Ich beteilige mich daher heute auch nicht an den Spekulationen, die in den Facebook-Gruppen kursieren und wo es oft nach dem Motto „Blinde reden über Farben“ zugeht. Wir müssen einfach abwarten, was geschieht und können uns vorher weder vorbereiten noch handeln.

    Ich bin natürlich heute und auch am Wochenende auf Beobachtungsposten, falls sich wider Erwarten „verordnungstechnisch“ kurzfristig etwas tun sollte.

    Herzliche Grüße von

    Howard Chance

    https://zukunft-rotlicht.info

  • Prostitution 2021 – Beschlussvorlage für MPK – 02.12.2021

    Prostitution 2021 – Beschlussvorlage für MPK – 02.12.2021

    Prostitution 2021 – Beschlussvorlage für MPK – 02.12.2021

    Die Tischvorlage für die heutige Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Noch-Kanzlerin Angela Merkel und dem Bald-Kanzler Olaf Scholz.

    Wichtig: es ist nur eine Vorlage und kein Beschluss!

    Beschluss-Vorlage (PDF)