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  • Risiken im Escort? Der Fall Jan Ullrich – Ausraster in Frankfurter Luxus-Hotel

    Risiken im Escort? Der Fall Jan Ullrich – Ausraster in Frankfurter Luxus-Hotel

    Risiken im Escort? Der Fall Jan Ullrich - Ausraster in Frankfurter Luxus-HotelRisiken im Escort? Der Fall Jan Ullrich – Ausraster in Frankfurter Luxus-Hotel

    Unter Alkohol und Drogen würgte das Radsport-Idol eine Sexworkerin

    Jan Ullrich, der ehemalige Tour-de-France-Sieger, schafft es in den vergangenen Wochen immer wieder in die Schlagzeilen zu geraten. Erst ein „Angriff“ auf dem Finca-Gelände von Kinostar Til Schweiger auf Mallorca, wo Ullrich vorübergehend im Gefängnis landete, dann die vollmundige Ankündigung sich umgehend einer Entziehungskur zu unterziehen und nun am heutigen Morgen die Verhaftung in der mondänen „Villa Kennedy“, wo Ullrich, so berichtet die „Bild“-Zeitung, unter „massivem Einfluss von Alkohol und Drogen“ eine Escort-Dame attackiert zu haben. Angeblich würgte Ullrich die 31-jährige Lady bis dieser „schwarz vor Augen“ wurde. Die Dame musste ärztlich versorgt werden! Ullrich leistete angeblich auch noch Widerstand bei seiner Festnahme durch die Frankfurter Polizei.

    Schon die Abreise im Privatjet von Mallorca, von der es ein Video gibt, wirkt äußerst bizarr: ein tänzelnder Ullrich, der gleich zwei Zigaretten auf einmal raucht und nicht wirklich zurechnungsfähig wirkt. Seine Begleiter haben offensichtlich nicht gut auf ihn aufgepasst. Wie kann man es zulassen, dass Ullrich in diesem Zustand eine Escort-Dame bucht? Die Lady hatte jedenfalls Glück, dass sie aus dem Zimmer entkam und das Hotel-Personal umgehend Hilfe leistete. Gefährliche Körperverletzung! Versuchter Totschlag?

    Die Staatsanwaltschaft belässt es bei gefährlicher Körperverletzung und Jan Ullrich kommt wieder auf freien Fuß! Kein Haftbefehl und der Radler ist dann heute wieder unterwegs! Auf dem Weg zum nächsten Vollrausch? Prost Mahlzeit! Eventuell hätte man ja einen Amtsarzt anfordern können, um festzustellen, ob nicht eine Einweisung in eine Psychiatrie ein Mittel der Wahl wäre? Aber bei „Promis“ tut man sich da wohl etwas schwer?

    Der heutige Fall zeigt, dass die Arbeit als Escort-Dame durchaus Risiken birgt, wenn man Gäste besucht, die unter Alkohol und Drogen stehen. Unter dem Einfluss „gefährlicher Stoffe“ können Situationen kippen und beim „Hausbesuch“ ist das alles andere als lustig! Ein Hotel ist deutlich sicherer, aber natürlich auch kein Garant für absolute Sicherheit.

    Besonders merkwürdig ist auch der Aufruf der „Bild“ unter der Überschrift: „Wer weiß mehr! Bitte melden!“ – Für die Skandalpresse wäre es toll die Escort-Dame zu identifizieren und mehr über die „Nacht mit Ulle“ zu erfahren! Wie ist Ullrich im Bett? Welche Spezialitäten fordert er ein? Warum kam es zum Streit? Hurra!

    Natürlich sind die privaten Fernsehanstalten längst vor dem Polizei-Präsidium in Frankfurt, Medizin-Journalisten bewerten die Lage und bei n-tv läuft die „Ullrich-Story“ seit Stunden im „Breaking-News-Ticker“. Ja: Ullrich ist krank! OK! Aber ihm muss wohl irgendwie Einhalt geboten werden, bevor womöglich die nächste „Überraschungsmeldung“ ansteht. Die „Villa Kennedy“ kann auf solche Gäste vermutlich gut verzichten und hat wahrscheinlich schon Ullrichs Koffer vor die Tür gestellt! Ein Glück, dass ich diesmal nicht in der „Villa“ eingecheckt habe!

    +++ Update Samstag 11.08.2018 +++

    Jan Ullrich wurde nach diversen Medienberichten noch am Freitagabend in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen! Ihn weiter in bedenklichem Zustand durch die Gegend laufen zu lassen, erschien wohl doch zu riskant und zwar für ihn selbst wie auch die Öffentlichkeit!

  • Prostitution 2018 – Anklage im Fall „Artemis“ Berlin steht – Steuerhinterziehung

    Prostitution 2018 – Anklage im Fall „Artemis“ Berlin steht – Steuerhinterziehung

    Prostitution 2018 - Anklage im Fall "Artemis" Berlin steht - SteuerhinterziehungProstitution 2018 – Anklage im Fall „Artemis“ Berlin steht – Steuerhinterziehung

    Staatsanwaltschaft klagt 5 Personen an: Betreiber und Hausdamen

    Zwei Jahre nach der Großrazzia im „Artemis“ Berlin, hat die zuständige Staatsanwaltschaft Berlin nun Anklage gegen die beiden Bordell-Betreiber und drei Hausdamen erhoben, wie die Bild-Zeitung aktuell berichtet. Wie schon erwartet worden war, geht es nicht etwa um Menschenhandel, Zwangsprostitution oder organisierte Kriminalität, sondern um Steuerhinterziehung und Vorenthaltung von Arbeitsentgelt und Sozialabgaben. Also mal wieder die „Al Capone-Methode“: wenn sonst nichts geht, greift man zur Steuerkeule!

    Die Anklage unterstellt also, dass die Sexworkerinnen im „Artemis“ nicht selbständig tätig waren, sondern „rückwirkend“ wie „Angestellte“ zu behandeln sind! Davon hat man gerade in Süddeutschland schon einmal gehört (vergleiche Fall Hermann Müller)!

    Wenn die Deutsche Rentenversicherung von geschätzten 33 Millionen Schaden für die Sozialversicherungen spricht, klingt das natürlich gewaltig! Interessant ist hingegen, dass die Angeklagten nicht in Haft sind und das es offensichtlich Zweifel gibt, ob das Berliner Kammergericht die Anklage überhaupt zulässt! Es gibt wohl umfangreiche Einlassungen der Anwälte der Beschuldigten.

    Wir werden die Angelegenheit natürlich weiter intensiv beobachten, da es eben umfangreiche Parallelen zu anderen laufenden Verfahren gibt, wobei die „Methode“ nicht nur in den Großbetrieben Verwendung findet, sondern eben auch im „erotischen Mittelstand“!

    Der Link zum Artikel der Bild-Zeitung:
    https://www.bild.de/regional/berlin/bordell/anklage-pruefung-im-fall-artemis-56404374.bild.html

  • Krass! – Doppelmord in chinesischem Massagesalon Gelsenkirchen

    Krass! – Doppelmord in chinesischem Massagesalon Gelsenkirchen

    Krass! - Doppelmord in chinesischem Massagesalon GelsenkirchenKrass! – Doppelmord in chinesischem Massagesalon Gelsenkirchen

    Am vergangenen Sonntag, dem 29. Oktober 2017, kam es in einem chinesischen (Erotik-) Massagesalon mitten in der Gelsenkirchener Altstadt, zu einem krassen Tötungsdelikt, bei dem zwei 2 Chinesinnen im Alter von 46 und 56 Jahren mit Messerstichen getötet wurden.

    Um 15 Uhr wurde die Gelsenkirchener Polizei alarmiert, die vor einem Mehrfamilienhaus in der Kirchstrasse eine tödliche verletzte Frau auf dem Gehweg vorfand. Im dahinter befindlichen Haus entdeckten die Beamten dann eine zweite Tote, die in einem einschlägig bekannten „Massagesalon“ asiatischer Natur aufgefunden wurde.

    Ein Triebtäter, eine Milieutat? Fragen, die sich die sofort eingerichtete Mordkommision nun stellt. Asiatische Salons und Erotik-Institute treten grundsätzlich sehr diskret am Markt auf und von Revierkämpfen und ähnlichen Umtrieben hat man bislang nichts gehört.

    Zwar gibt es auch im Ruhrgebiet inzwischen ein umfangreiches „Erotik-Massage-Angebot“ mit immer neuen „Geschäftsstellen“, aber nach außen hin gab es nie besondere Hinweise auf eindeutige Milieukriminalität.

    OK, dass man sich dann und wann ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Ordnungsbehörden liefert und dass hinter mancher Massage eben doch das berühmte „Blasi-Ficki-Position“ steckt, ist ein offene Geheimnis. Ebenso sind die „Aufenthaltstitel“ der Damen manchmal abenteuerlich und nur „wohlwollend“ geduldet. Gewalttaten gehören bislang nicht zur Charakterisierung der „besonderen Wellness-Institute“.

    Nun wird es, bis zur hoffentlich baldigen Aufklärung, wieder zahlreiche Spekulationen geben, wie es auch bei den Nürnberger Sexworker-Morden der Fall war. Und manchmal sind die Ermittlungsergebnisse dann ebenso überraschend wie deprimierend. Dass man in „Privatwohnungen“ nie ganz sicher sein kann, ist bekannt, aber dass gleich zwei Frauen am helllichten Nachmittag angegriffen und getötet werden, ist besonders erschreckend!

    Wenn es ein irgendwie entarteter Triebtäter sein sollte, sind ähnliche Betriebe in der Region mögliche weitere Ziele und Vorsicht ist absolut geboten! Darum heute auch mein Bericht und mein Aufruf zu absoluter Wachsamkeit im Ruhrgebiet! Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werde ich natürlich dazu sehr zeitnah posten!

    Nachfolgend noch meine Hinweise auf die Presseberichte zum unerfreulichen Thema:

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/51056/3775210

    https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/frauenleichen-in-gelsenkirchener-massagesalon-obduktion-bestaetigt-schrecklichen-verdacht-id212391899.html

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/gelsenkirchen-messermorde-in-der-altstadt-frau-bricht-auf-strasse-tot-zusammen-weitere-leiche-im-og-des-hauses-a2254059.html